Cool, wie die Teak das noch macht.... ;-)
Ich trail ja auch mit meiner alten Maus (jetzt ca. 13), aber noch net so weit. Mit ihr hab ich ja erst vor nem guten Jahr angefangen (eigentlich nur spaßhalber, weil ich mit Bossi immer reingefahren bin zum Training und wollte gucken, ob ich ihr das auch beibringen kann *gg). Und dadurch, daß sie blind ist, und bislang wahrscheinlich noch nie irgendwas gearbeitet hatte, hat´s ewig gebraucht, bis sie kapiert hat, was sie tun soll. Aber seit 2-3 Monaten hat sie´s raus. Die letzten Male hat sie Trails mit ca. 100 Metern Länge (Wald) gehabt, eine Abbiegung drin, einmal sogar 2 Stück, einmal kam ungeplant ein Mann entgegen, den sie einfach irgnoriert hat, mal mit, mal ohne "Anreizen" (dafür gehen wir zusammen mit der VP zum Startpunkt, und diese läuft dann einfach weiter, sodaß Frieda quasi schon auf dem Weg zum Start deren Geruch ständig in der Nase hat) und letzten Sonntag war ich dann übermütig und hab ihr nen Trail um die Ecke auf Asphalt gelegt (bislang fast immer natürlicher Untergrund). Was soll ich sagen - sie macht´s klasse! Das Negativ, wenn die Spur abbiegt, ist sowas von schön, die geht nichtmal 2 Meter weiter, bis sie das zeigt. Der zweite war dann fast genauso lang, ging nen Weg entlang, und dann an einem Spielplatz vorbei eher Rechtskurve als Abbiegung (also mehr ein Bogen). Überhaupt kein Problem, Untergrundwechsel dabei (Asphalt/Sand/Wiese). Nur am Ende, da stand sie in ner mini-kleinen Senke, da mußte die VP ihr dann so ca. 3-4 Meter entgegenkommen, damit sie sie gefunden hat, irgendwie zog´s da wohl komisch. Aber gut, sie hat ja noch wenig Erfahrung mit irgendwelchen Schwierigkeiten. Angezeigt hat sie dann wieder schön - Frieda sitzt vor. Naja, ok - manchmal springt sie auch vorher an der Person hoch und kläfft dann - *bettel.... Terrier halt, mein kleines Gummiflummi-Mäusle....
Einziges Problem bei uns: durch ihre Blindheit ist sie es gewohnt, sich sehr an der Leine und an mir zu orientieren, weil ich die Flexi z.B. auf STOP stelle, wenn sie sich einer Gefahrenstelle nähert (Treppe o.ä.), sodaß sie durch den Zug dann aufmerksam wird, und vorsichtiger weitergeht. Dadurch achtet sie natürlich auf den kleinsten Zug an der Leine, und ich muß beim Trailen darauf achten, daß die Leine nirgendwo auch nur ein bißchen gespannt ist, weil sie sonst beeinflußt wird in ihrer Richtung. Sieht manchmal recht lustig aus, weil die eigentlich dann nur "zur Zierde" am Hund hängt *gg (damit sie mir net durchgeht, oder ich bei Gefahr eingreifen kann). Ein Profi würde wahrscheinlich die hände überm Kopf zusammenschlagen, wenn er das sieht, ohne zu wissen, warum ich das so mache
Bei Bossi ist´s ganz anders, da ist ein ständiger recht starker Zug drauf, schön gleichmäßig - ganz schöne Umstellung immer...
Für die Streckenlänge: ich plan die Trails immer vorher, wie lang etwa, und kanns per GPS nachvollziehen - auch ganz praktisch... ;-)