Beiträge von BieBoss

    ...... BieBoss:
    Problem bei ihm ist, das er immer zur Tür laufen will wenn diese auf geht. Deswegen hatte ich ihn gestern an der Leine hier bei mir am Tisch .. Diese verstärkt natürlich das gefühl nicht flüchten zu können und damit auch das gefühl "in die enge getrieben" zu werden. Problem ist nur das einige Angst vor seiner Gestalt haben und ich sonst nicht verhindern kann das er zur tür läuft sobald sie aufgeht.

    .....

    Schon mal mit ner großen Box versucht? Evtl. fühlt sich der Hund darin sicher und kann entspannen? Erst mal daheim üben, dann ins geschäft mitnehmen, für ne halbe Stunde, dann wieder heim oder so. Kann man ja im Urlaub oder am Wochenende mal testen. Aber echt erst, wenn die Box auch daheim schon als sicherer Rückzugsort etabliert ist und vom Hund auch so empfunden wird.

    Als was arbeitest Du denn, daß Du dabei liegen kannst? :mute:
    Tschuldigung, es gibt so Steilvorlagen, da kann ich nicht anders. :hust: :pfeif:

    Oh mein Gott, wer hat das da reingeschrieben??? Ich war´s nicht..... :ops: :ops: :ops:

    War gemeint im Sinne von "ich bin zwischen Besucher und Hund, und der Schreibtisch liegt zwischen Besucher und Hund" - vielleicht hätt ichs a weng anders ausdrücken sollen? |)
    (hätte jetzt auch was vom Büroschlaf erzählen können *pfeif....)

    Aaach was, der wird bissel motiviert, dann geht das schon: "Heeey - den holn wir uns, was? Hoppa auf geht´s, HOL ihn Dir!!!!"

    Das Kleingedruckte bisserl flüsternd, um Spannung rein zu bringen, und dann das Kommando anfeuernd laut geplärrt, das hilft.

    ("HOLS Dir" sag ich meiner verfressenen Biene immer, wenn sie ein Leckerli holen darf, das ich wo hingelegt habe, und sie muß auf Freigabe warten - was meinst, wie die rennen kann nach dem Kommando! Da brauchts keinen Trost mehr...)

    .....
    In Notfallsituationen (Hund rennt zb Richtung Straße) würde ich den Aversivreiz auch ohne Warnung nutzen um eine Möglichst schnelle Reaktion des Hundes zu erreichen.

    In Notfallsituationen brauchst Du den Aversivreiz gar nicht mehr, weil der Hund das Warnsignal schon längt mit diesem verknüpft hat, daher wirkt das Warnsignal dann auch ohne den Reiz selbst. Muß aber dann halt u.U. wieder nachkonditioniert werden, man sollte es so selten wie möglich einzeln verwenden...

    Oder der Hund sucht sich andere Strategien, um der Strafe zu entgehen.... zB zu packen :pfeif:
    ;)

    Daß er andere Wege sucht, wenn man ihm die läßt, kann ich noch verstehen - aber der kann bestens im wörtlichen Sinne ins Gras beißen, wenn der 50 Meter von mir entfernt stünde, und auf einen aversiven Reiz reagieren möchte... *gg (ausgehend von der Annahme eines aversiven Reizes bei nicht erfolgtem rückruf, was ich definitiv nie so anwenden würde).

    Aber wenn mans klug macht, bringt man ihm vorher bei, wie er dem aversiven Reiz entgehen kann. Dann braucht er solche Strategien nicht.

    Gibt doch so Hundesportjacken mit geschätzt 1000 Taschen. Die nehme ich, wenn ich echt mit voller Ausstattung unterwegs bin, die ärmellose Version auch bei größter Hitze. Ich hasse zusätzliche Taschen; Bauchtasche etc. nehm ich nur für Wanderungen. Selbst auf Einsätzen der Rettungshundestaffel nehme ich alles in die Taschen der Einsatzjacke, damit ich net im Gelände von einer Bauchtasche behindert werde (da fällt auch gern mal was raus beim Rumkramen, und im Dunkeln sähe man das dann nicht. Hab so mal ein Funkgerät verloren... :( Und einmal ein GPS-Gerät geschrottet, das net mir gehörte: Spinnweb-App nach dem Fallen..... War teuer.... Seither ist jegliches Gerät gesichert). Wasserflasche ist dann im Rucksack, den trägt der Helfer (und freut sich, daß ich fürn Zwerghund keine Literflasche brauche *gg).

    Pfeife kommt am Schlüsselband um den Hals, GPS auf Einsatz oder Wanderungen ebenfalls mit Schlüsselband um den Hals gehängt, dann aber in die obere Jackentasche gestopft, jederzeit greifbar.

    Zur Not nutze ich auch noch die Jeanstaschen mit für ein Spieli oder steck ein Zerrseil durch den Gürtel, das hält dort wegen der Knoten super.

    Aber inzwischen bin ich normalerweise höchstens mit Pfeife um den Hals Gassi, 3-4 Tütchen in der Hosentasche, und gaaaanz selten mal paar Leckerli in der anderen Hosentasche in nem Döschen (oder in nem frischen Kacktütchen *gg).

    Mal vom finanziellen Aspekt:Wenn Ihr nicht röntgen lasst, dann "schenkt" Ihr dem Züchter die 200 €.
    .....

    Das ist aber ne Milchmädchenrechnung: wenn ich die 200 Euro dem Züchter "schenke", hab ich dafür die 250,- € fürs Röntgen nicht anner Backe *gg

    Lasse ich röntgen, hab ich immer noch 50,- € Kosten gehabt, wenn ich 250 € dafür zahle, und der Züchter mir nur 200,- € zurückerstattet.

    So gesehen, wäre NICHT röntgen günstiger :-) :-)

    Ja - ich weiß, es kommt net aufs Geld an - aber, wenn hier schon mit Geld argumentiert wurde.....

    PS: die Tatsache, daß das mit dem Anspringen jetzt dazukommt, läßt mich darauf schließen, daß das auf dem Sofa nicht nur ein Moment war, in dem man dem Hund evtl. versehentlich irgendwo wehgetan hat, sodaß er nach vorne ging. Sonst hätte er hinterher dasselbe Verhalten gezeigt wie immer bei Begrüßungen. Generell würde ich nen Trainer draufschauen lassen, wie der Hund sich daheim verhält, es könnte sein, daß der einfach vom Freund generell zu wenige Grenzen gesetzt bekam bislang, wenn der auf einmal meint, selbst entscheiden zu können, wer auf dem Sofa sitzt. Dann würde man am Verhalten Deines Freundes ansetzen müssen, weil die Erziehung allein des Hundes nix hilft :-) wenn der Halter inkonsequent ist oderzu wenige Grenzen setzt bei nem Hund, der die braucht.