Beiträge von BieBoss

    Jo - schlau sind se, die Viecher....

    Einmal mit Bossi unterwegs - ne Katze springt in einen Garten, ich halte ihn mühsam davon ab, hinterherzugehen. Wir gehen weiter. Auf dem Rückweg (selbe Teilstrecke) nähern wir uns wieder diesem Garten - und hopps, ist der Hund weg...... Genau an der Ecke in den Garten gesprungen, den die Katze vorher genommen hatte - war nur dumm, er hatte dabei nicht berücksichtigt, daß es da gut eineinhalb Meter runter ging in den Garten, und er den Rückweg vorher nicht mit eingeplant hatte - da stand er dann und guckte hilflos, weil er mittels Gummiflummi-springen nicht weit genug hoch kam, um wieder zu mir zu kommen..... :lachtot: Bin dann reingeklettert und hab ihn "gerettet" *gg

    Biene macht so lange Lärm mit ihrem Wassernapf (Metall), klapperklapper, bis Fraule auf die Idee kommt, zu gucken, was die so lange und nervig dort rummacht. Jaaaa - Napf leer....... ;-) Kluges Mädchen.

    Bossi setzt sich geduldig direkt neben den Napf und sieht mich auffordernd an, wenn dieser leer ist.

    Bossi setzt sich unterwegs vor unsere Gartentüre, wenn er da rein möchte - und immer nur vor unsere Türe, er erkennt die also definitiv wieder, sogar jetzt im Frühling, wo wir ewig nicht drin waren. Genauso hat er sich beim ersten Mal hingesetzt, als er beim Trailen an ein geschlossenes Türchen kam - ist seine Art, mir zu sagen, er möchte was von mir.

    Biene hat, als ich noch ewig Motorrad gefahren bin, meiner Tochter immer mitgeteilt, wann Fraule heimkam! Obwohl ich die Garage hinter dem Haus hatte (da ist noch das Hinterhaus dazwischen, ich wohne im vorderen Teil!) und nicht über die Straße vorm Haus heimkam, sondern direkt hinters Haus zur Garage fuhr, hatte die mich gehört, und meine Maschine von anderen Fahrzeugen unterschieden und ist in der Wohnung vor Freude rumgehöppt! Dann könnte Töchterchen schnell noch das gewaschene Geschirr wegräumen, bis ich oben war, und simulieren, sie wär ganz fleißig am Lernen *ggggg

    Bienchen läßt brav alles Eßbare unterwegs liegen, wenn ich das von ihr verlange. Sobald ich weitergehe, weil ich sehe, sie verläßt den Gegenstand und kommt mit, dreht sie wieder um (wenn ich net aufpasse), nimmt sich das Ding und frißt es. Drehe ich mich nochmal um, um sie in flagranti zu erwischen, während sie wieder auf dem Weg zu dem Ding ist, tüdelt sie einfach so rum à la "ich wollt ja gar net hin, lalala....". :headbash:

    Wenn Biene sich freut, weil jemand heimkommt, muß sie irgendwas rumschleppen. Liegt nix Passendes rum, schnappt sie sich nen Schuh, oder holt ne Hundedecke ausm Körbchen und schleift sie hinter sich her *gg Sie MUß dann einfach was rumtragen. ;-)

    Und weil sie so gerne apportiert, hilft sie mir immer, wenn die Katzis ihr Bällchen oder sonstiges Spielzeugs mal wieder hinter die Waschmaschine gekullert haben. Nachdem sie so klein ist, paßt sie da gut durch und holt mir auf meine Bitte hin das Zeugs alles wieder vor. ;-)

    Frieda braucht solche Tricks net - die setzt ihren Kopp einfach durch mittels durch-die-Wand-wollen *gg Will die unterwegs was fressen, dann tut sie das einfach kackfrech, wenn ich ihr´s net wieder wegnehme oder sie rechtzeitig wegziehe/-schiebe. Daheim geduldet sie sich, bis sie was kriegt, oder gräbt mit der Schnauze in meinen Taschen nach Leckerli, bis sie welche findet. Achja - sie hat gelernt, daß sie mit Bellen Leckerli kriegt, weil ich aus Spaß probiert habe, ihr das Verbellen beizubringen. Jetzt gehen wir notfalls auch nachts um 3 spazieren, und sie macht voll den Lärm, damit ich ihr was gebe (weil die Nachbarn sonst wach werden, hab ich dann meist entsprechend schnell reagiert draußen *gg) Hat also gelernt, je mehr sie bellt und Lärm macht, desto eher kriegt sie was..... Des hab ich mir wohl selbst eingebrockt, mal sehn, wei ich aus der Nummer wieder rauskomm *gg

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    Mhh wobei es eigentlich Augabe des Opfers ist, den Hund soweit zu animieren das er gerne hinkommt. ......

    Aufgabe des "Opfers" ist schlichtweg, sich tot zu stellen, und nach Anzeige die Bestätigung zu übergeben - im Einsatzfall sitzt der Vermißte auch net im Eck und schnalzt mit der Zunge oder wedelt mitm Würstel. Wenn der Hund nicht zur vermißten Person hingeht, oder nicht anzeigt, dann hakt es daran, daß er seinen Job nicht verstanden hat - aber nicht daran, daß das "Opfer" nix gemacht hat!

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    Lediglich zur Grundlinienarbeit schicke ich ihn, damit er die gewünschte Distanz erreicht. Wie sonst soll er lernen sich weiter als 5 m von mir zu entfernen?


    Ganz einfach: indem er erst dann Erfolg hat, wenn er sich weiter als diese 5 Meter entfernt - dazu lege ich das "Opfer" so, daß der Hund die Witterung eben auf mehr als 5 Meter kriegt. Wenn er dann noch net hingeht - siehe oben.... Job nicht verstanden.

    Liv: :gut:

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    Wenn du mir jetzt noch sagst, woher ein Hund vorher wissen soll, was ein menschliches Wort bedeutet.....? Hat das mit einer Rudelstellung zu tun? Gibt es da "Hellseher" oder soetwas?....

    Das genau habe ich vorher zu schildern versucht: mein Tonfall/Mimik/Gestik etc. passen halt einfach zusammen und sagen deutlich, daß mir genau das, was der Kerle grad macht, nicht paßt. Das hat bislang noch jeder Hund verstanden, bei dem ich das verwendet habe, wenns richtig "getimed" war. Und zwar ohnen nen psychischen Zusammenbruch ;-) -man muß den Hund dabei ja nicht gleich anschreien oderzu Tide erschrecken und bedrohen. Das ist authentische Kommunikation. Ich kann doch nicht NEIN sagen im Tonfall von "ich liebe Dich, mein Engelchen" - WIE soll der Hund das verstehen?

    Wenn ein Fremdhund auf mich zurennt und mich anspringen zu wollen scheint - dann hab ich keine Zeit, ein NEIN zu clickern oder so n Qautsch - dann muß das einfach in dem Moment rüberkommen, daß er das besser grade läßt.

    Ich könnte genauso gut in dem Moment Bahnhof oder Müllbeutel sagen - der Hund würde trotzdem verstehen, daß ich das gerade doof finde. Dazu brauche ich kein Wörterbuch für den Hund, wenn ich einfach ein strenges Gesicht dabei mache, und der Tonfall dazu paßt. ;-)

    Ich finde, daß man einen Hund total unterschätzt, wenn man schon unterstellt, daß er eine so deutliche Kommunikation nicht versteht. Hunde beobachten ihre Menschen tagaus tagein - der weiß am ersten Abend, wie Du tickst, und was Du meinst, wenn Du diese oder jene Bewegung machst, oder ob Du gut drauf bist oder genervt.

    Es geht um Kommunikation, nicht um Strafe - das ist was Anderes. Strafe gäbe es nämlich hinterher, wenn ein Hund was Blödes bereits gemacht hat - und ich warne schlichtweg vorher und sage damit deutlich und verständlich, er soll´s lassen. Das hat nichts mit Bedrohen zu tun. Wenn ich Dir in ner 30er Zone in warnendem Tonfall sage, Du solltest evtl. doch nicht mit 80 Sachen durch fahren - das ist ja auch keine Bedrohung..... ;-)

    Mein Bossi ist schon paarmal als Welsh identifiziert worden. Allerdings paßt das von der Farbe her sehr gut, nur sind die doch etwas kompakter und das Fell an Beinen und dem Fang ist wesentlich mehr, die Beine sind ja bei ihm ganz kurz, und am Fang hat er nur bisserl Strubbel-Fell, aber tendenziell eher kurz.

    Frieda sollte mal ein Dackel sein :lachtot: Allerdings muß ich zugeben, ihre Figur scheint etwas dackelig, weil die Beine zwar schwarz sind, die Füßchen unten aber hellbraun auf den letzten Zentimetern - das nimmt optisch voll Länge weg. Und dann wirkt sie echt dackelig von der Figur her, obwohl sie´s gar net ist....

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    ........- im Anbuddeln und Durchschieben sind viele kleine Terrier ebenfalls Spezialisten.
    .......
    Die Regel scheint wirklich zu sein: je kleiner und "gummiballiger", desto höher muß der Zaun sein - was meinen Airedale immer problemlos gehalten hat, war für den ersten Russell nicht vorhanden.

    Hihi - da geb ich Dir recht: der Spitzname der Terrier bei uns ist Gummiflummi *gg

    Unser Zaun ist auch schööön hoch, bestimmt 1.70 m. Deswegen buddelt sich Bossi auch untendrunter durch, wenn er im anschließenden Flüßchen baden möchte ;-) ;-) Leider ist es nur ein Mietgarten (ca. 600-700 m² Fläche), sodaß sich das Verbauen eines Untergrab-Schutzes nicht rentiert für mich. Allerdings kann er an den anderen 3 Seiten nur in Nachbar´s Garten, und an der besagten Seite eben in den Fluß, und wenn er schwimmt, ne Runde im Park laufen - aber da kommt er dann wieder, sobald ich ihn rufe.... Ich paß halt inzwischen auf, daß er sich gar net erst aus meinem Blickwinkel entfernt, wenn wir im Garten sind - ist billiger als ein neuer Zaun..... Und mit meiner Genehmigung darf er auch baden gehen, wenn´s heiß ist - geh ich halt mit runter, und nehm ihn anschließend wieder mit rein. Allein im Garten ist bei uns eh net, weil der Garten nicht direkt am Haus ist, ist ne Straße dazwischen.

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    Also mein (positiv) aufgebautes Abbruchsignal habe ich nicht ewig aufgebaut...

    ... und da sind wir vielleicht bei dem Punkt, den Zaungast nach meiner ganz persönlichen Interpretation als Führungsqualität sieht: Warum muß ich ein NEIN erst aufbauen? Wenn ich ein Nein sage, dann meine ich das auch so, und dann kommt das auch so rüber. Dann wird das weder geflüstert noch gewispert noch gejammert geschweige denn geübt, dann wird auch net bitte dazugesagt oder ein Wattebäuschchen geworfen - ich spreche das NEIN (Tonfall, Lautstärke, ohne Lächeln und "bittebitte nimms nicht übel" im Hinterkopf) so aus, und mache die dazupassende Mimik/Gestik etc., daß das Nein auch als Solches rüberkommt. Klar und deutlich. Wenn ich authentisch bin und das rüberbringe, was ich meine, versteht mich Hund auch, und ich muß ihm kein 5-stündiges "Übersetzungsmodul" mit Clicker in die Hand geben, das ihm sagt, NEIN heißt "laß etwas sein". Das ist weder unfreundlich noch ist es positiv oder negativ aufgebaut, das ist einfach authentische Kommunikation. Ich hör das sooooo oft (auch in youtube-Video-Musterbeispielen für ein perfektes Abbruchsignal) in einem Tonfall, der mich eher an eine Frage erinnert, als an ein Verbot, Satzende ganz hoch, und wenn ich nicht wüßte, was NEIN bedeutet, würd ich´s glatt für ein Lob halten.... Logisch, daß man DAS dann üben muß, weil der Inhalt ("ich will das nicht") nicht zum Tonfall ("heititei") paßt.....

    Und wenn der Hund beispielsweise an den Müll will, dann signalisier ich ihm schon, bevor er hingeht (der verrät sich mit der Körpersprache ja), daß sein Vorhaben grad nicht meine Zustimmung erhält. Denn ich sehe vorher, wenn er in diese Richtung guckt, einen Schritt in die Richtung macht oder was auch immer. Dann kann ich nen Schritt auf ihn zugehen, mich räuspern, grummeln, NEIN sagen, was auch immer. Und anschließend natürlich bestätigen, wenn er sich abwendet. Aber er lernt: die will nicht, daß ich an den Müll gehe. Punkt.
    Daß ich in der Lernzeit den Müll dann wegstelle, wenn ich das Haus verlasse, ist selbstredend - sonst hat die Kröte am Ende doch mal nen Erfolg, weil ich grad nicht daneben stehe..... ;-)

    Irgendwann wird der Hund nicht mal mehr daran denken, an den Müll zu gehen, weil schon der Gedanke daran immer ausgebremst wurde und er so gelernt hat, daß es sich nicht lohnt, das auch nur zu versuchen.

    Aktuelles Beispiel zum Thema authentisch: ich kam gestern aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer, und Bossi steht auf dem Sofa. Ich, eigentlich ganz freundlich, etwas belustigt: "Ja, was machen wir denn da auf dem Sofa??" (er darf sonst nur drauf, wenn seine Fleecedrecke drauf liegt)- also schon mit so eineinhalb Fragezeichen am Satzende, aber nur halb ernst gemeint *gg Ich geh kurz was holen, komme wieder - Bossi sitzt brav im Körbchen, guckt mich an "is besser so?", und ich sage "sooo is fein!" Offenbar sind die eineinhalb Fragezeichen doch authentisch rübergekommen, sonst hätte er das Sofa sicherlich nicht verlassen *gg

    Ich denke, auch wenn sich die Argumentation von Zaungast insgesamt reichlich überheblich und zu sehr pauschalisiert anhört - der Gedanke mit der Führungsqualität hat was...... ;-) (schlagt mich jetzt gerne *gg, aber ich finde, es vereinfacht das Leben unheimlich, wenn man nicht jeden Satz erst erklären muß in seiner Bedeutung, sondern der Hund ihn einfach gleich versteht. Bytheway: hat schonmal jemand versucht, ein Lob in neutralem Tonfall zu geben-Clicker mal ausgenommen!-, und das dann positiv aufzubauen? :lachtot: Komisch, da spricht dann jeder in freudigem Tonfall, um authentisch rüberzukommen, weil der Hund sofort merkt, wenn man´s nicht ehrlich meint. Warum soll ich dann das NEIN in neutralem Ton sagen?? Werd ich nie verstehen....)

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    .......
    Ich frag mich nur - was machen die Leute, die mehrere Hunde haben?? Für jeden Hund noch ein Auto kaufen?? Bei RS ist alles möglich......... :D

    Ne - die unpassenden Hunde verhökern und passende dazukaufen. Bzw. untereinander tauschen wie Briefmarken, bis jeder nur noch passende Hunde hat..... Und beim Neukauf eben entsprechend erstmal den Traumhund einschätzen lassen, bevor man den Vertrag unterschreibt, ob er zum Bestand paßt.

    LG,
    BieBoss mit der 2x V3-Katastrophe..... :headbash:

    Wo ist das Problem? Das Futter wird weder besser noch schlechter, wenns von dem verkauft wird.

    Wenn Du diese Person nicht unterstützen möchtest, dann kauf halt woanders, sodaß derjenige nicht die Wiederverkäufer-Provision einsteckt, und fertig.

    Wenn ich bei jedem Futter die innere Seelenhaltung des Verkäufers prüfen wollte, glaub mir, meine Hunde wären längst verhungert *gg Da kannst überall was finden.

    Irgendwas müssen die fressen, und wenn ich der Meinung bin, das Futter sei gut, dann füttere ich es - notfalls dann eben aus ner anderen Quelle, wenn mir die eine nicht gefällt. Wichtiger als sowas wäre mir, wo das Futter herkommt (Massenproduktion oder Bio-Fleisch o.a.). Irgendwo muß man mal nen Punkt machen.

    Kannst Dir ja mal ein paar youtube-Videos von ihr ansehen - ich hab ihre Art und Weise dort gesehen - das hat mir schon gereicht.... *gg

    Die erklärt das irgendwie wie für doofe (erinnert mich an viele Kindergärtnerinnen, die mit Kindern und Eltern auch immer reden wie mit "Blöden" *gg So mit hoher Stimme, überdeutlich und so - einfach mega-unangenehm). Das würde ich für die Dauer einer ganzen Ausbildung nicht ertragen.

    Und um herauszustellen, wie besonders man ist, müssen dann die Kommandos auch noch gaaaanz andere sein als für alle anderen Hundetrainer: "Schau mal her" (und das auch noch so "gesungen" *gg) statt "komm", "zu mir" statt "hier" oder statt eines ganz normalen Auflösekommandos ein "schau - uuuuund weiter" etc.

    Ihr Vorgehen an sich find ich gar nicht mal so schlecht, auch daß sie begründet, warum sie was macht etc. - aber die Art und Weise, wie das alles rüberkommt, diese Wissenschaft, die daraus gemacht wird - *grusel.....

    Nicht zuletzt die Art und Weise, wie man sich allgemein bei AL
    (hab schon so einige Anhänger kennengelernt; allerdings kenne ich CvR nicht persönlich, sondern nehme das eben bei besagten "Anhängern" wahr - inwieweit das direkt von ihr in diesem Maße kommt, kann ich also nicht sagen!)
    immer als "alleinige Heilsbringer" (sorry, ein anderer Ausdruck fällt mir einfach nicht dazu ein) präsentiert, diese Arroganz, die von vielen AL-Anhängern vor sich hergetragen wird, alle anderen sind doof und können nix, etc. - die Leier kann ich nun mal gar net ab - wer mir mit solchen Argumenten kommt, fällt schon allein deswegen für mich durch, weil das keine sachliche Argumentation ist, sondern ich das als Angriff auf Andere sehe. Hätte(n) sie eigentlich gar net nötig, das vermittelt nur den Eindruck, daß man andere schlechtreden muß, um selbst besser dazustehen.

    Ich persönlich möchte viele verschiedene Methoden kennenlernen, einem Hund etwas beizubringen - dann kann ich mir für meinen Hund das so raussuchen und anwenden, wie er das am besten versteht. Und das lernt man nur, wenn man über den Tellerrand hinausschauen kann, will und auch darf. Und wenn man sich bei einer Schule unbeliebt macht, nur weil man den Namen eines anderen Trainers mal in den Mund nimmt oder gar wagt, sich ne Stunde dort anzutun, um andere Möglichkeiten kennenzulernen, dann wirft das bei mir Fragen auf (auch im Hinblick auf andere "Schulen", die in der Beziehung oft ähnlich agieren und mir deswegen ebenfalls suspekt wären!). Denn wer tolle Methoden hat, braucht doch an sich einen Vergleich nicht zu scheuen - oder sehe ich das falsch?

    Was ich aber generell bei AL sehr schön finde, ist, daß der Hund als Lebewesen einfach für voll genommen wird, und nicht einfach als "Arbeitsmittel" gesehen wird, bei dem man Knopf X drücken muß, um Ergebnis y zu erhalten ;-) Das sehe ich nicht bei allen "Schulen" so deutlich.

    Für eine Ausbildung würde ich mich jedoch lieber für eine Organisation entscheiden, die "einfach" nur Lerntheorie vom Hund und Wissen über Verhalten vermittelt, und nicht eine bestimmte Richtung als ausschließlich heilsbringend propagiert. Definitiv für keine, wo man anschließend in genau der Richtung weiterarbeiten müßte, weil man sich vertraglich schon vorher dazu verpflichtet, und schon gar keine, bei der ich hinterher 10tausende investieren muß, um überhaupt in deren Namen unterrichten zu dürfen, also dieses ganze Franchise-Zeugs.... So lang kann ich gar net stricken, um das Geld herzukriegen, das die Franchise-Gebühren abdeckt, bevor ich auch nur eine einzige müde Mark mit dem Gelernten verdienen kann, geschweige denn, daß man von dem Rest noch leben können sollte.....

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    Bei Leroy kürze ich nur mit der Schere ein bisschen. Scheren soll man Havaneser gar nicht, da sie keine Unterwolle haben. .....

    Die Begründung versteh ich jetzt nicht - beim Pudel heißt es, daß man sie scheren soll, und die haben auch keine Unterwolle. An der fehlenden Unterwolle kanns also nicht liegen.