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Aber klar fällt es mir auf und nervt mich auch. Und das wird sie bestimmt ganz genau wissen
Hm - und GENAU DAS merkt der Hund, genau. Du mußt nicht einfach nur bissel genervt sein, sondern Du mußt das strikt verbieten. Generell erhalte ich gerade aus Deinen letzten 2 Beiträgen das Gefühl. daß Du da (nicht zuletzt rassebedingt) 2 Exemplare hast, die absolute strikte Grenzsetzung benötigen. Nicht im Sinne von Härte oder gar Gewalt - sondern absoulte Konsequenz udn Durchsetzungsvermögen Deinerseits. Wenige Regeln, aber die zu 150% eingehalten. Ruhe und Souveränität. Das setzt aber voraus, daß Du selbst ganz genau weißt, was Du willst und dulden magst, und was Du unterbinden möchtest. Am besten hilft es da, wenn Du Dir selbst eine Liste machst. Alles, was nicht auf der LIste steht, darf der Hund dann tun oder entscheiden. Sonst wirst Du nie überzeugend abbrechen können, wenn der Hund merkt, "eigentlich" nervt er nur, "eigentlich" möchtest Du konsequent sein - aber Du bist es dann halt net.
Gerade mit dem Futter, was Du da beschreibst - das ginge hier ja gaaaar net. Wenn die sich so aufführen würden, dann gäbe es erstmal gar kein Futter. Biene wartet abends auch gerne mal aufs Essen, und sobald ich meinen Poppers vom Sofa erhebe, steht sie aufgeregt im Weg und bellt auffodernd. Dann geh ich aufs Klo und setze mich wieder gemütlich, und lese das nächste Kapitel in meinem Buch. Füttere echt wie vorhin schon vorgeschlagen mal wild durcheinander. Immer, wenn (und wann!) Dir grade danach ist (vorzugsweise sollte das der Fall sein, wenn die Hunde anständig brav im Körbchen liegen), wirfst Du jedem ne Handvoll Futter hin. Ob früh um 5, oder um 22 Uhr - egal. gefordert wird überhaupt nicht mehr, wer fordert in der Küche, wird verbannt, fertig. Und wehe, der läßt sich vor Ablauf von 5 Stunden in der Nähe der Küche sehen. Dann gibts an dem Tag nix mehr. Ich hab bei meinen auch schonmal das fertig zubereitete Fleisch in den Kühlschrank gestellt und erst am nächsten Tag gefüttert, weils mir so auf den Keks ging - 2 sabbernde Bettelmonster, die dauernd in der Küche im Weg standen. Und ab und an bereite ich das Fleisch vor und setze mich dann erstmal gemütlich an den Eßtisch und esse. Und dabei fordere ich Ruhe - die müssen in ihrem Körben bleiben. Nix unterm Tisch sitzen, nix Futterschüsseln anschmachten, die auf der Arbeitsfläche bereitstehen.
Generell hab ich das Gefühl, daß Du da bissel mehr Konsequenz und Geradlinigkeit (also Deutlichkeit, was erwünscht ist und was Du Dir nicht bieten läßt) im Alltag reinbringen mußt :-) Könnte mirgut vorstellen, daß das Zerstörproblem damit zusammenhängt. Denn Du darfst nicht vergessen: konsequent eingehaltene Regeln geben dem Hund auch Sicherheit - darüber, was er tun darf, was nicht. Die sind nicht nur Einschränkungen für den Hund, sondern die geben ihm einen Rahmen, innerhalb dessen er sich gefahrlos bewegen kann. Weil er nix falsch machen kann, wenn Du immer dieselbe Reaktion zeigst, oder immer dasselbe unterbindest bzw. duldest.