Beiträge von BieBoss

    Klingt für mich fast ein bißchen wie Unsicherheit. Sicherheit geben ist eine gute Idee - aber die kriegt er mit Sicherheti (schönes wortspiel) nicht, indem er von Fremden, die er komisch findet, zwangsbekuschelt wird!!

    Im Gegenteil: kommen Fremde, wird er auf seinen Platz gebracht (notfalls anfangs mittels Leine fixiert). So wird ihm klar, er hat das nicht zu klären, wer die Bude betritt (das scheint ihn etwas zu überfordern), und IHR seid diejenigen, die das regeln.

    Besuch wird ferngehalten von ihm, die sollen ihn in Ruhe lassen.

    Klappt das und der Hund bleibt dann mal ruhig, auch wenn ein Gast sich im Haus bewegt, dann darf er ohne Leine liegenbleiben. Aber bei jeder Reaktion, die den Gast in der Bewegung einschränkt, wird er wieder auf den Platz geschickt. Nähert er sich freundlich oder läßt die Leute links liegen, bekommt ein von EUCH ein Leckerli (wenns der Gast gibt, macht man ihn ja damit wieder interessant für den Hund! Das würde ihn anfangs wieder überfordern.) oder verbales Lob, anfangs wirklich bei jedem Abwenden, wenn er z.B. hingeschaut hatte.

    Bei nem "normalen" Hund würde ich sagen, irgendwann Besucher schönfüttern - aber bei einem eh schon unsicheren Hund würde ich erstmal daran arbeiten, daß dieser Besuch grundsätzlich ignoriert, damit er versteht, daß er nichts zu regeln braucht, und Ihr für seine Sicherheit sorgt. Erst wenn das klappt, dann könnt Ihr später dem Gast sagen, daß er dem Hund mal ein Leckerli reinschiebt - aber bitte genau in dem Moment, wo er freundlich ist, wegguckt, oder so, nicht wenn er grad grummelt oder die Nackenhaare aufstellt - da muß dann halt das timing stimmen..... Sonst kannst Dir damit alles wieder kaputtmachen, wenn der Hund quasi für das Grummeln beim Gast bestätigt wird. Wenn er grummelt, aber nicht schimpfen, sondern einfach wieder ins sichere Körbchen schicken! Er darf ja äußern, wenn ihm wer unheimlich ist, aber er muß lernen, daß die Alternative zum sich-verteidigen das sichere Körbchen ist, und IHR ihn dann beschützt. Die Lösung ist also nicht Vorgehen, sondern weggehen von der Person.

    Und nochwas: einen Hund, der so bei Fremden reagiert, den würde ich NIE nicht mit nem Sitter alleinelassen. Stell Dir vor, der stellt die an die Wand oder greift sie an (das braucht ja nur ein Zwicken/Warnschnappen zu sein, dann habt ihr nen Schadensersatz oder Schlimmeres an der Backe!), weil sie sich nach dem Kind bückt!! Wenn der Sitter da ist, kommt Hundi in anderes Zimmer, Schlüssel rumgedreht (und versteckt! Die Leute kommen auf die Dümmsten Gedanken!), und fertig. Geht da bloß kein Risiko ein....

    PS: Sicherheit gewinnt der Hund auch durch eine verläßliche Führung, d.h. Klarheit, was er darf und was nicht, immer dieselbe angemessene Reaktion auf sein Verhalten oder auf ein Fehlverhalten, dadurch, daß Ihr Dinge für ihn klärt. Sicherheit bekommt er auch, wenn er Euch besser kennt und die Bindung da ist. Das kann man durch gemeinsame Erlebnisse und Erfolge und Spiel gut erreichen.

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    Aha da hab ich ja einen tollen Tierarzt. Naja er empfiehlt ja auch eine Kastration VOR der ersten Läufigkeit.... :xface:

    Also muss ich kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich nicht auf den Infozettel reagiere....
    Danke :gut:

    Brauchst Du nicht, nein ;-) Selbst denken ist immer gut.

    Sollte der Arzt sich "anstellen" mit dem 3Jahresabstand (die bringen da manchmal die schrägsten Argumente), dann such Dir ne Klinik, die in 3-Jahres-Abständen impft. Die leben weniger von Impfungen (so erkläre ich mir das immer), sondern eher von kranken/verletzten Hunden und OPs, insofern denke ich, daß die meisten da nicht partout jedem ne jährliche Impfung reindrücken werden. Aber die Haus-Tierärzte leben halt zum Gutteil von den Impfungen, und argumentieren daher meist für die jährliche Impfung......

    PS: gesetzlich bist Du in D zu überhaupt keiner Impfung verpflichtet - nur, daß Du das nicht aus dem Blick verlierst! Einzig mögliche Konsequenz: wenn Dein Hund im Wald vom Fuchs gebissen wird (oder sich sonstwie angesteckt haben könnte), und Du kannst dem Doc keinen Tollwut-Impfschutz nachweisen (und da reicht der 3jährige, wenn er so bescheinigt ist), muß er den gem. gesetzlichen Vorschriften einschläfern.
    Will heißen, nicht-Impfen ist bei Tollwut u.U. gefährlich - nichtsdestotrotz aber nicht strafbar.
    Alles andere sind nur vorsorgliche Impfungen, die aber nicht gesetzlich vorgeschrieben sind.

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    ....
    Auslauf geht doch wegen den Hunden nicht. Die würden die Ratten töten. Und wenn ich sie zum Auslauf irgendwo ins Bad oder so setze fühlen sie sich da auch sehr unwohl, wenn sie nicht selbst wieder zurück in den Käfig können.

    Hm - kenne ja Deine Wohnung nicht - aber wenn Du täglich die Hunde mal ne Stunde ins Schlafzimmer verfrachtest, sodaß die Ratten rennen können? Die Hunde werden´s überleben, und eine Stunde täglich Freilauf für die Ratten ist schon tausendmal besser als gar kein Freilauf!

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    das kann funktionieren, muss aber nicht. es gibt hunde, die ihre schonhaltung nie mehr aufgeben, auch wenn der schmerz wieder weg ist, leider.

    Stimmt - aber es ging ja darum, daß die kurzzeitige Schonhaltung nach einer OP sicherlich weniger riskant ist als die Schonhaltungen, die der Hund jetzt schon die ganze Zeit draufhaben muß gemäß den Beschreibungen, weil er ständig Schmerzen an den Füßen hat.

    Außerdem: selbst wenn die Schonhaltung nicht weggehen sollte nach der OP: wenigstens die Schmerzen an den Füßen sind dann weg...... Und dann kann man evtl. Fehlstellungen durch die Schonhaltung mit Physio begegnen. Solange der Hund aber Schmerzen beim Laufen haben muß, wird die Physio nicht viel helfen, weil er direkt nach der Behandlung mit dem ersten Schrit wieder in die Schonhaltung fallen wird.

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    ....... Unser TA sieht das Problem in der Fehlbelastung und den daraus resultierenden Folgeschäden. ...

    Das kann ich nachvollziehen - aber hat sie keine Fehlbelastungen, wenn sie gerade Schmerzen hat und daraus resultierende Folgeschäden? Ich denke, lieber einmal ein paar Wochen jeweils einen Fuß schonen, als lebenslang nicht anständig auftreten können - in der Zeit nach der OP, wo die Füßchen noch sehr schmerzempfindlich sind, halt etwas schonen und evtl. vom Physiotherapeuten zeigen lassen, wie man den Rücken massieren kann zur Entspannung und Verhinderung von dauerhaften Fehlstellungen. Fehlbelastungen ergeben sich eh nur beim längeren Laufen unter Schmerzen, und Du sagst, ja, längere Strecken gehen derzeit eh nicht.

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    .....
    @ Chatterbox
    Jo, der Kostenfaktor ist nicht zu unterschätzen. Habe ich zeitweise so gemacht. Aber selbst hier bei Roller etc. zahle ich für einen Rest in der entsprechende Größe rund 50 Euro. Und ich muss halt auch zusehen, das ich das ganze dann zeitnah entsorge, denn ich kann den Teppich so nicht im Keller lagern bis Sperrmüll ist :hust: Habe für Nachts auch ausprobiert alles doppellagig mit Decken und Handtüchern auszulegen. Komm dann nur mit dem Waschen nicht hinterher (und alle wegschmeissen geht auch hier bei ins Geld) und etwas geht trotzdem immer durch.

    Ich hab in meinem Schlafzimmer jetzt Laminat verlegt, weil Frieda anfangs auch öfter mal "undicht" war, weil sie neues Futter immer anfangs nicht vertragen hat, und manchmal dann was daneben ging. Irgendwann hat´s mir dann auch gestunken, im wahrsten Sinne des Wortes ;-)

    Um das Laminat nicht zu ruinieren bei Notfällen, hab ich einfach jetzt so Flickerlteppiche draufgelegt, die werfe ich bei Bedarf (Schmodderfüßchen oder Pfützen - kommt aber so gut wie nimmer vor *gg) in die Maschine, und fertig. Damit wird das Laminat auch nicht gleich patschnaß, und quillt daher nicht auf. Muß man halt die Stellen früh lüften, die frisch eingenäßt wurden, also kurz durchwischen und erst trocknen lassen, bevor wieder ein Flickerlteppich draufkommt.

    Sowas meinte ich:
    http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/50204778/
    (gibts ja in tausend Farben, und die halten bei mir die Waschmaschine gut aus)

    Das wäre zumindest ne relativ günstige Lösung - auch wenn die Waschmittelmenge sich wahrscheinlich im Vergleich zu bisher erhöht.... *gg

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    .......Dreibeinige (und sonstige gehandicapte Hunde) sind ja so arm und leiden nur...


    Ja - DEN lieb ich auch ganz besonders, wenn ich mit meiner Blinden unterwegs bin.... Der aaaaarme Hund...... (das beleidigt mich immer ganz persönlich, weils impliziert, daß sie es bei mir nicht gut hat!).
    Einmal wurde ich von nem bekannten sogar gefragt, ob es für den Hund nicht besser sei, wenn sie eingeschläfert würde, weil sie doch leiden würde unter der Blindheit..... No comment.... (sie hatte sich dabei gerade breit grinsend in der Sonne im warmen Gras gewälzt....Sah mir nicht wirklich unglücklich aus *gg)

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    .......Wenn man einen Hund hat, hat man ja kein Leben mehr :ugly:


    Genau - deswegen hab ich ja auch mehrere..... *gg

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    Oh mein Gott, ich bin gerettet, bzw meine Schoki. Das ist kein Speck seit 20 Jahren an meinem Bauch, das ist nen Wurmbauch. Danke für die Aufklärung. :gott: :lol:

    Hihi - manchmal wünschte ich mir, dem wäre so - immerhin, gegen nen Wurmbauch helfen schon ein paar Tabletten *gggggg