Für mich wäre das Wichtigste erstmal das Vertrauen zu den Leuten in der Pension. Das heißt auch, in etwa gleiche Ansichten über Erziehung/Behandlung der Hunde, Konsequenz etc.
Familienanschluß, ja - aber das heißt nicht, daß derjenige den ganzen Tag meine Hunde bespielen muß. Meine ehem. Sitterin hatte z.B. die Möglichkeit, die Hunde alle zu trennen in unterschiedlichen Zimmern oder großen Boxen, wenn sie die Kids kurz vom Kindergarten abholte, mal was einkaufte o.ä., sodaß sie nicht den ganzen Tag daheim festsaß wegen der Hunde. So war gesichert, daß es keine Klopperei gab in ihrer Abwesenheit. (die meisten Hunde kannten sicheh, sie hatte nur ca. 4-5 Pensionshunde zu 2 eigenen und einem Pflegi, und die kamen ja nicht alle täglich und damit auf einmal).
Gassi gab´s auch immer mit ner ganzen Truppe von Hunden - aber die kannte jeden einzelnen sehr gut, und wußte, wer mit wem laufen konnte, wer dabei von der Leine konnte, und wer besser an der Schlepp blieb. Ihr hab ich sogar vertrauen können im Hinblick auf meinen Bossi, der ja gerne jagen würde - die sah ganz genau, wenn der Zeitpunkt gekommen war, den anzuleinen - und sie hatte nicht nur einen dabei, auf den sie diesbezüglich gucken mußte. *lach..... (sie hat selbst mehrere Windhunde, die sich gern mit ihm verbündet hätten....)
Vertrauen dahingehend, daß die Hunde, wenn ich das sage, auch tatsächlich nur an der Leine geführt werden.
Kontakt zu anderen Hunden darf sein, muß aber nicht sein, speziell Biene müßte die Möglichkeit haben, sich bei Gruppen-Spiel-Vorhaben aus der Affäre zu ziehen, da hat sie keinen Bock drauf.
Erziehung und Pflege wäre MEINS, da braucht sich keiner reinzuhängen - es sei denn, das Hundsviech hat sich in was Ekligem gewälzt unterwegs und soll so nicht aufs Sofa - dann ist halt ne Wäsche angesagt.
Für Biene: sie bräuchte Kontakt zum Pensionsinhaber, die hängt gern am Menschen, dafür sind ihr Hunde "wurscht". Nicht die ganze Zeit, aber mal ne Kuschelrunde dürfte schon drin sein, oder halt einfach "in-der-Nähe-bleiben-dürfen". Futter würd ich mitliefern.
Wichtig: die Pension müßte auch läufige Hündinnen aufnehmen (ich werd die nicht für nen Kurzaufenthalt kastrieren......). Wenn ich nen Hund in ne Pension weggebe, dann nur im Notfall, wenn also auch meine Tochter ausfällt, und ich z.B. in der Klinik läge. Und wenn der Hund dann gerade läufig ist, dann ist das eben so, und fertig. Da kann ich nicht warten, bis die Läufigkeit vorbei ist, wenn ich z.B. nen Unfall hatte.... Getrenntes Zimmer für die Hündin, Türe zu - ist ja kein Hexenwerk, die zu trennen. und getrennt kurz Gassi (müssen dann ja nicht extra 2 Stunden sein pro Gang).
Beim Freilauf Sicherheit, daß kein Hund abhaut, also eingezäuntes Grundstück, und Freilauf unter Aufsicht (und zwar net mit nem Buch in der Hand, sondern mit den Augen beim Hund, der sich grad unterm Zaun durchbuddelt....).
Und, im Idealfall nimmt die Pension auch "verhaltensoriginelle" und im Umgang mit Ihresgleichen unverträgliche Hunde (Hunde, die mit Menschen Probleme haben, wird sich wohl kaum einer zutrauen), wenn sie diese räumlich trennen kann und auch das Gassigehen einzeln bewältigen kann (notfalls gegen Aufpreis) oder dann das Lösen halt nur im Grundstück macht mit diesem Hund alleine, wenn für getrenntes Gassi keine Zeit ist. Beschäftigt werden die dann gern wieder, wenn ich daheim bin. Hauptsache, versorgt, und die fühlen ich wohl.
Last but not least: ich würd natürlich gerne zumindest Biene und Bossi zusammen unterbringen, und nicht auf verschiedene Sitter aufteilen müssen... und die beiden müßten dann auch ne Hundegruppe für sich sein dürfen. Frieda ist wohl leider im Notfall eher ein Fall für private Unterbringung bei jemandem, der keine Angst hat, andere Hunde abzublocken...