Beiträge von BieBoss

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    ....
    Aber was spricht dagegen, der Freundin das Dokument zu geben?

    Ganz einfach - ein Impfpaß wird im Zweifel bei Streitigkeiten, wem der Hund gehört, von einem evtl. Richter als Indiz dafür gewertet, wem der Hund gehört. Sprich, wer den hat, könnte Eigentümer sein.

    In einem Fall von Unterschlagung (was ja manchmal bei hundlichen Scheidungsopfern vorkommt) kann also derjenige, der den Impfpaß hat, im Vorteil sein, wenns sonst keine Dokumente gibt, die das Eigentum nachweisen (wie z.B: einen Kaufvertrag mit dem Namen des Eigentümers drin).

    Klar - man erwartet bei ner Freundin sowas wie ne Unterschlagung nicht, und vertraut in der Regel, sollte man ja auch können! Aber bei wie vielen Ehepaaren haben sich die Partner auch vorher gekannt und zusammen gelebt und vertraut, daß sie mit dem Verbleib des Hundes im Fall einer Trennung umgehen können..... Sind alles nur Menschen...

    Zum Impfpaß - ich würde den auch im Original nicht aus der Hand geben. Wenn man innerhalb von Stunden zum Doc müssen sollte, dann sicherlich zu 99% nicht wegen ner Krankheit, gegen die geimpft werden müßte (selbst da würde es reichen, wenn die Freundin wüßte, daß er gegen alles aktuell geimpft wurde), sondern eher wegen akuter Verletzungen, und da fragt er Doc sicher net nach Impfungen, wenn der Hund geflickt werden muß.

    Ansonsten kannst als Kompromiß ja auch die entscheidenden Seiten rauskopieren und mitgeben, wenn Du auf Nummer sicher gehen willst. Dann besteht auch nicht die Gefahr, daß der irgendo verloren wird...

    Selbst beim gewerblichen Hundesitter muß man vielleicht den Impfpaß vorzeigen, damit er sicher ist, daß die anderen Hunde nicht vermeintlich gefährdet werden durch einen ungeimpften (hab da meine eigenen Ansichten *gg), aber doch net bageben? (mußte ich zumindest nie....)

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    ......(jaaaha, ich geh im Kleid zum Hundeplatz)......

    ...ach, Du liiiiiieber Himmel..... Ich glaub, als Gruppenleiter hätt ich Dich gefragt, ob Du Dich verirrt hast ud ich Dir helfen kann, ans Ziel zu kommen *gg

    Was trägst Du dazu: Gummistiefel, oder passende high heels?

    :lol: :lol:

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    ....achja, Maulkorb für die Öffentlichen muß bei uns auch noch mit rein

    Der würde bei mir dann am Gürtel hängen, also entweder Hosengürtel oder eben der Hunde-Führgürtel ;-)

    Auch für die Flexi ist am Führgürtel ein extra Haken mit nem Stück Gurtband, wo man die festmachen könnte.

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    ...Was muss in die Gassitasche
    Für Hundi: Leckerli (griffbereit!), Spielzeug (ggf. matschig), Kackebeutel (gibts da eigentlich n "schönes Wort" für?), Clicker/Pfeife (griffbereit!), (extra)-Leine, Napf, Handtuch, Futter
    Für Frauli: Handy, Schlüssel, Papiere/Geld, Wasserflasche, Kaugummi/Pfefferminz/anderer Kleinkram, Tempo, Essen, Buch/E-bookreader, Pullover, Handcreme etc.
    .......
    Sonstige Features die ihr euch wünschen würdet?
    2 Getrennte Bereiche, Möglichkeit die Leine zu befestigen (?)...

    Also - für mich ist die Ultimative Gassitasche die, die man gar nicht braucht ;-) Tütchen in die Hosentasche, Pfeife (notfalls Clicker, wenn Du magst - ich brauch den net unterwegs) um den Hals, und fertig. Leine wird notfalls um den Bauch gebunden, damit man sie dabei hat - aber eher als Alibi, laufen tun sie ohne. Und wenn man Leckerli mitnehmen will, tut´s auch so ne kleine Leckerlitasche, die am Gürtel befestigt werden kann. Ich kam mir irgendwann total albern vor, als ich fürs Gassi mehr mitnahm als wenn ich 3 Nächte irgendwo außer Haus übernachtet hätte *gg Seitdem bin ich da eher Minimalist... Spieli für den Hund findet sich unterwegs (Tannenzapfen zum Apportieren für Biene oder einfach Werfen für Bossi, damit er was zum Hetzen hat) oder ist eh dabei: ich habe eine bestimmte zum Multitasking verdonnerte Leine, mit der er auch mal wild zergeln darf, wenn er sich austoben möchte, ich kann ihn die auch suchen lassen, und als Bestätigung wird dann damit gezergelt, Biene braucht gar kein Spiele, für die ist Feld-Wald-Wiesen-Agility das Coolste überhaupt- oder ich versteck den Schlüsselbund zum Wiederfinden-lassen. Ne Decke zum Hinsetzen in die Wiese kann man sich mit wasserdichten Überhosen sparen, und wenns regnet, tut auch ne Regenjacke ihren Dienst, dafür brauch ich keinen Schirm. Ne Jacke oder nen pulli kann ich mir um die Hüften binden, da brauch ich keine Tasche für, und das Ding ist griffbereit. Selbst draufsitzen kann man - spart auch die Mitnahme von Decken.

    Leider ist es ohne Tasche nicht immer möglich, für längere Märsche nehm ich daher meine fette DEUTER Bauchtasche (das Modell gibts offenbar leider nimmer - aber die hat Platz für 2 Flaschen-also für mich und Hund- und ein Riesenfach für Spieli/GPS-Gerät/Kamera und mehr, wo man innen dann noch getrennt Ausweise o.ä. reinstecken kann, ist abwischbar, 2 Mini-Fächer seitlich für Tütchen, Leckerli o.ä., vorne dran noch ein Fach (da kommt dann der Schlüssel und Handy rein) und noch Gurte, wo man außen was dranschnallen kann - das reicht dicke für ganze Tagestouren).

    Wofür braucht man unterwegs nen Napf? Wenn ich länger unterwegs bin, nehm ich ne Flasche mit Wasser mit (diese Iso-Drinks gibt´s doch in so Flaschen, die man dafür schön mitnehmen kann, oder halt ne Fahrradflasche) fürn Hund, der säuft mir aus der Hand und fertig. Die Flasche kommt dann in ne Bauchtasche - aber zum normalen Gassi brauch ich das net. Und auch ein Handtuch für unterwegs - wozu? Das kann doch vor der Wohnungstür liegenbleiben, wenn man das nach nem Schlammspaziergang brauchen sollte, bevor man die Wohnung betritt?

    Zum Essen brauch ich beim normalen Gassi nix unterwegs, Bücher und Handcreme auch net, weil ich ja mit dem Hund geh. Und wenn ich eine so große Wanderung mache, daß ich zwischendurch echt Lesepausen machen möchte, dann kommt tatsächlich mal ein Rucksack in Betracht. Da passen dann auch, wenn man will, eine Decke o.ä. rein (ah-meintest Du das Handtuch zum Draufsitzen vielleicht?) und was zum Essen. Ansonsten gibt´s hier in der Fränkischen an jeder Ecke Biergärten ;-)

    Wenn ich nix Großes mitnehmen will, sondern einfach nur ne mehrstündige Tour mache, nehm ich den Hüftgürtel, da kann ich die Hunde dann dran führen, wenn grad Wildgefahr besteht, oder an Straßen, und habe die Hände frei, Wasser brauch ich dann meist nicht, weil ich hier die Wege kenne, wo es Bäche o.ä. gibt für den Hund, die Wege such ich mir dann eben entsprechend aus.

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    .....BieBoss, wie wurde denn dein "Rausschmiss" begründet?

    Man teilte mir (über die Person, über die ich auch den ersten Kontakt mit denen gekriegt habe, nichtmal direkt!) mündlich mit, ich bräuchte mich dort nicht mehr sehen zu lassen, weil ich mich im DF an der Hetze gegen B.E. und die Rudelstellungstheorie beteiligt hätte. Obwohl ich ja immer versucht habe, objektiv zu berichten, was ich gut und was ich unpassend finde. Aber schon das war offenbar nicht mehr legitim.

    Naja - ob sie mir vorher im Forum was dazu geschrieben hatten oder ne PN auf ihrer Website, das weiß ich nicht, weil ich da zu dem Zeitpunkt eh schon lang nimmer reingeschaut hatte.... *gg

    Es gibt doch gerade Leberwurst auch in so kleinen Portions-Döschen wie die Marmelade, die man oft im Hotel/Pensionen am Buffet bekommt (bei Metro & Co.). Oder auch in Mini-Würstchen-Form im Wupermarkt-Kühlregal. Da könnte man ein Loch ins eine Würstchen-Ende pieksen und immer ein bisserl was rausquetschen. Das ist dann nach einem Gassigang oder einer Übunghalt leer, dann schmiert nix mehr.

    Ansonsten kannst doch auch Wienerle in kleine Stückchen schneiden o.ä., in der Menge, die Du halt gerade an einem Tag brauchst. Dann wird nix eklig (ok, bei 50 Grad im Schatten schon - aber wer will da noch was arbeiten mit dem Hund *gg).

    Ich mag die Leberwurst-Tuben eh net so gern, finde, das Zeugs geht total schwierig raus, ich muß da immer total fest drücken, bis da was rauskommt.

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    ......
    Soweit ich das gelesen habe von "Anhängern", gibt es nur die Möglichkeit die Hunde abzugeben bzw. zu tauschen, ansonsten werden sie den Rest ihres Lebens still und heimlich Höllenqualen erleiden bzw. irgendwann "explodieren".

    Ja - aber kannst auch die dazu passenden Hunde (Stellungen) dazuholen. Wenn z.B. einer "dazwischen" fehlt in der Folge Deiner Hunde, kannst den noch holen, oder einem Einzel-Hund fehlt sein "Wächter" und er ist dadurch überfordert, dann kannst Du Dir gezielt einen solchen suchen. Man muß ja net gleich mit allen 7 Hunden anfangen, das ist zwar der optimale Zustand, aber es geht ja auch darum, die Situation für einen Hund in falscher Kombination zu verbessern. Gehen würde z.B. auch ein komplettes vorderes oder hinteres Teilrudel, so wie ich das damals verstanden habe, oder eben ein MBH mit seinem Wächter o.ä.

    Du kannst auch unpassende Hunde daheim trennen, möglichst viel Zeit mit ihnen einzeln verbringen, damit sie nicht so viel Streß haben. Ist halt voll aufwendig und auch nicht optimal, aber besser als sie dauernd zusammen zu lassen und alles gemeinsam zu machen mit beiden Hunden.

    Oder Du versuchst, im Zusammenleben mit dem Hund den fehlenden Part bzw. dessen Aufgaben wahrzunehmen. Willst Du also z.B. den Wächter "ersetzen", schickst Du den Hund halt hinter Dich beim Gassi oder in komischen Situationen. Oder wenn Du nen einzelnen V3 hast, der gern nach vorn rausläuft ohne Begrenzung durch seinen mittleren Bindehund, kannst Du ihm diese Grenzen setzen, indem Du ihn dann eben zurückrufst oder gleich forderst, daß er bei Dir läuft, und andersherum eben verhinderst, daß er auf Leute/andere Hunde zurennt, ohne von Dir die Freigabe dazu gekriegt zu haben. Weil im idealen Rudel nur der mittlere Bindehund die Freigabe für die Jagd oder ein "abchecken" durch den V3 gibt. Von der Idee her finde ich das alles ja gar nicht schlecht, wenn man z.B. einem unsicheren Hund Sicherheit oder Halt geben möchte, denn meist erscheinen die Leute ja auf so nem Seminar, weil sie bereits Probleme erkannt haben. Oder um einen Hund, der eher selbständige Entscheidungen trifft, in seinem Verhalten dem Halter zu erklären, indem man ihn zum "Leithund" macht. Ist halt recht bildlich gesprochen, aber mancher versteht´s so vielleicht besser, was sein Hund braucht, um besser mit ihm umgehen zu können. Aber dann muß man das auch als Hilfe sehen, und nicht als revolutionäre neue Erkenntnis verkaufen, die nur eine Person auf der Welt erkären kann - und das ist der Punkt, wo´s halt bei mir aufgehört hat.

    Als Problem empfand ich, daß Dich zwar keiner zwingt, unpassende Hunde zu trennen, aber wenn Du es trotz der Empfehlung nicht machst, kommt die Frage, was man dann überhaupt dort will, wenn man nicht bereits ist, zugunsten des Hundes zu handeln, und niemand ist dann bereit, seine Zeit mit Dir zu "verschwenden", die nimmt man sich dann wohl lieber für willigere Kunden (das ist mein persönlicher Eindruck bzw. auch Erfahrung und keine bloße Behauptung). Man wird dann hingestellt wie der letzte Egoist und Tierquäler - und mit solchen Leuten wollen sie nichts zu tun haben, weil es ja nur um das "Wohl der Hunde" ginge. Find ich kontraproduktiv - denn wenn jemand sich (noch) nicht entschieden hat, seine unpassenden Hunde zu trennen, (oder auch nur mal etwas kritisch hinterfragt hat!) wird er es dann mit Sicherheit nicht mehr tun, wenn ihm von denen so begegnet wird..... *gg

    War selbst auf Seminar bei B.E., spreche also aus eigener Erfahrung, und bin infolge kritischer (aber keineswegs negativer!) Würdigung hier im Forum in einem anderen Thread übrigens dann bei denen auch aus dem Forum geflogen..... *gg
    Hab tagelang geweint..... :lachtot: :lachtot: *ggg

    Meine Frieda mußte 2010 operiert werden wegen etlicher Knoten an der Gesäugeleiste. Da war sie schon ca. 9 Jahre alt. Der Doc hat die Dinger rausgenommen, dazu die eine halbe Gesäugeleiste, den Rest aber dringelassen. Die Knoten waren tatsächlich bösartig lt. Labor, aber das umgebende Gewebe der Knoten war lt. Labor alles gesund, also ist alles sauber rausgeschnitten worden, was bösartig war.

    Einzig 2 Knötchen sind seitdem noch da, aber die wachsen nicht, daher lasse ich sie, wie sie sind, beobachte aber genau.

    Kastriert wurde Frieda nicht; nachdem ich sie aus dem Tierschutz hatte, konnte mir nämlich keiner sagen, ob schon kastriert oder nicht (dazu müßte man sie wahrscheinlich aufmachen, ne Naht ist nicht sichtbar - und sie hatte nur einmal seit sie da ist sowas wie eine Läufigkeit, aber auch nur so schwach, daß ich mir da nichtmal sicher war. Wahrscheinlich altersbedingt seither nicht mehr-kann das sein?). Allerdings - die Naht von der OP damals 2010 fühle ich heute noch, weil das etwas wulstig ist, und die ziemlich lang ist und im Zickzack von rechts nach links zur anderen Milchleiste führt - ne Kastra-Narbe würde man dann doch bestimmt auch spüren können, auch wenn die natürlich kürzer ist?

    Ansonsten weiß ich nur, daß es hier doch immer heißt, zur Krebsprophylaxe, wenn überhaupt, dann spätestens nach der 1./2. Läufigkeit kastrieren, ansonsten sei die vorbeugende Wirkung gleich null?

    Ich würde an Deiner Stelle, solange nicht mal sicher ist, ob der Knoten bösartig ist, nix groß rausschneiden lassen außer dem Knoten selbst. Und hinterher halt beobachten. Sollte sich im Labor anschließend herausstellen, daß der bösartig war, kann man immer noch mal mit dem Doc über die Entfernung der Gesäugeleisten reden (das hatte meiner auch in Aussicht gestellt für den Fall, falls weitere Knoten dazukämen). Das muß dann eh auf 2mal passieren, weil die Haut zum Zusammenflicken wohl sonst nimmer reicht ;-) Da noch eine Kastra draufzusetzen, wäre für mich jetzt übertrieben.... Außerdem wär´s dann die 3. große OP nach der Gesäugeleisten-Entfernungssache in Folge, und der arme Hund soll ja irgendwann auch mal wieder Hund sein dürfen, und nicht von einer OP in die nächste schlittern *gg Das wär mir echt too much....

    Frag aber am besten nochmal eine Tierklinik, was die dazu sagen, bevor Du den Hund unters Messer legen läßt - evtl. haben die mit solchen Dingen eine größere Erfahrung, die Ärzte dort sehen einfach mehr verschiedene Hunde und haben evtl. andere Behandlungsmöglichkeiten/-ideen als der normale Haus-TA.