Beiträge von BieBoss

    Ganz ehrlich: dazu gabs schon etliche Threads. Mit dem Inhalt, daß man sich da bei genau dieser Firma besser nicht meldet, weil man die dann nie wieder los wird, und sie einen belästigen bis zum Gehtnichtmehr...... Müssen wohl recht penetrant sein, dann auch was zu verkaufen. Geh mal durch die Suche hier im Forum, dann findest Du es.....

    3 kostenlose Krümel Futter wären mir den Streß nicht wert....

    Weil wir hier grad so schön auf Kindern rumgehackt haben *gg - meine Begegnung von heute früh:

    Ich unterwegs mit Frieda. Stehen an Ampel, nachdem grad ein kleiner fettgefressener Terrier sie richtig böse angeknurrt hatte und drauf wollte. Die HH hat´s vorausschauend geschafft, ihn festzuhalten *bravesfraule, aber er stand da halt grad nur nen Meter neben uns kurzfristig. Naja - nachdem Friedalinchen es ja mit anderen Hunden (noch dazu, wenn diese über sie herfallen wollen, und die Absicht hatte der ja lautund deutlich kundgetan, nicht nur mit der Stimme, er zog auch in ihre Richtung) nicht so wirklich hat, wurde sie nervös und kläffte ein paarmal im Streß, während wir schon über die Ampel liefen. Kam uns ein älterer Mann entgegen, mit Stock, etwas unsicher zu Fuß, und plärrt uns doch glatt an"Halts Maul, Du Scheißköter!"

    Ich hab ihm dann reichlich bissig (bei sowas platzt mir dann auch mal der Kragen) entgegnet, daß der "Scheißköter" im Gegensatz zu gewissen anderen Leute am Orte wenigstens nicht im Schweinsgalopp durch die Kinderstube durchgerast ist, sondern etwas Erziehung genossen hat. Konnt´s mir einfach nicht verkneifen, und bei solchen Leuten kann man sich glaub ich jegliche Diskussion sparen...... ;-(

    Da kann man nur sagen: Alter schützt offenbar vor Torheit tatsächlich nicht....

    Da arbeitet man jahrelang daran, daß der Hund in Hundebegegnungen nimmer vollkommen panisch wird, hat ne etwas blöde Situation, die sich nicht umgehen ließ (die kam halt da grad ums Eck), und nur, weil die Süße dann ganz kurz mal die Krise kriegt, muß man sich von so nem alten ..... (ich aktiviere meine Impulskontrolle und schreib nicht, was ich grad über den denke) beschimpfen lassen? Nicht mit mir.....

    Zitat

    BieBoss:
    Also ich weiß ja nicht, aber ich finde, daß Veranstaltungen wie "Hamburger Dom", "Heinerfest" etc. zu Nachmittagszeiten schon den Kindern und den Familien gehören. Zumindest gibt es dort dann nicht umsonst den Familienrabatt. Vom Promille-Ü40 Rabatt hab ich da noch nix gelesen. :-)
    ....

    Hihi - Du mußt nicht von mir auf andere Volksfeste schließen - bin mir schon bewußt, daß das hier aufm Kaff anders abgeht als bei nem größeren Volksfest. Hier gibt´s höchstens mal nen Autoscooter für die Jugendlichen, ne Schiffschaukel, und ansonsten Bierzelte, in denen sich die Leute dumm saufen. Wir haben hier mit eingemeindeten Käffern ringsrum 15.000 Einwohner oder so, alles, was jung ist, flüchtet Richtung Stadt. Kein Vergleich also mit Hamburg oder so.... ;-)

    Naja - die größeren Volksfeste (hier: Nürnberg oder Oktoberfest München) meide ich wie die Pest wegen der Preise und der Menschenmassen, das ertrag ich net. und bei solchen Preisen wundert es mcih immer wieder, wo die Leute das Geld her haben, oft 2-3 Kinder nen ganzen Nachmittag über zu bespaßen....

    Zu dem Ü40-Rabatt - vielleicht sollt ich auch mal danach fragen, vielleicht macht nach der 3. Maß sogar die Gesellschaft dieser Leute Spaß? Oder die saufen nur so viel, um den Nachbarn zu ertragen... wer weiß *gg

    Meine Ideen dazu:

    Zitat

    ...Wie kann ich dem Hund seriös gegenübertreten? Und bestimmt aber ruhig von ihm verlangen einfach mal locker zu bleiben?

    Wir - nein ich - versuche ohne viel gerede und geschreie meinen Willen durchzustezten. Bei Mann, Hund und Kindern. Gelingt halt auch nicht immer ;-)

    ;-) Klar - sind doch alle nur Menschen....

    Naja - wenn Du z.B. ein Sitz möchtest, und er macht´s net gleich, dann besteh einfach darauf. Notfalls nochmal ein "Hey!" oder so, und mit dem Blick fixieren, bis ers dann macht.

    Wenn jemand entgegenkommt, ein kurzer Abbruch: z.B. ein Nein, und Du drehst Dich frontal vor ihn und drängst ihn ein-zwei Schritte zurück - dann umgehend Lob, wenn er zurückgeht, und dann nimmst ihn z.B. mit nem "Fuß" oder so mit, an dem Anderen vorbei. Da spielt Timing ne ganz große Rolle - sobald er sich aufmanteln zu wollen scheint, schon der Abruch und das Alternativkommando, Letzteres in bestimmtem Tonfall (ich glaub, das dürfte, wenn Du unsicher bist, Dein Hauptproblem sein: wenn Du Dich nicht durchzusetzen traust, merkt der Hund das. Dein Tonfall muß ganz bestimmt sein, sodaß er am Tonfall schon merkt, Du wirst das jetzt durchsetzen, Du WILLST das jetzt, Punkt!). Und sobald er einen Schritt macht, sich richtig zu benehmen, sprich, dann schön mit Dir mitläuft (weil er beim ersten Mal völlig verblüfft sein wrid über den neuen, sicheren Umgangston), dann lobst Du sofort ganz freundlich: "Ja, feiiin, sooooo will ich das." Sprich, immer abbrechen, wenn er nur Ansätze macht, und gleich richtiges Verhalten bestätigen, damit er auch weiß, was er tun soll.

    Dazu auch Grenzen setzen, auf deren Einhaltung Du IMMER bestehst. Lieber nur wenige, aber diese konsequent eingehalten, damit er sieht, Du bist verläßlich und konsequent.

    Du könntest auch anfangen, nur noch unterwegs für gutes Verhalten Futter zu verteilen, sodaß er seine komplette Ration unterwegs über "anständiges" Benehmen verdienen muß. Sprich, geht er schön mit Dir an jemandem vorbei, gibts halt was.

    Außerdem könntest Du einführen, daß er, egal, was er will, erstmal was dafür tun muß. Will er frei laufen (z.B. in nem sicher umzäunten Bereich ohne Fremde Leute drin), dann soll er sich absetzen und Dich angucken, bevor Du Freigabe zum Flitzen gibst und die Leine löst. So soll er dann lernen, erstmal Dich "zu befragen" (besser ausgedrückt: sich auf Dich zu konzentrieren), bevor er etwas tut, Deine Entscheidung (Freigabe oder nicht) zu akzeptieren, und daß DU den Schlüssel zum Erfolg hast. Wenn DU nicht willst, was er möchte, dann kriegt er es nicht. Sodaß er sich immer mehr an Dir orientiert, von sich aus nach Dir umdreht, ob Du zu der aktuellen Situation etwas sagen möchtest, und letztlich dann auch in kritischen Situationen sich erstmal nach Dir umdreht, ob Du Freigabe zum Pöbeln erteilst oder eben nicht. Weil DU entscheidest, egal, über was. Dafür muß man nicht den Chef raushängen lassen oder den Hund trietzen, sondern da ergeben sich tausend Situationen im Alltag. Füttern? Hund soll Platz machen, Dich kurz angucken. Gassi? Hund kann Sitz machen, Dich angucken, dann gesittet rausgehen mit Dir. Ball spielen daheim? Hund kann den Ball apportieren und darf zur Belohnung ne Runde mit Dir spielen.

    Je mehr er so lernt, sich an Dir zu orientieren, desto weniger wird er selbständig Entscheidungen treffen, zl.B. ob der Passant jetzt für Euch bedrohlich ist oder nicht, und Dir die Entscheidung überlassen.

    Im Alltag souverän sein: "komischen" Situationen gelassen begegnen. Siehst Du wen, der Deinem Hund "komisch" erscheint, dann reagier darauf. Der Hund kommuniziert evtl. schon auf Entfernung, daß der Kerl da vorne komisch ist. Dann nimm ihn, geh nen großen Bogen um die Person. Damit zeigst Du ihm, daß Du seine Sprache verstehst, seinem Bedürfnis, dem auszuweichen nachkommst, gibst ihm also ein Feedback, und er lernt, Dir zu vertrauen. Und wenn´s nur ist, daß Du dann sagst "der ist ok, komm, weiter!", in ruhigem Ton, der ihm klar macht, daß Du die Situation im Griff hast, den Anderen gesehen hast und für ungefährlich einstufst, und er sich nicht kümmern muß.

    Konsequent sein: jedes geforderte Kommando durchsetzen. Kommando selbst schon in einem Tonfall geben, daß er weiß, Du wirst jetzt darauf bestehen, daß er das macht, und nicht eher vom Fleck bewegen, bis er es auch durchgeführt hat. so nach Motto: "ich warte.....!!", wenn ers net gleich macht.

    Immer gleich reagieren: geht er an den verbotenen Eßtisch, wegschieben, ins Körbchen bringen. Nicht heute NEIN sagen, morgen aus der Küche aussperren, und übermorgen Wasser spritzen. Das verunsichert, Hund weiß nie, womit er zu rechnen hat. Der muß lernen: "Eßtisch tabu, sonst Körbchen". Nicht heute Körbchen, morgen angeschrieen werden, übermorgen fällt ihm der Teller auf den Kopf oder so (ich übertreibe bewußt zur Verdeutlichung, unterstelle Dir jetzt also nicht, daß Du mit Tellern um Dich wirfst *gg), und am Sonntag, bei der Omi, die steckt ihm dann am Ende sogar noch ein Würstel zu, wenn er am Tisch steht..... ;-) Also Grenzen setzen, einhalten, und bei Nichteinhaltung immer dieselben Konsquenzen. wie soll er sonst wissen, was er tun soll, und was doof ist?

    Regeln geben, die Verläßlichkeit demonstrieren. Eine kann sein, daß er, wenns klingelt, mit nem Knochen ins Körbchen gehen darf. Eine weitere, daß dieses Körbchen für egal wen (und vor allem Besucher!) absolut tabu ist, daß er dort sicher ist. Das kann auch heißen, daß der Hund, nachdem er vormittags ausgelastet wurde (nur als Beispiel), dann nachmittag,s wenn Tochtermit Freundin zum Hausaufgabenmachen heimkommt, auf seinem Platz (gesichert) liegenbeibt und zu ruhen hat. Ein Hund, der weiß, daß jetzt Ruhezeit angesagt ist, denkt weniger darüber nach, ob er jetzt sichern muß oder nicht, er weiß einfach, daß das gerade nicht gefragt ist. Körbchen = "Frauchen kümmert sich, ich kann entspannen."

    Auch ein generell geregelter Tagesablauf kann einem Hund Sicherheit und Verläßlichkeit demonstrieren. Also, früh um 8 Gassi für 2 Stunden, dann Ruhezeit. Mittags kurz auf die Wiese, pinkeln, ne Runde spielen, dann Ruhezeit. Abends kommt der Mann heim, mit dem kurz in den Garten oder raus, dann Gruppenkuscheln vorm Fernseher. Zum Essen liege ich grundsätzlich im Flur und gucke zu. Wenn ich dabei im Körbchen liegenbleibe, gibt´s mal nen Knochen.

    Wenn Du ein bißchen überlegst, gibt´s im Alltag also tausend Möglichkeiten, verläßlichketi und Souveränität zu demonstrieren. Das sind alles Dinge, die im Alltag umgesetzt werden können und Dich keine zusätzliche Zeit kosten.

    Jedenfalls solltest Du nicht, wenn Du ihn mal bei Unsinn erwischst (klauen in der Küche o.ä.) plötzlich losplärren oder ihm eins überziehen und damit den Chef raushängen lassen (ich spiele wieder auf die Empfehlungen des Mannes der Trainerin an), sondern Du kannst da vielleicht sogar mit nem Lachen und einem "Hey, Du Kröte - raus hier!" reagieren. DAS ist Souveränität. Macht ja nix, räume ich halt nächstes Mal weg, das Eßbare. Hund merkt, Dich bringt sowas nicht aus der Ruhe, und Du bist trotzdem konsequent, weil Du ihn ja rausschickst aus der Küche. Das gibt Sicherheit.

    Ich würde Dich zu gerne mal im Umgang mit dem Hund sehen - denn der Hund bewertet nicht nur Deinen Tonfall und Gestik, Mimik, sondern auch Deine Körperhaltung. Die zu lesen, darin sind Hunde ja Meister. Und ich glaube, das ist am ehesten der Punkt, an dem Du wirst arbeiten müssen: das zu meinen und durchsetzen zu wollen, was Du vom Hund verlangst (lieber nix verlangen, wenn Du grad keinen Bock/keine Zeit hast, es durchzusetzen), und dies deutlich zu machen sowohl durch eine feste (nicht laute!) Stimme und sichere Körperhaltung. ;)

    Was noch hilft: sich rechtzeitig klar machen, wie man reagieren könnte, sodaß man in der Situation selbst dann die Optionen schon im Hinterkopf hat. Kann man ausweichen, wenn jemand kommt, wenn ja, wohin. Oder kann ich den Hund am Rand absitzen lassen hinter mir an einem engen Weg. Wie bremse ich ihn, wenn er pöbelt (umdrehen, weggehn, oder ich geh frontal auf ihn zu und dränge ihn ab, oder lege ich ihn in dem Moment einfach ins Platz (wenn das dann überhaupt geht in der Situation)). Notfalls vor dem Gassigang in kritischen Gegenden (oder wenn man Begegnungen gesichert üben möchte) den Weg komplett im Kopf haben und Stellen durchgehen, wo es "eng" werden könnte, wenn jemand entgegenkommt, der dem Hund suspekt ist. Wenn Du dann in der Situation selbst bist, kannst Du schneller und sicherer reagieren, und dadurch die Gefahr minimieren, dem Hund zeigen, daß Du echt in der Lage bist, was zu regeln, und bis selbst einfach sicherer, und genau das strahlst Du dann auch aus, das merkt der Hund.

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    ... Es geht hier nach deren Ansichten darum, für den Hund immer unberechenbar zu bleiben. Beispielsweise plötzlich aufzustehen und von den Hunden irgendwas verlangen. Sie sollen sich nie sicher sein, wie das Herrechen tickt oder wann es was macht...


    .... und das ist das Dümmste, was man überhaupt machen kann, siehe mein Beitrag weiter oben in Sachen Souveränität. Wer ein "Rudel" führen möchte, der muß berechenbar sein, verläßlich, immer dieselbe Konsequenz zeigen, und nicht sinnlose Reaktionen zeigen oder den Hund ständig verunsichern. Das ist doch Streß pur für die Hunde! Übertrag doch in Gedanken mal die Situation auf einen Menschen und seinen Job - ein Chef, der ständig daherkommt, irgendeinen Käse verlangt, nur um den Chef raushängen zu lassen, Dich dauernd trietzt, mit dem Schild "ich bin der Chef" rumläuft - kannst Du Dir noch was Unangenehmeres vorstellen? Würdest Du so einen Menschen respektieren können als Vorgesetzten, und gerne mit ihm arbeiten? Könntest Du ihm, vertrauen? Wäre der für Dich das, was Du unter "Führungspersönlichkeit" verstehst?

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    ......Er macht ja auch Theater wenn er weggesperrt ist, so ist das ja nicht. .....

    Klar - er verliert in dem Moment die Kontrolle über das Haus und Euch *gg Daß ihm das nicht paßt, kann ich schon verstehen *gg Das heißt aber nicht, daß man ihm die wieder einräumen müßte.

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    ......weil die Trainerin sagt, dass der Hund vom Wegsperren nichts lernt. Im Gegenteil, dann bedeutet für ihn Besuch automatisch auch, dass er gehen muss... .......

    Sieh das mal anders - vielleicht verstehst Du´s dann besser: Der Hund MUSS nicht gehen, sondern er DARF sich in Sicherheit bringen, weil DU die Situation mit dem Besuch regelst. DU beschützt ihn vor Belästigungen der Besucher, er BRAUCHT sich nicht zu wehren oder irgendetwas zu verteidigen. Vielleicht wäre er sogar "dankbar", wenn er in der Zeit seine Ruhe hätte und nicht wachen muß?

    In dem Fall braucht der Hund dadurch nichts zu lernen, als: Frauchen regelt Besuch, ich BRAUCHE mich nicht zu kümmern. Du mußt ihn ja net ins Klo sperren, sondern in irgendein Zimmer, in dem er gerne ist, schön sein Körbchen mit rein, Kauknochen, fertig. Am besten schon ein paar Minuten, bevor der Besuch kommt - so verknüpft er nicht mal unbedingt Besuch mit Ausgesperrtwerden o.ä., sondern merkt auf Dauer, daß er jetzt ne Auszeit kriegt, und entspannen kann. Denn es ist für den Hund sicherlich auch sehr stressig (! je mehr Streß, desto mehr unvorhersehbare Reaktionen!), sich um alles kümmern zu müssen, weil er nicht erkennen kann, daß Ihr das tut/tun wollt. So kann er auch mal entspannen. Das kannst Du auch so rüberbringen: nicht erst, wenns klingelt, panisch den Hund einsammeln, sondern, wie gesagt, ein bisserl vorher. Knochen in die Hand nehmen, Hund mitnehmen ins andere Zimmer, Knochen ins Körbchen legen (nicht den Hund ins Körbchen schicken, weil Du von außen nicht sehen kannst, wenn er den Befehl auflöst!) und rausgehen, Türe zu, fertig. Wenns dann zufällig hinterher irgendwann (mal nach 5 Min., mal nach ner halben Stunde) klingelt, wird er das nicht notwendigerweise mit dem Besuch verbinden, sondern schlimmstenfalls verknüpfen, "Fraule kümmert sich ja um den Besuch, ich brauch da gar nichts zu machen - sehr entspannend". Und rauslassen dann natürlich auch nicht in dem Moment, wo die Türe hinterm Besuch wieder zugeht und der weg ist, sondern mal 10, mal 15 Minuten danach. Dann wirds net gleich mit dem Besuch verbunden.

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    Ja klar hab ich mit ihr drüber gesprochen... sie sagt, wenn ich ihn wegsperre lernt er nichts dabei. Festbinden sollte ich ihn eigentlich auch nicht, sondern mit meinem Körpereinsatz, oder Schuhe schmeissen oder Waser spritzen ganz klar sagen, wer hier der Boss im haus ist und dass ich den besuch begrüße.... und er nix zu melden hat......

    Wenn Du der Boss im Hause sein möchtest, dann tu das doch einfach - mit Ruhe, Berechenbarkeit, Besonnenheit, Verläßlichkeit, Konsequenz und Fairness. Ganz sicher wirst Du mit sinnlosem Umhergeschmeiße von Gegenständen oder Wassergespritze nicht verläßlich und souverän erscheinen geschweige denn werden..... Zeigen, wer der Boss ist, geht anders! Kein Wunder, wenn der Hund die Rolle übernimmt, alles zu verteidigen, wenn Du Dich so präsentierst - denn das sind alles, nur keine Führungsqualitäten. Möchte wissen, ob die Frau ihrem Kind so auch beibringen würde, daß sie der Boss im Hause ist, oder da dann anfangen würde, nachzudenken.... :mute:

    Sorry - aber bitte: wirf künftig bitte bestenfalls diese Trainerin mit vollem Körpereinsatz aus dem Haus, und besorg Dir nen anständigen Trainer!

    Und wegen des Festbindens: das ist natürlich keine Lösungsmöglichkeit, sondern eine Möglichkeit, Besuche der Kinder zu managen, solange Du keine Lösung in der Hand hast. Sprich, verhindern, daß was passiert. Und zum üben würde ich alles nehmen, aber keine fremden Kinder, die bei mir zu Besuch sind - da gehört gesichert! Aber ich glaub, das hast Du ja gottseidank bislang auch so gehandhabt... Der Hund muß doch erstmal lernen, daß er Euch vertrauen kann, und daß Ihr das regelt. und so lange muß er eben gesichert werden, wenn Besuch da ist, wenn Du keine Experimente eingehen möchtest (und solche nicht einzugehen, find ich ne gute Idee ;-) )