...und BITTE alle Haufen unterwegs möglichst ohne Reste aufheben - im Sinne aller Nachbarshunde, die da ebenfalls rumrennen...... ;-) (wenn die sich bei Euch verbreiten über andere Hunde, kannst die auch selbst immer wieder kriegen, und das dann am Ende noch unerkannt in der Schwangerschaft - auch net lustig....)
Beiträge von BieBoss
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Ihr könnt auch mal gucken, je nachdem, ob Ihr dann in nen Verein geht oder eine Hundeschule - evtl. findet sich unter den anderen Kunden oder Trainern einer, der bereit ist, 1-2mal im Monat einzuspringen - und selbst wenn Euer Hund dort "nur" im Garten mit dem anderen toben kann, weil derjenige sich nicht raustraut wegen der Leinenprobleme, aber der Hund ist untergebracht und beschäftigt. Evtl. sogar auf Gegenseitigkeit, dadurch entstehen oft auch neue Freundschaften.
Muß halt schon jemand sein, der den Hund dann aus den Stunden kennt und auch zu handhaben weiß, wenn er hochdreht (sprich, mal ausbremsen kann, und den Moment erkennt, indem Selbiges angebracht ist).
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Habt Ihr nix Anderes zu tun, als tagsüber Hundehäufchen zu zählen?
Wenn ich bei 3 Hunden und 3 Gassigängen pro Tag merken wollte, welcher Hund wann wie viele Haufen gesetzt hat, käm ich vor lauter Rechnen und Buchführen nimmer zum Arbeiten..... Zumal ich nicht immer selbst gehe, sondern meine Tochter ja auch mit denen unterwegs ist.Schätze mal, das ist abhängig vom Futter und dem individuellen Soffwetchsel, den Mengen und der Regelmäßigkeit etc...... Bin aber noch nie darauf gekommen, das jetzt bei meinen zu analysieren..... *gg
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Das Einzige, was Du in solchen Situationen noch machen kannst, um´s nicht eskalieren zu lassen, ist, Deinem Hund ein funktionsfähiges Stop-Signal einzutrichtern, sodaß sie auch schon im Anmarsch auf das fremde Spieli gestoppt werden kann. Ob mit Halt, Platz oder Schießmichtot, is ja dann wurscht. Dann dem anderen HH erklären, daß er das besser wegpackt - und wenn er das nicht will, bitten, das Teil kurz bei sich zu behalten, Hund anleinen und gehen.
Das ist immer das Problem: so deppert wie die Frau in dem Moment war (vielleicht hat ihr Hund auch einfach mit Spielzeug noch nie Probleme gehabt/gemacht, und sie wußte es einfach nicht besser), Du wirst Dein Gegenüber in dem Moment nie ganz einschätzen können oder sowas immer rechtzeitig verhindern können. Deswegen lieber am eigenen Hund arbeiten - den Anderen aufklären kann man dann noch immer, wenn der eigene Hund in der Situation schon im Platz liegt und zuverlässig dort bleibt..... ;-) (und wenn der nächste Hase kommt und das Stop-Signal da auch funktioniert, umso besser..... *gg Dann hast 2 Fliegen mit einer Klatsche geschlagen.)
Mir ist das sogar schonmal passiert mit Bossi - normalerweise teilt er mit befreundeten (!) Hunden gern sein Spieli- klar, wenn am anderen Ende keiner zerrt, ist´s auch langweilig..... Irgendwann waren wir in der Stadt (Markttag), ich steck das Teil ein, damit genau sowas nicht passiert, und dann kamen wir an nem Stand vorbei, unter dem ne 8 Monate junge BC Hündin vorkroch und uns "begrüßen" kam - in selben Moment ist Bossi auf die los und hat sie korrigiert: er hatte nicht vergessen, daß ich das Spieli einstecken hatte..... Naja - meine Antwort darauf hat er sich dann gemerkt *hust..... Wenn ich das Spieli einstecken hab, gehört´s MIR - und er hat´s net zu verteidigen.... Ich hab draus gelernt: ich lasse ihn halt, wenn ein anderer Hund zu mir kommt und ich was dabei habe, absitzen und gehe 2 Schritte von ihm weg auf den anderen zu, sodaß der Andere ausreichend Abstand hat. Notfalls blocke ich meinen, sollte er doch aufstehen, das klappt dann schon. Oder ich blocke den Anderen, je nach Lust und Laune und Situation.
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Und wenn das nicht genug wäre, muss es der EINZIGE Hund der Gegend sein, der völlig durchgeknallt ist und meinem nicht wohlgesonnen. Alle fremden Hunde der Gegend vertragen sich mit ihm, nur dieser eine nicht! Und genau den Besitzer hatte ich vortags angepflaumt, weil der seinen ungesichert laufen liess und der auf meinen losgegangen war. Ahhhh.. das war der Augenblick, wo ich meinen Hund am liebsten vorm Tierheim angebunden hätte!!!
....Hahaha... der ist echt gut *gg Hat Deiner dann wenigstens eine drauf gekriegt vom anderen? Dann wär´s die gerechte und sofortige Strafe für´s Nicht-Gehorchen.... ;-)
Nem Bekannten von mir ging das mal so. Ich komm mit Frieda vorbei, die ja andern Hunden nicht so wirklich wohlgesonnen ist. Er ruft seine Hündin ab, sie gehorcht net und rennt zu uns und - schnapp - hatte sie Frieda´s Zähnchen (zum Glück nur) im Fell... Die war so überrascht, ist einfach nur starr stehengeblieben - fortan hat sie uns etwas weniger nett verfolgt, wenn ich mit Frieda vorbeikam..... Aber die nächsten Tage nach dem Vorfall soll sie ihrem Besitzer wohl mustergültig gehorcht haben..... *gg Nicht gehorcht und -zack, die Konsequenz.... Perfektes timing.
Dabei war die Kröte (ist vor ca. 3 Wochen über die RBB gegangen, daher "war") selbst so ne Zicke: ältere Samojeden-Hündin, von der das Gerücht ging, daß sie mit keinem anderen Hund konnte - mit meinen (Biene schon als Welpe und auch Bossi) hatte sie allerdings immer nur gespielt und war freundlich (andere HH haben mich oft gewarnt, mit dem Zwergpudelchen da reinzugehen *ggg Aber irgendwas haben meine Hunde wohl gehabt, daß sie sie mochte); deswegen wollte sie wohl auch zu mir laufen an dem Tag. Nur, daß ich halt den falschen Hund dabei hatte....
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Ich interessiere mich für die Ausbildung meines 4Beiners als Rettungshund. Habe mich darauf jedoch nicht festgelegt, da ich erst einmal abwarten möchte wie sich Herr Hund entwickelt.
Ich denke er wäre rein körperlich und von der Such-"Lust" und Geschicklichkeit sicherlich geeignet. Er liebt es zu klettern, ALLES (bis auf lange Betonröhren, die sind einfach nur langweilig und bedürfen keinerlei Inspektion ;P) zu erkunden und Such-Spiele findet er auch toll.
Der einzige Haken, weshalb ich hier schreibe ist, dass er Menschen gegenüber teilweise sehr reserviert reagiert. Er ist meist interessiert, manchen Menschen (vor allem Männern) gegenüber ist er jedoch teilweise unsicher. Er ist einfach nicht der Typ Hund, für den Fremde das Tollste überhaupt sind. Unsichere Personen verunsichern ihn, dies kann er aber mit dem Alter und mehr Erfahrung ablegen denke ich.
Da er die Menschen ja nicht knutschen und knuddeln muss, könnte ich mir vorstellen dass er mit dem Kontakt an sich kein Problem hat. Meint ihr jedoch, er wäre überhaupt dazu zu motivieren "Irgendwen" zu suchen? Bekannte und Freunde im Wald suchen findet er schon mal super...
Hi!
Erstmal: wie der Hund sich entwickelt, kann keiner sagen - aber: je früher Du anfängst, desto besser. Die Staffel selbst macht auch irgendwann nen Eignungstest, und kann Dir dann sagen, ob der Hund geeignet ist oder nicht. Ein ordentlicher Ausbilder sagt Dir das aber schon während der Ausbildung und schickt Dich net erst zum Test *gg Ob Ihr es dann tatsächlich mal bis zur Prüfung schafft, das steht dann wieder auf nem anderen Blatt *ggg Viele geben wegen des enormen Zeitaufwandes auf, das habe ich in den ganzen Jahren bisher erlebt.
Reservierheit gegenüber Menschen ist nicht das Problem - die Hunde gewinnen gerade durch diese Arbeit enorm an Selbstbewußtsein, und wenn richtig gearbeitet wird, lernen sie durch die Arbeit, daß Menschen toll sind. Hauptsache, der Hund hat weder panische Angst vor Menschen noch geht er aus Unsicherheit nach vorn. Der Hund sucht ja nicht wirklich die Person, weil er sie toll findet - nein, er sucht die, weil das Suchen Spaß macht (Spurensuche = Element aus der Jagd!) und hier auch noch von Erfolg gekrönt ist: er kriegt ja an der Fundstelle und von der gefundenen Person seine Bestätigung. Außerdem gibt´s verschiedene Anzeigeformen, wenn er dann gefunden hat, sodaß die gewählt werden kann, die dem Hund am besten liegt. Ein Hund, der eher net so begeistert von Fremden ist, kann z.B. auch zum Freiverweiser ausgebildet werden, d.h. er läuft nach dem Fund zum Hundeführer zurück und zeigt bei diesem an, daß er gefunden hat. So braucht er sich mit der vermißten Person gar net großartig zu befassen. Oder wenn ein Hund nicht gerne mit Fremden spielt, dann wird er eben mit Futter bestätigt.
Mein Bossi wurde beim Trailen anfangs mit Zerrspiel bestätigt - bis ich gemerkt habe, daß außer mir niemand so mit ihm spielt, wie er das mag, nämlich total wild, sodaß er schon vom Boden abhebt. Dadurch war ihm das Spielen mit der Zeit voll langweilig, und er drehte sich von der gefundenen Person gelangweilt weg..... seitdem kriegt er Futter - ne Dose hinhalten kriegt jeder grad noch so hin *gg und das hat immer dieselbe Qualität, nicht mal toll und mal langweilig, je nachdem, wer versteckt ist.....
Also: stürzt Euch einfach ins Vergnügen, wenn Du sicher bist, daß Du auf Dauer die Zeit aufzubringen in der Lage und Willens bist. Und vergiß eins nicht: Du bildest NICHT Deinen Hund zum Rettungshund aus - sondern EUCH als Team! Denn Du wirst genauso viel lernen müssen, wenn nichtmehr als der Hund (der weiß selbst am besten, wie er die Nase verwenden kann): Suchtaktik, Funk, Karte/Kompaß, Erste Hilfe, Erste Hilfe am Hund, Verhalten vermißter Personen, Kynologie, Einflußfaktoren auf die Witterung (Temperatur, Tageszeit, Windrichtung etc., damit Du das Suchgebiet effektiv absuchen kannst), irgendwelche Standard-Organisationabhängigen Kurse (wer sind wir, was machen wir, zu welchem Bereich der Organisation gehören wir etc.), Unfallverhütungsvorschriften, Umgang mit suizidgefährdeten Personen ("Krisenintervention") u.v.m. Ist also ne Menge Zeit, die dabei draufgeht für rein theoretische Inhalte, die man anfangs oft unterschätzt. Am aufwendigsten ist der Sanitäts-Kurs. Und die Einsätze später sind auch nicht ohne - Du wirst unter Umständen mit verletzten/toten/verzweifelten Personen konfrontiert, verschwundenen Kindern etc., und die Einsätze sind grundsätzlich dann, wenn man grad ins Bett gegangen ist oder sich auf die Familien-Weihnachtsfeier freut.... *gg
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Zum Tragen auf der Schulter, das geht und ist auch erlaubt aber schonmal überlegt, wie der 60kg koloss da
hochkommt? Ich kann mir das nicht vorstellen.Ne Hilfe zum hochnehmen darfst Du verwenden (Bank o.Tisch o.ä.). Aber Du mußt ihn halt ich glaub 20 Meter tragen und ner Fremdperson übergeben - evtl. (bin aber nicht sicher) kannst auch von Fremdperson hochnehmen und einer anderen Fremdperson übergeben lassen, wenn ich die Prüfungsordnung richtig im Kopf habe... Aber da würd ich einfach vor Ort nochmal nachfragen. Schließlich wäre Deiner nicht der Einzige Hund, der mehr als 10 Kilo wiegt, in ner Rettungshundestaffel *gg
Bei der letzten von uns veranstalteten Prüfung hab ich z.T. die Rolle dr Fredmperson gehabt und dann 35 Kilo Hund durch die Gegend schleppen "dürfen" (nein, keiner hat mich dazu gezwungen *gg). Das war wohl die gerechte und auch noch selbsterwählte Strafe dafür, immer mit dem 5-Kilo-Hund anzugeben bei der Trageübung *ggggg
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Die brutalste Beißerei, die ich in 40 Jahren gesehen habe, war zwischen einem Jagd- und einem Welshterrierrüden. .......
Also - DAS glaub ich Dir jetzt nicht - so ein kleiner, süßer, friedliebender Jagdterrier?
Die sind doch soooo brav zu Anderen! Du hast Dich bestimmt verguckt.......

Zum Glück hatte ich so ne heftige Klopperei noch net mit irgendwelchen Hunden, die so groß waren - meine Kröten hab ich dank der geringen Größe immer noch in den Griff, wenn sie meinen, sich mit gleich Großen kloppen zu müssen *gg
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......... Das sehe ich anders. Wenn ein Mensch das Bedürfnis hat, auf diese Art mit dem Verlust seines Tieres fertig zu werden, dann sollte er das tun dürfen ohne Vorwürfe wegen der Summe und anderer leidender Tiere hören zu müssen.......
Natürlich darf das jeder, um Gottes Willen - ich habe ja nur für mich selbst gesprochen - wenn ich so viel Geld übrig hätte, würde ich das eben lieber zusammen mit dem Hund unters Volk bringen, weil wir dann beide was davon haben, und ich dem Hund meine Wertschätzung ihm gegenüber so zeigen kann, als es hinterher für ein wie auch immer geartetes Begräbnis/Andenken auszugeben.
Und was Du sagst, mit Begräbnis für den Menschen: ich bin tatsächlich der Meinung, daß dieser ganze Pomp nicht sein muß - allein, wenn ich bedenke, was jeder einzelne Händedruck vom Pfarrer am Grab kostet, man für ein Glockenläuten (!) zahlen muß etc. - da stellt sich mir halt immer die Frage, ob man einem Menschen nicht auch einen bezahlbarenwürdigen Abschied gestalten kann... Ob derjenige sich nicht über einen Blumenstrauß an nem x-beliebigen Tag mehr gefreut hätte, als darüber, daß nach seinem Ableben alle groß einen auf "heilig machen", wie ich das immer ausdrücke *gg Ändert natürlich nichts daran, daß man als Hinterbliebener auf diese Art und Weise versucht, mit seiner Trauer umzugehen, und nochmal zu zeigen, wie sehr die Person geschätzt worden ist. Ich verstehe also schon, warum solch pompösen Feiern oder eben -wie im Beispielfall- Anhänger gemacht werden, und bin der Meinung, daß jeder das für sich selbst entscheiden muß. Für mich würde ich es eben wie geschildert empfinden, nichts anderes wollte ich sagen.
Ne Bekannte hat sich übrigens mal ausrechnen lassen, was eine aller-einfachste Beerdigung, anonym, ohne jeglichen Glockenläuten etc. kosten würde - und kam da schon auf um die 3.000 €...
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Zum einen hat der Welpe eh eine höhere Atem- & Pulsfrequenz und zweitens liegt das sicherlich an Temperatur und Stress.
Das fettgedruckte wäre auch mein Verdacht - alles ist neu, die Mama weg, neue Wohnung, neue Leute, neue Gassiwege etc. Das ist Streß pur für nen kleinen Welpen, und das kann sich schonmal in Hecheln äußern - wobei sicherlich auch die Temperaturunterschiede eine Rolle spielen werden.....