Beiträge von BieBoss

    Ui, schööön - noch ne Jagdterrine..... ;-) :gut:

    Cookies Vorschlag wäre jetzt auch meiner gewesen: Hund in Dein Zimmer, Schlüssel rumdrehen und mitnehmen in die Arbeit, dann ist garantiert, daß dem Hund nix mehr passieren kann (je nachdem, ob Du kurz genug weg bist, sodaß keiner Gassi muß mit ihr!). Oder dann kriegt halt nur Deine Mutter den Schlüssel, die darf Gassi gehen, wenn Du weißt, daß sie aufpaßt, und soll die Maus hinterher wieder in Dein Zimmer bringen.

    Kann ja nicht sein, daß die Dir Deine ganze Arbeit an dem Problem wieder zunichte machen tagtäglich.....

    Den Kerl wenn ich erwischen würde, der hätte keinen Spaß mehr - ne Rippe gebrochen, ich faß es nicht...... Wie groß stehen die Chancen, daß der nochmal zu Euch kommt? Ich hoffe doch, Ihr habt eine Adresse von dem für die Zustellung der TA-Rechnung?

    Oder frag beim Chef nach, ob der Hund für nen begrenzten Zeitraum täglich mit ins Büro darf, unter der Voraussetzung, daß er nicht stört. Könnte das klappen?

    Zitat

    ....... Du hattest noch geschrieben das auch ein Zerrspiel als Belohnung geht. Das wäre auch eine Option für uns da Bella für Zerr und Ballspiele auch gerne mal den Keks liegen lässt. Aber ich denke das werden wir dann vor Ort einfach mal probieren was für sie besser ist.

    Was die Puderdose und Strecken ausarbeiten betrifft bin ich glaub ich noch nicht soweit...

    Zerrspiel mußt halt abwägen, das muß zum Hund passen. Meiner dreht z.B. derartig auf beim Zergeln, daß er alles, was er grad erarbeitet hat, schlichtweg wieder vergißt/verdrängt..... Daher arbeite ich mit ihm lieber mit Futter-Bestätigung, ganz bewußt also nicht mit DER Super-Bestätigung. Und Du kannst den Hund damit auch so hoch drehen, daß er dann beim nächsten Start schon am Anfang total hibbelig ist. Das muß man eben austesten, wie der Hund auf welche Belohnung anspricht. Außerdem mußt Du (bzw. anfangs der Trainer!) erwägen, daß nicht jedes Übungs-Opfer gleich gut mit dem Hund spielen kann. Der eine Hund (vielleicht ein Terrier, so wie meiner) mag´s stürmisch, alles Andere langweilt ihn schlichtweg und ist dann keine Belohnung mehr, der andere spielt dem (schüchternen) Hund zu wild und erschreckt ihn damit eher. Insofern hat man bei Futterbelohnung eben den Vorteil, daß derjenige im Versteck nix falsch machen kann, ne Dose Futter kriegt jeder auf und hingehalten *gg Das Spiel muß eben in der Intensität an den Hund angepaßt werden, da würde ich fast vorschlagen, daß Du dem jeweiligen Opfer zeigst, wie Du mit dem Hund spielst, damit er das in etwa einschätzen kann.

    Achja - zum Puder, das hab ich aus der Flächensuche mitgenommen und ist ganz hilfreich. Allerdings wirst anfangs mit Sicherheit mehr als genug zu tun haben, den Hund und die Leine gehandelt zu bekommen, das nehm ich eher hinterher, um eben abzuchecken, warum der Kerle auf der dem Trail gegenüberliegenden Seite der Straße gelaufen sein könnte o.ä., wie ja schon beschrieben. Strecken ausarbeiten tu ich auch nur, wenn ich privat trainiere, beim Trainer macht der das ja, und evtl. kannst dann Wünsche anbringen, wenn Du schon weißt, was Du üben möchtest. Aber das kommt später, erstmal sind die Basics wichtig, und da legt der Trainer die Strecken, und Du sortierst einfach mal nur die Leine und beobachtest, was der Hund macht.... ;-)

    Also, ohne Trainer würde ich das im Leben nicht machen. Solange Du selbst noch nicht weißt, um was es geht, wie willst dann dem Hund was beibringen *gg

    Aber es gibt doch genügend Möglichkeiten, aml auf so ein ein-Tages-Seminar zu gehen o.ä., oder in ner hundeschule Schnupperstunden mitzumachen.

    Literatur ist immer gut, um ein bißchen die Hintergründe zu verstehen (von den Genannten kenn ich nur den Schweda, das von der Grunow muß wohl auch gut sein, aber will net noch 20 Trailbücher), das Dritte sagt mir nix, sieht aber eher nach Fährtentraining aus vom Titel her, oder?), aber wie man dann trainiert, da gibt´s ja unterschiedlichste Wege. Sobald Du hieraus was übernimmst, und dann daraus, wird der Hund irgendwann gar nicht mehr verstehen, um was es geht, da sollte schon ne Linie drin sein.

    Das gibt´s auch noch: http://www.buecher.de/shop/hundeerzi…od_id/36861003/

    Ich hab auch noch Folgendes gelesen, fand das total schön beschrieben, wie jeweils aufgebaut wird, was der Hund dann irgendwann mal können muß. Ist für Profis geschrieben und auf Bloodhounds ausgelegt - aber Lerntheorie funktioniert bei jedem Hund gleich, also kann man das auch gut anwenden:
    http://www.gbma.de/gbma/common-sc…-milica-nichols. Aber auch hier sollte man natürlich erstmal wissen, wie man einen Hund trainiert/ausbildet, bevor man selbst zur Tat schreitet ;-)

    Ansonsten gibt´s auf ganz vielen Websites Beschreibungen, wie ein Training aufgebaut wird.
    Auf http://www.nasenarbeit.de wird´s sehr ausführlich beschrieben, bei https://sites.google.com/site/mantrailingzone/ gibt´s ausführlichste Infos, und auf vielen Staffel- bzw. Trailvereinigungen gibt´s ebenfalls recht detaillierte Infos. Oder hier: http://www.mantrailing-europe.ch/

    Klar, alles professionelle Organisationen (Du schreibst ja, Du willst nur erst mal ausprobieren) - aber wo lernt man am meisten bzw. ist das meiste Wissen vorhanden? Bestimmt net in ner Hundeschule, in der der Trainer mal ein Trailwochenende belegt hat und glaubt, er könnte es jetzt.... *gg

    Hm - könnte man diese Literaturtips nicht irgendwo in der Knowledge Base einstellen, oder gibt´s da sowas schon?

    Zitat

    Wenn er nur auf Sofa will, wenn ihr auch drauf sitzt heißt das:

    Ich stehe rangordnungstechnisch auf der selben Stufe wie du und deswegen steht mir dieser Platz jetzt zu.

    Ich hatte dasselbe Problem: immer wenn das kleine Kind (damals 6 Jahre alt) sich auf Sofa gehockt hat, hat Madame sich dazugesetzt. Sie hat sich eben in derselben Rangordnungsstufe gesehen.

    Ach Quatsch, Rangordnung - die mochte halt das Kind, und wollte bei ihm sein. Außerdem ist ein Sofa nun mal gemütlicher als der Fußboden. Immer diese alten Rangordnungs-Geschichten.... Kein Hund wird gleich die Weltherrschaft an sich reißen, nur weil er´s gerne mal bequem hat!

    Wenn Du das so interpretierst, was sagen mir dann meine Hunde, wenn sie neben mir im Bett liegen?? Bisher gehorchen sie meinen Kommandos noch problemlos, also kann das schon gar nicht passen. Wenn sie sich als mir gleichrangig betrachten würden, nur weil sie ins Bett dürfen, warum sollten sie dann mir gehorchen und mir vertrauen unterwegs?

    Meine merken z.B. ganz einfach, daß wir, wenn wir auf dem Sofa sitzen, jetzt schlichtweg Zeit haben. Zeit, zu kuscheln, die einfach nicht da ist, wenn wir grad am Aufräumen oder Kochen oder Wäschewaschen sind und durch die Bude rennen. Aber wenn wir uns setzen, dann überträgt sich unsere dann gelassene Stimmung auf den Hund, es wird gemütlich, und er will dabei sein.

    Zitat

    .... ich meine es sind immerhin zwei Rottweiler. Schlimmer gehts ja fast nimmer ....

    Ach doch, da geht bestimmt noch was: 2 Rottweiler und unverheiratete alleinerziehende nichtarbeitende Mutter von 5 Kindern von 5 unterschiedlichen Vätern oder so..... *gg und das erste Kind mit 14 gekriegt, oder sowas. Das gäbe dann richtig Stoff für die neue Nachbarschaft :D Vor allem aufm Dorf....

    Hm - also: erstmal Geduld.... ;-) Der ist ja noch ganz neu und kennt die Regeln nicht.

    Ich würde jedes Mal, wenn ich den Hund runterhole, das passende Kommando dazu geben (bei uns ist´s schlichtweg "runter"). So kannst Du den Hund nach ner Weile nur mit Kommando hinunterbefördern.

    Ansonsten ist es natürlich immer besser, den Hund den "Fehler" gar nicht erst machen zu lassen. Das heißt, nähert er sich dem Sofa, irgendwie eingreifen. "Nein - komm mal her", oder "Nein - geh ins Körbchen" und ihm dabei die Alternative gleich zeigen (verstehen kann er ja noch net so viel). Wichtig dabei ist die Körpersprache. Sein erster Schritt Richtung Sofa, und Frauchen richtet sich auf und guckt zu ihm (macht ihn auf Dich aufmerksam). Zweiter Schritt Richtung Sofa: ein warnendes "Nein" und Frauchen geht auf ihn 1-2 Schritte zu. Einfach, damit er merkt, er macht jetzt irgendwas verkehrt. Evtl. dreht er dann schon ab. In dem Moment dann sofort loben! So versteht er bestimmt schnell, daß das Sofa tabu ist. Ich würde ihn dann aber zumindest in der ersten Zeit, bis das sitzt, auch nicht ausnahmsweise mal drauf lassen, weil er das dann nicht verstehen kann.

    Ich habs bei meinen beiden so gemacht: einerseits anfangs so wie beschrieben, andererseits aber dann irgendwann ein Freigabekommando eingeführt, sodaß sie gelernt haben, bei Freigabekommando dürfen sie rauf (ist einfach schön, so ein kalter Winterabend mit nem kuschelig warmen Hund auf dem Schoß *gg). Daher gucken meine Hunde mich an, wenn sie mit rauf wollen und warten auf mein OK. Wenn ich nicht da bin, ist das Sofa eh meist uninteressant (es sei denn, ich vergesse, meine Kuscheldecke wegzuräumen *gg Die ist für meinen Hunde nämlich "in ihrem Besitz" (Fleecedecken liegen sonst nur an deren Plätzen), und darauf dürfen sie immer, wenn die irgendwo liegen, auch auf dem Sofa.).

    Achso - in Deiner Abwesenheit erstmal den Hund in ein anderes Zimmer sperren, weil Du dann ja nicht verhindern kannst, daß er drauf geht.....

    Also, ganz ehrlich - ich lebe auch auf dem Kaff (ok, 8000 Einwohner, aber immer noch Kaff, ich komm aus ner Großstadt), aber was die Leute sagen, interessiert mich grad mal gar net.... ;-)

    Klar, ich hab hier so meine "Small-Talk-Gassi"-Kontakte, aber so richtig befreundet bin ich hier net wirklich mit wem. Und das war von Anfang an so geplant, und ich genieße es. Ich arbeite 70 km weit weg, insofern bin ich daheim nur in der Freizeit und kann das richtig genießen, weil keiner was von mir will und mich nach einem stressigen Tag nicht 27 Leute "mal eben" auf nen Sprung besuchen kommen. Man grüßt freundlich, geht weiter und hat seine Ruhe - himmlisch.... Wie singen die Ärzte doch so schön: Laß die Leute reden..... *gg

    Insofern tu ich auch mit Sicherheit nix in Richtung Vereinsmitgliedschaften im Kaff o.ä., dafür hätte ich auch gar keine Zeit. OK, Hundeverein war ich mal, aber da bin ich raus, nachdem ich mit Biene in der Staffel angefangen hatte, das war zeitlich nicht mehr kompatibel, und dazu kam noch eine "nette" Nachrede seitens eines Vorstandsmitgliedes - und sowas brauch ich net. In meiner Freizeit möchte ich Spaß haben, und ich hab keinen Bock, mich da mit irgendeiner profilneurotischen Zicke auseinandersetzen zu müssen, dann geh ich lieber, bevor ich graue Haare kriege. Außerdem haben die dann mit Methoden gearbeitet unter dieser neuen Vorständin - da schweig ich lieber zu.... *hust...

    Meinen Freundeskreis habe ich da, wo ich auch arbeite (da komme ich ursprünglich her), und ein Telefon gibt´s ja auch noch...

    Klar, wenn man komplett neu anfängt irgendwo, ist das natürlich schwieriger, weil der Freundeskreis weit weg ist, und man sucht eher neue Kontakte. Aber Du hast doch erstmal die Kontakte aus dem Kindergarten für den Anfang. Wie ist das, arbeitest Du auch? Wenn nicht, über nen 400-Euro-Job könnte man auch neue Leute kennenlernen, weiß ja nicht, ob das machbar ist wegen des Alters der Kinder, wie alt sind die? Und man käme auch mal raus aus dem Haus.

    Da kannst auch mal ne Mutter aus dem Kindergarten für einen Kaffee nachmittags einladen, zusammen mit dem Kind. Das ist der Vorteil im Kaff: wenn diese Mutter sieht, daß der Hund gut erzogen ist und Ihr nett seid, wird das sicherlich schneller rumgetratscht, als die Frau nach ihrem Besuch wieder zuhause ist! Sowas muß man dann halt ausnutzen *gg (man darf sich nur nett gleich aushorchen lassen, sonst kennt das ganze Kaff gleich Deine komplette Familiengeschichte :headbash: )

    Oder wenn eines der Kinder Geburtstag hat, einen Kuchen mitbringen in den Kindergarten, und in Absprache mit den Gruppenleitern irgendwas organisieren (und wenns nur ein Picknick im Garten des Kindergartens ist). Einfach, um bekannt zu werden, und damit die Leute Euch kennenlernen können.

    Evtl. kannst ja in der Nähe (Nachbarort?) sowas wie nen Hundeverein finden, wo Du Mitglied werden könntest. Dann lernst wenigstens Gleichgesinnte in Sachen Hund kennen. Oder hast Du andere Interessen, wie z.B. einen Garten, dann kannst den Nachbarn mal fragen, ob Du nen Ableger von der hübschen Rose da hinten im Eck kriegen kannst, oder von dem Apfelbaum da vorne *gg So kommt man zumindest ins Gespräch und findet gemeinsame Interessen. Oder evtl. gibt´s ne Volkshochschule (Nachbardorf), wo man irgendeinen netten Kurs belegen kann?

    In Sachen Hund würde ich einfach mal abwarten und den Hund durch seine Art überzeugen lassen. Wenn der gut erzogen ist, wird das auf Dauer positiv auffallen. Einzig, wenn einer ne blöde Bemerkung macht (Schubladendenken ahoi....), kann man mal was fallenlassen, und da würde ich dann notfalls auch mal bissig werden: "Naja, lieber ein gut erzogener großer Hund als ein unerzogener Hofkläffer, der jedem nen Herzinfarkt beschert beim Vorbeigehen!"

    Bei manchen Leuten sitzen halt die Vorurteile recht tief, grad in so kleinen Käffern - und wer da selbst nicht rausmöchte, den wird auch ein gut erzogener Hund nicht da rausholen aus seinem Schubladendenken, ganz klar. Aber die Anderen, die vielleicht einfach erstmal nur reserviert sind, denen hilft ein gut erzogener Hund evtl. dabei, ihre Scheu abzulegen und selbst auch mal den Kontakt zu suchen. Vielleicht kannst auch über die Kinder gehen. Z.B. wenn ein Kind im Vorbeigehen sagt "Boah, soooo ein großer Hund", gleich mal darauf eingehen und sagen, "Jaa, die ist groß. Das ist die.... (Name)! Kuck mal, die kann Pfötchen geben" (oder ähnliche Tricks, was sie halt drauf hat). Ein Hund, der irgendwelchen Blödsinn mitmacht, wirkt schon gleich viel weniger gefährlich... Und ein buntes Halstuch hat dieselbe Wirkung auf die Leute. Total blöd, weil das Tuch sicherlich nix an der Art des Hundes ändert, aber ist echt so....

    Wenn Du wirklich dort im Kaff selbst die Kontakte haben möchtest (ich denke, auch wegen der Kinder wär das sinnvoll), mußt echt versuchen, das nicht immer gleich so schwer zu nehmen. Das dauert, bis die Leute sich öffnen und man dazugehört. Je kleiner das Kaff, desto schwieriger ist es, weil die sich alle meist schon von Kindesbeinen an kennen.

    Ich bin jetzt seit 13 Jahren in meinem Kaff (und ja, ich sehe es als mein Zuhause, ich wollte immer in die Gegend ziehen), und zumindest kennt man mich jetzt in der näheren Umgebung, und ich werde freundlich gegrüßt *gg Einmal hatten wir sogar nen fast ganzseitigen Artikel über unsere Trailerei und meine Staffelarbeit im örtlichen Nachrichtenblatt drin (wohl als Sommerloch-Füller *gg Ne, war nur Spaß - ich hab die Journalistin beim Trailen getroffen und kennengelernt, und es war ihr ein Anliegen, diese sinnvolle Beschäftigung für den Privathund vorzustellen), das ist Etlichen aufgefallen, die mich hinterher darauf ansprachen.

    Je nachdem, wie lange wir weg sind.

    Für eine Nacht tut´s auch mal ne Fleecedecke, die die zwei sich jeweils zurechtknautschen, bis sie bequem genug ist ;-)

    Für längere Aufenthalte nehm ich ein kleines Körbchen mit oder ne kleine Box, und dann noch aus dem Auto das große Kissen aus der Box, oder evtl. sogar gleich die ganze Box mit aufs Zimmer, wenn kein Platz im Auto mehr ist für extra-Körbchen.

    Den Hund im Hotel ins Bett zu lassen, davon halte ich gar nichts. Viele Hotels sind eh schon skeptisch genug, was Tiere betrifft, und möchten keine Hundehaare in den Betten, und ich denk da immer auch an Tierhaar-Allergiker, die dann zufällig als Nächstes mein zimmer erwischen mit der Decke, in der der Hund geschlafen hat... So viel Rücksicht muß einfach sein. Im Hundehotel ist das nochmal was Anderes, da wird sicherlich kein Hunehaar-Allergiker ne Übernachtung buchen *gg Und wenn ein Hotel z.B. schon extra bei der Buchung mit Hund schreibt, es möchte nicht, daß die Hunde ins Bett gehen, dann sollte man das auch berücksichtigen, denn sonst ist das das nächste Hotel, in dem kein Hund mehr mitzukommen braucht.... Damit würde man sich selbst als Hundehalter ja ins eigene Knie schießen, sozusagen.

    Oh Gott, is der süüüüß *quietsch..... *gg Sooooooo ein hübscher Schönheitsfehler.....

    Sieht aus wie meine Biene, auf den ersten Blick, ich mußte zweimal hingucken bei dem Foto. Und Biene ist auch 6einhalb Jahre alt. Aber in den Videos fällt´s dann auf, in Bewegung ist´s dann doch nicht Biene, und ihr Schwanz ist normal lang :p (außerdem lag die heute früh noch in ihrem Körbchen... *gg)

    Wenn Du den Hund sowieso erst im Dezember übernehmen kannst, wird doch evtl. bis dahin eher absehbar sein, ob das Beinchen dann anständig heilt, oder weitere Kosten auf Euch zukommen werden? Und Ihr könnt ein bißchen was auf die Seite legen bis dahin. Ich habe damals meine Frieda (blind) sogar ohne Schutzgebühr bekommen, weil die so froh waren, daß der Hund in dem Alter doch vermittelt werden konnte! Sowas hilft einem natürlich dann später, weil man das Geld dann für eine evtl. Behandlung nutzen kann.

    Auf die Patella-Luxations-OP kann man ja dann gleich das Sparen anfangen, damit das Geld dann da ist, wenns später mal gebraucht werden wird. Und dann eben von einem Physiotherapeuten zeigen lassen, was man vorbeugend tun kann, um die Muskeln an den Hinterbeinchen zu kräftigen und eine evtl. OP so lange wie möglich rauszuzögern. Solange der Hund auf den Hinterbeinchen keine Schmerzen hat, oder die Kniescheibe wirklich schon alle Nase lang rausspringt, würde ich nicht operieren. Das muß man dann einfach beobachten, wenn er da ist, wie er damit zurechtkommt.

    PS: wegen der Versicherung laßt Euch mal nicht verunsichern....Die Ülzener z.B. (von anderen weiß ich es nicht, müßt Ihr halt mal gucken) versichert auch Hunde, die älter als 5 Jahre sind. Dann werden zwar nur noch 80% es Rechnungsbetrages einer OP erstattet, aber das kann ja auch schon ne Menge sein, oder? Und wenn der Hund jetzt schon auf Patella-Luxation diagnostiziert ist, wird diese mitsamt Folgen eben ausgeschlossen. Viele Versicherungen haben eh in den Bedingungen stehen, daß OPs wegen erblich bedingter Krankheiten (HD, ED, PL) nicht übernommen werden. Auch hat die Ülzener einen Positiv-Katalog mit OPs, die gezahlt werden, die zahlen also nicht pauschal alles. Aber ich finde, es ist schon ne ganze Mange abgedeckt, und auf alle Fälle besser als gar nicht versichert, denn woanders dürftest Du immer an der Altersbegrenzung (für den Hund! *gg) scheitern.

    Wenn z.B. der Hund angefahren wird und operiert werden muß, ist das trotzdem abgesichert. Auch "normale" Verletzungen, Brüche, Tumor-OPs, Kreuzbandrisse, Darmverschluß, Zahnsachen, Amputationen u.v.m. stehen da auf der Liste, was selbstverständlich mitgezahlt wird. Wichtig für mich war, daß es keine Höchstgrenzen gibt, was pro Jahr erstattet wird (auch mehr als eine OP werden erstattet), und eben die gängigsten Sachen nicht ausgeschlossen werden.

    Ich hab auch den Weg durch das Tiergelände gemacht im Frühling, ist echt wunderschön, mit Biene und Bossi.

    Aber rein von der Zeit her würde ich sagen, 6 km bis dorthin laufen, dann Baumwipfelpfad, dann Tiergehege (die machen da ja auch Führungen), und dann wieder 6 km zurück - das wär mir echt zu viel, da gerät man bloß in Streß.

    Da würd ich lieber einen Tag hinwandern und die Gehege mitnehmen, und am anderen Tag evtl. mit dem Auto vom Hotel aus hinfahren, Hunde im Auto lassen, und den Baumwipfelpfad machen. In Boxen, wo andere Leute hin können, und ich den Hund nicht im Auge habe, würde ich meine niemals lassen. Da ist nämlich keiner, der da mal nach denen guckt, daß keiner Quatsch macht.....

    Achja - sollte der Hund gerne jagen, gut sichern..... *gg Bossi war zum Teil seeehr frustriert, daß er nicht zu den Elchen rein durfte (gab sogar kurz Sichtlaut beim Weggehen vom Gehege), oder die Luchse nicht persönlich scheuchen durfte! Wir konnten alle drei sehen, die zum damaligen Zeitpunkt im Gehege waren...

    Und es gibt einige wenige Gehege, in die man nicht rein darf mit den Hunden (einige Volieren z.B.), da gibt´s aber jeweils nen Weg für Hundehalter außenrum, das ist gesondert ausgeschildert und wird einem von dem Park-Ranger, der die Führung macht, dann auch gesagt.