Beiträge von BieBoss

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    Ich finde das nicht artgerecht, einen jungen, eigentlich lebhaften Welpen den ganzen Tag im Büro anzubinden und somit zur Ruhe zu zwingen.

    Eigentlich kannst Du froh sein, dass Dein Welpe so ruhig ist und das mitmacht.

    Ich würde ihn tagsüber in eine gute Betreuung geben, wo er sich bewegen kann und Artgenossen zum Spielen hat. Der arme Kleine verpennt ja seine ganze Entwicklung.

    Wieso - ein normaler Welpe kann Ruhe doch von alleine und muß es nicht lernen? *zwinker.....

    Aber im Ernst: ich weiß schon, was Du meinst - aber ich denk mal, auch ein Welpe schläft wie die großen Hunde den größten Teil des Tages, und 8 Stunden Arbeitszeit, unterbrochen von Gassi-und Spielphasen, find ich jetzt nicht zu lang - davon ausgehend, daß das mit dem Anbinden nur anfangs notwendig ist, um den Bürofrieden zu gewährleisten, und damit der Hund nicht "negativ" (störend, weil er ja soooo süß rumtapst....) auffällt und dann nicht mehr mit darf. Klar - ideal ist sicherlich anders....

    Ist halt immer ne Frage, ob der Hund im Büro dabei sich nicht wohler fühlt als daheim alleine, vor allem, wenn er noch nicht das Alleinsein gelernt hat. Da würde ich die Bürovariante fast vorziehen. Daheim wird der Hund sich sicherlich genauso langweilen wie im Büro, nur daß er die Gassipausen nicht kriegen kann, weil Fraule ja in der Arbeit ist, und mit dem Alleinsein das nicht von heut auf morgen klappen kann. Wenn man die Pausen tatsächlich gut nutzt und sich evtl. mit anderen Hundehaltern z.B. mittags trifft zum gemeinsamen Spiel (oder Sozialisieren, wie man das auch immer bezeichnen würde), dann könnte das schon ne Lösung sein.

    Evtl., wenn man ne größere Ecke für sich hat, lieber nen Laufstall anfangs reinstellen, sodaß der Hund sich wenigstens ungehindert bewegen kann in dem Bereich, ohne Leine etc.?

    Aber ganz klar - wieder ein "Fall" von denen, von denen im anderen Thread die Rede ist, auf den ich oben anspielte, in Sachen Ruhe halten... Eigentlich nicht ideal, in so ner Situation nen Hund zu holen und ihn dazu zu zwingen, im Eck zu liegen, man muß halt abwägen, wie man´s am besten hinkriegt, Hund und Arbeits-Alltag unter einen Hut zu bringen - nicht immer ganz einfach, und es besteht eben die Gefahr, daß Bedürfnisse des Hundes dabei untergehen.

    In Sachen Heizung anknabbern: schon bevor der Welpe zu knabbern anfängt, dort wegholen. Bei uns reichte nach ner Weile ein leichtes Räuspern oder warnendes"ich seeeeeh Dich, Frollein!" Dann mit nem Knabberspielzeug ablenken (z.B. Zerrseil, das wird von meinen Hunden gern einfach beknabbert zur Beschäftigung). Oder austesten, wie lang der Hund am Stück liegt, und dann eben nach ca. dieser Zeitdauer ne Runde Gassi oder draußen spielen einlegen, damit er anschließend wieder entspannt liegen kann. Muß der Chef halt mitmachen, die Zeit kannst ja hinten anhängen.

    Das rechtzeitig dort wegholen beginnt aber damit, daß Du immer ein Auge beim Welpen hast - und schon beginnt der Konflikt - weil Du ja eigentlich die Aufmerksamkeit bei der Arbeit haben solltest...... ;-)

    Mein TA am Kaff ist auch lustig....

    Irgendwann haben meine Hunde wieder mal ne Impfung gebraucht. Wollte die für 3 Jahre. Ja, die gelten jetzt für 3 Jahre, wird auch so bescheinigt. Sehr schön. Gemacht, getan, alles ok.

    3 Jahre später, selber TA (!). Brauchen wieder mal ne Impfung. Wie - die sind ja seit 3 Jahren nimmer geimpft worden?? Ich sage, ja - der Impfstoff gilt ja auch so lang. Jaaa, da halte er gar nix von, es sei in Studien erwiesen, daß die net so lange wirken (persönliche Studien der TÄ??) etc.pp... Ne, und überhaupt, die Impfstoffe gibt´s ja so einzeln gar net, er würde nur jährlich impfen. Tja - Pech gehabt, krieg halt die Tierklinik den Umsatz...... tststs.....

    Ist echt nervig, aber hab keinen Bock auf größere Diskussionen, für den Notfall brauchen wir den TA nämlich noch. So nette kleine Löcher, die Terrier manchmal verursachen oder auch an sich haben *hust... , müssen ja irgendwie grundversorgt werden, und da hab ich keinen Bock auf 70 km Anfahrt zur Klinik wegen so nem Kleinkram.

    Bei der Fussel (Frieda) hatte ich mal ein Loch im Nacken entdeckt, keine Ahnung, wo das herkam, aber 10-Cent-Stück-groß und zum Glück nur oberflächlich.... (jedenfalls kein Hundekontakt vorab, das kanns net gewesen sein). Hab den Verdacht, das waren die Spitzen von so nem Gitter vor einem Rosenstock an der Straße - die Stäbe spitzen sich unten zu, und diese Spitzen hängen in der Luft (sollten wohl von der Konstruktion her eigentlich in der Erde stecken....). Wenn Hundi jetzt unten schnuppert und die Nase zur Rose reinbohrt, kann es sein, daß er sich an den Spitzen am Hals verletzt. Denke zumindest, daß es das war. Auch da hat er uns gut versorgt gehabt, und sowas wird auch preislich nicht ins Gewicht fallen, der verlangt net viel für sowas.

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    .....Unsere Hasen bekommen davon nur das beste und was ist? Immer mal wieder Bauchaua also ab zum TA, zwangsfüttern. Als wir noch das böse Getreidefutter hatten gab es sowas NIE (und das hatten wir immerhin bestimmt 10 Jahre lang). Da fragt man sich auch manchmal was da los ist...

    Hmmmm - nach 10 Jahren Getreidefütterung mit Sicherheit ne kaputte Verdauung, ganz einfach.....

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    So wie hier bei dem Pudel sieht das dann vorne aus:

    http://media.mediazs.com/shop/customerp…628392/b400.jpg

    Für sowas nutz ich bei meiner Pudeline die Schermaschine ;-) Bin da ganz bös, aber ich denke, lieber kurzes Fell im Winter (und bei Bedarf ein Mäntelchen), als dauernd zu frieren, weil die Schneebömmels sich im Fell einlagern. Die konnte zeitweise nichtmal mehr laufen, weil die Bömmel an den Beinen so groß waren, daß die der Hinterbeine zusammengepappt waren, und der Hund nimmer vorwärts kam. Dann stand sie fiepend da und hat um Hilfe geplärrt *gg Seitdem scher ich´s kurz.

    Dazu noch Pferde-Schweif-und Mähnenspray, damit an den Beinen nix klumpt - hilft gut.-

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    ....... Im Grunde sind alle unsere Abeitshunde verhaltensgestört - absichtlich gezüchtet, denn das ist der Arbeitszweck..........
    Und die Folge ist bei einigen Rassen, dass sie aufgrund ihrer Arbeitseigenschaften kein Gefühl mehr für ihre geistigen und körperlichen Grenzen haben. Und ich habe hier eine Rasse sitzen, die man genau über diese Schiene krank und in Folge davon auch tot machen könnte, ohne dem Hund offensichtlich ein Haar zu krümmen.
    .......

    Und genau das mein ich damit: von Natur aus würde das ein ganz "normaler" Hund sicherlich können - aber der Mensch pfuscht der Natur ins Handwerk, und dann kommen solche Dinge bei raus wie Hunde, die nicht mehr von alleine zur Ruhe kommen - am sich das Normalste der Welt, nach getaner Arbeit zur Ruhe zu kommen, aber die können es nicht mehr. Und das ist doch ein Punkt, bei dem man in der Zucht ansetzen müßte, oder?

    Daß es einzelne solche Exemplare gibt, klar - die müssen dann Ruhe beigebracht kriegen, so überhauptnoch möglich. Aber der Normalfall sollte es doch sein, daß der Hund Ruhe von sich aus kennt und kann, sofern anständig aufgezogen. Auch oder gerade, wenn er einer einer Arbeitsrasse entspringt - denn: wo kein Schlaf, da am anderen Tag auch keine Arbeitsfähigkeit, oder? Insofern wäre es doch auch im Interesse der Züchter, wenn er arbeitsfähige Hunderassen erhalten helfen möchte, darauf zu achten, daß die Hunde, mit denen er züchtet, zwar arbeitswillig, aber auch im Hinblick auf Ruhe halten ok sind.

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    Wenn man hier die Probleme im Forum liest, dann kommen scheinbar nur 5 % aller Hunde von alleine zur Ruhe.

    Da fragt man sich doch, ob denn alle Hunde gestört sind oder ob einfach nur der heutige Hundehalter eine gestörte Wahrnehmung hat........

    Ich finde die Argumentation bisher (hab noch net weitergelesen) sehr interessant, gerade Bubukas Argumente. Vor allem, weil sie mich zu der Frage bringt, warum denn überhaupt ein Hund erst Ruhe lernen muß. In freier Natur würde der schlichtweg eingehen, weil er irgendwann nen Herzkasper kriegt (oder ein hündisches Äquivalent dazu *gg).

    Und das Argument, daß der Mensch sich Hochleistungsportler ins Haus holt, die ständig auf 180 sind, und dann versucht wird, die so weit runterzufahren, daß sie nur noch auf Kommando 180 bringen, und ansonsten Ruhe halten müssen, das finde ich schon eine Überlegung wert. Muß man sich, wenn man tatsächlich viel außer Haus ist, ein Tier zulegen, daß man dann so "runterfahren" muß, oder tut´s nicht was Gemütlicheres vom Grundcharakter her? Dieses strikte "daheim wrid Ruhe gehalten" find ich eh übertrieben - wenn meine zwei (Biene & Bossi) miteinander rumkaspern wollen, sollen sie doch! Ich freu mich dran.

    Andererseits muß auch nicht jeder Arbeitshund immer auf 180 sein - vielleicht liegt´s an der modernen Zucht? Ich hab ja nun zwei Jagdterrier (Bossi & Frieda) vollkommen unterschiedlicher Herkunft - aber wenn ich mit denen bisserl was arbeite (Mantrailing, Unterordnung), so 1-2 Mal die Woche, und die ansonsten ausreichend Bewegung haben, dann hab ich daheim zwei total gechillte Terrier. und das mußte ich keinem der beiden erst mal beibringen.

    Keiner, der mich draußen je mit denen sieht, wird´s glauben, ist aber so. Die liegen daheim rum und präsentieren Bauchi zum Kraulen.... Auch denen wird nachgesagt, sie seien keine Familienhunde, brauchen rund-um-die-Uhr-Bespaßung etc. Um himmels Willen, ich möchte die nicht sehen, wenn ich die rund um die Uhr bespaßen würde. Die würden mitmachen, ganz klar - und ich hätte genau solche Hunde daheim, von denen hier die Rede ist: solche, die nicht mehr zur Ruhe finden. Und ich würde aufm Zahnfleisch kriechen..... *gg

    Liegt´s also doch am Ausmaß der Beschäftigung, wenn ein Hund nicht zur Ruhe kommt? Ein Zuviel hier, ein zuwenig dort - dann liegt´s also offenbar doch net an den Hunden, sondern daran, wie und von wem sie gehalten werden? An dem abnehmenden Verständnis der Natur im Allgemeinen (ich sag nur lila Kühe *gg) und den Tieren gegenüber im Besonderen in der heutigen Gesellschaft, am fehlenden Fingerspitzengefühl? Fragen über Fragen - aber sehr interessant.... ;-) ;-) Werde die Diskussion weiter verfolgen.....

    Naja - wenn ich schon lese, daß ein Hund mit 9 Monaten schon kastriert wird...... Da hab ich ne andere Meinung zu....

    Ich denke, wenn ein Hund vermittelt wird, kann man doch erstmal nachfragen, wo der hinkommt - und wenn auf der Endstelle kein potenter Rüde vorhanden ist, warum muß man eine Hündin dann mit 9 Monaten automatisch dieser Kastra-OP aussetzen? Ich könnte mir vorstellen, daß man mit dem Geld, daß die Kastra dort kostet, etlichen anderen Hunden helfen könnte, statt so ne unnötige OP zu veranstalten....

    Ja - ich weiß, manchen Leute vermehren ihre Hunde sinnlos (aber: holt man sich dafür tatsächlich Tierschutz-Hunde? Kann man Unfall-Würfe nicht durch ein bisserl Aufklärung seitens der Orga verhindern bei Vermittlung intakter Tiere?)- aber andererseits hat die Orga so viel Vertrauen, mir dieses Tier anzuvertrauen, dann sollte sie mir auch dahingehend vertrauen, daß ich mit dem Tier nicht in die Zucht gehe, zu dessen eigenem Wohl. Wer A sagt, muß auch B sagen, sozusagen....

    Was sicherlich beim Vermieter hilft: eine Haftpflichtversicherung vorweisen, die Miet-Sachschäden übernimmt, also, wenn Hundi als Welpe z.B. den Türstock anknabbert o.ä.

    Die Versicherung kann man schon vor der Anschaffung raussuchen, damit der Vermieter sieht, daß Du Dir darüber Gedanken gemacht hast, und zusagen, daß die Kopie der Versicherungspolice dann nachgeliefert wird, wenn der Hund da ist oder zumindest bekannt ist, wann er einziehen wird (man muß ja das Anfangsdatum für die Versicherung angeben).

    Ich kann auch nur den Pudel empfehlen - der macht echt alles mit. Aber eher Zwerg- als die Toypudelchen, was ich hier so bislang mitbekommen habe, weil die doch recht empfindlich sein sollen.

    Zwerge sind bis 35 cm groß lt. Standard, wobei es offenbar schon vorkommen kann, daß ein Pudel aus Zwergelten durchaus etwas größer wird, und dann ein Kleinpudel wird. Aber auf 2-3 cm mehr oder weniger wird´s ja nicht ankommen ;-)

    Daß der Pudel nicht bellt, halte ich für ein Gerücht. Aber mit Erziehung und Management kann man das hinkriegen. Meine meldet z.B. ALLES, was sich im Hausflur tut. Deswegen kriegen die Hunde in meiner Abwesenheit nur die Küche zugewiesen, und schon bewacht sie den Flur nimmer, und niemand kläfft - geht also...

    Bei der Schererei mußt Du dafür bedenken, wie angenehm es ist, z.B. nen weißen Pudel auf den Arm zu nehmen, ohne daß hinterher der schwarze Pulli ein Schild trägt "ich hab nen weißen Hund" *gg Die Haaren nämlich wirklich überhaupt nicht. Und mit einmal alles auf eine Länge scheren dauert´s auch nicht so lange, wie wenn ich eine kunstvolle Pudel-Standard-Frisur zaubern möchte. Und so kurz reicht dann auch einmal die Woche bürsten - wenn´s denn überhaupt notwendig wird. Insofern behaupte ich mal ganz frech, daß ein Pudel, der alle 6-8 Wochen kurz geschoren wird, wesentlich pflegeleichter ist als ein haarender Hund, der nicht geschoren zu werden braucht! Ganz zu schweigen von dem Dreck, den Du in der Wohnung täglich wegsaugen mußt, wenn Du einen haarenden Hund hast, die Zeit summiert sich nämlich auch auf Dauer - ich seh´s täglich an dem Haarteppich, den meine Frieda verursacht, in meinem Zimmer... ;-)

    Zum Thema Spaziergänge: der Pudel braucht vielleicht nicht explizit 5 Stunden Spaziergang am Tag - aber unglücklich ist er darüber auch nicht, wenn er größere Spaziergänge oder am Wochenende lange Wanderungen mitmachen darf. Die flitzen nämlich gerne durch die Gegend, und haben Kondition für zwei. Also, ein Sofahund ist der Pudel sicherlich nicht... (ich mach mit meiner Rettungshundearbeit, und das ist das Größte für sie: Zusammenarbeit mit Fraule, und dabei noch viiiel rumflitzen dürfen *gg)

    Agility würde meine mit Sicherheit gerne machen. Die ist von Anfang an gerne überall drauf und drunter geklettert, ist ne kleine Bergziege, und wenn wir in der Staffel (oder damals auf dem Hundeplatz) Gerätearbeit machen (gemacht haben), flippt sie immer schier aus vor Freude, und rast wie bekloppt über die Geräte, durch die Tunnels etc. Hat lang gedauert, das Tempo mal zu einem konzentrierten Laufen zu reduzieren ;-)

    Biene ist jetzt fast 7 Jahre alt, und bis heute sehr verspielt, geht auf jedes Gekaspere meinerseits ein. Und sie lernt unheimlich schnell und liebt es, Tricks zu machen.