Beiträge von BieBoss

    Mach Dir keinen Streß - vielleicht war diese unbewußte Reaktion das Beste, was Dir passieren konnte: klar und deutlich, eindeutig, verständlich. Ok - bisserl grob *hust.... Sollte man also nicht täglich 5mal anwenden - aber ich denke, Du richtest durch Dein schlechtes Gewissen und ein "um-den-heißen-Brei-rumschleichen" im Umgang mit dem Hund mehr Schaden an als durch diesen einmaligen Ausrutscher! Damit zeigst Du nämlich Unsicherheit nach dieser einmaligen eindeutigen und vom Hund sehr verständlichen Abwehr- Reaktion, und schwächst den Effekt damit wieder (schlagt mich gerne, aber ist einfach meine Meinung - und nein, ich prügel meine Hunde auch net..... *gg).

    Solltest diesen einmaligen Ausrutscher also nicht zu hart bewerten, solange es dabei bleibt. Hab einfach Geduld mit dem Monsterchen, ich hab´s inzwischen gelernt.

    Wenn meine Hunde (besonder die Terrier, aber auch das kleine "Unschulds-Pudellamm") Unfug machen und dabei soooo unschuldig gucken, muß ich schon automatisch lachen, ich kann denen einfach nicht böse sein. Sie machen nichts, um mich zu ärgern, sondern weil ihnen grad danach ist, oder sie es lustig finden, mich auszutricksen (ja, das können sie......). Und ich mag es, wenn ein Hund eine Meinung hat und mir auch mal zeigt, was er will (solange er dann auch akzeptiert, wenn ich sage, jetzt oder so geht´s nicht). Meine Hunde sind keine Maschinen, die dürfen auch mal ar...ig sein *gg und man kann nach dem Lachen immer noch sagen "vergiß es, ich hab gesagt, ins Körbchen" (Bossi versucht z.B., wenn meine Tochter ihn aus dem Bett schickt, sich statt unter der Decke dann halt ganz frech obendrauf zu plazieren - nach Motto "vielleicht will sie mich nur nicht unter der Decke?" - und läßt sich, auch wenn wir lachen, noch runterschicken. Allerdings mit Leidensmiene *gg)

    Wo kommt der Hund her? Sollte es ein ehem. Straßenhund sein, kann er es einfach so gelernt haben, alles "mitgehen" zu lassen, was eßbar ist, gemäß dem Motto "wer weiß, was es morgen gibt". Dann müßte man ihm das halt beibringen, daß das nicht gewünscht ist.....

    Könnte auch einfach sein, daß der Magen übersäuert, weil zu lange nichts mehr gegessen, und er hat einfach Magenprobleme dadurch. Und wenn Du ihm nen Keks/Leckerli gibst, hört das dann auf. Probier´s mal.....

    Zitat

    Ich studiere auch mit Hund(inzwischen mit -en), meine können aber nicht mit... ich hab jemanden der sich bei längerer Abwesenheit kümmern kann, anders wäre es schlecht möglich. Zwei Rottweiler passen nicht in eine Handtasche :pfeif:

    ...Du hast eindeutig die falsche Handtasche *gggggg

    Abgesehen davon, daß es genügend Würfe gibt, die nunmal gerade an irgendeinem Feiertag abgabebereit sind.

    Mein Bienchen hab ich am ersten Tag der Osterferien geholt damals. War halt eben gerade 8 Wochen alt geworden zu dem Zeitpunkt, und es ist ja nichts Schlechtes, sich ein Tier zu Ferienbeginn zu holen, damit man erstmal den ganzen Tag Zeit hat dafür.

    Wer aber so deppert ist, das Tier nur als Geschenk zu holen, der findet außerhalb der seriösen Züchter sicherlich genügend Quellen: von privat ("Unfallwurf"), aus Polen - woauchimmer...... Oder die Tierschutzorga, die halt einfach in nem anderen Land sitzt und somit nicht unter deutsche Gesetzgebung fällt.

    Wenn ich das also einführe, dann hat das höchstens zur Folge, daß seriöse Züchter in D keine Verkäufe mehr tätigen können in der Zeit. Ausgerechnet die Leute, die sich ihre Käufer eh so sorgfältig und umständlich aussuchen wie der Neuhundehalter sein erstes Halsband bei Blaire & Co. :headbash: Alle anderen, bei denen es wichtig wäre, sie zu treffen, erschlägst mit solchen Vorschriften leider in keinster Weise. Würde also wenig Sinn machen....

    Wir füttern einmal täglich.

    Anfangs hatte ich kaltgepreßtes Trofu für Biene und Bossi, das aber tagsüber kaum genommen wurde. Dann wechselte ich auf früh und abends - es wurde auch morgens nicht angerührt.

    Erst abends nach dem letzten Gassigang haben sie´s dann beide reingeschlungen ;-) Seither gibt´s eben nur noch abends - ganz wie´s den Herrschaften beliebt... ;-)

    Um Magenübersäurung o.ä. wegen des langen dazwischenliegenden Zeitraums mach ich mir keine Sorgen - dafür gibt´s genug Leckerli mal zwischenrein.

    Bei Frieda (weil: "armes Straßenhundchen soll nimmer hungern müssen") gab´s anfangs auch Futter nach Belieben - bis sie dann gut 10 Kilo wog - Ausgangsgewicht waren 7,5 Kilo gewesen.... *hust.... Dann hab ich auch sie auf einmal täglich abends umgestellt. Inzwischen sind wir wieder bei 7,5 Kilo. Zwischenzeitlich waren´s grad mal knapp 7 Kilo - aber da fing sie dann an, total langweilig zu werden (wahrscheinlich immer noch lebhafter als so manch anderer Hund, aber halt net für nen Jagdi *gg), man hat richtig gemerkt, daß Energie gefehlt hat. Daher hab ich 7,5 als Untergrenze definiert für sie, und damit fahren wir gut. Schön schlank, aber net verhungert. Und halt einmal täglich abends.

    Meine Hundis kriegen Katzen Naßfutter als Bestätigung beim Trailen, oder wenn ich den Rückruf auf Pfeife mal wieder auffrische, halt als Super-Leckerli.

    Ganz selten auch mal so ein Bröckchen, was runterfällt bei der "Zubereitung" von Katzi´s Essen.... ;-)

    Noch leben alle 3 *gg - und sie liiiieben es.....

    Zitat

    Das umschifft das Problem nur. Sicher ist es ratsam dem Hund beizubringen, dass er nichts aufsammeln darf - hilft beim Knurren aber gar nicht.....

    Meine Heransgehensweise dafür hab ich vorher schon beschrieben, guck mal nach ;-)
    Hab geschrieben, das von 2 Seiten anzugehen. Einmal Sicherheit geben, daß man nichts unbegründet wegnimmt (weil damit das Knurren wegzukriegen ist), andererseits an Tauschgeschäften bzw. nicht-Aufnehmen arbeiten.

    Zitat

    Ja und vorallem lernt er, dass er seine Wünsche durchsetzt wenn er knurrt.

    Nein - er lernt damit, daß Du ihn verstehst, daß Du ihn ernst nimmst, daß Du auf seine Kommunikation reagierst (er also nicht noch heftiger werden und erst beißen muß, bis Du´s kapierst, daß er den Knochen selbst essen möchte!)- und daß ihm durch Dich (auch mit Dir in seiner Nähe) nichts passiert, sodaß er künftig weniger bis nicht mehr verteidigen muß, und er erst gar nicht mehr knurren wird, sobald er dadurch Vertrauen gewonnen hat.

    Man darf eben nur nicht komplett weggehen, oder zusammenzucken oder Ängstlichkeit zeigen o.ä., weil er dann merkt, damit kann er Dich beeindrucken. Und er soll ja kommunizieren, klar, aber er sollte nicht lernen, Dich mittels Knurren manipulieren/vertreiben zu können, oder lernen, daß Du unsicher bist, wenn er knurrt- was er tun würde, wenn Du komplett weggingest. Denn dann wird er sich im Ernstfall nicht auf Dich verlassen (können, weil er weiß, Du bist manchmal unsicher), sondern selbst zur Tat schreiten, wenn jemand Anderes (anderer Hund) ihn bedrängt o.ä.

    Zitat

    .....
    Ist es denn sehr verkehrt, wenn man sich auf das Knurren hin NICHT entfernt, aber ihm seinen Knochen o.ä. läßt??? So kann er ja die Erfahrung sammeln, dass ich in unmittelbarer Nähe bin, mich aber für seinen Knochen gar nicht interessiere. ...

    Genau das hab ich gemeint: das Knurren respektieren/zur Kenntnis nehmen, evtl. einen Schritt Abstand mehr lassen, aber nicht komplett weggehen. Knochen auf jeden Fall lassen, und das Aufnehmen von allem, was er nicht behalten darf, erstmal durch ne Leine, Ablenken etc. verhindern. Zur Ablenkung kann man auch einfach mit nem Quietschen losrennen mit dem Hund neben sich, als hätte man was Tolles entdeckt. Bis der Hund merkt, daß da gar nix Tolles ist (außer mir selbst *gg), ist man längst vorbei an dem toten Vogel oder was auch immer er grad aufnehmen wollte.