Beiträge von BieBoss

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    .....Aber die ihre Hunde als Welpen bekommen, sollten ihre Hunde so sozialisieren, daß es kein Problem gibt. ....

    Das tut hier sicherlich jeder - nur dumm, daß wir es hier mit Lebewesen zu tun haben und einer Umwelt (z.B. mit HH, die ihren Hund überall hinrennen lassen!), auf die wir nicht immer Einfluß nehmen können, und es vielleicht auch deswegen nicht tun (obwohl wir könnten), weil wir selbst in dem Moment nicht wissen, was das für Folgen für den Hund hat, der dann "plötzlich" im Erwachsenenalter an der Leine pöbelt..... Wo´s nur herkommt.....

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    ......... und @ein paar von den anderen
    Rudeldynamik, die ich als Führer dieses Rudels nicht unterbrechen kann? Spitze! ......

    Ich verstehe gar nicht, warum man das in der Situation unterbinden sollte - nur, damit Hinz und Kunz seinen nicht gehorchenden Hund nicht abrufen muß (bzw. kann und es deswegen gar nicht erst probiert)??

    Klar, wenn die Rudeldynamik sich darin zeigen würde, daß das Rudel gemeinschaftlich andere mobbt, ja - aber so schätze ich die hier vertretenen HH nicht ein, daß sie da nicht tätig werden würden. Aber wenn ein anderer HH seinen nicht im Griff hat, und das Rudel sich dann wehrt und den vertreibt, würde ich als Rudelhalter nicht wirklich einsehen, dann einzugreifen.....

    Und ganz ehrlich: ob jetzt EIN 30-Kilo-Hund sauer wird und in die Leine springt, oder 5 in der Größenordnung - ich könnt beides nicht halten! Deswegen dann Anderen zu unterstellen, sie hätten ihre Hunde nicht im Griff oder zu viele davon, halte ich für reichlich überzogen.

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    ....Was ist so schwer dabei den Hunden beizubringen, wenn der mir suspekt ist, dann gehe ich einfach vorbei und verdresch den nicht. Haben die Hunde im Freundeskreis (und das sind ein paar) spätestens nach einem Jahr begriffen und sie wurden alle von Artgenossen in die Schranken verwiesen, im ersten Jahr mit sehr vielen Hundekontakten...

    Ich bring Dir meine Frieda mal ne Weile vorbei - dann kannst Du Dir (und mir *gg) die Frage vielleicht selbst beantworten...

    Sie lebt jetzt seit fast 4 Jahren bei uns, kam schon so zu uns, und ist zwar heute nicht mehr total am Ausklicken, wenn ein Hund in der Nähe ist, wird aber trotzdem hektisch und kreischt, wenn der zu nah kommt, und wenn ich sie ließe, packt sie umgehend zu. Immerhin sind wir inzwischen so weit, daß sie mich in solchen Situationen wahrnimmt und in der Lage ist, sich zu setzen, wenn ich das sage, sodaß ich mich zwischen sie und den anderen Hund stellen kann. Aber man merkt genau - richtig geheuer ist ihr die Situation deswegen noch lang nicht...

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    Ich warte jetzt noch in etwa 2 Monate, dann ist der Zwerg größer und stärker und dürfte seine Gruppe noch mehr als 'seins' ansehen.

    Und dann geh ich Gassi.. Ohne Neurose, aber mit 4 großen Hunden. 4 Hunde, die nicht sooo geil auf fremde Artgenossen sind. 4 Hunde, die sowas wie Rudeldynamik entwickeln. 4 Hunde, die auf Bewegungsreize anspringen, die (teilweise) ihre Gruppe verteidigen, (teilweise) keinerlei Körperkontakt von fremden Hunden dulden, usw.

    Und dann hoffe ich auf einen HH wie den TS, lehn mich zurück und laß meine Hunde machen. So ganz ohne Neurose (und ohne Leine!) ;D


    ...darf ich gucken kommen? *gg Ich bring auch Popcorn mit..... :lachtot:

    vergessen: und ein nettes kleines Spielzeug, das ich dann dazwischenwerfen kann sowie ein paar Leckerlis..... - die wollen doch nur spiiiiiielen.....

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    .....Ich hätte da aber mal ne Frage: Warum um alles in der Welt sind Hunde in Großstädten (München! Meine Hundetraumstadt! Und KEINER der pöbelt oder rotzfrech auf andere zugerast kommt.) denn soviel entspannter als in ner Kleinstadt?
    Vielleicht weiß ich sogar die Antwort: Die haben einfach so wahnsinnig viele Kontakte, dass ein entgegenkommender Hund was total langweiliges ist! Da kann man auch souverän dran vorbeimarschieren.

    Eine verwegene Behauptung und sicher kommen jetzt wieder eine Milliarde ABERs. Will ja auch nicht provozieren. Ist nur eine Beobachtung und ich bin gespannt, ob meine Vermutung stimmt :D

    Ich denke eher, das kommt daher, weil in der Stadt eben die Hunde eher angeleint werden als auf dem Land, und es zu solchen stürmischen mein-Hund-muß-jeden-begrüßen-Aktionen gar nicht erst kommt, die dazu führen, daß ein Hund an der Leine keine anderen mehr mag mit der Folge einer Leinenaggression. Die Hunde haben also erst gar keinen Erfolg mit einem Versuch, zu anderen Hunden hinzurennen, weil angeleint, und lernen daher, daß es das einfach nicht gibt und sind demzufolge entspannter an der Leine.

    Abgesehen davon machen sich Städter vielleicht ein wenig mehr Gedanken um die Auslastung ihrer Hunde als jemand, der den Hund "nur" als Hofhund hält, und die sind besser ausgelastet und damit einfach entspannter? ist aber nur ne Idee, weiß nicht, ob man das wirklich so verallgemeinern kann.

    Aber eins weiß ich: würde ich in der Stadt leben, hätte ich mit meiner Frieda keinen Spaß und sie vielleicht sogar eher nicht zu mir geholt - denn das sie aggressiv reagiert, wußte ich vorher (allerdings war mir das Ausmaß nicht bewußt und habe es unterschätzt, zugegeben.... ;-) ). Will heißen, vielleicht gucken die Stadtleute, weil sie wissen, daß es in ihrer Gegend viele Hunde gibt, auch einfach mehr darauf, verträgliche Hunde zu erwischen?

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    Ich hab das schon mehr als einmal erlebt das sich der andere Hund nicht durch reine Körpersprache hat Blocken lassen und auch nicht immer durch die Schläuche. Da werd ich dann auch körperlich. Nicht mit den Füßen, aber meine Hände und zur Not meinen ganzen Körper (von dem genug da ist *g*) setze ich ein.

    Jo - aber damit sagst Du ja auch, daß Du´s erstmal mit Blocken versucht hast. Aber Cookie schreibt ja explizit, daß sie/er es gar nicht mal damit versucht...... Wenn sich MAL einer nicht blocken läßt, und ich körperlich werden muß, damit er nicht an meinen aggressiv reagierenden Hund rankommt und verletzt wird, damit könnte ich schon leben. Aber grundsätzlich gleich treten..... :irre:

    Ich würde trotzdem sicherheitshalber lieber selbst die unitymedia anschreiben und darauf hinweisen, daß Du keinen Kabelanschluß haben möchtest. Dann können die das sperren, wenn sie wollen. Nicht, daß irgendwann hinterher einer darauf kommt, bei Dir die letzten Jahre Ggebühren nachzuberechnen, obwohl Du es nicht genutzt hast - einfach, weil Du dier Möglichkeit gehabt hättest......

    Wir hatten hier im Haus auch Kabelanschluß, wurden mehrfach angeschrieben mit Bestellformular etc. Ich wollte das aber nicht, habs denen geschrieben, und erhielt zur Antwort, der Anschluß würde dann für uns gesperrt (ist er bis heute nicht - aber ich bin auf der sicheren Seite. Wenn die das dann nicht machen - selbst schuld...).

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    ......um zu sehen, wie sich Paul ohne mich verhält und ob man so Schlüsse auf meinen Einfluss auf Pauls verhalten ziehen könnte!......

    Hmmmm - aber genau das kann man doch nur dann sehen, wenn man Dein Verhalten im Zusammenhang mit dem des Hundes sieht, seine Reaktion auf Aktionen von Dir und umgekehrt.

    Und wenn Du einfach nur anwesend bist dabei, wenn der Trainer den Hund mit heimnimmt, kannst Du ja nicht viel Einfluß ausüben auf Deinen Hund. Nur Deine Anwesenheit - aber daran kannst nix ändern, die wirst daheim auch nicht ganz verhindern können *gg
    Notfalls soll ers halt machen, Dich aber mitnehmen und im Nebenzimmer plazieren, mit Kamera in dem Zimmer, in dem sich der Hund aufhält... So, daß Du jederzeit eingreifen kannst. Oder Ihr geht auf den Platz, und Du stehst am Rand und guckst zu. Aber nur als Ausnahme, eben zum Austesten der Reaktionen, denn: ein Trainer sollte auf Dauer ja Dir Anleitung geben, wie Du mit dem Hund arbeitest, und nicht selbst mit dem Hund arbeiten - das bringt Dir ja nix....

    Aber für ne gut Idee halte ich das nicht - gerade bei einem unsicheren Hund, wie soll der Dir vertrauen, wenn der andere z.B. was macht, das ihn ängstigt, aber Du stehst tatenlos daneben und beschützt ihn nicht, weil der Trainer sehen will, wie der Hund ohne Dich reagiert.....

    Ich würde niemals nicht einem meine Hunde anvertrauen, den ich eben erst kennengelernt hab!

    Du kannst ja versuchen, nach und nach dem Fleisch einfach nur mini-Mengen an Gemüse püriert unterzumischen. Meine Biene hat anfangs das Fleisch in Stücken gekriegt, und das Gemüse da mit rein. Sie ging hin und hat das Gemüsezeugs mit der Nase aus dem Napf geschoben, und dann das Fleisch gefressen..... *gg

    Seidem bestelle ich eben gewolftes Fleisch und mische das Gemüse drunter. Und wenn man da nur ganz kleine Mengen anfangs nimmt, könnte ich mir vorstellen, daß der Hund das akzeptiert, weil er das Fleisch toll findet, und sich mit der Zeit daran gewöhnt. Dann kann man etwas mehr Gemüse beimischen.

    Aber müssen tut man das natürlich net, wenn er Trockenfutter problemlos frißt, ist das auch ohne Gemüse ok, denk ich. Aber nen Versuch wär´s vielleicht wert...

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    .....und schleichend beginnt es mir Spaß zu machen, distanzlos heranstürmene unerzogene und nicht rückrufbare Tutnixe mal kurz vor die Brust zu treten oder an mir hochspringende Schwanzwedler auf die Nase zu boxen. Mir tut es nicht leid, dem Tutnix damit ´da das, was Leben ausmacht´, zu vergällen.

    Das bringt mir meine Trainerin gerade bei. Am dezentesten macht es so, dass man sich selbst zwischen den HH und den Tutnix stellt, so dass ersterer nichts davon mitbekommt. Nach dem Kick oder dem Nasenstüber rennt der Tutnix zurück zum HH, welcher sich darüber freut, dass seiner so schön auf den Rückruf reagiert.

    .....

    Das geht auch anders! Und wenn solche Tips von ner Trainerin kommen, dann möcht ich net bei der trainieren....... ;-( Abblocken geht ganz gut, dem anderen Hund was vor die Füße werfen könnte ich noch verstehen (auch wenns nicht sein muß), aber man kann den anderen Hund auch wegschicken mit entsprechender Körpersprache und Tonfall. Ich hab noch keinen erlebt, der sich nicht hätte wegschicken oder blocken lassen, wenn ich es ernst meinte, wenn ich mit meiner Frieda unterwegs war, und keinen Kontakt wollte.

    Ich selbst hätte kein Problem damit, wenn einer, der von meinem Terrier angesprungen wird, statt sich darüber zu freuen, diesen mal mit richtig bösem Kommentar wegschubsen würde. Aber wenn einer mit den Füßen treten würde, wär bei mir der Spaß zu Ende. Und glaub mir - ich seh sowas, auch wenn derjenige sich rumdreht.... denn dann habe ich direkt dessen Füße im Blickfeld!

    Mit Tritten würde ich nichtmal dann agieren, wenn ein Hund in aggressiver Weise auf meine zugehen würde, denn das pusht den anderen Hund nur noch hoch!