Beiträge von BieBoss

    Also, ich würde in Deinem Alter mir erstmal keine Sorgen machen darüber, daß das heute oder morgen passieren würde. Hey - das Leben fängt doch grad erst richtig an, Spaß zu machen! ;-)

    Ansonsten: kannst Du Dich vielleicht mit den Freunden wenigstens unterhalten darüber, ob sie bereit wären, wenn tatsächlich was passieren würde, sich darum zu kümmern, daß bzw. wo der Hund dann unterkommt? Vielleicht Deine Vorstellungen etwas erkären, was Du Dir für den Hund wünschst, was seine Besonderheiten sind, etc. (evtl. auch mal zusammenschreiben, damit die was in der Hand haben!).

    Oder jemanden (Trainer) in einer Hundeschule/einem Verein fragen, inwiefern da eine Vereinbarung möglich wäre, daß die bei der Vermittlung im Fall des Falles helfen würden, oder ob jemand da wäre, der den Hund bis zur weiteren Vermittlung aufnehmen und sich kümmern würde.

    Evtl. sogar deswegen mit dem örtlichen Tierheim in Verbindung treten und dort irgendwas hinterlegen, wenn möglich?

    Sind so die ersten Dinge, die mir spontan in den Kopf kamen....

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    ......Tagsüber kommen täglich freiwillige Helfer des Vereins, die jeden Hund 2 mal am Tag ausführen (da wird Strichliste geführt, damit kein Hund vergessen wird).....

    Na, unter DEN Umständen würd ich den Hund erst recht nicht dort lassen - wenn ich nicht mal weiß, wer dann jeweils mit denen Gassi geht...... :hilfe: Hundesitter ist eh schon Vertrauenssache, da laß ich doch net jeden ran, nur weil er in diesem Verein Mitglied ist....

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    Wie kommst du darauf, dass der Welpe in einer ihm unbekannten Box friedlich pennen wird?
    Können ja, aber tun?- ;)
    Bei Bahnfahrt würd ich den Welpen auf dem Schoß halten in einer kuscheligen Decke und die neugierigen Hände freundlich abwehren. Das ist durchaus möglich.
    Solltest du dich für eine Box entscheiden, richte dich darauf ein, dass der Welpe schreit was das Zeug hält und da hast du bestimmt Publikum. :)

    LG, Friederike


    Wie ich darauf komme? Also, meine Biene kannte die Box nur vom einmaligen Sehen in der 5. Lebenswoche (da hab ich sie mal mitgebracht). Glaube nicht, daß die sich das gemerkt hatte. Dann hab ich sie beim Abholen schlichtweg einfach reingepackt für die Autofahrt, und es war nach den ersten 5-10 Minuten Ruhe da drin - sie hat gepennt. Unser Besuch dort (die Aufregung), der Abschied in der Familie, dann noch frisch gefüttert (nur was Kleines, damit ihr net übel wurde) - das war so viel Anstrengung, daß sie dann weggepennt ist auf ihrer Decke, die sie mitnehmen durfte und die nach "daheim" roch. Schätze mal, das dürfte vielen Welpen in der Situation so gehen......

    Cool, wie die Teak das noch macht.... ;-)

    Ich trail ja auch mit meiner alten Maus (jetzt ca. 13), aber noch net so weit. Mit ihr hab ich ja erst vor nem guten Jahr angefangen (eigentlich nur spaßhalber, weil ich mit Bossi immer reingefahren bin zum Training und wollte gucken, ob ich ihr das auch beibringen kann *gg). Und dadurch, daß sie blind ist, und bislang wahrscheinlich noch nie irgendwas gearbeitet hatte, hat´s ewig gebraucht, bis sie kapiert hat, was sie tun soll. Aber seit 2-3 Monaten hat sie´s raus. Die letzten Male hat sie Trails mit ca. 100 Metern Länge (Wald) gehabt, eine Abbiegung drin, einmal sogar 2 Stück, einmal kam ungeplant ein Mann entgegen, den sie einfach irgnoriert hat, mal mit, mal ohne "Anreizen" (dafür gehen wir zusammen mit der VP zum Startpunkt, und diese läuft dann einfach weiter, sodaß Frieda quasi schon auf dem Weg zum Start deren Geruch ständig in der Nase hat) und letzten Sonntag war ich dann übermütig und hab ihr nen Trail um die Ecke auf Asphalt gelegt (bislang fast immer natürlicher Untergrund). Was soll ich sagen - sie macht´s klasse! Das Negativ, wenn die Spur abbiegt, ist sowas von schön, die geht nichtmal 2 Meter weiter, bis sie das zeigt. Der zweite war dann fast genauso lang, ging nen Weg entlang, und dann an einem Spielplatz vorbei eher Rechtskurve als Abbiegung (also mehr ein Bogen). Überhaupt kein Problem, Untergrundwechsel dabei (Asphalt/Sand/Wiese). Nur am Ende, da stand sie in ner mini-kleinen Senke, da mußte die VP ihr dann so ca. 3-4 Meter entgegenkommen, damit sie sie gefunden hat, irgendwie zog´s da wohl komisch. Aber gut, sie hat ja noch wenig Erfahrung mit irgendwelchen Schwierigkeiten. Angezeigt hat sie dann wieder schön - Frieda sitzt vor. Naja, ok - manchmal springt sie auch vorher an der Person hoch und kläfft dann - *bettel.... Terrier halt, mein kleines Gummiflummi-Mäusle....

    Einziges Problem bei uns: durch ihre Blindheit ist sie es gewohnt, sich sehr an der Leine und an mir zu orientieren, weil ich die Flexi z.B. auf STOP stelle, wenn sie sich einer Gefahrenstelle nähert (Treppe o.ä.), sodaß sie durch den Zug dann aufmerksam wird, und vorsichtiger weitergeht. Dadurch achtet sie natürlich auf den kleinsten Zug an der Leine, und ich muß beim Trailen darauf achten, daß die Leine nirgendwo auch nur ein bißchen gespannt ist, weil sie sonst beeinflußt wird in ihrer Richtung. Sieht manchmal recht lustig aus, weil die eigentlich dann nur "zur Zierde" am Hund hängt *gg (damit sie mir net durchgeht, oder ich bei Gefahr eingreifen kann). Ein Profi würde wahrscheinlich die hände überm Kopf zusammenschlagen, wenn er das sieht, ohne zu wissen, warum ich das so mache :lol: Bei Bossi ist´s ganz anders, da ist ein ständiger recht starker Zug drauf, schön gleichmäßig - ganz schöne Umstellung immer...

    Für die Streckenlänge: ich plan die Trails immer vorher, wie lang etwa, und kanns per GPS nachvollziehen - auch ganz praktisch... ;-)

    Ich würde den Welpen auf keinen Fall einfach auf den Arm/Schoß nehmen, sondern in ne Box stopfen. Was glaubst, wie die Bahnfahrt mit so nem knuddeligen Etwas aussieht - da kommt jeder an und möchte am Hund rumtatschen - und das, wo der Kleine noch kein Vertrauen und keine Bindung zu Dir haben kann, daß er von Dir vor denen beschützt wird.

    Außerdem weißt Du nicht, was die Leute alles für Keime mit sich rumschleppen, der Kleine wird ja noch nicht vollständig durchgeimpft sein zu dem Zeitpunkt der Abholung. Das Risiko würde ich mir net geben.....

    Die Box beschützt vor neugierigen fremden Pfoten und Bazillen, da kann er ruhig drin pennen während der Fahrt, und wenn was "daneben" geht, geht´s in die Decke..... Außerdem ist´s in der Box auch draußen evtl. etwas geschützter an kalten Tagen (ok, das ist ja derzeit nicht wirklich ein Problem mit den Temperaturen *gg).

    Bei mir gibt´s Urlaub ohne Hund erstmal generell nicht - wenn ich dann schonmal Zeit habe, den ganzen Tag mit den Monsters unterwegs zu sein, geb ich die doch nicht weg! Ich gehe gerne wandern mit der ganzen Meute...

    Ausnahmen bestehen natürlich: vor 2 Jahren war ich mit ner Freundin für 10 Tage in Italien, haben bei deren Freunden mit übernachtet, da konnten sie nicht mit, weil die ihre Hunde grundsätzlich draußen halten, die haben nachts nix im Haus zu suchen (Herdenschutzhunde, passen auf die Ziegen auf, weils da Wölfe gibt). Außerdem war nicht ganz klar, wie deren Hunde dann auf freme Hunde reagieren würden. Die haben halt die Einstellung, daß Hunde nachts net ins Haus gehören (war schon die absoulte Ausnahme, daß die eigenen ins Haus durften, die haben in der Gegend eigentlich andere Ansichten bzgl. Tierhaltung, da waren die schon "sonderlich" in den Augen der Nachbarn *gg), das mußte ich dann als Gast so akzeptieren. Aber in der Zeit war meine Tochter daheim und hat auf die Hundis aufgepaßt, sodaß ich sie gut untergebracht wußte. Auch die lange Fahrt dorthin (Toskana) brauchte ich den Hunden dann bei der Hitze nicht anzutun.

    Ich war auch mal auf Motorrad-Sicherheitstraining - da sind wir mit den bikes hingefahren, da brauch ich keinen Hund dabei ;-) Allerdings waren die Abende echt komisch - so mit Abendessen, und dann? Kein Hund zum Spazierengehen, und das war sooo ne tolle Landschaft (Brandenburg-Linowsee)... ;-) Aufwachen und frühstücken ohne Gassi..... ;-( War schon ein komisches Gefühl.... Auch da waren die Hunde bei meiner Tochter daheim.

    Wenn wir zusammen wegfahren in Urlaub, fahren wir eben so, daß wir die Hundis mitnehmen können - wer braucht schon Flugurlaub oder sowas :lol: Ziele, wo Hunde nicht erwünscht sind, Hotels ohne Hundeunterbringungs-Möglichkeit schießen sich damit selbst ins Aus.

    Ich kenn das auch mit dem Abschlabbern. Frieda macht das unheimlich gerne, die könnt ne halbe Stunde am Stück nur schlecken. Aber es ist ihr egal, ob ich dabei streichel oder net. Meist macht sie´s, wenn ich längere Zeit weg war, dann legt sie sich genüßlich neben mich, kuschelt sich richtig an und los geht´s ;-) Da is nix mit Streß.

    Ich glaube auch nicht, daß es am Futter liegt, die Hundis werden ja gebarft bei mir. Ich seh´s einfach nur "Kontaktpflege" (Sozialverhalten) oder so *gg

    Wenn Du´s mit Salz versuchen willst: vielleicht einfach mal nen Löffel Suppenbrühe (wenn Du eh gra Suppe gekocht hast an dem Tag) mit übers Futter für den Anfang, damit´s net so viel ist.

    ...und nicht vergessen (das kam nicht so deutlich rüber, glaub ich): wenn Du Deinen Hund schon tadelst bzw, ausbremst, daß er nicht zu entscheiden hat, wer sich Dir nähert, mußt Du ihn natürlich auch beschützen, wenn er Spielis dabei hat, also den anderen Hund dann selbst blocken (am besten, bevor Deiner reagieren kann) oder ihn, wenn Du ihn zu Dir kommen läßt, auf die andere Seite von Dir dirigieren, also weg von Deinem Hund. Sonst hast ne hübsche Klopperei oder bringst Du Deinem Hund noch bei, daß Du, wenn er sein Spielzeugs verteidigt, auf einmal auch noch "doof" bist. *gg Das wär ja kontraproduktiv... ;-)

    Und wenn Du Hunde rankommen läßt, dann besser nicht solche, von denen Du vorher schon weißt, daß die nur aufs Spieli scharf sind oder ein einnehmendes Wesen in bezug auf Spiezeugs haben :headbash: Eher mal ein ruhigeres Exemplar.

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    Liebe Foris,

    vielen Dank für Eure Antworten, Vermutungen und Diagnosen, aber das war gar nicht meine Frage.

    Meine Frage war: Habt Ihr ähnliche Erfahrungen mit Territorialverhalten gehabt und wie habt Ihr sie gelöst?

    Kann keiner haben, weil das kein territoriales Verhalten sein dürfte, wie schon geschrieben. Da gebe ich Lady01 recht..... ;-)

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    .......(2) erfolgreiches Territorialverhalten höchst verstärkend sein soll, sprich es wird immer schwieriger, es ihr abzugewöhnen...

    Das ist richtig - und genau deswegen ist es wichtig, genau zu unterscheiden, ob das tatsächlich Territorialverhalten ist. Wenns nämlich nur Unsicherheit ist, die ihr einfach unterbrecht oder deren Zeigen ihr unterbindet, indem der Hund festgebunden wird, um das Verhalten nicht zu bestätigen, dann lernt der Hund nur eines: Unsicherheit zeigen ist nicht erwünscht.

    Aber Ziel wäre doch in der Situation eher, ihm das Vertrauen zu geben, daß nichts passieren wird, weil Du Dich um Fremde kümmerst, sodaß er das nicht zu tun braucht und entspannen kann. Sprich, Unsicherheit dürfte mein Hund zeigen, weil ich ihm ja nicht weiterhelfen kann, wenn ich nicht weiß, was ihn verunsichert. Territorialverhalten würde ich auch unterbinden wollen, indem ich dem Hund zeige, daß das Territorium wenn überhaupt mir gehört, und er da nichts zu sagen hat, weil ICH entscheide, wer rein darf.

    Sprich: mit Territorialverhalten sollte der Hund keinen Erfolg haben, mit dem Zeigen von Unsicherheit aber sehr wohl - DEN Erfolg, daß Du die Situation so abänderst, daß er nicht mehr unsicher zu sein braucht und entspannt liegen kann.

    Und weil der Unterschied eben so wichtig ist, würde ich den Trainer nochmal drauf ansprechen, ob er sicher ist bzgl. Territorialverhalten. Evtl. hat der das nur so übernommen, weil Du bei der ersten Anfrage gesagt hast "Unser Hund ist territorial, wir müssen dran arbeiten" (würde nicht für den Trainer sprechen, wenn der nicht erstmal selbst drauf guckt, bevor er was trainiert, aber naja.....). Bleibt der bei seiner Einschätzung, würde ich vorsichtshalber noch ne zweite Person draufgucken lassen, die bisserl Ahnung hat. Einfach, damit man nicht verkehrt reagiert, damit kann man sich ziemlich viel kaputtmachen.