Beiträge von BieBoss

    Hab noch nicht alles gelesen, möchte aber eines zu bedenken geben: Ein Leckerli kann jeder in den Hund stopfen, auch wenn z.B. ein Trainer zeigen möchte, wie er den Hund ins Sitz bringt o.ä., aber auch ein Anfänger, der noch nicht viel Ahnung vom Hund hat (Welpenstunden!).

    Richtig spielen z.B. mit dem Hund aber kann nicht jeder, das muß man erstmal lernen, auch mit dem eigenen Hund. Erstens spielt jeder Hund doch etwas anders, der eine kriegt das Spieli gern geworfen und apportiert es dann, der nächste möchte diese Beute einfach stolz im Kreis rumtragen und präsentieren, der nächste möchte ein wildes Zerrspiel etc. Ich hab mit meinem Bossi z.B. als erstes beim Trailen nach dem Fund gezergelt, auf Teufel komm raus, weil ihm das mit mir das allerhöchste ist (ok, nach dem Jagen *hust....). Aber erstens steht der dann schon auf 180 am Start (--> unkonzentriert!), weil er aufs Zergel wild ist, und zweitens habe ich festgestellt, daß viele Leute gar nicht so wild mit ihm spielen (können), wie ich das tue - und das Zerrseil wird im Nu todlangweilig, und er läßt nach dem Fund die Versteckperson stehen und geht stöbern, bestätigt sich also mit etwas, das er besser findet. Dann habe ich auf Futter umgestellt - ne Futterschüssel reichen kann jeder Fremde, dem Du das Ding in die Hand drückst..... Seither klappt´s, und er sitzt mit Freude beim Fund vor, und erwartet freudig wedelnd sein Futter. Insofern ist Futter also als Bestätigung auch einfach zu verabreichen.

    Des Weiteren hab ich die Erfahrung gemacht, wenn ich mit nem Hund konzentriert weiterarbeiten möchte, und gebe dem sehr schnell hochdrehenden Terriertier dann Zergeleinheiten als Belohnung, dreht der so hoch, daß die Konzentration futsch ist - auch hier ist Futter dann besser, obwohl´s nur an zweiter Stelle der Beliebtheit beim Hund steht.

    Das Argument vom Doc mit dem Antibiootikum, daß sie deswegen keine Blasenentzündung kriegen kann, ist auch gut *ggg (hast ja jetzt am Ergebnis auch gesehn....)

    Antibiotika helfen nun mal nur gegen bestimmte Keime, und wenn der Hund nen anderen Keim hat, als die, gegen die das Antibiotikum hilft, kann er sehr wohl trotz des Antibiotikums ne Blasenentzündung kriegen.... Deswegen sollte man ja auch bei ner Blasenentzündung ein Antibiogramm machen, um festzustellen, welcher Keim es ist, und das passende Antibiotikum verordnen zu können.

    Läßt Du sie jetzt wieder alleine, ohne geübt zu haben? Nachdem Hunde ortsgebunden lernen, kann es durchaus sein, daß die beiden einfach Streß haben, in einer fremden Umgebung alleingelassen zu werden, und Du mußt das neu aufbauen.

    Oder Streß durch den Umzug an sich - nicht fertig eingerichtet, alles anders, ungewohnter Tagesablauf beim Umzug, Fraule im Streß, evtl. sogar neue Gassizeiten, sicher aber fremde Gassi-Gebiete.......

    Gib ihnen mal ein paar Tage und versuch, in den Alltag ein bißchen Struktur reinzubringen (gewohnter Tagesablauf), sodaß sie schneller "ankommen" können im neuen Heim. Vielleicht hilft das schon!

    Nochwas : wenn der Rüde sterilisiert ist (ich denke eher kastriert, oder? Beim Sterilisieren würden nur die Samenleiter durchtrennt, die Hoden bleiben aber dran), kann doch nichts passieren - wo ist das Problem - weil Du schreibst, Du sorgst dafür, daß es nicht mehr vorkommt, mein ich...

    Zitat

    warum stellst Du nicht wieder auf das alte Futter um?

    Wenn der Hund es nicht verträgt (und da kommt öfters vor) muss man ja nicht auf Teufel komm raus
    barfen. :smile:

    Die TS schreibt doch, daß weniger Maulgeruch da ist, weniger Zahnstein, weniger Output und schöneres Fell - sind das nicht genügend Gründe, weiterhin zu barfen? ;-)

    Hat doch nichts mit vertragen zu tun. Außerdem gibt´s die Alternative selbst barfen, sodaß man weiß, was drin ist....

    Normalerweise drehen Hunde doch eher von zuviel Getreide hoch? Guck mal drauf, was so alles drin ist. Wenn Getreide, versuchs mal mit BARF selbstgemacht, eben ohne Getreide. Da kannst nur austesten, woran´s liegt.

    Evtl. sind´s aber schon auch die Fleischsorten? Euter z.B. ist sehr energiehaltig. Einfach mal prüfen.

    Wenn Du mit Gemüse streckst, paß aber auf: püriertes Gemüse verarbeitet der Körper, das sind Kalorien! Gemüse am Stück kann der Körper wohl schlecht/nicht verwerten, das ist zum Strecken wesentlich besser. Dann hat der Hund was im Bauch, kann aber nicht ansetzen.

    Würd mir jetzt spntan nix einfallen zu - außer eben so flach werfen, daß sie gar nicht erst auf die Idee kommt, zu springen.... Und selbst dann wird sie wahrscheinlich noch kurz vorher losspringen, halt eher in die Weite als hoch, aber springen. Allerdings könnte ich mir vorstellen, daß wenn man langsam anfängt, mit 11 Monaten es nicht mehr so schlimm ist, wenn der Hund mal springt - Ihr werdet ja nicht 3mal täglich 100 Würfe mit dem Ding machen, oder?

    Ansonsten würd ich lieber was werfen, womit ich Impulskontrolle üben kann (was das Problem gleichzeitig beseitigt, weil dann nimmer gesprungen wird): erst werfen, Hund sitzt still, bis ich ihn freigebe, dann darf er´s holen..... Denn letztlich trainierst Du mit der Frisbee, daß der Hund auf was Schnelles reagiertund sofort unkontrolliert losstürmt (noch dazu von Dir weg!) - bei einem zum Jagen neigenden Hund eher tödlich *gg, ob Du´s bei Deinem haben möchtest, mußt selbst entscheiden.... Und ob die schnellen Starts beim Losstürmen (v.a. unaufgewärmt) viel besser sind als das Springen, weiß ich auch nicht.

    Hm - aufgewacht, abgeschlabbert worden, Fusselchen geknuddelt. Aufgestanden, während die Ratte sich nochmal unter die Decke gekuschelt hat *neid....

    Dann 15 Min. Pipirunde, dann die anderen 2 aus dem Zimmer meiner Tochter geholt, angezogen, Gassi. Wieder zurückgebracht, jetzt liegen sie mit Sicherheit wieder in Töchterchens Bett und schlafen faul auf ihr *gg *aufdieuhrguck: naja, vielleicht ist sie auch schon am Frühstücken und die beiden glotzen gierig aufs unerreichbare Brötchen *gg

    Den Rest (längere Runde etwas später, beschäftigen) übernimmt Töchterchen (Studentin) tagsüber, und abends geht´s wieder mit mir raus, dann wieder ne längere Runde mit viel Zeit und Spaß.

    Sach ma - gibt´s net einfach für Hunde genauso Ohrenstöpsel gegen Lärm wie für den Menschen? Bevor ich da mit Chemie anfang bei sowas.....

    Is ja vielleicht Blödsinn, die Idee - oder auch naheliegend?

    Kenn das Problem zum Glück fast nicht. Meine beiden "Großen" sind vollkommen unempfindlich bei sowas, mit denen kann ich gegen 23 Uhr noch Gassi an Silvester, und zwar ohne Leine - obwohl Bossi daheim öfter mal erschrickt, wenn beim Spülen ein Topfdeckel Lärm macht oder so, und sich dann präventiv mal eben aus der Küche trollt *gg

    Frieda (blind) war im ersten Jahr vollkommen panisch und hat geschrien unterwegs - aber sie mußte doch mal, es war schon nach ein Uhr früh, was hätte ich tun sollen.... Ich bin aber mit ihr dann ganz unbeschwert weitergegangen, nicht direkt in der Nähe irgendwelcher Krachmacher, und hab mit ihr gelabert, ganz unverfänglich-fröhlich. Nach anfänglichem "Häh? Komisch!" ist sie echt normal weitergelaufen (ok - Terrier sind hart im Nehmen *gg), und seitdem geht´s, sie wird nur ein wenig nervös. Nur vor ihrer Nase sollte sowas net direkt hochgehen - klar, die erschrickt sich ja zu Tode, wenn sie´s nicht sehen kann, daß gleich was hochgehen wird. Aber seitdem gibt´s auch kein Problem mehr mit Gewittern *frohbin.... Ich glaub, dieses Jahr werde ich am 30.12. nachmittags mit ihr unterwegs einfach mal ein Päuschen im Park machen, einige Kracher abwarten, jedes Mal dann füttern (für Futter tut die alles *gg), währenddessen ganz normal mit ihr sprechen, Körperkontakt halten, knuddeln, um einfach noch ein bißchen Entspannung reinzubringen und die Erfahrung, daß echt nix passiert, daß es halt einfach nur laut ist. Inzwischen kennt sie mich lange genug und sollte vertrauen können, wenn ich sage, es ist ok (mit nem panischen Hund darf man sowas aber bitte nicht tun, denn in panischem Zustand wird der Hund sicherlich nicht wahrnehmen, daß ihm da grad gar nix passiert und es nur Lärm ist - nur, daß jetzt nicht wer auf falsche Ideen kommt, hinterher nen traumatisierten Hund rumliegen hat und sich dann bei mir persönlich "bedanken" kommen möchte! ;-))

    Ansonsten hab ich auch nur die Idee, es richtig gemütlich zu machen und damit "gefahrlos" zu signalisieren, sich selbst entspannt hinzusetzen, den Hund zu kraulen, Fenster zu und Rollo runter gegen den Lärm, oder im Keller feiern, wo die Geräusche von außen etwas abgedämpft sind. Musik etwas lauter gegen Restlärm von außen. evtl. was zum Knabbern dazustellen für sich, um noch mehr Gefahrlosigkeit zu signalisieren. Und natürlich beim Tier bleiben..... ;-) Evtl. Box zur Verfügung stellen (in Keller mitnehmen), wenn die als Rückzugsort gern genutzt wird vom Hund. Lieblingsspielzeug oder -Knabberei für den Hund bereitlegen und nutzen - also kleines Spiel anbieten, schon bevor der Lärm losgeht, und dann weitermachen.

    Notfalls wegfahren in die Pampa, wo die Geräusche nicht so laut sind, und dort übernachten an Silvester. Ne einsame Pension im Wald oder so ;-)

    Ansonsten hilft nur: abends vorm Feuerwerk gassigehen, solang´s noch halbwegs früh ist und nicht soo viel Lärm herrscht, nicht zu viel trinken lassen, damit´s bis zum nächsten Morgen ausgehalten werden kann. Und dann halt nur kurz raus oder im eigenen Garten, wo der Hund Vertrauen hat, daß ihm nix passieren kann. Beim Gassi evtl. Leckerli reinschieben nach jedem Kracher (wenns der Hund nimmt).

    An Neujahr dann nen schönen langen Spaziergang in der Pampa, wo nix mehr geballert wird, zum Entspannen.

    Zitat

    Wenn überhaupt , dann verwende ich das Hundetrockenfutter .
    Denn dem Hund geht es nicht darum was er bekommt , sondern das er etwas bekommt .

    Jetzt mal meine Meinung .

    LG .

    Das versuch mal meiner Hündin zu erklären *ggg Wenn Du der bei sowas Ekligem wie Unterordnung dann auch noch mit schnödem Trockenfutter ankommst, guckt sie Dich bestenfalls verständnislos an: "was soll ich damit???"

    Bei uns gab´s in der Hundeschule immer Fleischwurst-Würfelchen, ganz klein geschnitten. Oder auch mal ne Futtertube mit Quark oder so, das lieben sie auch. Zum Trailen (Bossi/Frieda) nehm ich Naßfutter-Schälchen, aber das ist wohl in der Jackentasche als Leckerli etwas unpraktisch *hust....

    Beim Such-Training kriegt Biene auch Fleischwurst, Wienerle oder Leberkäse-Würfelchen (die gibt´s doch in Scheiben im Discounter günstig) (Achtung, gibt Durst wegen doch recht hohem Salzgehalt, also Wassernapf nicht ungefüllt lassen). Unterwegs gibt´s momentan immer diese "Chewies" - wie gesund die sind, weiß ich net, aber die Hunde mögen´s, und die gibt´s ja in ganz klein, also sehr passend für meine Zwerge.

    Klein und weich, damit´s gleich geschluckt werden kann und der Hund nicht erst drauf rumkauen muß, das waren auch so die Vorgaben im Verein damals...

    Wenns gesund sein soll, nimmt man eben Hähnchenbrust gekocht, klein geschnitten (hat bestimmt auch weniger Kalorien als z.B. Leberkäse *gg), Hähnchenmägen, Frikadellen (selbstgemacht ohne Zwiebeln) o.ä.