Beiträge von BieBoss

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    ........ Dass ich den Stanko erst vor einigen Wochen aus der Ukraine über den Osten Deutschlands zu mir geholt habe, interessiert vermutlich ebensowenig wie seine anderen Gebrechen, die eine Narkose extrem riskant machen.......

    Das ist "toll", daß man so "nebensächliche Kleinigkeiten", die in Deinem Fall relevant für Entscheidungen waren/sind, immer "mal eben so zwischenrein" serviert bekommt..... *gg Hättest Du das in Deinen Ausgangs-Thread reingeschrieben, hätten die Mitschreiber sicherlich, von diesen Angaben ausgehend, andere Antworten geschrieben.

    Tja - wie man in den Wald reinschreit, so schallt´s halt heraus. Und gibt man unvollständige Infos, können die Anderen nur von dem ausgehen, was geschrieben wurde - der Hund sei 13 und hat solche Zähne, da geht man natürlich davon aus (weil nichts anderes dasteht), daß der Hund seit 13 Jahren in Deinem Besitz ist! Das sollte Dir spätestens nach der ersten Frage, wie Du es hättest so weit kommen lassen können, klar geworden ein. Dann sitzt Du da und liest und liest, statt erstmal aufzuklären, wenn Du merkst, Du hast wesentliche Angaben weggelassen.

    Erst denken, dann schreiben - hilft manchmal...... *gg

    Wenn ein Weg 45 Minuten lang dauert ohne den Bus, dann nimm doch um Himmels Willen diesen Weg zu Fuß.
    Kenn mich mit Depressionen (gottseidank) nicht aus, aber ich könnte mir vorstellen, daß ein bißchen frische Luft und Bewegung draußen zumindest nicht schädlich sind in dem Falle, ja vielleicht sogar ein bißchen Mut geben, wieder mal ein wenig anzupacken, und auch Gelegenheit geben, Menschen kennenzulernen und aus sich rauszugehen, und so nicht immer nur im Kopf den eigenen negativen Gedanken nachzuhängen.

    Wenn ich nur "schlecht drauf" bin (was natürlich kein Vergleich zu einer Deppression ist, ganz klar...), dann geht´s mir schnell wieder gut, wenn ich sehe, wie meine Kröten über die Wiesen rennen, miteinander oder mit anderen Hunden toben, und ihr Leben so richtig genießen können.

    Und ein Yorkie und ein Pinscher sind ja nun auch nicht das, was man -mit Buggy für´s Kind unterwegs- nicht halten könnte, wenn sie mal rumspacken beim Laufen. Notfalls tut´s auch ein Bauchgurt, damit man die Hände frei hat für den Buggy/das Kind.

    Hätte nicht nur für Dich Vorteile, sondern auch für die Hunde, die dann, nach ca. eineinhalb Stunden Laufen unterwegs, daheim sicherlich viel ruhiger sein würden.

    Das mit dem Nicht-Alleinseinkönnen würde ich beim Yorkie anpacken, weil der es ja nach Deinen Berichten schon mal konnte. Dazu gehört als Allererstes, zu unterbinden, daß der kleine Kontrollfreak Deiner Frau Tag und Nacht am Rockzipfel hängt. Wenn der nicht mal daheim 2 Minuten ohne Frauchen sein kann, ist es klar, daß er dann, wenn er alleine ist, vollkommen ausrastet - aber nicht aus Angst, sondern wegen Kontrollverlust! Nein, das sind nicht die "Liebe" und "Anhänglichkeit", die Deine Frau vielleicht darin gerne sehen möchte (!). Und parallel dazu mit dem Kleinen genau dies gar nicht erst anfangen, sondern üben, daß alle zwei auch mal ein paar Minuten im Körbchen bleiben können, wenn Ihr in der Küche seid o.ä. Der macht nämlich einfach mal mit, weil er das beim Großen sieht und merkt, sie haben Erfolg - Ihr kommt irgendwann wieder, und sie haben Eure volle Aufmerksamkeit....

    Ich finde es toll, daß Du wenigstens siehst, daß es so nicht weiter geht, sonst hättest Du hier nicht um Hilfe gebeten. Das ist schon der wichtigste Schritt. Terrier und Pinscher sind sooo tolle Hunde, mit denen kann man echt alles anstellen - aber wehe, wenn sie nicht ausgelastet sind...... ;-) ;-) (seht Ihr ja momentan *gg)

    Und wie sagt man so schön: wer A sagt, muß auch B sagen *gg Setz Dich mit Deiner Frau zusammen (notfalls laß sie die Beiträge hier lesen): wer Hunde will, hat sich auch adäquat darum zu kümmern und kann nicht dem Partner die Arbeit mit denen überlassen, um sich hinterher mit Hündchen ins Sofa kuscheln zu können, das geht einfach nicht. Ihr müßte beide am selben Strang ziehen. Evtl. hilft´s ja, wenn Du ihr sagst, nachdem sie arbeiten geht und die Hunde ihre sind, ist sie diejenige, die die Wohnungsreparaturen dann letztlich finanzieren muß. Das kann sie nur mit adäquatem Training verhindern, oder, wenn sie sich dazu nicht in der Lage sieht (und das ist Quatsch, ich weiß, wovon ich spreche, ich arbeite ebenfalls Vollzeit, hab nen Nebenjob, und ich beschäftige 2 Katzen und 3 Hunde adäquat - wenn man will, geht alles!- und arbeite zudem in einer Rettungshundestaffel mit den Hunden), muß sie die Hunde abgeben an eine Stelle, wo sie artgerecht ausgelastet werden. Denn Ärger mit dem Vermieter will sie bestimmt auch nicht, die Nachbarn werden sicherlich auch schon genervt sein (der Vermieter meldet sich nicht aus Spaß, der wird von den Mitmietern verständigt worden sein!) - und die letzte Konsequenz würde sein, daß Ihr die Hunde zwangsweise abgeben müßt, oder Euch ne neue Wohnung suchen dürft. Will Deine Frau das?? Das löst aber nicht das Problem, weil´s in der nächsten Wohnung ja nicht besser würde....

    Also - nur Mut, sprich das Thema mal an. Wie gesagt, wenn nicht, wird es sich über kurz oder lang von alleine erledigen, weil Euch die Hunde dann irgendwann verboten werden vom Vermieter. Und dann ist Geschrei seitens Deiner Frau zwecklos, lieber gleich aktiv werden! ;-)

    Bei mir war´s die Trainerin im Verein ;-) Das hat einfach gepaßt - von ihrer Art her, im Umgang mit den Hunden (mit nem Terrier, der nen Sturkopp hat, kann net jeder), die hat ewig Erfahrung gehabt, und konnte meinen Terrier anfangs gleich lesen wie ein Buch und hat ihn mir erstmal erklärt *gg (Körpersprache in Richtung "jagen will!" etc....)

    Von der hab ich damals viel gelernt, sie hatte selbst Hunde, die mit meinen super zurechtkamen, und bei denen sich meine so gut wie alles erlauben durften *gg (grad die Kleine, die hat den Futternapf vom Riesenhund hinterm Sofa gekapert, und mußte dazu über den Hund fast schon rüberklettern - jeden anderen Hund hätt er zerlegt, sie durfte das.... *gg)

    Leider ist die Sitterin ans andere Ende von Deutschland verzogen ;-( Aber derzeit brauch ich auch keinen Sitter, nachdem Töchterchen mir (noch paar Jährchen) zur Verfügung steht und nicht aus der Welt ist.

    Guck halt mal, was drin ist - bei gewolften ganzen Geflügelkarkassen ist das bei uns auch so (weil hoher Knochenanteil). Dann geb ich kleine Stückchen Leber und etwas Grünkram mit rein, und das relativiert sich wieder ;-)

    Naja - hab aber auch kein Fertigbarf, sondern mische das selbst zusammen aus Fleisch und Grünkramflocken, Öl etc. Von Fertigbarf sollte man meinen, daß das so vertragen wird, wie es geliefert wurde, hast schon recht....

    Also, ich persönlich würd glaub ich verzichten. Solange keine Haare am Bauch sind, ist der Bauch auch nicht von nassem Fell eingehüllt - klatschnasses Fell bei Mistwetter (die Alternative, die der Hund sonst hat) ist bestimmt nicht viel wärmer ;-) Beim Heimkommen kurz abtrocknen, fertig.

    Nach der Kastra kann es sein, daß die Hündin noch net wieder ganz fit ist, incl. dem Kreislauf, und damit etwas schneller friert. Nachdem dies aber genauso wie das abrasierte Fell am Bauch nur eine recht kurze Zeit so sein wird, würde ich lieber bei miesem Wetter etwas kürzer rausgehen (bzw. einfach in Bewegung bleiben), dafür daheim ein paar Auslastungs-Spielchen machen, und dann, sobald Hundi wieder fit ist, und die Haare anfangen, nachzuwachsen, wieder ganz normal rausgehen.

    Natürlich kannst auch ein Mäntelchen kaufen - aber wie du schon schreibst, genau die Stellen wären eh meist nicht bedeckt, und die Dinger sind recht teuer, für so nen kurzzeitigen Einsatz würd ich mir die Kohle sparen... Oder selbst machen - aber auch das kostet: für den Stoff, und die Zeit, die Du dransitzt.... Ob sich das lohnt - weiß net....

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    Da unser Hund ein Familienmitglied ist kann ich das keinesfalls für mich akzeptieren und bin natürlich dennoch mit Odin umgezogen, in dem Wissen das ich mich strafbar gemacht habe. Bisher habe ich mich auch nicht in Deutschland angemeldet um nicht das Risiko einer Kontrolle einzugehen.
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    Sorry aber wenn ich schon nen Brief vom Vet-Amt habe, der mir ankündigt, daß der Hund eingezogen werden wird, dann fahr ich natürlich nichtmitsamt dem Hund nach Deutschland rein! Dann laß ich den Partner losfahren und überlege mir, ob ich komplett hier bleibe, oder den Hund dort lasse und über Freunde vermittle, innerhalb von Österreich.

    Und wenn Du glaubst, Du kannst einer Kontrolle entgehen, nachdem Du den Behörden ja schon angekündigt hast, daß Du nen verbotenen Hund besitzt, dann bist Du naiver als die Polizei erlaubt - sorry..... Sobald Du Dich beim Einwohner-Meldeamt anmeldest (und das mußt Du!), haben sie Dich.... Und dann viel Spaß: kein Einkaufen oder Gassi mit dem Hund, ohne sich dauernd über die Schulter umzugucken, kein Verlassen der Wohnung, ohne Angst haben zu müssen, beim Wiederkommen ist die Bude aufgebrochen und der Hund weg. Die brauchen auch kein SEK - die brauchen Dich nur beim Gassi anzutreffen, ein Polizist mit ner gezogenen Waffe würde sicherlich schon reichen, daß Du den Hund mit Kußhand überreichst - da hilft keine Gegenwehr mehr was (und jetzt schreib bitte nicht auch noch öffentlich hier im Forum, Du schießt schneller als der Polizist, wenn Du keine Waffenbesitzkarte o.ä. vorzuzeigen hast *gg). Ein einziger Nachbar, der die Rasse des Hundes erkennt, und neidisch ist, weil er selbst gern einen Listi halten würde, und Deine Adresse ist bei Ordnungsamt und Polizei bekannt.

    Wenn man schon weiß, was einem in D bevorsteht, dann wider besseres Wissen den Hund mitzubringen, und in einem Forum ganz offiziell nach Möglichkeiten zu fragen, eine Straftat zu begehen (und nichts anderes wäre ein Umchippen o.ä.!), das ist schon reichlich dreist..... Ist Dir bewußt, daß u.U. seitens der Behörden nachvollzogen werden kann, wer das hier geschrieben hat?

    Ab mit dem Hund zurück nach Österreich, wenn Du ihn auch nur für 5 Pfennige liebst, ansonsten sitzt der schneller hinter Tierheim-Gittern als Du NEIN schreien kannst! Wenn Du Glück hast, fragt Dich keiner auf dem Rückweg nach den Papieren vom Hund und Du kommst ungeschoren zurück über die Grenze..... Wenn Du den Hund selbst vermitteln möchtest, bleib ne Zeitlang unten, ansonsten helfen Euch vielleicht Freunde bei der Vermittlung, oder der Züchter.

    Ich versteh Euch echt nicht - wenn auch nur das geringste Risiko bestünde, daß mir wer den Hund wegnimmt, ich würd niiie in Betracht ziehen, dort zu leben, solange ich diesen Hund habe. Und offensichtlich hast Du gewußt, daß es Probleme geben könnte, sonst hättest Du Dich nicht vorab erkundigt, welches Bundesland das Geeignetste ist. Sowas klär ich doch, bevor ich mich entscheide, auszuwandern. Da kann ich echt nur noch den Kopf schütteln.... (und das nicht, weil ich Deine Situation nicht verstehen kann, da geh ich konform mit Tharoline, sondern weil Du wissentlich und damit leichtsinnig das Risiko eingegangen bist, den Hund hier zum Opfer dieser sinnlosen Vorschriften zu machen!)

    Nur in Stichworten, weil ich weiterarbeiten muß;-)

    Impulskontrolle: nicht einfach losrennen. Sondern: Sitz, bevor Du die Freigabe zum Freilauf gibst. Also SITZ, Hund sitzt ab, Leine los - Hund bleibt immer noch da(zur Absicherung Finger unterm Halsband!), dann Freigabekommando, Hund flitzt los. --> Orientierung am Halter, denn: "wenn ich brav sitzen bleibe, darf ich rennen". Auch, wenn der Hund einen anderen begrüßen möchte: erst muß er sitzen, Dich angucken, dann kommt Deine Freigabe.

    Dasselbe, wenn Du zur Haustüre rausgehst: absitzen, erst wenn Hund sitzt, geht die Türe auf, und wenn er dann immer noch brav sitzt, darf er raus. Springt er beim Türgriff-Geräusch auf, fliegt die Türe wieder zu (im Idealfalle, ohne den Hund dabei einzuquetschen, also bitte schnell reagieren *gg). Oder daheim, wenn Hundi futtern will: nicht auf den Napf stürzen lassen, sondern vorher ein kleines Sitz/Platz o.ä. einfordern.

    Bällchenwerfen: Hund sitzt, Du wirfst (Hund gesichert mit Leine anfangs!), bleibt er sitzen, darf er das Teil holen. Wurfrichtung: nach hinten, gegen Laufrichtung des Spaziergangs, nicht nach vorne von Dir weg. Selbiges mit Zerrseil, als Belohnung darf dann hier gezerrt werden, oder das Teil stolz ne Runde über den Platz getragen werden.

    Generell entsteht so der Eindruck: "ich komme auf dem Weg über die Konzentration aufs Herrchen/Frauchen zum Ziel, egal ob das Freilauf ist, ein anderer Hund, ne Runde rennen, futtern, etc." und führt dazu, daß der Hund viel öfter zu Dir guckt.

    Unterwegs ne Zeit lang Leckerli und Spieli mitnehmen (hab ich lange gemacht, heute nur noch sporadisch). --> "Bei Herrchen/Frauchen kann jederzeit ein tolles Spiel beginnen/ein Leckerli abfallen". Das fördert die Orientierung am Halter.

    Generell: jede Orientierung an Dir (die der Hund ja zeigt, wie Du beschreibst!) bestätigen. Hund guckt zu Dir zurück: Party, Leckerliwerfen (nach hinten, wie beim Spielen auch), Hund wartet an Kreuzung auf Deine Richtungsangabe: Party! Fremder Hund kommt, Hund geht hinter Dich von sich aus: Party! etc.

    Bindung entsteht durch das gemeinsame Arbeiten, also auch gemeinsame Erfolge (z.B. Suchspiel: Du lenkst den Hund "schau mal da hin", und er findet--> "Ui, mit Herrchen/Frauchen komme ich zum Erfolg"), da gibt´s keine speziellen Übungen, und durch den Körperkontakt daheim beim Knuddeln oder Toben.

    Und ganz ehrlich: Ich mach dieselbe Erfahrung mit meinen Jagdterriern: ist der grad am Schnuffeln, rufe ich - und er schnuffelt erstmal fertig. Aber: er kommt dann - und ich brauche dafür kein zweites Mal zu rufen. Und ich freu mich wie´s Schnitzel drüber! Immerhin: es ist ein Terrier (den ich anfangs NULL interessiert hab! Der war einfach weg, sobald die Leine los war, im Umkreis von 100 Metern und mehr...), und auch wenn er erst überlegt hat, ob ich wichtiger bin als die Schnupperstelle: er kommt regelmäßig zu dem Ergebnis, daß ICH wichtiger bin. Und das ist es, was ich will. Die Sekunde zum Überlegen ist mir egal, die gönne ich ihm, weils eben zuverlässig klappt, und mir tut´s net weh. Ist halt ein Terrier, keine Maschine...

    Manchmal nervt´s mich - aber das rauszukriegen, würde bedeuten, den Rückruf nochmal komplett neu aufzubauen, und nur noch zu bestätigen, wenn der Hund im Lauf um 180 Grad dreht und umgehend zu mir kommt. Aber wie reagiere ich, wenn er umdreht und erst nach 5 Sek. Schnuppern zu mir kommt? Bestrafen für´s zu-Spät-kommen? Dann kommt er gar nimmer. Ignorieren? Dann schnuppert er weiterhin 5 Sek., bevor er kommt, bringt also nix. Bestrafen, wenn er nicht umgehend umdreht? Wie denn - per Telepathie? Heranholen an der Schlepp, wenn er net gleich herstürmt? Der weiß doch genau, wann er die dran hat und wann net - Hund ist ja nicht doof..... *gg Für 2 Sekunden schnelleres Herankommen ist mir das zu aufwendig, da nochmal von vorne zu beginnen, ganz ehrlich, ich kann damit so gut leben.

    Ganz allgemein würde ich beim geplanten Welpen Verfolgungsspielchen generell unterbinden (ob das ein Blatt Papier ist, eine Fliege o.ä. --> Impulskontrolle! Und: je mehr der "Althund" bis dahin auf Dich guckt, desto mehr wird´s auch der Kleine tun, weil er sich das abguckt... Anfangs Schleppleine, bis der hund gelernt hat, welchen Radius um mich herum er haben darf.

    Ersatzbeschäftigung, ganz wichtig. Bei uns: Mantrailing, regelmäßig. Sobald das längere Zeit ausfällt (3-4 Wochen), merke ich das.... ;-) Je besser jagdlich (!) ausgelastet, desto geringer die Neigung, sich selbst eine Jagdbeschäftigung zu suchen, und desto relaxter ist der Hund draußen.

    Wir schnippeln auch regelmäßig die vorderen Krallen bei Biene. Alle Hunde laufen gleich viel rum, die Biene vielleicht noch sogar am meisten, durchs Rettungshunde-Training. Aber halt fast nur auf weichem Boden (Wald).

    Die hinteren Füße haben ganz normale Krallen, aber erst neulich wieder hab ich festgestellt, daß die vorderen viel zu lang waren, und die Füßchen schon fast komisch standen, das Gewicht lag etwas zu weit hinten. Da hab ich schnell mal wieder die Krallenschere gewetzt ;-) Kann mir gut vorstellen, daß das auf Dauer zu Fehlstellungen oder gar Deformierungen kommen könnte, wenn da nichts gemacht würde - insofern: schneid ruhig, nicht auf solche komischen Leut hören ,-)

    Biene findet´s auch doof - aber ich werden jetzt auch öfter mal ein kleines Stückchen schneiden, weil die auch schwarze Krallen hat, und ich nicht sehen kann, wo das "Leben" anfängt. Lieber immer mal ein kleines Stückchen, als irgendwann zu viel. Bisher hab ichs geschafft, sie nicht zu verletzen beim schneiden.

    Der Bossi rennt halt viel bei den täglichen Gassirunden hin und her, und macht auch recht oft Vollbremsungen, bei denen sämtliche Füßchen weiterschlittern auf dem Asphalt, und kommt dann wieder zurückgeschossen. Dadurch werden wohl die Krallen mehr abgenutzt als bei Biene, die beim Gassi eher schnüffelnd und trabend unterwegs ist. Buddeln tun beide gerne.

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    Früher wurden Welpen nachts ins Bad gesperrt, heute nimmt man eine Box und schimpft sich fortschrittlich im Sinne der Verhaltensforschung !!!

    Naja - immerhin: im Bad war der Welpe alleine, die Box stellt man neben das Bett, und man hört, wenn Welpi unruhig wird, und geht dann natürlich mit ihm raus. Der Hund kann also draußen Pipi machen, braucht das nicht in seinem Raum zu erledigen, und er ist mit dem Halter zusammen, also nicht alleine - siehste, doch Fortschritt *gg

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    ........Natürlich liegt ein Hund nicht 4 Stunden unbeweglich auf seinem Platz, wenn er die Möglichkeit hat, sich im Haus oder der Wohnung frei zu bewegen. ......

    Echt?? Also, wenn meine Hunde neben mir auf dem Bett liegen, dann liegen die wie festgeklebt! Da wird nicht gewandert oder so. Bestenfalls mal der Bauch nach oben gestreckt, wenns zu warm wird, oder von einer Seite auf die andere gedreht - und wenn ich erst nach 10 Stunden aufstehe, weil die Nacht vorher hart war (Arbeit), dann liegen die da eben 10 Stunden... Bislang sind sie noch nicht gestorben davon....

    Auch tagsüber: wenn meine Hunde schlafen, dann schlafen die - und bleiben liegen.

    Aber um aufs Thema der TS zurückzukommen: eine Box ist mit Sicherheit kein Aufbewahrungsort für Hunde, die sind nunmal keine Käfigtiere, insofern stimme ich den hier Schreienden durchaus zu ;-)

    Aaaaber: eine Box kann eine tolle Trainingshilfe sein, wenn man sie richtig nutzt. Einen Welpen zu sichern, damit er kein Kabel durchknabbern kann, während ich kurz duschen gehe - kein Problem. Einen Welpen bei der Abholung im Auto in der Box sichern - kein Problem (und NEIN - davor gewöhne ich den Hund nicht langsam an die Box, weil er vorher ja nicht bei mir lebt, der wird tatsächlich "tierquälerisch" einfach reingesteckt). Wenn ich schlafe, und der Hund macht sich nicht bemerkbar, bevor er auf den Teppich pieselt, ist eine Box praktisch. Nein, natürlich wird der Hund deswegen nicht länger einhalten als ohne Box, und ich muß trotzdem alle 3-4 Stunden aufstehen und rausgehen mit ihm... Aber ich verhindere zumindest, daß ich meine Wohnung nach der Welpenzeit totalrenovieren muß, weil alles vollgepieselt ist, weil ich´s net gemerkt habe. Nicht jeder Hund plärrt laut, wenn er mal muß... Außerdem wird man einem Welpen bestimmt keine mini-Katzenbox kaufen, sondern eine, in die er auch als erwachsener Hund noch reinpaßt - will heißen, als Welpe kann er da drin sicherlich gut spazierengehen von der Größe her!

    Mein Bossi liebt seine Box als Rückzugsort, Frieda ihren Käfig (1 m breit - also mehr als groß genug), und sie ziehen sich dahin gerne zurück, auch ohne Türe (die find ich bei Bossis Box gar nimmer). Auch für unterwegs (Urlaub) kann man die Box (mit Tür) als Rückzugsort mitnehmen (wenn im Hotel das Zimmermädchen reinkommen könnte, während ich frühstücke im Restaurant, werde ich den Hund sicherlich nicht ungesichert im Zimmer lassen, auf daß der Hund nicht meint, die vergraulen zu müssen, oder im Gang des Hotels spazierengehen zu dürfen).

    Es gibt also viele sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten für eine Box, wie ich finde. Evtl. auch beim Alleinbleiben, wenn ich mal im Notfall raus muß, und weiß, der Hund hat´s noch nicht gelernt (soll ja vorkommen, daß auch Mensch mal zum Arzt muß, weil er sich geschnitten hat o.ä.) und zerstört sonst etwas oder knabbert Kabel an. Ich würde mir so ein Teil auf alle Fälle immer wieder hinstellen, auch schon für den Welpen.

    Aber ich denke, beim Alleinseintraining, das man ganz normal aufbauen kann, benötigt man das Teil anfangs sicher nicht. Denn da stimme ich den Vorschreibern zu: wenn der Hund nix anknabbert n der Box, dann nicht, weil er keinen Streß hat oder ihm das Alleinsein darin leichter fällt, sondern weil er schlichtweg keine Möglichkeit hat, an irgendetwas Knabberbares ranzukommen. Der Streß dürfte dennoch derselbe sein für den Hund, ob draußen oder in der Box alleinbleiben. Nur, daß er ihn nicht abreagieren kann.

    Insofern ist die Frage weiter oben: "was lernt der Hund in der Box?" nicht ganz unberechtigt. Jedenfalls nicht, daß er nix anknabbern soll, denn er versucht´s ja gar net, und Du kannst ihm so nicht zeigen, daß er das nicht tun soll bzw. was er tun darf.

    Aaaber: es könnte sein, daß er darin lernen kann, daß er nicht die Wohnung zu kontrollieren braucht, wenn er Dir dauernd hinterhertigert, daß er lernt, darin ist er sicher, und es könnte sein, daß er da drin einfacher zur Ruhe kommt, weil er keine Chance hat, dauernd hinter dem Halter herzurennen und Action zu suchen - was ja auch helfen kann, wenn der Hund mal alleine bleiben muß, weil er mit der Zeit in der Box gelernt hat, sich selbst runterzufahren. Manche Hunde brauchen das regelrecht, wenn sie erstmal gelernt haben (natürlich durch unwissentlich falsches Verhalten des Halters - der Hund sollte schon lernen, daß man dem Halter nicht auf Schritt und Tritt folgen muß), daß sie ne Zeitlang dauernd dem Halter hinterherstiefeln konnten, und so nicht zur Ruhe kommen.

    Aber es reicht sicherlich zunächst mal, wenn die Box im Auto steht. Sollte sich die Notwendigkeit später mal ergeben, es mit ner Box in der Wohnung auszuprobieren, kann man die immer noch raufholen, und der Hund kennt sie schon.

    PS: ich kann nicht verstehen, wie gleich wieder hier der Tierschutz aufgefahren wird, wenn jemand davon spricht, den Hund einmal die Woche für 4 Std. in die Box zu geben. Das Tierschutzgesetz sprich von der HALTUNG im Zwinger, und nicht von 4 Stunden im Zwinger, das bedeutet, daß der Hund nicht überwiegend da eingesperrt werden dürfte. Aber das heißt nicht, daß nicht MAL im Ausnahmefall der Hund eingesperrt werden dürfte. Denn sonst wäre selbst die Fahrt zum nächsten Bäcker in der Hundebox im Auto per definitionem Tierquälerei.....

    PPS: ich arbeite in einer Rettungshundestaffel, und es sind sicherlich nicht nur 4 Stunden, die der Hund an Trainingstagen im Auto verbringt. Wenn auch mit Unterbrechungen, weil der Hund ja auch arbeitet, und er zwischendurch mal Pipi machen muß. Aber trotzdem fällt auch das nicht unter Tierquälerei... (abgesehen davon hat mein Zwerghund in ner Box, die fast den ganzen Kofferraum meines Kombis einnimmt, glaub ich genügend Platz, zwischendurch mal nen Sprint einzulegen *gg Außerdem ist die Box so hoch, daß die Hundeline auch rausgucken kann und beobachten kann, was draußen so abgeht, und uns da immer wieder sieht bzw. auch hört.)