Beiträge von BieBoss

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    .....Da die beiden ja auch miteinander spielen können.......LG

    Damit waren glaub ich der kleine und die Tochter gemeint, nicht die Hunde untereinander, oder? ;-)

    PS: wenn der Freund in Sachen Erziehung und Grenzen setzen nicht mitspielt, wird´s natürlich schwer werden - also müßt zuerst einmal Ihr beide Euch einig werden, wie Ihr weiter verfahren wollt, ansonsten ist das zum Scheitern verurteilt....

    Ich kann mich des Eindrucks nicht so ganz erwehren, nach dem, was Du im ersten Post schreibst, daß der Kleine einfach nur keine Erziehung und Grenzen kennengelernt hat..... Du schreibst ja auch, es klingelt, der Freund versucht, den Kleinen aufzuhalten, aber der geht trotzdem los. So ein bisserl Prinzen-Status, der noch dadurch erhöht wird, daß Ihr den anderen (friedlichen!) wegsperrt, nur damit dem kleinen Herrn Prinzchen nichts passiert..... :hilfe: Das macht´s sicherlich nicht besser. Den würd ich erstmal den ganzen Tag im Körbchen "festnageln" (notfalls die erste Zeit mit Leine), um ihm zu zeigen, wo er steht, und gleichzeitig (wichtig) den Anderen aber daran hindern, ihn zu provozieren, oder zu dicht vorbeizugehen, denn das kann der Kleine sicherlich noch nicht "ab", wenn er im Körbchen bleiben muß.

    Bei meinen Kröten würd ich da einfach mal ganz bös dazwischengehen ;-) (das ist jetzt aber keine Anleitung *gg, gilt nur für meine Hunde, weil ich die kenne und die Reaktion einschätzen kann! Wenn man da falsch agiert oder die Vorzeichen nicht rechtzeitig erkennt, kann man da nämlich ganz schnell mal nen Schnapper abkriegen.... Also bitte Vorsicht mit sowas, wenn Ihr nicht ganz, ganz sicher seid!)

    Ich denke auch nicht, daß da Hopfen und Malz verloren ist, allerdings muß man halt entsprechend konsequent und schnell sein (solche Losstart-Aktionen erkennen, bevor der Hund startet, und im Ansatz stoppen, notfalls, indem man sich "draufschmeißt" *gg - aber eben rechtzeitig! Das kann man auch mit Freunden/Nachbarn üben - geplantes Klingeln z.B., während man "zufällig" neben dem Kleinen steht, und jeden Ansatz, aufzustehen, unterbindet.). Und auch dem Hund Zeit geben, den neuen Status zu erkennen und zu akzeptieren, sodaß er sieht "das gilt jetzt und für immer, Punkt", und die Position bzw. Regeln daheim nicht mehr in Frage stellt.

    Dazu muß man halt genau hinsehen, und seinen Hund lesen lernen, um rechtzeitig zu erkennen, wenn der Körper sich anspannt, der Blick aufmerksamer wird, der Hund irgendwo hinguckt (z.B. den anderen belauert) etc.

    Wie gesagt, das ist nur der Eindruck, den ich aus Deinen Posts bekomme, muß nicht die Lösung sein, das muß sich jemand vor Ort ansehen, der ein bisserl Ahnung hat (und auch das Lesen des Hundes etwas erklärt, Körpersprache etc. in diesen Situationen).

    Was natürlich auch sein kann: schaut mal, wer sonst im täglichen Leben "der Chef" von beiden untereinander ist. Wenn der eine z.B. der Chef ist, aber immer weggesperrt wird, muß er, wenn er den anderen wiedersieht, den quasi maßregeln und ihm seine Stellung erneut "klarmachen". Man würde dadurch quasi Streitigkeiten Vorschub leisten.

    Ansonsten, falls echt alle Stricke reißen: es geht auch getrennt! Ich halte meine Frieda komplett getrennt von den anderen beiden, weil sie einfach mit anderen Hunden nicht kann. Ich habe sie vor 4 Jahren so bekommen (sie ist auch blind), und sie ist inzwischen viiiiel entspannter bei Hundebegegnungen (bei Frieda, sie in ihrer verschlossenenen Box liegend, dürfen meine beiden inzwischen direkt neben der Box stehen, schlafen oder mit der Nase an ihrer Nase schnuffeln, und sie bleibt entspannt liegen, darin fühlt sie sich sicher; und bei Hundebegegnungen bleibt sie inzwischen relativ ruhig, solang ihr die nicht vollkommen auf den Pelz rücken und vorbeigehen) - aber begegnen dürfen sich die nicht im direkten Kontakt, sie packt immer noch gern zu, wenn sie drankommt. Ich hab nur eine Wohnung, kein ganzes Haus, und es klappt trotzdem - dafür gibt´s Türen und Schlösser ;-)

    Aber im Hinblick auf Eure künftige Familienplanung, aber auch die Kleine, würde ich auf alle Fälle versuchen, da "Ordnung" reinzukriegen, denn mit nem Kleinkind einen Hund abzusondern ist schwierig, denn die machen gern mal irgendwelche Türen auf und können nicht aufpassen, daß der eine Hund nicht zum Anderen kommt.... Das würde bedeuten, ständig den Schlüssel rumdrehen zu müssen.... ;-) nicht, daß da mal das Kind zwischengerät, wenn die Hunde meinen, sich kloppen zu müssen...

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    ....
    Ich sage es immer wieder: Lesen hilft. Ich sagte nicht, dass ich das einzige sein will, was das Leben meines Hunde ausfüllt......

    Da hab ich mich etwas mißverständlich ausgedrückt: es ging hier um die Argumente des von Dir erwähnten Trainers, die ich entkräften wollte. Was Du dazu sagst bzw. was davon Du umsetzt, habe ich in der Tat gelesen ;-)
    Du hattest ja die Meinung dieses Trainers zur Diskussion gestellt, und nur Deine eigene Einstellung dazu beschrieben.

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    ........Das Ziel sollte doch aber sein, dass DU der Mensch bist, der immer Recht hat....

    Nö - meine Hunde dürfen durchaus mitdenken und z.B. am Straßenrand stehenbleiben, wenn ich sie rufe, und sie das Auto, das sich gerade nähert, von weiter weg hören können als ich! Sie müssen sich nicht z.B. sehenden Auges vor das Auto werfen, nur weil ich gerufen habe.....

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    Mein Ziel ist es, seine absolute Mitte zu werden. ICH bin der Mensch an dem er sich orientiert und das auch tun will........

    Nö - hab ich nicht nötig, ich definier mich nicht darüber, der Lebensmittelpunkt meiner Hunde zu sein.... Um Himmels Willen, wie soll ein Hund z.B. alleinbleiben können, wenn ich als Halterr sein Lebensmittelpunkt bin?

    Meine Hunde dürfen Hunde sein - WEIL sie konditioniert wurden. Wenn nämlich mein Hund auf den Rückruf hört, DARF er frei laufen, soweit irgend möglich. Wenn er Leute nicht anspringt oder anbellt, DARF er frei laufen. Wenn er auf ein Abbruchkommando hört, DARF er auch im Wald frei laufen, weil ich weiß, daß er nicht jagen geht.
    Gut- über Pfötchengeben etc. kann man streiten. Aber ganz ehrlich, lieber ein Hund, der mit Quatschmanchen wie Pfötchengeben oder Männchenmachen ausgelastet wird, als daß der dann hinterher jagen geht oder Nachbars Kinder hütet, weil unausgelastet. Und glaub bitte um Gottes Willen nicht, der unterließe das, nur weil Du Dich als seinen Lebensmittelpunkt betrachtest - der wird Dir was husten *gg, denn das ist im Zweifelsfalle (je nach Rasse) seine Veranlagung...

    Und nochwas: wenn ich mit dem Hund arbeite (also artgerecht und seinen Neigungen gemäß): was ist das Anderes als Konditionierung? Mein Rettungshund wird auf Suchkommando konditioniert, darauf konditioniert, sich unterwegs bei der Suche an mir zu orientieren. Ohne das könnten wir den Job nicht erledigen. Genauso beim Hütehund, Wachhund etc. Irgendwie muß der Hund ja lernen, was wir von ihm wollen. Wie willst das machen, glaubst, der kapiert, was Du willst, nur weil Du ein Schild auf der Stirn mit Dir rumträgst "ich bin Dein Mittelpunkt, ich bin Dein Gott"? :lachtot:

    Ich glaub ja, da hat mal wieder wer nicht verstanden, um was es dabei geht. Den Hund Hund sein lassen ist ganz wichtig. Aber nicht, indem ich ihn machen lassen, und dann im Zweifel korrigierend eingreife.

    Wenn ich konditioniere, bedeutet das, ich bringe dem Hund bei, was er tun soll. Wenn er es mal kapiert hat, und es nicht tut, kann ich ihm (wenns denn sein muß) auch mal streng oder mit einer Korrektur kommen.

    Aber wenn ich gegen die Konditionierung bin, und ihm daher nicht beibringe, daß er nicht aufs Sofa darf, und ihm stattdessen jedes Mal ne Korrektur verpasse (ob das n Pieks in die Seite oder ein Tritt ist, ist da egal!), dann ist das alles Andere als fair, weil der Hund nie weiß, was er darf und was nicht - weil Du ihm das ja nicht beibringst. Er wird aus heiterem Himmel korrigiert. Das führt zu vollkommener Verunsicherung, weil er den ganzen Tag damit rechnen muß, daß Dir grad was nicht paßt, was er eben machen möchte.

    Daß der Hund dann ganztägig an Deinen Lippen hängt, um diese "Überraschungsangriffe", die ja vollkommen unberechenbar sind, rechtzeitig vorhersehen oder vermeiden zu können, ist auch klar - aber schau Dir dabei mal die Körpersprache an: der Hund wird geduckt rumlaufen, und dauernde Unsicherheit zeigen.

    Willst Du das tatsächlich für Deinen Hund???

    Selbstverständlich kann man Jagdhunde erziehen.... ;-) Wie sollten die sonst ihren Job erledigen, wenn sie´s nicht lernen könnten...

    Hatte in meiner Welpenstunden nen Beagle mit einem 16jährigen Jungen als Herrchen. Den traf ich als erwachsenen Hund in der Stadt ohne Leine wieder. Der hat mit dem Hund so lange geübt, daß der Hund auch im Feld/Wald ohne Leine problemlos gehorcht. Hat halt das entsprechende Engagement mitgebracht.

    Ist sicherlich schwieriger, wenn man nen Hund hat, der schon Jagderfolge hatte (hetzen konnte oder gar gerissen hat), und 100% kriegt man´s mit Sicherheit nicht hin, weil man als Mensch selbst oft zu langsam reagiert oder abgelenkt ist, und der Hund einfach nunmal keine Maschine ist.

    Aber mit ein wenig Management, behaupte ich mal, ist das auf Dauer schon recht zuverlässig hinzukriegen (Ausnahmehunde -ich kenn auch solche, auch ein Beagle lustigerweise- bestätigen wie immer die Regel). Nicht 100% - der Hund ist wie gesagt keine Maschine, und bei Wild auf Sicht trau ich z.B. meinem Bossi heut noch nicht über den Weg. Aber von Spuren kann ich ihn 1a abrufen, und je besser ausgelastet, desto geringer ist die Tendenz, eine Chance auch mal wahrzunehmen, die sich durch Fraule´s kurze Unaufmerksamkeit bietet.

    Ansonsten: man kann so nen Hund vielleicht nicht überall frei laufen lassen. Aber das muß er ja auch nicht - ein gesicherter Freilauf in einer Umgebung, von der ich weiß, daß da kein Wild ist, oder in eingezäunten Grundstücken, was auch immer, geht ja auch - aber ich würde es trotzdem auf alle Fälle versuchen, so hinzukriegen, daß man ihn halbwegs normal laufenlassen kann. Ich hasse das Leinengedöns, wenn man beim Spazierengehen keine Hand frei hat.... *gg Gut, ich kann auch net nebenbei quatschen und drauf hoffen, der Hund richtet sich nach mir, während ich durch die Pampa schlurfe und nebenebi noch telefoniere- ich muß schon aufpassen, ganz klar. Aber das wußte ich vorher ;-) Wenn nicht vorher, dann spätestens, nachdem man den Hund zum ersten Mal gesucht hat *gg

    Bei vielen unerfahrenen Leuten (jetzt mal jenseits von den "Foren-Profis" *gg), denk ich, ist das einfach nur ne Ausrede, um mit dem Hund nicht arbeiten zu müssen, oder schlichtweg Unwissenheit, weil xy mal gesagt hat, Jagdhunde kann man nicht erziehen.... Da wird halt dann blind was nachgeplappert, und man kann sich darauf ausruhen, den Hund nicht erziehen zu müssen.

    Meine verbringen öfters mal ne Zeit im Auto. Die haben aber auch ne große Box... Kann durchaus auch mal (!) ein halber oder 3/4 Tag sein, aber immer in meiner Nähe, mit Bewegungs-Pausen, und mit Blick drauf.

    Box hat 45 x 80 cm und ist recht hoch (Kombi-Kofferraum) - alle 3 können drin locker mal stehen und sitzen, ohne den Kopf einziehen zu müssen. Ich denke, als Liegefläche für Biene (33 cm SH) reicht das durchaus auch, selbst wenn wir nen ganzen Tag im Rettungshundetraining unterwegs sind - zumal wir zwischendurch ja auch selbst dran sind und auch mal Gassi gehen können, wenn wir möchten. Die Kollegen lästern beim Vergleich mit ihren großen Hunden immer über Biene´s "Penthouse"....*gg

    Auch zum Trailen mit Frieda und Bossi reicht die Box dicke - Frieda sitzt in der Box, und Bossi hat seine dann auf dem Rücksitz.

    Grundsätzlich wird die Box im Kofferraum abgeschlossen mit Vorhängeschloß, und dann kann der Kofferraum offenbleiben (ich geh aber nie zu weit weg, weil man nie weiß, welcher Depp es gut meint, und mal eben den Kofferraum schließt, weil er denkt, man hat´s vergessen.... *gg). Ne Decke (und natürlich Bäume, oder beim Einkaufen im Parkhaus die Decke des Parkdecks) obendrauf schützt gegen pralle Sonne oder im Winter gegen Kälte (die wird dann ganz drübergelegt), und auch gegen neugierige Blicke von außen und läßt die Hunde schlafen, ohne daß sie dauernd nach außen bewachen "müssen".

    Die Box auf dem Rücksitz ist aus Kunststoff, daher recht warm - da lasse ich keinen Hund länger drin in meiner Abwesenheit, denn dadurch, daß die kein Schloß hat, kann ich die Fenster/Türen nicht einfach offenstehen lassen. Da würde sich bei höheren Temperaturen die Hitze drin stauen. Wenn wir da beim Trailen sind, muß Bossi nicht lange warten, und wird zwischendurch immer rausgenommen, außerdem ist immer wer bei den Autos, wenn so warm ist, sodaß die Fenster offenbleiben können. Alles Andere wär mir zu gefährlich.....

    Wasser ist immer in den Boxen.

    Derzeit suche ich noch ein schönes Hundebettchen mit Decke, das im Winter in der großen Box entsprechend gewährleistet, daß der Hund auch im nassen Zustand zugfrei liegt und nicht frieren muß, die Decken schützen ja seitlich nicht gegen Kälte... Hab da schon was im Auge.....

    Theoretisch würden auch alle 3 in die große Box reinpassen (allerdings hätt ich danach dann ein bis 3 Hunde weniger *gg)

    [quote="SOACalifornia"......
    Ich mag das Lehrer-Gehabe nicht so. Da ist ein junger Mensch der Tips möchte und bekommt einen auf den Deckel, weil er schlecht schreibt. Find ich einfach daneben.

    LG Jana[/quote]

    Naja - wenn man nen Tip möchte, ist es schon hilfreich, sich zumindest auch schriftlich so ausdrücken zu können, daß die Anderen verstehen, was man überhaupt wissen will *gg Aber das klappt ja jetzt ;-)

    Ich würde zu dem Zeitpunkt auch lieber auf den Hund verzichten, wenn nicht ausdrücklich die Eltern einen haben möchten. In welcher Schule bist Du denn, hast Du noch ein paar Jahre, oder mußt Du damit rechnen, schon ab nächstem Jahr eine Ausbildung zu machen? Dort kann man den Hund meist eher nicht mitnehmen, und dann bleibt der Hund mitsamt der Arbeit bei den Eltern "hängen". Du müßtest Dich auch erkundigen, ob es eine Hundeschule in der Nähe gibt, um dem Hund zumindest mal das Einmaleins des Alltags beibringen zu können. Und klären, ob Deine Eltern Dich dort hinfahren könnten/wollten (oder ob Du mit dem Bus hinkommen könntest, und wer das Busticket dann zahlt).

    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß wenn man nicht immer Zeit hat für einen Hund, es schwierig ist, überhaupt einen zu bekommen. Ich durfte mir damals einige Male anhören: "und was ist, wenn das Kind nicht mehr in der Schule ist?" (sie war grad mal 14, und hatte noch etliche Jährchen vor sich in der Schule...) Das muß man erstmal durchdenken, wo der Hund dann leben soll, wie man gewährleistet, daß er über die gesamte voraussichtliche Lebensdauer betreut werden kann (incl. Gassi), und wer für die nicht unerheblichen Kosten aufkommt: Steuern, Versicherung, Futter, Tierarzt, Hundeschule/Trainer, etc.... und, last, but not least, was man überhaupt mit dem Hund machen möcht, um ihn auszulasten. Kaum ein Hund ist sehr glücklich damit, ausschließlich einfach nur so tagaus, tagein vor sich hinzuvegetieren..... Dann suchen sie sich oft selbst einen "Job": Bewachen (Wohnung/Haus/Grundstück/Personen(!) ), verbunden mit Kläffen, Hüten, verbunden mit Wadelnzwicken, oder sie fangen an, aus Langeweile Dinge zu zerstören etc.etc...

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    :???: Aha, der beißende Hund ist also ne arme Socke, deshalb darf er auf keinen Fall einen Maulkorb tragen, weil der gebissene Hund ist ja keine arme Socke, sondern selbst Schuld, dass er gebissen wird, hätte er sich nur nicht genähert ... :???: ....

    Ich lese hier eben sehr interessiert mit.....

    Es ist tatsächlich so, daß auch ich den Hund mit Maulkorb dann eher als "arme Socke" erlebt habe. Denn er findet andere Hunde eh schon sch...., und muß dann aber vermehrt ertragen, daß andere ihre Hunde zu ihm hin lassen, weil deren Hunden ja dank Maulkorb nix passieren kann. Daß der Hund mit Maulkorb dann zwar gesichert ist, aber dennoch massiv unter Streß stehen wird (sonst würde er ja ohne Mauli nicht angreifen), das sehen die meisten "Tutnix"-Halter in dem Moment nicht.

    Genau solche Leute lassen ihre Hunde sehr oft z.B. auf meine Frieda, die anfangs (wie hier im Forum schon mehrfach geschildert) damit überhaupt nicht umgehen konnte, zurennen, und die sieht sich in der Situation nicht nur bedroht, sondern auch dem anderen Hund noch dazu hilflos ausgeliefert. Ich mußte mehrfach damit drohen, den Maulkorb abzunehmen, bis der jeweilige Halter seinen Hund abgepflückt hat, oder das Argument "die müssen das unter sich ausmachen" dann endlich von mir lauthals zurückgewiesen und vom Anderen auch akzeptiert worden war. Bis dahin stand meine Frieda unter massivem Streß - und lernte dabei: "Frauchen ist machtlos und kann mich nicht vor dem anderen Hund bewahren".

    Deswegen bin ich inzwischen dazu übergegangen, den Maulkorb schlichtweg daheim zu lassen, und andere Hunde einfach nur zu blocken, und die Halter anzusprechen, wenn sie nicht gleich "schalten". Wenn die Leute nicht reagieren oder mit dem "unter sich klären"-Spruch ankommen, sag ich nur noch, daß ich ihre TA-Kosten dann nicht zu übernehmen bereit bin - das hilft, da diskutieren sie auf einmal nicht mehr.... Komisch, hilft besser als jeder Maulkorb.....

    Insofern kann ich diese Sichtweise schon ein Stückweit verstehen, und schließe mich ihr an (ändert natürlich nix daran, daß mit so nem Hund gearbeitet gehört, und das tun wir ja auch - nur der Vollständigkeit halber dazugeschrieben... ;-) )

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    vertreibe den anderen hund mit ihr zusammen. ihr seit ein team und das darf sie durchaus so wahrnehmen. das ist keinesfalls "kontraproduktiv" in ihren augen. ....

    Genau das würde ich nicht tun, sondern lieber ruhig und souverän bleiben, sodaß sie sieht, daß sie sich auf Dich verlassen kann. Wer kreischend auf den "Gegner" zuläuft, ist nicht souverän.... Du willst doch nicht den vermeintlichen Gegner mit ihr zusammen vertreiben, sondern sie soll die Füße stillhalten und Dir das Handeln überlassen, richtig? Wenn Du an der Stelle mit kreischst, und sie auch mitmachen läßt beim Vertreiben, zeigt ihr das nur, daß das Verhalten von ihr richtig ist, sie SOLL den Anderen vertreiben, und Du hilfst ihr dabei. Willst Du das?