Zitat......
Heute morgen wählte unser Georgie den direkten Weg auf Betty zu, ging an ihr auf der Couch vorbei und ließ sich letztlich 1m neben dran, ebenfalls auf der Couch, nieder. Beide warteten dann auf den Beginn des gemeinsamen Gassi-Ganges. .....
Na, also - geht doch ;-)
Jetzt atmet alle beide mal gaaaanz tiiiief durch - je mehr Streß Ihr Euch macht, desto aufgeregter werden die Hunde. Der erste Schritt ist doch schonmal gemacht, siehe oben! Ein erstes Interesse an ihr, wobei er vielleicht auch -nachdem Du geschrieben hattest, daß er nur selten auf die Couch geht- an der Stelle demonstrieren wollte, daß es auch sein Platz ist. Aber auf friedliche Art und Weise! Er hat sie weder attackiert noch sonstwas, obwohl sie sich einen erhöhten Liegeplatz rausgesucht hatte, sondern sich danebengelegt.
Ich glaube, daß Ihr in dieses Wegschnappen ein bißchen zu viel reininterpretiert habt. Ich selbst bin ja auch eher jemand, der erst später eingreift, wenn 2 Hunde sich angifteln.
Gestern im Park erst wieder, kam ein Yorkie mit Leine (ohne Halter *gg) auf meinen frei laufenden Bossi kläffend zugestürmt, schon etwas herausfordernd in seiner ganzen Art, beide haben sich etwas grummelnd (Terrier halt ;-) ), aber eigentlich schon freundlich begrüßt - bis die inzwischen hergerannte Halterin (Teenie-Mädel) nach der Leine greifen wollte. Hätt ich sie in dem Moment nicht gehindert, hätten wir die schönste Klopperei am Laufen gehabt, die Situation wäre in dem Moment gekippt in Richtung der unfreundlichen Seite. So aber haben sich die zwei beschuppert, und anschließend hat Bossi den frechen Zwerg bellend zum Spiel aufgefordert. Ich glaub, das Mädel war auch kurzfristig ins Schwitzen geraten *gg
Was ich damit sagen will: mit ein bißchen Erfahrung werdet Ihr schon lernen, bis wann Ihr die zwei machen lassen könnt, und ab wann es besser ist, einzugreifen, um Eskalationen zu vermeiden. Bis dahin würde ich auch lieber mal zu früh eingreifen und splitten, wie beschrieben, und damit die Wogen glätten bzw. dem Georgie die Grenzen setzen. Dann kommt Ihr nicht in die Verlegenheit, entscheiden zu müssen, ob Ihr eingreifen müßt oder nicht, bzw. wann eine Begegnung zu eskalieren droht. ;-) Das kann man anfangs einfach noch nicht so gut erkennen, zumal, wenn der zweite Hund noch ganz neu bei Euch ist. Wenn Ihr beide dann gut kennt, wird´s leichter - bzw. kommt´s dann wahrscheinlich eh nimmer vor.....
Was viel hilft: beschäftigt Euch mit dem Thema Körpersprache des Hundes, dann könnt Ihr solche Situationen leichter einschätzen. Das hier kann ich Euch dazu sehr empfehlen, hat auch mir, die ich ja schon seit einigen Jahren mit mehreren Hunden lebe, noch Etliches Neues gebracht:
Viel Spaß noch mit den beiden Räubern, Ihr schafft das schon!
PS: Zum Alleinbleiben: das würd ich auch erstmal mit der Kleinen alleine üben. Bei meinem Bossi hatte es auch ohne geklappt, beim Vorbesitzer hatte er alleine Terz gemacht, und bei mir war er dann mit Biene zusammen, ich hab nie extra geübt, das hat einfach geklappt. Ihm hat das gereicht. Aber so, wie die Kleine sich bei Euch zeigt, würd ich das mit ihr getrennt üben, und nen Sitter uchen (oder in die Arbeit mitnehmen), bis es klappt.