Beiträge von BieBoss

    Zitat

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    Durch die fehlenden weiblichen Hormone bekommt nun das Testosteron einen Überhang. Dadurch werden viele Hündinnen aggressiv.
    ......

    Mag ja generell durchaus richtig sein - aber sie schrieb doch, daß die Hündin mit anderen Hunden super zurechtkommt, und auch nach solchen Streitigkeiten mit der Ersthündin anschließend wieder zusammenliegt und spielt... Klar, förderlich war die Kastra in dem Fall sicherlich net ;) *gg (und welchen Einfluß die letztlich haben wird, kann man sicherlich auch nicht schon heute, so kurz danach sehen - insofern könnte das schon auch noch kommen... Aber malen wir lieber net den Teufel an die Wand *gg)

    Meine persönliche "Ferndiagnosen-Idee" anhand Deiner Berichte (daher nicht maßgeblich oder unbedingt treffend! Also bitte trotzdem nen Trainer draufschauen lassen!), so ins Blaue:

    Wenn in der Rangordnung tatsächlich Hera vor Sammy steht / stehen will (weil sie jetzt erwachsen wird und anfängt, diese Stellung zu beanspruchen), wie Du schreibst - dann wär es doch vollkommen logisch, daß Hera nicht möchte, daß Sammy aufs Sofa kommt. Sprich, sie würde in dem Fall den Chef "raushängen lassen". ;-)

    Auch dieses Umrunden, solange die Andere noch liegt, spricht dafür, daß sie damit einfach nur den "nötigen Respekt" abverlangen wollte, und Sammy gegenüber einfach "korrigiert" hat. Denn wenn zwei Weiber sich richtig zoffen, gibt´s mehr als nur ein Löchlein, schätze ich....

    Dafür spräche auch, daß die beiden hinterher wieder miteinander "gut sind", in meinen Augen.

    Wenn das allerdings so ist mit der Rangordnung, hast mit der Kastration von Hera evtl. keinen Gefallen getan, denn man sagt ja immer, man solle eher den Rangniedrigeren bei zwei gleichgeschlechtlichen Hunden kastrieren, weil der unkastrierte eher "weiter oben im Rang angesiedelt" sei im Verhältnis der Hunde zueinander. So daß vorher quasi Hera ganz deutlich die Chefin zwischen den beiden war, und der Unterschied jetzt eben nicht mehr so deutlich ist, sodaß sie sich genötigt fühlt, die Chefposition nochmal durch Korrekturen Sammy gegenüber zu sichern, wenn sie selbst z.B. auf erhöhten Liegeplätzen ist, und Sammy auch rauf will. Insofern hättest Du in der Situation die Keilerei sozusagen provoziert, weil Du der Sammy das Sofa angeboten hast.

    (natürlich sollte diese Entscheidung eigentlich bei Dir liegen, wer aufs Sofa darf, und das muß den Hunden auch klargemacht werden - aber solang die das net wissen, oder Du das denen nicht zeigst, daß das Deine Entscheidung ist, wird die Ranghöhere das entscheiden wollen. Könntest, wenn das echt die Ursache sein sollte, diese Streits verhindern, indem Du Heras neue Stellung ebenfalls eher stärkst, und eben Sammy nicht mehr aufs Sofa einlädst oder so, und den Hunden diese Entscheidung auch deutlich machst, bevor Hera das regeln möchte, z.B. Sammy ins Körbchen schicken, wenn sie Anstalten macht, zu betteln, um aufs Sofa zu kommen. Sprich signalisieren, daß Du das entscheidest, daß sie nicht hoch darf. So muß Hera nicht mehr aktiv werden, und Du zeigst ihr, daß Du sie unterstützt in ihrer Position. Das würde auch dazu passen, daß Du schreibst, das passiert nur, wenn jemand da ist - also das eigene Verhalten (welchen Hund bevorzugt man wann) in diesen Situationen mal checken lassen vom Trainer! Den Verdacht hattest Du ja schon, Du schreibst ja, Auslöser warst diesmal Du ;-) )

    Denk mal darüber nach, was das für Situationen sind/waren, in denen es bisher Ärger gegeben hat, mit dieser Erklärung im Hinterkopf. Könnte das evtl. passen? Wie gesagt, auf alle Fälle mit dem Trainer zusammen entscheiden/bedenken, denn aus der Ferne zu diagnostizieren, das können Tips sein, aber keine Garantien, denn man kann ja nur auf die Infos eingehen, die der Fragende gibt, und sieht das Geschehen nicht selbst....

    @TS: was macht Ihr denn ehrenamtlich, wenn ich fragen darf?

    Denn ein Ehrenamt muß man ja net ausführen, das ist freiwillig, und man könnte entscheiden, was einem wichtiger ist: das Ehrenamt oder das Zusammenleben mit dem Hund. Das würde bedeuten, daß man diese Zeit dann für den Hund hätte. Ist halt ne Frage, an was Euch mehr liegt.

    Oder ist es sogar ein Ehrenamt, das man mit dem Hund ausführen kann?

    Evtl. könnte man auch dort, wo man ehrenamtlich unterwegs ist, einfach ein bisserl was mit dem Hund anfangen und den Schwerpunkt anders setzen?

    Ich spiele darauf an, daß man ja auch mit Hund ein Ehrenamt ausüben kann, und man so weiterhin ehrenamtlich engagiert bleiben kann, evtl. bei derselben Organisation, z.B. als Rettungshundeführer! Dies würde den Hund entsprechend auslasten, und man könnte trotzdem ehrenamtlich tätig sein.

    Da gibt´s auch andere Möglichkeiten: Ausbildungen zum Krebsspürhund, oder Therapiehund (je nach Eignung des Hundes natürlich....).

    Dann wärt Ihr auch zum Training wahrscheinlich am ehesten am Wochenende mit dem Hund unterwegs, und die Frage, ob die Mutter einen Hund sitten müßte, dem sie nicht gewachsen ist, hätte sich auch erledigt...

    Wäre das ein Ansatz für Euch?

    PS: ansonsten finde ich schon, daß Ihr mit dem Hund zurechtzukommen lernen könnt, das Wichtigste zeigt Ihr doch hier in Euren Texten: den Wunsch danach, daß es dem Hund gut geht, die Bitte um Hilfe, und die Bereitschaft, für ihn was zu ändern. Ein Pauschales "gib den Hund weg" würde ich daher an dieser Stelle auch nicht unterstützen. Man kann alles schaffen, solange man selbst bereit ist, mit dem Hund zu arbeiten, und an der eigenen Situation was zu ändern! Viel Erfolg dabei!

    Zum Thema Anknurren etc. ist ja hier schon genug und sehr schön geschrieben worden, da brauch ich nix mehr zu schreiben. Ich würde es auch respektieren, wenn der Hund Streß hat im Flur. Damit machst ja auch Dir das Leben leichter, wenn Du weißt, der Hund ist alleine eben nicht im Streß.

    Ich lasse meine Frieda auch problemlos in mein Bett, wenn ich net da bin. Es ist einfach streßärmer für den Hund, alleinezubleiben, wenn´s irgendwo wenigstens nach Frauchen duftet. Gerade, wenn das Alleinsein eh (noch) nicht so "der Hit" ist für Deinen Hund und als notwendiges Übel nur hingenommen wird, gibt der Geruch von Frauchen doch nochmal Sicherheit.

    Meine Frieda kriecht entweder unter die Decke oder kuschelt sich so richtig rein, durchwühlt notfalls das Bett so lange, bis es bequem genug ist. Manchmal schiebt sie die Decke dabei vor lauter "Rumarbeiten" komplett auf den Boden, das ist immer voll lustig, und ich finde die Süße nicht mehr, wenn ich reinkomme - weil sie darunter versteckt liegt.... *gg Erst, wenn ich sie rufe, bewegt sich plötzlich die Decke - weil´s darunter wedelt..... :herzen4:

    Wenn´s sehr warm ist und sie keine Zudeck mag, liegt sie dann einfach auf dem Kopfkissen.

    Ich würd auch sagen, einfach handlichere Stücke servieren... So, daß halt keine Gefahr besteht, daß der Kerle erstickt, weil´s hängenbleibt!

    Daß Hunde schlingen, ist vollkommen normal. Wenn ich Fleisch am Stück "auf den Tisch" bringe, dann steht das Biene-Zwergchen nach 2 Sekunden (ernsthaft!) da, würgt, und fragt, wo das Essen bleibt *gg Kauen ist offenbar Zeitverschwendung für sie, die schlingt richtig hektisch (selbst wenn sie alleine futtert, und Bossi net da ist).

    Wenn´s kleinere Stücke sind, braucht´s immerhin so ca. 30 Sekunden, bis der Napf leer ist (Tagesportion)..... Die hat ein Tempo drauf, ich weiß gar net, wie die das macht! ;-) Da hilft bei ihr nur eines: gewolftes Fleisch nehmen, und am besten noch Gemüsestücke untermischen - denn das "eklige Grünzeugs" zwischendrin rauszufischen (das wird mit der Nasse rausgeschoben aus dem Napf), braucht Zeit. Wer braucht schon Gemüse.... (Bossi freut´s - der holt sich das dann schon anschließend ... *gg)

    Der Bossi frißt recht gemütlich - mit der Folge, daß Biene ihm das Essen immer "wegstarrt", wenn sie fertig ist, und sich gern an seinem Napf vergreifen würde - aber Fraule paßt schon auf und hindert sie daran. Wenn´s nach ihr ginge, wär Bossi längst verhungert *gg

    Und die Frieda futtert recht zügig, aber nicht sooo gierig wie Biene. Aber bei Hähnchenhälsen o.ä. geht´s bei ihr auch Ruckzuck - einmal durchbeißen, runtergeschluckt, wech isses....

    Schon lustig, wenn man den Vergleich so direkt machen kann ;-)

    Was Du noch tun kannst: goo*le mal nach der Tierschutz- Hundeverordnung (bzw. einem ähnlichen Gesetz/Vorschriften in Österreich) und laß sie denen zukommen: Da stehen die gesetzlich vorgegebenen Zwingergrößen drin und Vorgaben, wie der Hund in einem Zwinger gehalten zu werden hat (Kontakt zum Halter, geschützte Hütte, z.T. überdacht, etc.).

    Vielleicht streiken die ja dann allein schon bei der Überlegung, was die Errichtung eines artgemäßen (bzw. gesetzteskonformen) Zwingers kosten könnte. Denn wer den Hund nur nimmt, weil er schön günstig ist, überlegt sich das bei den Kosten sicherlich zweimal, ob der echt draußen gehalten werden soll, oder er die schönen blauen Augen überhaupt haben will.... und die Tierarztkosten für solche billig-Vermehrer-Welpen erwähnen (da gibt´s -zig Videos zu solchen Erlebnissen in youtube!), die die Anschaffungskosten um ein Vielfaches übersteigen, Kosten für Hundeschule bzw. Trainer nach Verhaltensstörungen, das Futter, Impfungen, Versicherungen, Zubehör, zerstörte Körbchen etc...... ;-) Schön farbig mit Worten ausmalen, das Horrorbild *gg

    Die Idee, der Mutter mal von ihrem "Glück" zu erzählen, find ich auch nicht verkehrt, könnte echt sein, daß die von ihrem Glück noch nix weiß..... (glaube nicht, daß jemand, der Angst vor Hunden hat, auch nur einer Haltung auf dem Grundstück im Zwinger zustimmen würde).

    Argument für die Mädels: die können im Zwinger "die schönen blauen Augen" gar net sehen den ganzen Tag...... Dann lieber in der Wohnung halten.

    Weiß nicht, wie es in Österreich ist: braucht ein Hund dieser Größe irgendwelche Genehmigungen, wie hier in einigen Bundesländern ab 40 cm Körpergröße, oder so? Wenn ja, dann könntest Du die Kosten und den Aufwand (Hundeschule o.ä.) dafür noch in die Waagschale werfen.

    Falls alle Stricke reißen: wenn Du siehst, der Welpe wird dauerhaft im Zwinger gehalten, evtl. Zeiten protokollieren, wann der überhaupt Menschenkontakt kriegt, wie lange/oft er jault etc., die Zwingergröße ansehen, ob sie den lokalen Vorschriften wie bei uns der Tierschutz- Hundeverordnung entspricht, und damit dann zum Vet-Amt/Tierschutz.

    So, mehr fällt mir so spontan nicht ein. Aber ich möchte noch sagen, daß ich es ganz toll finde von Dir, daß Du versuchst, den etwaigen Hund vor dieser Haltung zu bewahren! ;-)

    Viel Erfolg dabei weiterhin!

    1. man sieht ers den Leuten eben NICHT immer an, ob sie die Wohnung pflegen werden oder nicht. Die Leut bei uns haben ganz normal bis gepflegt ausgesehen, ein junges Pärchen, und die Eltern eines der beiden waren noch dazu dem Vermieter bekannt, der junge Mann selbst hatte nen Job, alles ganz seriös... Genau wegen dieser Referenz hatten die auch die Wohnung erhalten. Ich weiß nicht, ob der Vermieter überhaupt von den 3 Katzen wußte, und diese haben den Hauptschaden angerichtet (wie geschrieben, durchweichte Teppiche und Holzböden.... *bäh...).
    Allerdings wär das auch wieder ein Gegenargument: auch Katzen können Schäden anrichten, wenn die überall hinpieseln, und diese KANN der Vermieter vom Gesetz her als Kleintiere nicht verbieten... Aber wenn ich von der Tierhaltung vorher schon weiß und sie verhindern kann (als Vermieter), weil ich schonmal auf haustier-bedingten Renovierungskosten in 5stelliger Höhe sitzengeblieben bin, würd ich das sicherlich auch tun.... (zum Glück vermiete ich nicht *gg Würd ich auch nie - zu viel Streß...... ;-) )

    2. die hinterlassenen Mietschulden übersteigen in dem Fall bei uns im Haus wohl die Kaution um Einiges, insofern geht die Renovierung der Wohnung komplett auf Vermieterkosten, und wird wohl nicht geltend gemacht werden können - wo nix isrt, kann der Vermieter nix holen. Würde nur zusätzliche Kosten für´s Verfahren bedeuten. und die Kaution wird anteilig mit der offenen Miete (bzw. offenen Gas- und Stromrechnung, sonst kriegt der nächste Mieter keinen Strom, wenn die net gezahlt wird!) verrechnet, da bleibt nix für die Renovierung.

    3. Andere Nachbarn hatten mal ne Räumungsklage gegen eine Mutter mit 3 Kindern wegen Nichtzahlung der Miete (Rückstand im oberen 4stelligen Bereich). Der Vater war wohl während der Mietzeit ausgezogen, Mutter anschließend dem Alkohol verfallen, hat auch nicht gearbeitet. Die Vermieter hatten Freude, die dort rauszukriegen. Wohnung total zerstört, Wände eingeschlagen (die haben wohl im Rausch mit Sachen um sich geworfen) etc., und alleinstehende Frau mit 3 halbwüchsigen Kindern..... Sowas kann immer passieren. Die Haustiere hatten wohl ebenfalls zur Beschädigung beigetragen (Türstöcke und was weiß ich net alles).

    4. Freunde von mir haben gerade das Haus der verstorbenen Eltern renoviert. Selbige waren starke Raucher. Die durften das komplette Haus neu machen, Tapeten runter, Holzdecken (vergilbt vom Qualm) raus, Böden raus etc., weil dem Qualmgestank nicht beizukommen war nach langen Jahren. Das war ein riesen-Unterfangen, aber eben notwendig, denn als Nichtraucher in so ein Haus einzuziehen, das muß man sich net geben. Zum Glück ist es Eigentum und die werden dort auch selbst einziehen, da lohnt sich die Investition. Aber für einen Mieter solche Kosten, am besten alle paar Jahre wieder? Da braucht ein Vermieter nicht zu vermieten, denn da macht er mit der Renovierung mehr Verluste als ihm die Miete einbringt. Und letztlich will man doch Geld verdienen als Vermieter, oder? Ich bin die Letzte, die nem Raucher vorschreiben würd, ob er rauchen darf, solang der mich net vollqualmt und der Hausflur bei mir stinkt - aber ich kann einen Vermieter verstehen, daß der net das Geld für eine Renovierung ausgeben möchte, wenn die Wohnung nach Jahren in "Raucherhand" totalrenoviert werden muß, um neue Mieter zu kriegen dafür..... ;-) Ich denke, das hat nix mit Diskriminierung zu tun, wie hier gleich so schön unterstellt wurde, sondern damit, sein Vermögen zu schützen - ob der Mieter raucht oder net, wird dem Vermieter mit Sicherheit wurscht sein, solang´s net seine Wohnung und sein Geld nachher betrifft.

    5. Ganz ehrlich: würde auch nur einer von Euch auf nen 1-jährigen Mietvertrag eingehen? Wer mir sowas andrehen will, der kann dort selbst einziehen! Ich zieh doch net mit Sack und Pack in ne Wohnung, wo ich nicht weiß, ob nach nem Jahr der Mietvertrag wieder verlängert wird, und riskiere damit, nach nur einem Jahr nochmal die Umzugskosten zahlen zu müssen! Wer garantiert mir denn, daß dem nach einem Jahr einfach nur meine Nase nicht paßt und der Vertrag deswegen nicht verlängert wird? Ich hab bei meinem Einzug hier sogar einen Vertrag unterzeichnet, wo ne Mindest-Mietdauer von 3 Jahren festgelegt war, um dieses Risiko zu minimieren...

    Klar liegen solche Schäden letztlich am Mieter, nicht am Haustier selbst, denn dieser könnte ja die Wohnung "in Schuß" halten und Schäden beseitigen. Aber da steckt man eben nicht drin, das sieht man keinem an, ob er das macht.

    Und genau deswegen müssen wir Hundehalter (und wahrscheinlich auch Katzen- o.ä. Halter) uns heutzutage halt dann oft mit Dingen rumschlagen wie schriftlicher Erlaubnis vom Vermieter für eine Tierhaltung, SCHUFA-Auskünften bei der Suche nach einer Wohnung, Referenzen vom Vor-Vermieter, Gehaltsbescheinigungen etc. für den potentiellen neuen Vermieter, oder gar solchen dämlichen Ideen wie Jahres-Verträgen..... Tierhaltung in der Wohnung und Wohnungssuche sind heut bald schlimmer als jedes Job-Bewerbungs-Verfahren, hab ich den Eindruck....

    Achja - nochwas: die Idee mit dem Teppich auf dem Parkett/Laminat ist "toll": da verlegt man extra Laminat (oder sucht ne Wohnung mit wischbaren Böden), weil´s hygienischer ist als Teppich, weil leichter zu reinigen, da werd ich bestimmt net wieder nen Teppich draufklatschen *gg Allerhöchstens noch PVC drauf, wenns der Vermieter wünscht - aber sieht halt auch net soooo toll aus, und dann kann ich mir das Laminat darunter auch sparen..... ;-)

    Das alles ist saudoof, auch für mich als Mieter, auch ich habe keinen Bock darauf, tausend Nachweise zu meiner Seriosität o.ä. erbringen zu müssen und auch für mich ist es ärgerlich, wenn ich ne Genehmigung brauche für die Haltung meiner Hunde, die doch eigentlich mein Privatvergnügen ist - aber wenn ein Vermieter mal den Schaden hatte, habe ich auch jedes Verständnis dafür, daß er sich absichern möchte gegen weitere solche Vorfälle. 100% absichern kann er sich nicht, kann immer mal passieren, daß der Mieter seinen Job verliert o.ä. - aber das Bedürfnis nach einer gewissen Sicherheit gestehe ich dem Vermieter schon zu.... Ist halt zwiespältig, und man muß verhandeln ;-)

    Hab net alles gelesen, aber die Beschreibung, wie alt und gebrechlich dieser Hund sein soll, stammt eben von seinem Halter, der den Hund natürlich "verteidigen" möchte....

    Wie hier schon geschrieben, auch ein blinder Hund kann Wild gefährlich werden, wenn er drüberstolpert (und ich weiß, wovon ich spreche - hab so ein Exemplar daheim!), und ein 12 Jahre alter Zwergpudel ist noch lang kein "ungefährliches altes gebrechliches Tier" - die werden gut weitaus älter.....

    Selbst meine blinde Terrine hat mit ihren 12 Jahren noch mehr Pfeffer im Allerwertesten (und Jagdfieber! und die kriegt ein Tier, das meint, es muß sich vor ihre Nase werfen - sie hat schonmal nen Igel am Straßenrand plötzlich und unvermutet gepackt, und auch ein Jungvögelchen (Letzteres hat erstaunlicherweise unverletzt überlebt...) als so mancher 5jähriger größerer Hund, und ich verwette meinen eigenen Allerwertesten darauf, daß auch meine Zwergpudeline mit 12 nicht weniger temperamentvoll sein wird. Wenn ein Hund herzkrank und mit Medikamenten gut eingestellt ist, kann er genauso ein irgendwo liegendes Jungtier oder krankes Tier reißen oder noch mehr verletzen.

    Ob das Tierchen also so "gebrechlich " war wie vom Halter geschildert, sei mal dahingestellt, es ist halt traurig, daß es für die Dummheit des Halters ("wir schicken den mal auf die Straße, damit er irgendwo unkontrolliert pinkeln und k... geht, dann muß ich net den eigenen faulen Hintern auf die Straße bewegen zum Gassigehen") büßen mußte....

    Aber zum Thema: was hilft mir der Beweis des Wilderns (den der Jäger genauso wenig erbringen kann wie der Halter den Gegenbeweis!), wenn der Hund erstmal tot ist? Zu dem Handeln des Jägers, auf offener Straße am hellichten Tag zu schießen, sag ich lieber nix, außer: es gibt gottseidank auch andere..... ;-(

    Das Problem bei manchen Mietern und einer Haftpflicht könnte auch sein, daß, wenn den Mietern das Geld ausgeht, auch die Haftpflicht nicht mehr gezahlt und gekündigt werden könnte. Da hilft dann dem Vermieter der einmalig vorgelegte Versicherungsbeleg zu Beginn der Mietzeit nicht weiter, denn er erfährt ja nicht, daß die Versicherung gekündigt ist...

    Und nachdem ich die Wohnung über uns angesehen habe, nachdem die Mieter vor 4 Wochen ausgezogen sind, verstehe ich jeden Vermieter, der nie wieder irgendwelche Tiere im Haus haben möchte...... Die haben ewig keine Miete mehr gezahlt, und hatten Katzen. Ohne näher ins Detail gehen zu wollen: u.a. von den Katzen durchgeseichte Teppiche (!!! und das auf alten Holzdielenböden!) und Flöhe haben den Vermieter nach dem Auszug dieser Leute "begrüßt".... Ihr glaubt gar net, wie so ein Hausflur stinken kann, und wie eine Wohnung aussehen kann nach nur 2 Jahren Miete (ich war kurz drin udn hab´s gesehen...)! (bisher hatte ich nie was bemerkt, wohl auch, weils gottserbärmlich nach Qualm stank, wenn die die Wohnungtüre geöffnet hatten)

    Gottseidank hatte ich außer "Hallo" und "guten Morgen" keinen Kontakt mit denen, bisher hab ich keine Flöhe an meinen Viechern entdeckt, beobachte aber weiter fleißig... (und die haben 2 Kleinkinder, die in dem Dreck gelebt haben.....) Tja - jetzt haben die eine neue Wohnung, und ich bin sicher, daß der neue Vermieter nicht weiß, auf was er sich da eingelassen hat..... (das waren nicht die einzigen Schäden und Kosten, die auf den Vermieter zukommen, aber ich hab mich bei der Schilderung mal auf das Thema Haustier beschränkt...)

    Und genau solchen Leuten hat ein "anständiger" Hundehalter, der die Wohnung in Schuß hält, die Hunde anständig erzieht und darauf achtet, daß nichts zerstört wird, und auch noch versichert ist, zu verdanken, wenn wir Hundehalter keine Wohnung mehr finden... Da könnt ich..... *grrrrr :mute: Aber: Verständnis für diese Vermieter hab ich auf jeden Fall......

    Vor allem: lang mal einem Ex-Mieter in die Taschen, wenn da nix mehr drin liegt..... Auf den Kosten bleibt der Vermieter halt sitzen.

    Hab leider keine Fotos von den Dingern, aber man findet ja alles im web... ;-)

    Ich hab sowas:

    mit nem Kopfkissen und nem alten Bezug darin, und als Unterlage so ein flauschiger "Badezimmerteppich", der genau reingepaßt hat. Steht im Schlafzimmer. Ne Fleecedecke drübergelegt, damit´s a weng geschützt und höhlenmäßig ist für´s Hundi. Das ist Frieda´s Zuhause, wenn sie ne Box möchte (die ist immer offen, wenn net grad Biene und Bossi mit bei mir schlafen alle paar Wochen mal, oder Frieda beim letzten Gassigang am Abend gebadet hat - weil naß in meinem Bett mag ich net..... *bäh....).

    Dasselbe mit abgeschrägten Schmalseiten für den Kofferraum im Auto, auch in zusammenklappbare Variante. Da passen Biene und Bossi zusammen locker rein und haben beide zum Liegen Platz. Da liegt ein Teppichrest drin, den ich günstig gekauft hatte, und ein Hundekissen, im Winter noch Fleecedecken, und ein Schlafsack obendrüber gegen Auskühlen im Winter, wenn wir zB zum Staffeltraining fahren und der Hund länger im Auto sein muß.
    Sieht etwa so aus (aber über die gesamte Kofferraumbreite):

    Daheim in der Küche ne Katzen-Transportbox, die ist Bossis Lieblings-Schneckenhaus, wenn er Ruhe möchte (ohne Deckel dran):

    http://www.fressnapf.de/shop/transportbox-trotter

    Eigentlich gehört die den Katzen, aber die müssen ja net auotfahren, also darf Bossi die ausleihen. In kleiner hab ich die auch noch, aber die hab ich weggestellt, die gibt´s nur für Transporte zum Doc für die Katzis (obwohl Bossi die kleine fast besser findet als die große! Da muß er sich voll zusammenrollen, das mag er irgendwie....)

    Und dann hab ich neulich noch sowas geschenkt bekommen, in gebraucht:

    Die steht im Auto auf dem Rücksitz. Da sitzt dann Bossi drin, wenn Frieda im Kofferraum sitzt, und wir zum Trailen fahren. Paßt auch Biene mit rein, wenn ich mal alle mitnehmen muß. Frieda allein da rein geht net, die mag solche Boxen nicht, und die sind zu klein, weil wenn sie sich streckt, stemmt sie (geplant!) die Türe auf - das braucht´s net..... *gg Frieda ist irgendwie kein Höhlenhund, im Gegensatz zu Bossi...

    Ja, das reicht an Boxen, find ich... *gg Aber es ist ja nicht so, daß wir nicht auch Körbchen in der Wohnung hätten: zwei bei meiner Tochter (Rattan, groß, reichte für 3, und ein kleineres mit Stoff), eins im Wohnzimmer (Rattan, klein, Bossi quillt drüber, mag´s aber gern *gg, und in der Küche eines (mittelgroß, da passen gequetscht beide rein und können beim essen "zugucken" (sprich betteln *hust...) - wenn Bossi nicht grad seine Box bevorzugt, oder die Ecke unter der Eckbank). Aber wer braucht schon Boxen oder Körbchen, wenns die schönen großen "Körbchen" gibt, in denen man bei Frauchen liegen kann..... *gg warum werf ich das ganze Alibi-Zeugs net einfach raus - schlafen eh alle im Bett?.....

    Nein, wir wurden noch nicht ausquartiert, meine Tochter und ich, wir haben jeder ein großes Bett, und ein großes Sofa steht auch im Wohnzimmer *ggggg