Beiträge von BieBoss

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    Ein Hundeplatz ist für Hundesport da, eine Hundeschule für Grundgehorsam, wenn der HH Unterstützung/Anleitung braucht und ein Trainer für ernstere Probleme.

    Hier im SV wird jeder, der seinen Hund hinbringt, damit er im Alltag besser hört, einfach weggeschickt. Das ist Sport und das soll auch Sport bleiben.

    Das ist aber komisch. Muß ich mal unseren Verein und Hundeplatz drüber aufklären, in dem es Welpenstunden, Junghundestunden etc. gibt, und den Partner-Verein, den ortsansässigen SV, bei dem es auch Stunden gibt für grundlegende Sozialisierung und erste Grundlagen im Gehorsam des Alltags. Nicht, daß die hier seit Jahrzehnten auf allen Plätzen Sachen unterrichten, die gar nicht auf den Platz gehören..... *pfeif......

    Wir sind zum Glück fast durch mit läufig - erst war Biene dran, jetzt die Frieda. Die braucht noch paar Tage, aber dann dürfte Schluß sein. Zum Glück. Die putzt sich ungefähr genauso gern wie ich meinen Haushalt mach *hust..... Nur, daß ich den Haushalt trotzdem mache *gg

    Biene hingegen, die putzt sich so, daß es in der Wohnung nichtmal auffällt, daß sie läufig ist. OK - aufs weiße Sofa darf sie jetzt nicht in der Zeit *gg, aber ansonsten..... Evtl. fallende Tropfen werden netterweise selbst oder von Bossi weggeputzt.

    Bei meinen gabs noch nie irgendwelche Auffälligkeiten während der Läufigkeiten, keine Launen, Scheinschwangerprobleme, Pyometren oder ähnlichen Käse. Sowas brauchen wir hier net, haben wir einvernehmlich beschlossen *gg

    Beide Weiber haben die Angewohnheit, schon lang vorher jeeeeden blöden Grashalm zu markieren. Aber markieren tut Biene auch so ziemlich intensiv, insofern wäre das allein bei ihr kein Zeichen für die herannahende Läufigkeit.

    Aber dazu kommt dann, daß sie sich wie ne Professionelle präsentiert, wenn sie in den Stehtagen ist. Normalerweise findet sie fremde Hunde generell "bäh", die werden angemault. Immer. Und in den Stehtagen rennt die plötzlich zu jedem Rüden hin, fordert zum Spielen auf etc. - also, deutlicher gehts net *gg Wenn dieses Verhalten nicht wäre, ich glaub, ich würds nichtmal mitkriegen, daß der Hund läufig war, bis plötzlich Welpen da sind :-)

    Frieda schläft, solange sie so blutet, in ihrer großen Box. Die Einlagen der Box sind einfach schneller gewaschen als jeden Tag n komplettes Set Bettwäsche von mir...

    Wir haben in der Staffel nen älteren Hund, der dasselbe Problem hatte. Der bekam erstmal nen Hormonchip. Damit wurde es viel besser. Nachdem die Wirkung nachgelassen hat von dem Chip, sind die Probleme der Prostata aber nicht wiedergekommen - eine Kastra hat sich somit erübrigt.

    Könnte es sein, daß das scheinbar freudige "erste Begrüßen", wenn jemand reinkommt, eher ein Abchecken ist, wer da kommt? Dann würde mich ein "Streichel mich nicht!"-Grummeln in der Folge wenig wundern.

    Auf jeden Fall würde ich dem Hund beibringen, daß er im Büro auf seinem Platz zu verweilen hat, und es nicht sein Job ist, Leute abzuchecken, oder gar das Büro zu bewachen. Kann durchaus sein, daß das einfach Streß pur ist für ihn, wenn er meint, Dich bewachen und leute abchecken zu müssen, und deswegen zu viel wird. Daher einfach, wenn Du ihn nochmal mitnehmen magst, nur für ganz kurze Zeit, und beibringen, im Körbchen/auf der Decke zu bleiben, egal, wer kommt. DU kümmerst Dich um die Besucher.

    Meine Biene hat hier im Büro anfangs nicht nur mein Zimmer, sondern gleich den ganzen Flur bewacht, dun jeden sich nähernden Kollegen "gemeldet". Dann hab ich ihr den Platz hinter meinem Schreibtisch zugewiesen, sodaß ich direkt vor ihr liege, und zwischen Besuchern und ihr. Wenn jemand kam, und sie gebellt hat, hab ich geschimpft, dann war Ruhe. Inzwischen gibt´s nur noch ganz selten ein "Wuff".
    Sie hat gelernt, sie hat nix zu sagen, ich mach das schon, und kann so gut entspannen und schlafen hinter mir.

    Meine Hunde haben auch irgendwann morgens nix mehr gegessen. Brauchten das offenbar nicht. Seither gibt´s die komplette Ration abends und gut ist.

    Wenn der hudn Probleme haben sollte, wenn er so lange dann nüchtern ist, dann evtl. mal versuchen, auf dem Morgengassi unterwegs einen Teil des TroFus als Leckerli zu füttern. Einfach, daß er was im Magen hat.

    Ansonsten ist das glaub ich ziemlich normal, daß ein Hund nur einmal frißt am Tag.

    Bin erst immer nur stehngeblieben, mit der Folge, daß er auch stehenblieb - und an straffer Leine nach vorn gespechtet hat. Gewartet. Hm - er auch..... *gg

    Also einfach ein paar Schritte rückwärts gegangen, dann kam er zu mir her, und das sofort gelobt, und weitergegangen in die ursprüngliche Richtung.

    So - habs fotografiert. Sorry für die Qualität, mein Handy mach tmiese Fotos. Aber zumindest hab ichs bei Tageslicht geschafft, man erkennt schon was :-)

    Ich habs verkleinert auf ca 480x630, ich hoffe, das Forum nimmts so - schaut in der Vorschau recht groß aus.....

    Leinen ohne Hund:

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    Biene mit roter Leine ("Ey Fraule, mir is kalt, mach hinne!"):

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    Frieda mit grüner Leine:

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    Es geht ja auch um das Konzept:
    "Ein Kommando positiv aufbauen und aversiv absichern"

    Also, auf diese Formulierung hatte ich mich ursprünglich bezogen.

    So wie ich das verstehe mit dem "aversiven Absichern", wäre das im Falle Rückruf wohl eher das positive Aufbauen des Rückrufs, um zum Absichern dann ein aversiv aufgebautes Abbruchsignal zu etablieren.
    Kenne es aber nicht so, ist also nur ne Vermutung!

    Aber wenn ich das schon für den Rückruf brauche - was mach ich dann, wenn der Hund jagen geht o.ä., wo er ja wesentlich höher im Trieb steht. Das ist find ich wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen..... Und wenn ichs im Alltag schon für den Rückruf brauche, nutzt sich das so schnell ab, daß ichs in einem Notfall wie beim Jagen lieber nicht austesten möchte. :-)

    Danke, das ist mal ne Erklärung, wenn auch wieder ne theoretische...
    Ich nehme an, eine praktische Schilderung - welcher aversive Reiz, welche Situationen, wie lange dauert das, wi hat der Hund reagiert - gibts dazu nicht?

    Geht der Hund dann nicht erst recht auf Distanz, um sich dem aversiven Reiz zu entziehen?
    Bzw. man müsste das sehr lange im direkten Einflussbereich trainieren, bis es total verinnerlicht ist. (Das wäre dann wie die hier so hart kritisierte Methode)

    Mir geht es mit den Theorien oft so, dass ich denke: Klingt gut (oder logisch, oder schlüssig), aber ist das dann auch so? Ich bin sicherlich nicht das Mass der Dinge, aber ich kenne auch weitaus bessere Hundeführer als mich.... in der Realität sieht alles ein bisschen anders aus, auch bei denen.

    Daher immer meine Nachfrage nach der Praxis.

    Da hat was gefehlt in meiner Beschreibung: man bringt dem Hund natürlich auch bei, nach dem Abbruchsignal zum Halter zu kommen. Man gibt ihm Sicherheit. Das gehört dazu.

    Wie lange es dauert? Einige Male, abhängig wie stark der jeweilige Hund beeindruckt ist. Und wie der Hundeführer das "Kommando - av. Reiz" - in der Reihenfolge, wie oben schon von wem erwähnt wurde) umsetzen kann. Das sollte man auch vorher trocken üben. Wenn Du mit Leinewerfen zB arbeitest, dann sollte die Leine richtig fallen - was Zeitpunkt und Stelle betrifft (erst das Warnwort, net hinterm Hund, das treibt ihn ja noch weiter weg etc. und wäre absolut kontraproduktiv usw.).

    Hund reagiert -klar- mit Meideverhalten, das führt zu Unsicherheit (also auch mit Sicherheit nicht mit jedem Hund machbar, und nur mit erfahrenem Trainer, der sofort erkennt, wenns zu viel wird, bzw. den Hund vorher gut kennenlernt). Diese Unsicherheit wird sicher auch dazu führen, daß der Hund kurzzeitig verwirrt sein wird, was ihn auf dem Gassi erwartet - aber er lernt ja beim normalen Gassi ganz schnell, daß ihm da nix passiert - und wenn er unsicher reagiert, bekommt er Schutz beim Halter. Richtig gemacht, ist diese Unsicherheit ganz schnell wieder weg, v.a., weil ja net dauernd gemacht wird (werden darf!).

    Nicht zuletzt aus dem Grund finde ich bei RR (der ja oft verwendet wird!) ein aversives Absichern auch Käse, weil letztlich wird der Hund den aversiven Reiz spätestens nach 1.000 Malen mit dem RR verknüpfen (er lernt recht fix, daß der Reiz vom Halter nur kommt, wenn er das KOMM-Signal ignoriert) und nur noch aus Meideverhalten heraus kommen. Das heißt für mich nicht absichern.... Wer will schon nen Hund haben, der nur noch mit eingekniffenem Schwanz kommt, wenn ers nimmer vermeiden kann. Egal, wie zuverlässig das dann sein mag.

    Das Problem ist, die Arbeit mit dem aversiven reiz ist so vielschichtig, dabei sind so viele Dinge zu beachten (zB darf der Hund echt nicht Dich grade im Kopf haben, wenn der aversive Reiz erfolgt etc.), daß man das in der Kürze gar nicht beschreiben kann, geschweige denn ne Anleitung geben könnte - da kann einfach zu viel schiefgehen, und auch den Hund versauen ohne Profi. Ich würds auch nie selbst ohne Anleitung austesten. Ich hab das mal auf nem mehrtägigen Seminar kennengelernt, mit entsprechenden Erklärungen, Informationen (theoretischem Wissen zu Lerntheorie etc.) und auch praktischer Anwendung, auch dauerhafte Erfolge in der Folge kennengelernt (also nicht nur kurzfristig beeindruckend, sondern tatsächlich erfolgreich auch lange danach). Ohne Vorkenntnisse so gut wie nicht korrekt umsetzbar, weil man zu viele Punkte dabei nicht berücksichtigt (ich könnte sie Dir nicht mal alle auf der Stelle nennen, weil das Skript irgendwo im Regal rumfliegt).

    Abgesehen davon: wenn ich mir angucke, was an Wissen generell über aversive Strafen vorhanden ist, würde ich mich hüten, für sowas auch noch ne öffentliche Anleitung zu schreiben *gggg (ganz zu schweigen davon, daß ich zurecht Ärger kriegte, wenn ich dem Copright unterliegende Inhalte von Skripten weitergäbe).