Beiträge von BieBoss

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    Wir hatten einen schwarzen Laboreiro, 70 cm hoch, 40 Kilo schwer......

    Laboreiro? Nie gehört..... Naja - bin ja net neugierig und hab mich grad mal schlau gemacht auf http://www.castro-laboreiro.de/haltung.htm.

    Schöööne Tierchen..... ;-) Hoffe allerdings, daß kein künftiger Herdenschutzhalter die Verhaltensregeln, die dort empfohlen werden, ernst nimmt......

    Ich zitier mal 2 Passagen aus der Site: (zwar off topic, aber bin a weng blaß geworden beim Lesen, deswegen muß ich das hier schreiben.....)

    "Wichtige Tipps im Umgang mit HS-Hunden:
    1. Füttern Sie Ihren Hund niemals mit dem, was Sie gerade essen oder gegessen haben. Füttern Sie Ihren Hund immer, nachdem Sie selbst gegessen haben! Erklärung: Das ranghöchste Tier frisst im Rudel immer zuerst und gibt niemals freiwillig Futter ab."
    Weitere 7 Punkte sind im selben Tenor. Zuerst zur Haustür raus, nicht aufs Sofa etc. Die üblichen Verdächtigen halt, um (nicht wirklich vorhandene) Dominanz zu simulieren... Aber es kommt noch besser:

    Zweite Stelle:
    "Versucht ein Hund aber, einen anderen Hund oder einen Menschen oder uns selbst anzuknurren oder gar zu beissen, müssen wir selbst einwirken und den Hund z.B. auf den Rücken legen." Diese Hündchen werden bis zu 71 cm groß lt. der eigenen Beschreibung..... *hust.... no comment......

    Ich glaub net, daß der das schonmal ausprobiert hat, sonst wär er sicherlich nimmer in der Lage gewesen, diese ansonsten sehr informative Website zu erstellen......

    An anderer Stelle schreibt er aber:
    "Vergessen Sie den Erziehungsstil und -ton, der auf deutschen Hundeplätzen herrscht. Damit beißen Sie bei einem CL auf Granit. Sie werden an Ihrem Hund verzweifeln, wenn Sie das nicht beherzigen. Es gibt nur eine Methode wie Sie diesen Hund, insbesondere das Herz diese Hundes, erreichen können. "Liebevolle Konsequenz", "Respekt" und "achtsame Beharrlichkeit" sind die Schlüsselbegriffe."

    A weng widersprüchlich, hm?

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    .....Die Hündin ist bei uns Chef...

    ...was wiederum dafür sprechen würde, den Rüden zu kastrieren....

    Natürlich wird sich evtl. das Verhalten beim Rüden nicht sehr ändern - aber wo ist das Problem? Es geht doch um Verhütung - wenn die beiden trotzdem Halligalli machen (ums mal jugendfrei auszudrücken), dann sollen sie doch, solang nixmehr passieren kann..... Wenn die Hündin nicht will, wird sie ihn wegjagen...

    Mein Bossi ist ja auch kastriert, und ich hab meine beiden anfangs schon ab und an mal "erwischt", wie sie ihren Spaß hatten - aber es erfolgt zumindest auch wärend der Stehtage durch ihn keinerlei massives Bedrängen, sodaß die Hündin evtl. geschützt werden müßte, ich denke, das ist schon ein möglicher Effekt einer Kastra, wenn der Hund vorher extrem interessiert und aufdringlich wäre - daß sich das eben "normalisiert". Und mit den Jahren ist das auch weniger geworden, habs schon ewig nimmer gesehen.

    Ne Sterilisation macht Dir doch hierzulande keiner mehr, oder? Hab irgendwo gelesen, daß das bei den Ärzten schon fast als "Kunstfehler" bezeichnet wird, weiß aber net, warum das so sein sollte, kann das also nicht nachvollziehen. Eine Alternative wär´s in meinen Augen schon....

    PS: Die allseits so gepriesenen Vorteile der Kastration der Hündin (weniger Gesäugekrebs) kannst nach sämtlichen Studien vergessen, wenn die Hündin schon 4 ist - das wirkt nur vor der ersten-zweiten Läufigkeit, danach keine Auswirkung mehr auf die Erkrankungsraten.

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    Anja: kannst du es nicht vielleicht mit der Visualisierungethode probieren? Also zB ausrechnen was ca an Übergewicht mit rumgeschleppt wird und das in Butterpäckchen ihr zeigen?
    Oder Tipps geben was man gesundes füttern kann, was nicht auf die Hüften geht. Vllt sogar was kaufen und mitgeben, damit sie sieht, dass die Hunde auch damit glücklich sind?

    ...coole Idee - sowas hab ich auchmal gemacht. Hund sieht aus wie 12 Kilo, sollte 8 haben, hat also das Eineinhalbfache vom Soll. --> Das ist, wie wenn Fraule statt 60 plötzlich 90 Kilo mit sich rumschleifen müßte!! Spätestens dann werden sie meist blass...... (vorher fragen, was diejenige wiegt, dann kann man den Vergleich entsprechend drastisch berechnen)

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    ........ hätte aber den zusätzlichen Vorteil, dass ich das Gesiffe (sie macht die Flecken NIE weg) und die Leinenphase während der Läufigkeit nicht mehr habe.......

    Hast Du´s schonmal mit Höschen probiert? Ansonsten - naja, das weiß ich doch vorher, wenn ich ne unkastrierte Hündin hole *gg Hat auch Vorteile: zwingt dazu, täglich durchzuwischen :headbash: (würd ich sonst niiiiie nicht tun - hab Besseres zu tun *gg)

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    Über den Versuch mit dem Chip nachgedacht habe ich schon allerdings habe ich mal mit meiner Läufigen Hündin einen unangeleinten, gechippten Rüden getroffen und ich muss sagen da war nicht viel vom Chip zu merken.....

    Hast Du gefragt, wie lange der Chip schon sitzt? Am Anfang wird´s damit nämlich immer erstmal noch ein bisserl schlimmer, bevor sich die Hormone dann beruhigen. Hab ich bei Bekannten erlebt. Wenn dieser Rüde also gerade erst gechipt worden war, wär´s kein Wunder, diese "Anhänglichkeit" *gg

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    .........!

    Also, ich habe einen 9 Jahre alten Jack Russel Terrier (hat einen nervösen Magen)........... Außerdem ist er ja auch schon ein kleiner Opa und ich weiß nicht ob sich das wirklich noch "lohnt"?....

    Sorry - aber das ist ja wohl der Lacher des Tages - ein Jackie mit 9 zum alten Eisen?? :lachtot: :lachtot: :lachtot:
    Meine Frieda ist geschätzte 12, aber wer die als "Oma" bezeichnen würde, der kriegte von mir nen Tritt in den Allerwertesten - und würde von ihr ganz bestimmt ziemlich bald eines Besseren belehrt....... Diese kleinen Terrier werden bis zu 18 Jahre alt - der hat vielleicht grad mal die Mitte seines Lebens erreicht!

    Quelle:
    http://www.ich-bin-caesar.de/hunde-andere-h…ussell-terrier/

    Ansonsten: ich würd immer den Rüden kastrieren lassen, wenn es sonst keine entscheidungsrelevanten Fakten zu berücksichtigen gilt (verhaltens- oder gesundheitsbedingte Gründe). Ist einfacher, net so ne große OP, und ja, auch günstiger.

    Aber ganz ehrlich: ich würd´s heute auch nimmer machen lassen (hatte bei Bossi die Wahl, den im Tierheim kastrieren zu lassen, und das dann auch gemacht). Da gibt´s andere Möglichkeiten, die Hunde alle 8 Monate mal zu trennen... Notfalls nen Hundesitter, für 3 Wochen macht das nicht pleite.

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    Das Argument mit dem "läuft wenig an der Leine, daher geht es nicht", kann ich gar nicht nachvollziehen. Gerade, wenn der Hund so selten an der Leine ist, kann man es doch umso besser üben :???:

    Jo - kann man, tu ich aber nicht, weil sich der Aufwand net lohnt für die paar Mal ;-)
    Bin da ganz ehrlich - zu faul, da richtig dran zu arbeiten, weil´s da, wo wir wohnen, nicht nötig ist und beide fast nur ohne Leine laufen können. Und Gehorsam funktioniert problemlos auch ohne Leine, daher geht das mit Freilauf gut.
    Kurze Strecken funktioniert´s schon - aber über längere Strecken hinweg muß ich mich dafür genauso konzentrieren (damit ich gleich reagier, wenns irgendwo zieht) wie der Hund. Und wozu das, wenn´s net nötig ist, dank passender Wohnlage ;-)

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    .......
    So das Leute einfach so reinspatzieren soll ja auch nicht sein dafür soll er ja anschlagen. Weil wenn wir nicht da sind ist der Hund bei meiner Großtante unten und sie ist 80Jahre und schläft Mittags immer und bekommt nichts mit und das ganze Haus ist offen und dafür ist der Hund nicht schlecht er soll nur dann auch ablassen wenn sie oder ich was sagen. Davor habe ich Angst das er dann nicht aufhört...

    Nicht ganz zu Unrecht - der wird eine 80jährige, die ihm körperlich nicht mehr gewachsen ist, aller Wahrscheinlichkeit nach eher nicht für "voll" nehmen, sondern beschützen - wie will sie ihn dann dazu bringen, abzulassen? Ein so selbständiger Hund, der im Ernstfall "keine Gefangenen" macht, sollte in meinen Augen gar nicht erst irgendetwas anfangen, von dem er dann ablassen müßte - Du kennst doch bestimmt den Spruch "die Geister, die ich rief, werd ich nicht mehr los"? Der Hund hat nicht zu entscheiden, wer das Haus betritt und wer nicht - wie willst Du ihm beibringen, daß die Leute ohne zu klingeln rein dürfen müssen, er aber andererseits dann beschützen soll? Entweder oder - und bei einem Hund dieser Größe wüßte ich, für welche Variante ich mich entscheiden würde - immerhin müßt Ihr mit dem Hund (und er mit Euch!) den Rest seines Lebens dann verbringen!

    Noch ist das Kind ja nicht in den Brunnen gefallen, aber ihr müßt Eure Erwartungen glaube ich ein bißchen runterschrauben, und bereit sein, zusammen mit dem Hund zu arbeiten - ihm klarmachen, was Ihr wollt, aber auch Euch im Klaren sein, was Ihr lieber nicht solltet bei einem Hund, der eh zum Bewachen neigt, und im Zweifel auch gerne selbst entscheidet, wer ihm im Haus genehm ist.. Ich persönlich (ist nur meine Meinung) würde dem von Anfang an klarmachen, daß er das nicht zu entscheiden hat, wer da reinkommt - und bis dahin sicherstellen, daß er keine andere Entscheidung treffen kann, indem ich die Haustüre (und Hoftüre!) absperre. Wenn der nämlich beim Briefträger/Nachbarskind, dem der Ball aufs Grundstück von Euch gekullert ist, aktiv entscheidet, daß der doof ist (weil Hoftor grad nicht abgesperrt war), habt Ihr hinterher wenig Spaß....

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    Bei uns ist alles Eingezäunt und der Hund ist nie allein und wenn er alleine ist sind alle Türen zu außer sein *Außengehege* unsere alte Ponyweide wo er wenn er mag rausgehen kann durch unseren nicht mehr benutzten Stall. Dachte immer das wäre Ideal für einen Hund?!?! ...

    Jein - für den Hund ein Paradies, ja - ganz klar.... Aber ob für Euch auch, wenn er so Vieles selbst entscheiden kann, z.B. ob er grad im Hof patroullieren möchte, oder die Großtante verteidigt, oder Nachbar´s Töchterchen sich seinen Ball wiederholen darf, vielleicht aber auch nicht...? Eher Kopfschütteln von meiner Seite aus.... Lieber net....
    PS: Alleinsein sollte der Hund aber trotzdem können, auch wenn ers nicht täglich braucht - nur für alle Fälle, wenn mal alle verhindert/krank sind - sonst brauchst irgendwann plötzlich nen Hundesitter, wenn Du in eine solche Situation gerätst..

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    ....Wir wollten eigentlich keinen Hund der sie so verhält... nun ist er da und ich denke jeder der Hunde hat kann mich verstehen das ich ihn nicht sofort zurück bringen will. Man gewöhnt sich und verliebt sich sehr schnell in so ein Tier und ich bin einfach aufmerksam und möchte nicht das es evtl. schlimmer wird. Auch wenn das heißt mit dem Tier zuarbeiten mit welchem Hund muss man nicht arbeiten???? Das war uns wohl klar und das wollten wir auch. Und möchte ihm das einfach einwenig abgewöhnen. Wenn möglich aber bislang heißt es wohl das das nicht möglich sei...

    Ich find´s gut, daß ihr gleich aktiv werdet! Denn je länger der Hund "machen darf", desto schwieriger wird´s wieder rauszukriegen sein.

    Meine Idee wäre, dem Hund von Anfang an zu zeigen, daß er das grundsätzlich nicht zu entscheiden hat. z.B. Haustüre absperren; und wenn´s klingelt, konsequent den Hund an einer 1m-Hausleine (ohne Schlaufe, kann er den ganzen Tag dran haben) ins Körbchen führen (hat den Vorteil, daß Du anfangs einen aufgebrachten Hund, der Dich noch nicht so gut kennt, nicht anfassen mußt, wenn er grad im Verteidigen-Modus ist), dort ablegen lassen (notfalls kurz Leine irgendwo festmachen, solange er das noch nicht kann) und bestätigen (evtl. Kauknochen, dann hat er was zum Knabbern, das macht ihm das Bleiben einfacher). Dann geht Ihr zur Türe und kümmert Euch um den Besuch. Kannst ja evtl. ein Schildchen an der Türe anbringen, daß es etwas dauern kann, bis die Türe geöffnet wird, und die Gäste geduldig sein sollen.

    Bei mir ist´s so: Hund darf einmal kurz anschlagen, das ist ok (dann kurz loben und ins Körbchen führen). Ziel: ein Hund, der kurz meldet, und dann von alleine ins Körbchen geht, weil er das verknüpft hat. und auf diese Weise verknüpft er Besuch auch noch positiv, weil er jedesmal, wenn einer bei Euch vorbeikommt, was bekommt von Dir.

    Draußen grundsätzlich nicht ohne Aufsicht lassen (würde ich keinen Hund!), weil er dann mit Sicherheit jeden Passanten verbellen wird. Und nachdem der arme Passant irgendwann seinen Weg fortsetzen wird, hat er einen "Erfolg" mit der Bellerei: jedes Mal, wenn er bellt, verschwindet der potentielle Eindringling --> er lernt "Bellen hilft" (der weiß ja nicht, daß die Leute nur vorbeigehen wollten...). Das wird das Verhalten verstärken. Deswegen gar nicht erst die Möglichkeit geben, sich so zu benehmen - wenn draußen, dann unter Aufsicht, und wenn wer kommt: --> ab ins Haus ins Körbchen. Oder draußen auf einen Liegeplatz.

    Wär jetzt so meine Idee für den Anfang - aber einen guten Trainer zu konsultieren, damit man von Anfang an nix falsch macht, ist sicherlich noch besser, weil der die Situation vor Ort sieht, und alle Faktoren berücksichtigen kann - wir hier können ja nur nach dem Urteilen, was Du hier erzählt hast, und sehen Euch nicht mit eigenen Augen... Wenn Ihr z.B. unbewußt irgendwo falsch reagiert, kannst das hier nicht schreiben, weil Du´s ja nicht merkst - ein Trainer vor Ort sieht das aber, und kann das ins Training mit einbeziehen.

    Jeder Hund ist ein bißchen "speziell", aber wenn man bereit ist, sich damit auseinanderzusetzen, kann das schon gut gehen - nur müßt Ihr echt überlegen, ob Ihr Eure ursprünglichen Erwartungen nicht besser dem Hund anpaßt, wenn Ihr ihn wirklich behalten wollt. Wenn nicht - dann lieber wieder gleich zurückbringen und weitersuchen, das macht dann beide Seiten auf Dauer eher glücklich, als ein gemeinsames Leben mit "naja - ich hab halt die Verantwortung für ihn übernommen, aber so wirklich meins isser net".... ;-)

    Und solltet Ihr tatsächlich zu dem Schluß kommen, daß es anders besser wäre, und ihn wieder abgeben wollen, dann nur ans Tierheim zurück, im Gegensatz zu gewissen Ratschlägen weiter oben, denn
    1. soll das Tierheim ruhig wissen, wenn´s Sch... gebaut hat - ist ne Frechheit, Euch das nicht offen zu sagen. Stell Dir vor, die verschweigen auch, daß ein Hund mal ein Kind gebissen hat, und vermitteln den dann an ne andere Familie, ohne denen das zu sagen, weil die unvioreingenommen sein sollen dem Hund gegenüber..... *grusel..... Weißt Du, was die Euch sonst noch verschwiegen haben zu dem Hund?
    Außerdem sollen die ruhig mal das Feedback kriegen, daß die sich ihre Abnehmer besser ansehen sollten, ob der Hund wirklich zu denen paßt, den sie dann grad mal ach so passend loswerden wollen.
    2. steht in den meisten Übernahme-Verträgen von Tierheimen schon drin, daß der Hund nur dorthin wieder abgegeben werden darf! Du würdest also gegen den Vertrag verstoßen...

    hundecoach: ich versteh immer nicht, warum´s immer ein auf eine bestimmte Rasse spezialisierter Trainer sein muß - Lerntheorie gilt für alle Rassen, und ein anständiger Trainer liest evtl. auch nochmal das Rasseprofil des Kundenhundes durch, wenn er was Bestimmtes wissen möchte, und hat Erfahrung mit mehreren Rassen durch eigene Haltung und Kundenhunde, und Wissen durch eine solide Ausbildung. Meines Erachtens sollte er, wenns denn echt ein "anständiger", sprich guter und erfahrener Trainer ist, mit allen Rassen umgehen können - gerade wenns jemand ist, der sich auf Problemhunde spezialisiert hat. Oder ist diese Erwartung zu hoch angesetzt? Klar, mit nem RR, der Probleme macht, würd ich nicht zu wem gehen, der eben erst seine theoretische Ausbildung hinter sich hat, dabei ist, erste Kunden zu werben, und nur Goldies aus eigener Haltung kennt bisher (da würd ich nicht mal mit nem Terrier hingehn.... *gg) - aber das fiele ja in meiner Definition auch nicht unter "anständig", damit meine ich u.a. auch erfahren mit diversen Rassen. ;-)

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    Ääähm... Nun ja... Leinenführigkeit ist nur bedingt unsere Stärke, um es vorsichtig auszudrücken. Muss mir den Schuh allerdings selbst anziehen. Hab es einfach schleifen lassen, da Lucy zu 90% offline läuft. Bei einem größeren Hund wäre ich mit Sicherheit mehr hinterher gewesen, der ziehende 6 kg Fiffi kostet halt nicht viel Kraft. |)
    Da mich dieses Manko aber nervt, habe ich in den letzten Wochen kontinuierlich daran gearbeitet. Wir machen Fortschritte, sind aber von der "Perfektion" noch weit entfernt.

    Hihi - dem kann ich mich zu 100% anschließen... ;-)
    Bienchen hab ich selbst versaut, die lief von Anfang an fast nur ohne Leine. Hat den Vorteil, daß sie heute immer im Freilauf in meiner Nähe ist, auf mich achtet etc. - traumhaft. Ansonsten - wenn ich "dienstlich" werde, kann sie auch anständig gehen.

    Und nachdem der Rückruf bei den Hunden 1a funktioniert, laufen sie dann eben auch heute noch meist ohne Leine. Ausnahme: in der Stadt. Das ist recht schwierig, weils natürlich (weil selten) sehr aufregend ist.

    Bei Bossi ist´s schon viel besser geworden, das hatten die Vorbesitzer "versaut", aber anzugeben brauch ich auch da nicht *gg er kann sich auf nen verbalen Anranzer hin beherrschen und an lockerer Leine laufen, aber es kostet ihn sichtlich Anstrengung, sich darauf zu konzentrieren, die Schweißperlen laufen dann sozusagen... Wir arbeiten daran, und er arbeitet mit, das ist schön - aber von perfekt sind wir da weit entfernt und laufen daher seeehr gerne ohne Leine...

    Heute früh erst im Park: Bossi im Freilauf, ich rufe ihn ran, weil 3 spielende Hunde auf der Wiese, einer davon bekannt und erfahrungsgemäß nicht "Bossi-kompatibel" (gab mal ein Loch), 2 fremde. Fiependes Bossi neben mir, bleibt schön da. Der eine fremde Hund auf einmal hinter ihm, rennt, fordert zum Spielen auf, kläfft. Fiepen wird lauter.... - Bossi bleibt. Fremdhundefrauchen plärrt nach ihrem Hund - Hund folgt uns...... Bossi - weiterhin neben mir...... *hach...... ich liebe meine Terrierkröte einfach..... Als wir dann 50 Meter weiter waren, und der andere Hund kurz auf Abstand blieb, durfte er laufen, und mit dem ne Runde rennen (waren inzwischen weit genug weg von dem einen "nicht-kompatiblen" Hund) und ins Wasser - dann kam er wieder, Fremdhund nun uninteressant.

    Frieda dagegen ist von Anfang an anständig gelaufen an langer Leine, auf kürzer als 2m zieht sie wie Elch. Egal, läuft sie halt auf 3m und mehr (Flexi), und wir sind beide glücklich. Aber das hab ich net zu verantworten, will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken - sie hat´s einfach mitgebracht.

    Auch hier das Argument: wenn die ziehen - ist mir doch wurscht, sind nur 5 und 7,5 bzw. 9 Kilo.... *gg Allerdings, wenn Bienchen dann anfängt, zu röcheln, weil sie sich derartig ins (recht breite) Halsband wirft, gibt´s schon mal Motz, das muß ja net sein, denn sie kann sich beherrschen. Bin da einfach net konsequent genug, das ginge bestimmt viel besser.

    Aber ich bekenne: beim nächsten Hund wird alles anders......(der wird wahrscheinlich eh größer, und ich hab keinen Bock, mich dann von A nach B ziehen zu lassen. Obwohl - bergaufwärts ist das echt angenehm..... Und von Anfang an richtig gemacht, ist´s sicherlich einfacher.)

    Könnte auch abgekürzt schreiben: Frauchen ist gut leinenführig..... *hust....

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    .......
    Auszug aus der Prüfungsordnung des DRK (andere sind gleich oder ähnlich) :
    ......

    Das ist der Wortlaut der GEM(einsamen)Prüfungs-und Prüfer-Ordnung und gilt somit für alle angeschlossenen Hilfsorganisationen: ASB, Malteser, DRK und JUH.....