Beiträge von BieBoss

    Ah ok - hat sich zunächst so angehört gehabt, als hättet Ihr das Alleinbleiben gar nicht geübt :-) Weil Du nix erwähnt hattest *gg

    Hm - habt Ihr ein Abbruchsignal, das was taugt, also sprich funktioniert? Denn wenn Du zurückkommst, weil der Hund gerade Terz macht, könntest Du dann quasi mit dem Abbruchsignal in die Wohnung stürmen, so richtig einen auf zornig machen und streng das Abbruchsignal dfem Hund entgegenschmettern (dann aber auch, sobald er es fallenläßt und zB Richtung Körbchen geht, sofort ganz ruhig loben, sodaß er merkt, was er stattdessen tun DARF!). Dann wieder gehen. Sodaß der Hund das Zurückkommen nicht als Bestätigung empfindet.

    Abbruchsignal könnte auch hilfreich sein für den ersten Hund, der bei Futter Schwierigkeiten macht und klauen möchte - zeigt er den Ansatz - Abbruchsignal. Und wenn der Kleine was zu Fressen bekommt, er aber nicht, hat er ins Körbchen zu gehen - und bekommt evtl. dort ein Leckerli, wenn er freiwillig rein ist. Sodaß er lernt, es lohnt sich, dem Kleinen nix zu klauen, er kommt schon nicht zu kurz. Aber das nur nebenbei, mit Schmackhaftmachen meinte ich ja nichtmal unbedingt Leckerli, sondern daß man es ihm auch recht gemütlich macht - weiche Decke, leises Radio laufenlassen, und vorab nicht hochpushen (kein wildes Spiel oder so), sondern eher noch ne kleine konzentrierte Nasenarbeit, damit er geistig ausgelastet ist, und das Ruhen im Körbchen als angenehm empfindet.

    Habt Ihr schonmal getestet, wie die Hunde sich verhalten, wenn sie einzeln jeder in einem Raum allein sind, sobal Ihr geht? Wenns dann besser wäre, würde das auf Streß durch die Anwesenheit des anderen Hundes hinweisen.

    Könnte es sein, daß der Hund sich so aufführt, weil er zwar nicht Panik hat, aber eher Kontrollwahn? Denn wenn er nimmer kontrollieren kann, könnte er auch panisch reagieren, weil ihm die Situation quasi entgleitet, wenn Du die Tür hinter Dir zumachst. Wenn dem der Fall wäre, müßte man sicherlich auch im Alltag mit dem Training beginnen (net dauernd hinterherlaufen lassen oder so, Futter beliebig über den Tag verteilt, sodaß er nicht auf feste Uhrzeiten fixiert ist und dann JETZT das Futter haben will, halt die üblichen Verdächtigen, ihm zu zeigen, daß man selbst die Kontrolle hat, und nicht der Hund). Aber Du schreibst ja, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, daß der Hund daheim auch entspannt im Körbchen liegenbleiben kann, wenn Ihr das Zimmer verlaßt - oder hab ich das falsch in Erinnerung.... Dann eher doch kein kontrollwahn? Hm.....

    Juhu - ein Schnauzi-Fred :-)

    Ich find die auch echt toll, gerade die Riesen. Aber wenn überhaupt, wird wohl höchstens mal ein Zwerg bei mir landen. Wenn man denn nen arbeitstauglichen findet.

    Ich hab mal ne Frage an die Schnauzer-Profis: warum gibt´s die weißen Schnauzer nur bei den Kleinen? Ich dachte immer, das sei alles eine Rasse in unterschiedlichen Größen (so wirds ja immer beschrieben) - aber wenns nur die Kleinen in weiß gibt, spricht das ja dafür, daß da im Laufe der Zeit mal was Anderes reingekreuzt wurde. Oder gäbe es Weiße bei den Mittleren und Riesen auch, aber sie werden in der Zucht nicht gewünscht? Wenn dem so ist, fallen dann ab und an wenigstens welche als Fehlfarben? Interessiert mir nur, weils mal aufgefallen ist - und die weißen sind schon echt schick.... :-)

    Selbst bei Parti-Schnauzern, über die ich im Internet gestolpert bin (ja, ich weiß, nicht VDH... *gg Aber nichtsdestotrotz sehr schön. Nur die Zuchtordnung.... *hust.....), werden ja offenbar nur Zwerge und Toys/Teacups gezüchtet, also auch keine Mittleren und Großen. Woran liegt das?

    Meine beiden suchen sich auch nicht, wenn einer weg ist - aber der Zurückbleibende guckt dann immer total bedröppelt - vor allem Bossi, der steht dann echt da mit Schwänzchen auf Halbmast und guckt ganz traurig. Aber ich bin mir nicht sicher, ob weil ich ihn nicht mitnehme, oder weil er Biene vermißt daheim. Ich glaub eher Ersteres. Weil er gerne draußen ist.

    Aber wenn ich mit nur einem der beiden unterwegs war und dann heimkomme, dann gibt´s die fette Begrüßung zwischen den beiden, da ist erstmal gar kein Platz für Fraulebegrüßen.

    Biene weiß auch nie, wo Bossi ist, wenn er unter meiner Bettdecke liegt - sie trampelt dann einfach drauf rum, während sie ihren Stammplatz neben mir aufsucht. Jedesmal, wenn dann meine Bettdecke knurrt, guckt sie verwundert *ggg Und dreht sich nochmal gründlich rum, bevor sie sich draufplumpsen läßt. :-) :-)

    Wazu Kalorien zählen - beim Barfen geht man normalerweise nach dem Körpergewicht: 2-3% des Körpergewichts futtern sie dann.

    Daher würde ich einfach mal bei 2,5% anfangen, und dann beobachten, ob Hundi zu- oder abnimmt, das macht sich ja meist relativ schnell bemerkbar.

    Was ich komplett vermisse in Deiner Beschreibung: wie hast Du dem Hund das Alleinbleiben schmackhaft gemacht oder beigebracht? Wenn Du ihm das nämlich nicht beibringst, kann er das auch nicht können - kein Wunder, wenn er dann massiven Streß hat. Hast Du es ihm beigebracht, oder bist Du jeweils einfach gegangen?

    Mal abgesehen von dem Hochpushen, aber dazu wurde ja schon reichlich geschrieben.

    Wir haben auch ganz viele Dinge mit der Hundeschule gemacht. Dafür sind wir dann echt ins die Stadt gelaufen, um zB mal die Stahl-Gitter-Fluchtwegtreppen es Baumarkts kennenzulernen und zu nutzen. Oder Einkaufswagen kennenzulernen.

    Ich finde auch Menschen mit Krücken oder Rolli sind für Hunde oft "komisch", weil halt doch relativ selten in der Stadt bei uns. Und wenn, möchten die bestimmt nicht zu Übungszwecken vorgeführt werden..... :-) Daher hat im Verein dann halt mal wer Krücken mitgebracht zum Kennenlernen, oder nen Motorradhelm oder so, den wer übergezogen hat.

    Klar, generell macht der Hund bestimmt fast alles, wenn er Vertrauen gefaßt hat - aber manche Dinge sind einfach Sachen, an die der jeweilige Halter grad net denkt, und später evtl. mal braucht - und dann tut man sich halt schwerer, weil der Hund das nie kennengelernt hat. Das ist mit dem Alleinbleiben wie mit den Treppen oder dem Aufzug so.

    Und wenn ich so ne Liste habe, kann ich ja u.U. mal checken, was der Hund für MICH, in UNSEREM Leben, besonders gebrauchen könnte, und was eher nicht. Insofern finde ich eine solche Liste schon gut, weil sie mich dazu bringt, zu überlegen, was für MICH und MEINEN Hund sinnvoll erscheint. Für mich auf dem Land mit Hunden, die gut alleinbleiben können, war Stadttauglichkeit schlichtweg egal. Wenn ich bummeln geh, sind die Hunde daheim. Für wen, der in der Stadt wohnt, könnte es aber hilfreich sein, wenn der Welpe mal ne Kehrmaschine oder LKW aus der Nähe gesehen hat. Autofahren aber ist bei uns elementar. Weil ich viel mit den Hunden unterwegs bin, für die Rettungshundestaffel, zum Trailen etc. - und manchmal auch nur, um mal woanders spazierenzugehen, weils daheim immer dasselbe ist. Oder zum Doc. Weils halt im Kaff keinen Gescheiten gibt, und ohne Auto käme ich mit dem Tier nicht zum Doc. Also muß ers können. Streßfrei.

    Ich würde aber auch heute diese Spezialsachen etwas weiter hinten ansiedeln, und mich anderen Dingen widmen - streßfrei vom Tierarzt anfassen lassen, auch wenn er denn mal wehgetan hat. Da isses halt nicht mit einmal hingehen und Leckerlifüttern getan. Sollte man auch zwischendurch mal tun, hab ich aber dann nie wieder. Oder (aktuelles Thema hier im DF) nix vom Boden oder von Fremden annehmen. Mauli ertragen können. Tragen ertragen können (für den Fall einer Verletzung). Nicht zu jedem Menschen hinrennen müssen. Nicht zu jedem Hund hinrennen müssen. NIcht betteln. Liegenbleiben, wenn man im Café ist, und wenn 5 Hunde vor dem Hund stehen und zum Spielen auffordern, oder 10 Kids kommen und lieb gucken. Und für Viele wichtig: auch wenn der Hund nie allein ist daheim (Hausfrau, die Kinder großzieht und nicht arbeitet)- irgendwann fällt mal wer aus, und man muß dann alleine zum Einkaufen (oder mit Kind zum Doc/in die Klinik), und der Hund hat nie gelernt, allein zu bleiben. Schon ist die Katastrophe perfekt.

    Den ganzen Spezialkram kann man "nebenbei" abhaken, wenn man unterwegs ein bissel aufmerksam ist, und grade ne Stahltreppe sieht, geht man halt mal hin und lockt Hundi 3 Stufen rauf mit Leckerli oder so. Das geht - wenn man diese Liste im Hinterkopf hat. Das ist wie wenn man schwanger ist, und dann plötzlich dauernd schwangere Frauen sieht, die man sonst nie wahrgenommen hat. Weil man im Hinterkopf das Thema hat, fällts dann auf. :-) Wenn ich weiß, auf der Liste steht "Brücken laufen" - dann seh ich die Brücke eher, nehme sie als Übungschance wahr.

    Und wie schon geschrieben hier: der Hund muß nicht ALLES in den ersten 3 Wochen kennenlernen, er muß nur lernen, mit neuen Dingen umgehen zu können. Und dazu muß er nicht jedes Ding sofort und gleich nach Einzug einzeln kennenlernen.

    ..und ob wir das kennen.... *gg

    Toter plattgefahrener Igel, der schleimt so schön - in Bienchens Pudelfell....

    Totes stinkendes Reh oder tote Ratte - in Bossis Struppelfell.....

    Kacke jeglicher Couleur: Hunde- (ich sag nur FROOOLIC!), Fuchs-, Reh-, Schafs- und Menschen-.... immer in Bossis Struppelfell. Zum Teil frißt er´s auch. Derzeit sehr gerne, und anschließend dem Baby mit der Zunge ins Gesicht *würg..... Meine Tochter stürzt sich immer todesmutig dazwischen - auf solche Liebesbezeugungen möchte sie dann doch verzichten, auch wenn es toll is, daß Bossi das Baby liebt...... *gg

    Tote Fische (frisch ausgefroren für Frieda): Bossi schleppt sie in den Flur, einen frißt er, den Rest läßt er liegen - damit Biene sich mit Schmackes drauf wälzen kann. Yeah...... Ich hol dann immer Frieda, damit sie dem Matschekram wegräumt. Tut sie dann auch mit Begeisterung. Und bevor jemand fragt: nein, danach möchte ich kein Bussi von ihr...... und nein, danach schläft Biene NICHT in meinem Bett.....

    Frieda ist immer an der Leine, da kann ich unterwegs das Schlimmste verhindern. Die frißt nur mal schnell mal nen Igel, wenns im Gebüsch grad raschelt.... *hust... Oder Brötchen und Wurststücke (bei uns ist ein Schulweg - da wimmelts von fallengelassenen Pausenbrotbestandteilen).

    :hilfe:

    xD da wäre ich auch senkrecht im Bett gestanden.
    Babywindel gehen wohl auch ganz gut für Hunde. Loch für die Rute muss natürlich reingeschnitten werden.
    Vielleicht dann noch einen Body oä drüber, damit sie die Windel nicht abstreifen kann?

    LG Anna

    Gute Idee mit den Babywindel - mine Tochter wird sich über den plötzlich erhöhten Windelverbrauch ihres Sohnes wundern *gggggg

    Body hab ich noch von der OP vor tausend Jahren, der paßt ja noch. Ich werds mal versuchen. Aber Windeln sind auf Dauer glaub schon ne recht teure Lösung....Naja - egal. Was tut Frau nicht alles für nen ungestörten Schlaf..... *gg
    Könnte sogar ohne Loch in der Windel funktionieren - kupierter Hund..... Die legt das Stummelchen zum Schlafen eh ganz an.