Beiträge von BieBoss

    ICH - bei Biene..... (die zwei Terrier unterschlag ich hier grad mal gaaanz unauffällig.... *hust...)

    Wenn Bienchen irgendwo ein Reh sieht, kann´s schon passieren, daß sie kurz auf der Spur entlanghoppelt - tadumm, tadamm, hoppel, .... Aber das ist kein richtiges Hetzen, sie springt eher fröhlich rum. Aber sobald ich auch nur zum Rückruf ansetze, ist sie auch schon wieder bei mir.

    Einmal hatte sie in ner Suche (die ist als Suchhund unterwegs) im Einsatz nen Hasen, der vor ihr aufsprang - ein Satz hinterher (ich glaub, eher vor Schreck, der war net kleiner als sie....*gg) , dann fiel ihr ein, es gäbe Wichtigeres zu tun - brav..... und in der letzten Einsatzübung hat sie gleich am Ansatz erstmal zwei Rehlein auf einmal aufgescheucht, die sind hochgeschossen und durchgestartet, das hat sich angehört wie ne Horde Kamele, ich bin erschrocken und dachte, es ist was passiert - - Bienchen hat´s komplett ignoriert und einfach mal weitergesucht.

    Ich lieb die Hundeline einfach..... :herzen4:

    Ach, wenn doch die Terrier sich davon mal n Scheibchen abschneiden könnten - so ein klitzekleines nur...... *seufz....

    Ein wunderschönes Hundebettchen für die Box im Auto, damit die Hunde bei längeren Wartezeiten im Auto (Staffeltraining und Mantrailing) nicht frieren müssen:

    http://dawandaimages.s3.amazonaws.com/Product2/33989…4416984-873.jpg
    (ok - die Farbe ist wahrscheinlich nach dem ersten Schlammbad nimmer ganz so grün - aber ich find´s soooo süß *gg Außerdem ist´s ja waschbar!)

    Nachdem´s für die Hundebox ist, hab ich den Einstieg weggelassen, damit es rundherum ein bißchen Zugluft-geschützt ist, und die Größe hab ich der Box anpassen lassen, ist also maßgefertigt.... (frau gönnt sich ja sonst nix *gg)

    Habs grad erst bekommen, und freu mich schon drauf, das nachher in der Box bewundern zu können. Mal sehen, wer von den Kröten es einweihen darf...

    Oder sollte ich´s doch lieber hinter Glas stellen? *grübel.....

    Bin derselben Meinung.

    Wenn Ihr so gut miteinander reden könnt, daß Ihr ihn Euch bisher teilt (find ich toll), könnten Ihr sicherlich auch diskutieren, was besser für ihn wäre. Das muß ja nicht heißen, daß sie ihn nie mehr sieht - aber vielleicht, daß er bei Dir lebt, und sie ihn jederzeit (oder zu ausgemachten Zeiten) nach Voranmeldung besuchen kann....

    Oder der Hund zu ihr kommt, wenn Du mal wegfahren solltest, ohne ihn mitnehmen zu können, sozusagen als Hundesitter, den der Hund schon kennt.

    Zitat

    Er soll ja mal Hüten, insofern würde ich eigentlich nicht schneller eingreifen wollen. Würde ich das hinterhersetzen im Ansatz unterbinden, wie soll ich ihm dann später klar machen, dass das bei den Schafen gewünscht ist?

    .....


    Hmmmmm - das hatte sie vor meiner Äußerung noch nicht dazugeschrieben ;-).

    Aber trotzdem - bin skeptisch, ob ich das nicht unterbinden würde, bis ich dem Hund genau klarmachen kann, was er tun soll. Sprich, erst beibringen, was sein Job ist, bevor ich ihn einfach mal losrennen lasse. Denn derzeit ist die Absicht dahinter ja schon das Hetzen (Hund weiß ja nicht, daß er später Viecher einsammeln gehen darf)- und das soll er ja auch bei Schaf & Co. später nicht tun. Einsammeln ja - aber hetzen eben nicht. Insofern, rein intuitiv, würd ich das nicht ohne Rücksprache mit nem Trainer - ich hab NULL Ahnung vom Hüten, deswegen *gg zulassen, bevor er weiß, was er tun soll - solange ich ihn aber so im Griff hätte wie Du Deinen, nämlich daß er abrufbar ist nach dem Losstarten, würd ich einfach weiter aufpassen, daß das so bleibt, und ich Anzeichen für ein Losstarten rechtzeitig erkennen kann.

    Zitat

    ....... erst beim Erfolg, oder bereits dann wenn er ein paar Sätze gemacht hat, ......

    PS: ein paar Sätze auf den Hasen zu ist doch ein Erfolg - insofern widersprichst Du Dir da grad a weng *gg

    Erfolg muß nicht das Töten des Tiers sein... Erste ungehinderte Schritte in Richtung Erreichen oder Packen reichen auch schon! Aber solang Dein Hund sich dabei noch stoppen ließ, wird er sicherlich davon nicht zum unkontrollierbaren Jäger - im Gegenteil, er hat ja bewiesen, daß er unter Kontrolle ist. Besser aber ist es immer, vorher einzugreifen, wie überall ;-) (sagt sich so leicht *hust...)

    Selbstbelohnend ist auch schon z.B. ein Auffinden einer Spur beim Stöbern sowie deren Verfolgung (auch wenns nur ein Stück ist); ist aber auch das Hetzen - egal, ob der Hund das "Opfer" nun kriegt oder nicht. Selbst bloßes Fixieren ist schon jagdliche Betätigung und führt evtl. zum Erfolg: das fixierte Tier bleibt z.B. stehen o.ä. (Schaf beim Hüten).

    Allerdings gehen diese jagdlich ambitionierten Sequenzen halt bei dem einen Hund bis zum bitteren Ende (wenn man ihn ließe), beim anderen ist es weggezüchtet (Vorsteh-Hunde sollen ja net hinterher, oder Hütehunde). Oder solche, die Wild nur suchen und dem Jäger vor die Flinte hetzen sollen, die sollen ebenfalls nicht zugreifen (daß man das dann im Trieb immer verhindern kann, glaube ich aber net... *gg).

    Solange Du den Hund aber (noch) stoppen kannst, ist doch gut. Allerdings würde ich beim nächsten Mal dann schneller eingreifen (genauer gucken, wo was kommen könnte), sodaß eben dieser Erfolg nicht mehr eintritt.

    Ganz einfach - wenn sie´s nicht mag, dann laß es ;-)

    Das Streicheln soll ja was Schönes sein - ist es aber nicht, wenn´s der Hund blöd findet. Dann riskierst Du nur, daß der Hund irgendwann nicht mehr zu Dir kommt unterwegs, weil er denkt "die tatscht mich bloß wieder an". *gg

    Mein Bossi mag das auch net - wenn er draußen ist, hat er für Anfassen erstmal keinen Kopp. Inzwischen ist es besser, er kommt gern mal - wenn grad nix "Wichtiges" ansteht (Katzenjagen, Schei..efressen o.ä.), und sich ganz kurz kraulen zu lassen. Aber früher hast richtig gemerkt, daß er dafür einfach keine Zeit hatte, weil alles Andere interessanter/aufregender war.

    Sprich: der Hund mag´s halt einfach grad net, das brauchst net persönlich zu nehmen, ist halt einfach so. Hat sicherlich nichts mit Deinem Verhalten zu tun, die setzen einfach andere Prioritäten draußen.

    Ich würd einfach für den Anfang nur Gewolftes mit prüiertem Gemüse füttern, damit sie sich an den Geschmack gewöhnen. Evtl was daruntermixen, das sie mögen (Joghurt? Obst? Gemüse? Was auch immer....) Ist doch normal, wenn die Hunde bisher Fertigfutter hatten (mit Geschmacksstoffen und sonstigen Lockzutaten), daß die erstmal etwas wählerisch sind, wenn sie´s nicht kennen. Evtl. nicht zu viele Dinge mixen, wenn ein Hund empfindlich reagiert, damit sich der Magen-Darm-Trakt daran gewöhnen kann, also z.B. erstmal nur Huhn in allen Formen, mal gewolfte Karkasse, mal Hühnerherzen-/Mägen (ok, die gehen schlecht gewolft, kriegt man glaub ich nur ganz), mal Hühnerbrust gewolft, etc., jeweils mit einer Gemüsesorte dazu und evtl halt Öl/Quark/Ei oder so, was Du halt an Zusatzdingen gibst. Eben erstmal auf wenige Dinge beschränkt, wenn das vertragen wird, was Neues dazu, um die Verdauung und Geschmacksnerven langsam dran zu gewöhnen.

    Dann einfach Napf hinstellen, nach ner Viertelstunde wegnehmen - der Hund hatte seine Chance..... Das einfach ein paar Tage durchziehen, irgendwann werden sie merken, daß Du keine Rücksicht auf persönliche Vorlieben nimmst. Wer nicht frißt, hat keinen Hunger, fertig (ein paar Tage werden sie´s schon aushalten, wenn sonst gesund). Dafür gibt´s in der Zeit auch keine Leckerli, wenn das Futter nicht genommen wird, damit sie sich damit nicht sattessen, nach Motto "wenn´s net schmeckt, krieg ich ja immerhin noch Leckerli".

    Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, denn sie kriegen ja was zum Futtern - wenn sie´s net nehmen, haben sie offenbar keinen Hunger - Pech gehabt, gibt erst morgen wieder was *gg

    Zum Thema Jagen kann ich den vor mir Schreibenden nur zustimmen - das geht gar nicht. Zumal im Laufe der Pubertät erst der Jagdtrieb richtig rauskommt bei den meisten Hunden, egal, wie desinteressiert sie vorher waren. Also - Laufen ohne Leine im Wald, wenn sie nicht kontrollierbar ist, solltet Ihr künftig echt unterbinden, da könntet Ihr Euch bösen Ärger einhandeln - mal abgesehen davon, daß man sowas nicht macht, allein schon wegen der evtl. gejagten Tiere...

    Ansonsten: daß der Hund derzeit an der Leine ist, ist gut - muß man halt wieder ein bisserl den Rückruf festigen, ist normal in der Pubertät...

    Es ist natürlich schwierig, wenn der Hund sonst unterwegs im Wald tun und lassen darf, was er will - warum soll er dann plötzlich ausgerechnet auf den Rückruf hören? Das ist quasi ein Widerspruch für den Hund - also: entweder er macht immer, was Ihr sagt (und dazu gehört dann auch, daß er sich nicht außer Sichtweite entfernt!), dann wird er auch auf den Rückruf besser hören, oder er macht, was er will - und wird das auch dann tun, wenn Ihr ihn zurückrufen möchtet.... ;-) Da sind Hunde echt konsequent.... *gg Bei mir gibt´s den Befehl RAUS für solche Dinge - meine Terrier haben im Wald abseits der Wege genau nichts zu suchen, weil sie eben jeder Spur nachgehen würden, wenn ich sie ließe.

    Allerdings muß ich ganz ehrlich sagen: die Halterin des anderen Hundes hätte sich nicht so aufführen müssen! Ich habe mit meiner Frieda auch einen Hund, der auf andere losgehen würde. Aber ich würde nie den anderen Halter dafür verantwortlich machen, wenn er mal net aufpaßt, und der Hund schneller bei mir ist, als er den halten kann (immerhin habt Ihr den Hund abzurufen versucht und damit wenigstens reagiert!). Das kann mal passieren, gerade beim Junghund, nobody is perfect (solang´s net zur Regel wird ;-) ), und genau deswegen hab ich für mich ausprobiert, wie ich am besten reagieren kann. Bisher ist es mir bei fast jedem Hund gelungen, diesen zu seinem Besten entweder zu blocken, sodaß der Halter ihn abrufen konnte, oder (genauso wie Frieda) am Halsband festzuhalten, und ihn damit außer Reichweite des "Schnabels" meines Monsterlis zu halten. Lediglich einmal kam ein Kleinhund (ein Bichon-Verschnitt, chancenlos gegen meine Terrine, wenn ich net aufpasse), der dauernd aufgeritten ist auf die von mir festgehaltene und gesicherte Frieda, und gar nicht ablassen wollte - den hab ich (nachdem er auf Worte überhaupt nicht reagiert hatte) echt im Nacken gepackt, mehrfach (!) abgepflückt, abgesetzt, und böse weggeschickt (und mein Tonfall ist dann echt böse!) - aber der hat sich NULL beeindrucken lassen. Zum Glück war diese Kröte (ich mußte fast lachen über diese Dreistigkeit - ich mag ja eher die Frechdachse *gg) klein genug, sie am Halsband fernzuhalten, bis Herrchen sich dann freundlich lächelnd herbequemt hatte... :headbash: