Beiträge von BieBoss

    Ich frag mich immer, ob überhaupt selbst den armen Welpen damit gedient ist, die irgendwo rauszuholen, um sie zu "retten". Wenn ich hier lese, daß die Sterblichkeit trotz allem bei gut 50% liegt, wenn auch nur rechtzeitig mit der Behandlung begonnen wird (was ja meist nicht der Fall ist) - ist es da nicht eine einzige Quälerei für das Tierchen, das noch zu behandeln, und das Sterben um Tage/Wochen rauszuzögern?

    Das Tier selbst weiß schließlich nicht, daß es dadurch eine (wenn auch geringe) Überlebens-Chance kriegt. Könnte heulen, wenn ich solche Beschreibungen lese, wie die Tiere dann nur noch leblos rumliegen, und noch tausend Sachen in sie reingestopft werden, entwurmt wird, obwohl das Körperchen eigentlich schon viel zu schwach ist etc...... ;-(

    Ich hab damals mein Bienchen auch von privat geholt (Unfallwurf), und im Nachhinein gesehen, würde die Familie hier im Forum sicherlich unter das zählen, was hier gemeinhin als "Vermehrer" bezeichnet wird; ich selbst zweifelte später (als ich etwas mehr Wissen angelesen hatte) auch daran, daß das tatsächlich ein Unfall war - immerhin der dritte Unfallwurf in Folge, wie sich später rausstellte. OK, sie war mein erster Hund - und doch war ich schon damals wenigstens so weit, daß ich geschaut habe, ob einer der Welpen Durchfall hätte, keine Augen geklebt haben, nen Impfpaß gefordert habe, geschaut habe, ob die vorgestellte Mutter der Welpen auch wirklich die Mutter ist (sie hat beim ersten Besuch damals in meiner Anwesenheit die Kleinen gesäugt), und auch der Vater der Welpen war anwesend in der Familie, und alle incl. der Kinder im Haus sind liebevoll mit den Kleinen umgegangen, ich habe immer wieder Fotos bekommen von der Kleinen, bis ich sie abholen konnte etc.

    Für jedes dumme Auto werden vorher monatelang Kataloge gewälzt, wieviel PS das haben soll, nach TÜV-und AU-Prüfungen gefragt, ADAC-Tests (*hust...) gewälzt etc. - keiner würde ein AUTO ohne TÜV-Bescheinigung kaufen, wenn er damit noch irgendwohin fahren will. Aber das Lebewesen Hund wird gekauft ohne jegliche Impfung oder gar vorherige Info seitens des künftigen Halters, worauf man achten muß, und welche Bedürfnisse dieses Lebewesen vielleicht später haben könnte. Nicht mal so viel Interesse bringt man oft dem Wohl seines künftigen Lebensgefährten entgegen - das ist echt traurig...... Es geht doch nicht um die bevorstehenden TA-Rechnungen o.ä., sondern darum, daß es diesem Lebewesen gut geht, und man nicht noch mehr Leid schafft, indem man Leuten, die Hündinnen als Gebärmaschinen in dunklen Verschlägen halten, noch das Wort redet bzw. viel Geld hinten reinsteckt, sodaß sich deren grausames Geschäft auch noch lohnt.... Daß das einfach nicht in die Köppe reingeht...... *verzweifel..... Vor allem: bevor ich die teure Notfall-Behandlung zahle, geb ich das Geld doch lieber woanders aus, wo ich sehen (und nach Möglichkeit auch prüfen) kann, daß der Hund und die Vorfahren anständig aufgezogen wurden und in entsprechendem Gesundheitszustand sind?

    Natürlich kann der bestaufgezogene Welpe mal krank werden und ebenfalls eine Parvo/Staupe etc. kriegen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist wesentlich geringer, und selbst wenn - solange der Welpe gut aufgezogen wurde und entwurmt war etc., sind mit Sicherheit auch die Überlebenschancen größer, als wenn der Körper eh schon durch Würmer & Co. geschwächt ist. Und wer so argumentiert, daß auch Züchter-Welpen so krank werden können, ist sich wahrscheinlich nicht bewußt, was hinter einer solchen Vermehrer-Aufzucht steckt - eine Erklärung über das dahinterstehende Leid wäre da wahrscheinlich hilfreicher, um (nach dem Tod des gekauften Welpen) einen erneuten Kauf in dem Milieu zu verhindern, als bloßes Draufhauen - obwohl die Versuchung groß ist *gg - aber immerhin: wir hier im Forum wissen das vielleicht alles; aber Otto-Normalverbraucher glaubt halt immer noch, solche Vermehrer-Aufzuchten wären Ausnahmen, und jeder, der sich als Hobby-Züchter bezeichnet, wäre automatisch seriös...

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    ......Er meinte dann es würde eigentlich immer nützen wenn man bei Rüden kurz beherzt in die Hoden kneift bzw. diese zusammendrückt. ...


    Guuuuute Idee *spöttel....- und was macht der Hund, wenn´s hinten plötzlich wehtut? Vorn loslassen (Ziel erreicht) - und dann spontan in der Rage bei Dir zupacken ohne vorher nachzudenken (ich glaub, das war nicht Bestandteil des Ziel....)- herzlichen Glückwunsch zu diesem Dummfug - bloß net nachmachen.......

    Vor allem darfst Du eines NICHT machen: ausrasten, schreien etc. Ruhigbleiben und souverän, ist die Devise, und wenn ich den anderen Hund nicht kenne, geh ich nur dazwischen, wenn ich mit der Antwort rechne und meine, damit umgehen zu können. Sprich, wenn was passiert, bin ich selbst Schuld und weiß das... ;-)

    Notfalls irgendwas dazwischenwerfen (Schlüsselbund/Leine o.ä.) aus sicherem Abstand, und falls es helfen sollte und der Hund kurz aufmerksam aufschaut, sofort herrufen. Allerdings vermute ich, wenn der Hund in der Situation auf sowas reagiert und kurz aufschaut, dann war´s auch net wirklich ernst.... *gg

    Meine Terrier haben sich mal am Hundeplatz verbissen, das Fusselteil und der Bossi (durch nen Zaun durch hatte es angefangen, und Bossi sprang dann drüber in Rage). Die hab ich zusammen mit meiner Trainerin beide gepackt (jede einen der Hunde, nicht auseinandergezogen, sondern eher auf den Arm genommen, damit sie aufhören, weil sie den Boden unter den Füßen verlieren.), und wir hätten, wenn sie dann net aufgehört hätten, beide in die vorhandene volle Wassertonne getunkt. Wer nach Luft schnappt, hat keine Zeit, zu beißen.... *gg Sie haben aber zum Glück aufgehört, allerdings nicht, ohne daß die Fussel mir den Zeigefingernagel durchgebissen hatte, sie dachte, sie würde den Boss erwischen...... *autsch... Selbst Schuld, wie gesagt.

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    ......
    Was passiert eigentlich wenn ich bis ich genau weiß bis zu welchem Stein ich mich noch bewegen darf ausersehen den Grund der anderen Wohnanlage betrete? .....

    Was soll passieren? Ich würd, falls Dich noch jemand darauf anspricht, wo Du zu laufen hast, einfach sagen "Sie können mir ja gern ne Zeichnung entwerfen und auf der Straße markieren, wer wo langlaufen darf, wenn Sie grad nix zu tun haben - aber ich bin grad anderweitig beschäftigt" - und weitergehen.

    Mit sowas würd ich mich gar net abgeben und weiterhin laufen, wo ich möchte. Wenn er Ansprüche anmelden möchte, soll ers mir schriftlich beweisen, daß er die hat, bevor er mich anmacht!

    Ey, Leute gibt´s - die haben echt nix zu tun. Und Du fällst auch noch drauf rein und machst Dir Sorgen.... :lachtot:

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    .....Als Fleischknochen würde ich mit Hühnerkarkassen anfangen, sind auch schön fetthaltig.


    ... und wenn man die gewolft nimmt, kann man noch ein anderes Fleisch druntermixen, sodaß am Anfang der Knochenanteil net so hoch ist. Bei reinen Hühnerkarkassen ohne anderweitige Fleischzugabe kacken meine z.B. nur noch Bröckchen.....

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    ......Es ist manchmal echt anstrengend wenn wir zu Dritt Gassi gehen. Er gibt Yoshi dann irgendwelche Befehle, wie "komm hier rüber", setzt sie aber nicht durch, bzw. lobt oder bestätigt es dann nicht wenn sie es tut.
    Er steht dann vor ihr und sagt drei - vier mal "sitz", während sie herumhampelt und ich genau sehe, dass sie es nicht ernst nimmt. Wenn es sein muss, mische ich mich ein, wiederhole den Befehl und er wird beim 1. -2. mal ausgeführt.
    Wenn ich allein mit ihr unterwegs bin läuft die Kommunikation größtenteils fließend ab.

    Für Tipps wäre ich echt super dankbar, da ich nicht wirklich weiter weiß und das ganze auch belastend ist.

    Ich würd mir das Leben einfacher machen (Streß zwischen Euch merkt die, und macht´s dann wie Kinder: gegenseitig ausspielen....): bring ihr Kommandos bei, die er nicht verwendet, und bau die entsprechend zuverlässig auf. Dann kann es Dir wurscht sein, wenn er ein SITZ z.B. vermasselt, indem er nicht regelmäßig auf Durchführung des Kommandos besteht, Du rufst halt dann z.B. "Siiiiiiit" (in einem bestimmten Tonfall/Tonlage, den er nicht benutzt). Oder "Bahnhof", oder "Kloß" (naja, wenn Du keine Begleithundeprüfung machen willst, ist es zumindest wurscht, wie das Kommando heißt!). Oder nimm HIER zum Abruf, und laß ihn das KOMM "verschlunzen", wenn er mag, dann kannst Du konsequent bleiben, das HIER funktioniert, und der Hund lacht sich eins, wenn er sein KOMM hört.

    Wenn er sie für korrekte Ausführung nicht lobt, mach Du das - und wenn er alleine ist und tut´s nicht, nimmt der Hund dann eine Bestätigung bei Dir "schlimmstenfalls" als variable Bestätigung für sein Handeln und stirbt nicht dran. Wenn Dein Partner sich nicht durchsetzt, ist das sein Problem, ER hat dann später das Problem, daß er sie einfangen darf, wenn sie unterwegs mit anderen Hunden gespielt hat...... Oder nen Anschiß kriegt, wenn der Hund Leute anspringt. Oder daß er sie nicht freilassen kann, weil sie abhaut. IRgendwann nervt´s ihn schon, sodaß er Dich dann fragt, was er tun kann - wetten?

    Wenn es wirklich wichtig ist, würde ich aber schon "Tacherles" reden: wenn er nen jagenden Hund frei laufen läßt am Waldrand in der Dämmerung, dann geht er halt nimmer Gassi mit dem Hund, und fertig. Versuchs erst im Guten: schildere ihm, was passieren kann: Autounfall, Wild gehetzt, Hund wird vom Wildschwein schwer verletzt und liegt sterbend im Gebüsch, Hund erschossen, Hund stunden- bis taglang suchen, Versicherung zahlt am Ende den Unfallschaden nicht, weil Hund nicht gesichert, etc. - einfach ganz realistische Horrorszenarien an die Wand malen, und wenn er´s dann noch net einsieht, geht er halt nimmer raus mit dem Hund, wenn Du nicht dabei bist. Immerhin macht er Dir die ganze Anti-Jagd-Erziehung damit wieder kaputt - und ich weiß, was er heißt, wenn ein Jäger mal wieder zum Erfolg gekommen ist, und wenn´s nur durch Hetzen ist! Wenn Hundi nen Erfolg hatte (und allein Hetzen ist schon selbstbestätigend!), dann kannst von vorne anfangen, dem Hund klarzumachen, daß Jagen sich net lohnt, weil Du eh schneller bist und ihn abrufst. Irgendwann, nachdem x-ten Erfolg, glaubt er´s halt nimmer so wirklich.....

    Es gibt Dinge, die wären mir egal: seine Konsequenz, oder Desinteresse an Fütterungsarten (dann gibt´s wenigstens keinen Streit, ob BARF oder Frolic), oder wenn Männe ihn aufs Sofa läßt, obwohl ich das net will (dann kriegt er halt am nächsten Tag den Staubsauger in die Hand mit Kommando "Mach die Couch sauber" mit nem bösen Grinsen *gg). Und es gibt Dinge, die würde ich nicht wollen, und von vornherein ausschließen: Jagenlassen, Runterdrücken ins Sitz und ähnliche Erziehungsmethoden, Freilauf bei nicht funktionierendem Rückruf, Leute im Garten anbellen lassen, weil Mann zu faul ist, den Hund reinzuholen oder zu beaufsichtigen etc.

    Insofern wär es fast besser, wenn man nen Hund anschafft, vorher zu klären, wem der Hund gehört, wer erzieht - und der andere hält sich dann eben tatsächlich raus (oder wendet genau dieselbe Methode an!) und geht nur hilfsweise Gassi, wenn man selbst nicht daheim ist. Aber einige grundsätzliche Dinge wie nicht freilassen, wenn der Hund jagt, muß der Andere dann halt akzeptieren. Ansonsten soll er sich nen eigenen Hund holen, den er "versauen" kann, aber net meinen..... (sowas erleichtert es auch im Falle einer Trennung, auch wenn ich hier nie den Teufel an die Wand malen oder irgendwem sowas wünschen würde, aber sowas kommt ja vor - dann ist immer klar, wem der Hund gehört, und wer ihn mitnimmt...)

    Ich hatte in der Beziehung großes Glück, es war mir gar nicht bewußt, daß es solche Schwierigkeiten in der Abstimmung geben kann. Aber ich hab die Hundis mit meiner Tochter zusammen großgezogen, die kam mit in die Hundeschule und hat mitgelernt und auch gut akzeptiert (klar, mit 14 damals *gg), und sich auch immer dafür interessiert, wenn ich erklärt habe, warum ich was nicht will in der Erziehung. Und bei uns lief´s eher andersrum: "wehe, Du läßt den Hund wieder abhauen! Du paßt immer net auf!", hat sie mir anfangs bei Bossi gesagt, nachdem er das erste Mal jagen war...... Tja - ich habe dann am Lesen des Hundes und am Rückruf gearbeitet, und das letzte Jagderlebnis ist laaaaange her *aufholzklopf Und sie ist wesentlich konsequenter als ich, was z.B. Füttern vom Tisch betrifft, oder das im-Körbchen-bleiben, wenns klingelt: "ist ja kein Wunder, daß die dauernd kläfft, wenn Du nicht aufpaßt, daß sie im Körbchen bleibt!" durfte ich mir neulich erst anhören. Und ich sag Euch was: sie hat Recht..... *gg Ich wundere mich heute noch, wie gut sie im Laufe der Zeit das Terriermonster in den Griff gekriegt hatte, denn lt. ihren Worten hat der ihr anfangs schon heimlich Respekt abgenötigt *gg (hätte sie damals übrigens nie zugegeben!). Sie sagt immer, die Biene wär viel schlimmer gewesen. Die tut nämlich immer so, als sei sie blond, und guckt bei jedem Kommando vorsorglich erstmal vollkommen verständnislos "Hääh???" und wedelt nett dazu ("Begleithundeprüfung - was für´n Ding???"). Wenn wir zusammen unterwegs sind, werden Kommandos nur befolgt, wenn ICH sie gebe bzw. wiederhole, meine Tochter nimmt sie dann net ernst. Soll sie sich setzen, geht der Hintern (wenn überhaupt), in einem Tempo runter, daß ne 90jährige Oma spritzig dagegen wirkt, sodaß jeder deutlich merkt, wie zuwider ihr das grad ist, und wie Töchterchen sich freuen kann, daß sie´s überhaupt gnadenhalber macht! :lachtot: Hat aber wer Leckerli dabei (oder ich werd etwas bestimmender im Ton*gg), kracht der Poppers schneller auf den Asphalt als man gucken kann, dann fällt ihr ihr Wissen schlagartig wieder ein..... Arbeiten muß sich schon lohnen.....

    Aber back to topic: versuch, das nochmal im Gespräch zu klären mit Deinem Mann, wenn Du entsprechend begründest, sieht er´s vielleicht ein, und Du ersparst Dir weitere Diskussionen. Hund als Beziehungskiller oder ewiger Zankapfel ist echt net lustig, das isses net wert! ;-)

    Jo - möglichst viel Fell weg an der Schnauze, dann kann er schon ne Nummer kleiner sein und stört die Sicht nicht so sehr..... ;-) Guckt im ersten Moment komisch aus, aber wächst ja wieder nach - und in dem Moment ist glaub ich Giftfreiheit wichtiger als n hübscher Bart, oder? ;-)

    Und dann mitsamt dem Hund nochmal in den nächstbesten großen Markt (Dehner, Fre.napf oder was auch immer) und anprobieren. Evtl. tust Dir dann schon etwas leichter.

    Hast Du´s mal auf ner Messe probiert, da gibt´s oft viele Anbieter die Dir da mit etwas Erfahrung zur Seite stehen können beim Anprobieren und Austesten.

    Aber guck im Laden nicht auf die Leute - als ich damals meiner Zwergeline nen Maulkorb anprobiert hab im Laden, haben mich alle angeschaut, als würd ich meinen Hund schlagen *gggg "Aaaarmes Hundchen, braucht der nen Maulkorb?" :headbash:

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    ,.......
    Und wie sollen wir das Händeln? ....

    Mein Ansatz wäre: laß Deine Frau mit den Dreien gehen, und Du mit etwas Abstand nebenher/hinterher, und beobachtest, wer von den Dreien als Erstes zu stänkern anfängt oder auf wen reagiert - z.B. wird einer aufmerksam, der andere kläfft los. Oder einer kriegt ne Bürste, ein anderer rennt los, dann folgt der Rest. (oder nimm nen Trainer dafür mit ner Viedokamera).

    Und dabei dann feststellen, ob´s immer derselbe Hund ist, der das Chaos auslöst, oder wie genau die Situationen sind, in denen es ausgelöst wird, z.B. gewisse Entfernungen, Hunde, die frontal auf Euch zulaufen, Rüden/Hündinnen etc. - alles eben beobachten und auswerten. Am Einfachsten evtl. mal mit ner Kamera nebenher laufen und hinterher mit viel Zeit analysieren - was machen die fremden Hunde, was Eure evtl. provozieren könnte, wie reagiert welcher Eurer Hunde in dieser Situation auf den Fremdhund/die anderen eigenen Hunde etc. Oft findet da wortlose Kommunikation statt, die der Halter im ersten Moment noch gar net mitkriegt.

    Ansonsten denk mal an das, was Du selbst oben schreibst: die Hunde sind, wenn sie nicht alle zusammen sind, unsicher. Könnte (!) bedeuten, daß sie sich zu dritt schlichtweg vollständig fühlen, und deswegen stark genug, zu stänkern (und würde erklären, daß und warum jeweils zwei von Deinen, egal in welcher Kombination, sich anständig benehmen!). In dem Fall könnte es z.B. helfen, die Hunde, sobald Du nen anderen Hund siehst (also noch BEVOR die drei loslegen!), mit ner extra-Aufgabe (Absitzen oder Fuß, was auch immer) unter Kommando zu stellen. Wer eine Aufgabe ausführen muß, muß sich darauf konzentrieren und hat keine Zeit, zu pöbeln o.ä. und dann eben loben, wenn das anständig gemacht wird.

    Oder, wenn Ihr Gassi seid, Du 2 Hunde, Deine Frau 1 Hund nehmen oder umgekehrt, sodaß die "Monster" *gg sich nicht als Gruppe fühlen.

    Oder, wenn andere Hunde kommen, wenigstens einen der Hunde ins Fuß nehmen, sodaß die anderen zwei sich vielleicht nicht trauen, dann Terz zu machen, weil der Dritte ja bei Dir ist, körperlich und mit der Aufmerksamkeit.

    Was ich mit meinen Hunden mache, ist oft auch einfach ein "NEIN - WEITER!" (das Kommando kennen sie), und damit verbunden beschleunige ich mein Tempo reichlich, damit sie beschäftigt sind damit, wieder mitzukommen, statt die anderen Hunde zu fixieren, und auch ganz deutlich merken, daß ich das Gepöbel nicht haben will. Und dann sofort loben in dem Moment, wo sie auch nur einen Schritt mit Dir mitlaufen, nach Dir gucken etc: "Jawoll, super, weiter, so ist gut!"

    Mehr fällt mir grad net ein, kannst´s ja mal testen.....


    PS: wenn Du entdecken kannst, wer immer der auslösende Hund ist, den eben genau beobachten, und sobald der mit dem linken Augezwinkert oder was auch immer (was halt sein Pöbeln einleitet), sofort unterbrechen, und dann natürlich loben, wenn er zu Dir kommt/still bleibt o.ä.

    Bei Rindenmulch aufpassen - wenn Du den für irgendwelche Beete verwendest, würd ich net ausgerechnet Rindenmulch nehmen, sonst kackt Dir der Hund künftig in diese Beete auch rein..... ;-)

    Also, ich würd´s generell nicht haben wollen, daß der Hund sich im Garten löst, aber das muß jeder selbst wissen.

    Schnell in langen Mantel und Schuhe schlüpfen und 2 Meter vor die Haustüre gehen, und dann in Ruhe fertig machen, ist doch kein Mehraufwand..... Dann hast auch nicht das Problem, daß der Hund evtl. später immer Rindenmulch sucht, wenn er mal muß, wie hier schon angesprochen.

    Könnte übrigens später trotzdem so ausgehen, daß die großen Geschäfte nicht im Garten gemacht werden, weil der Hund damit das eigene Revier beschmutzen würde, und manche das nicht mögen und sich´s lieber etwas länger verkneifen.

    Ob Rüde oder Hündin ist glaub ich wurscht, wenn der als Welpe gelernt hat, daß er dort hinmachen soll, tut er´s später auch. Evtl. kannst ja nen kleinen Holzpfosten dort einschlagen, damit ein dann mal erwachsener Rüde was hat, wo er´s Beinchen heben kannn *gg (schätze, der muß dann aber aus geruchstechnischen Gründen ab und an gewechselt werden..... ).

    PS: hab Rindenmulch im Garten, und meine Hunde leben alle immer noch.... Also zumindest führt das Zeugs nicht umgehend zum Tode..... *gg Weiß net, warum´s giftig sein soll, ist das nicht nur Baumrinde??

    Also, ganz ehrlich: da zahl ich lieber mein Bißchen Hundesteuer und kann den Hund fast überall laufen lassen... (ich lebe aufm Kaff und zahle pro Hund 40 Euro im Jahr..... Noch dazu Steuerbefreigun für den ausgebildeten Rettungshund.)

    Was hilft´s mir, wenn ich ausgerechnet auf dem Hundeweg den Hund nicht von der Leine lassen kann - wie soll der dann machen (meine Hunde verziehen sich gerne ganz weit weg ins hinterste Gebüsch und bestehen da auf ihrer "Privatsphäre" *gg - an der Leine läuft da nix an größeren Geschäften, wenn sich´s irgendwie verdrücken läßt!)

    Was soll ich mit ner Hundewiese - da treiben sich nur lauter Leute rum, die ihre Hunde laufen lassen und nicht drauf gucken, wenn einer einen anderen mobbt, oder Angst haben, weil´s Terriertier halt nunmal kläfft bei seiner Spielaufforderung.... Oder lauter "der will doch nur spielen"s, die ihre Hunde nicht lesen können, obwohl die schon ne Bürste und die Zähne zeigen..... Bin inzwischen froh, wenn ich beim Gassi weitestgehend meine Ruhe habe.... Meine Kleine hat eh keinen Bock auf andere Hunde, die möcht einfach nur in Ruhe vor sich hin stöbern. An der Leine ätzend - aber wozu Leine, wenn sie mir nicht von den Fersen weicht?

    Außerdem: was will ich auf nem Hundeweg, wenn da die Kacke der Hunde der gesamten Bevölkerung 2 Wochen lang (!) liegenbleibt, bevor saubergemacht wird. Da hat einer Würmer, und das gesamte Stadtviertel hat (oh Wunder) auf einmal dasselbe Problem. Oder Flöhe, Giardien & Co. - ne, danke, solch hochfrequentierte Gebiete, wo jeder Hinz und Kunz-Hund, egal wie krank (oder von welchem Vermehrer incl. zugehöriger Parasiten und Krankheiten), rumläuft, brauch ich net..... und auch meine Hunde fressen die Kacke anderer, wenn diese vorher Frolic oder so nen intensiv riechenden Mist gefuttert haben, da ist das mit dem Würmern und sonstigen Parasiten nur ne Frage der Zeit. Auf Hundeplätzen wird wenigstens immer noch kontrolliert, ob HUnde geimpft sind, wenn man zu ner Gruppenstunde kommt - das passiert ja nicht aus reiner Willkür, sondern hat schon seinen Sinn - je mehr Hunde, desto höher die Gefahr, daß einer was reinbringt und die Anderen ansteckt.

    Außerdem: hast Du nen Hund, der mit anderen Hunden nicht kann - wo willst Du den dann bei so ner Regelung laufenlassen? Auf der Hundewiese? So viel Geld hab ich gar nicht, wie ich Hundebesitzer für Bißwunden entschädigen müßte bei Frieda *gg So gehe ich aufs Feld raus, irgendwo hin, wo ich weit gucken kann, ob jemand mit Hund kommt, und lasse meine Kröte laufen, fertig. Auf nem Hundeweg würde sie die Krise kriegen, wäre nur noch im Streß (wie der Hund auch!)- und das Gassigehen wär für uns ein einziger Spießrutenlauf!

    Auch mit Bossi: wenn der nur auf Freilaufwiesen mit anderen Hunden laufen dürfte - der tobt da nur noch rum, dreht hoch etc. -und nach hochgedreht kommt bekanntlich blöd, was sich bei ihm in Pöbeleien äußern würde. Außerdem sind Hundewiesen bei uns meist zu klein, als daß der sich da richtig austoben und rennen könnte. Wenn die groß genug wären, daß sich auch die Anzahl der hunde weitläufig verteilt, ist das nicht das Problem, aber zu hohe Hundedichte, das braucht kein Mensch/Hund....

    Wobei - tief in die Taschen greifen lassen, wenn jemand die Huinterlassenschaften des Hundes nicht aufliest, da wäre ich sofort dabei, auch wenn Hunde Häuser anpieseln dürfen oder so, und wenn Hunde, die schonmal Mensch oder Hund gefährlich verletzt haben, ohne Maulkorb und frei rumlaufen gelassen werden... ;-)