Beiträge von BieBoss

    Ich würde da kein Geschiß machen wegen Futter/Wasser - der Hund ist, auch und gerade wenn seit Stunden unterwegs, entweder so sediert, daß er eh nix will, oder aber so im Streß, daß er eh nix nehmen wird. Jedes Öffnen der Box birgt wieder das Risiko, daß das Tier im Streß entläuft. Ob der jetzt nochmal reinmacht oder net, ist egal - hat er wahrscheinlich eh schon.....

    Fragt doch einfach mal bei der Orga an, wie man das am besten handhabt am Flugplatz, wie sie garantieren wollen, daß keiner der Hunde entläuft. Schreib einfach, Du hättest erzählt bekommen, daß die Gefahr besteht, daß der Hund dort bei der Übergabe entläuft, und möchtest das verhindern, was sie dazu empfehlen oder wie sie das immer machen, ob Du dafür noch extra was mitbringen kannst.

    Entweder die wissen, was sie tun, und geben Dir ne anständige Antowrt, oder sie wissen´s net, und denken mal darüber nach...... Jedenfalls kannst Du Dir dann überlegen, wie Du bei deren Vorgehen das Risiko minimieren könntest.

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    1.) Wenn ich unseren Hund (mal) an der Leine habe....und es kommt uns ein anderer Hund entgegen, will er da am besten sofort hin und zieht richtig an der Leine. Ab und zu bellt er auch, weil ich das natürlich nicht dulde. ;) In der Hundeschule hat man uns gesagt, entweder stehen bleiben oder in die andere Richtung. Macht Ihr das auch so? Oder habt Ihr noch andere Ideen?....

    Stehenbleiben würde ich nicht - damit gibst dem Hund nur die Gelegenheit, den anderen zu fixieren und das resultiert evtl. in Prollerei, weil der Hund sich künstlich hochschaukelt. Die Aufmerksamkeit liegt dann auch immer noch nicht bei Dir - und das ist ja eigentlich das, was Du möchtest in der Situation, oder? Du gibst dem Hund so quasi die Freigabe, sich auf den anderen zu konzentrieren statt auf Dich. Besser: je lauter er kläfft, desto weiter weg gehen vom anderen Hund.

    Im Idealfall siehst Du den anderen Hund ja auch und gibst Deinem ein gut sitzendes Alternativkommando, bevor er hochzudrehen beginnt, z.B. Fuß oder SITZ (wobei er bei Letzterem aber auch wieder die Möglichkeit hat, hinzuschauen und sich reinzusteigern in den Frust).

    Ablenken würde ich ihn definitiv nicht, bevor er den Anderen gesehen hat, denn dabei lernt er erstmal gar nix, weil er den anderen hund dabei ja noch gar nicht wahrgenommen hat - und er soll dopch lernen, statt hinzuziehen und Theater zu machen, ein adäquates Verhalten zu zeigen. Geht sicher in Begegnungssituationen, solange er was Anderes noch nicht zuverlässiges kann, und der Andere recht nah vorbeimuß - aber ist keine Dauerlösung.

    Wie gesagt: Hund sieht den Anderen, und Du sofort "FUß!" (evtl. dabei etwas beschleuinigen, um seine Aufmerksamkeit auf Dich zu lenken, wenn er das FUß-Kommando nicht gleich wahrnimmt), und sobald er auch nur zu Dir guckt, super loben und mit ihm weiter im Fuß gehen. Notfalls die ersten Male (damit ers kapiert) im Vorbeigehen mir Leckerli auf Dich konzentrieren, aber erst, nachdem er den anderen Hund gesehen hat. Denn so verknüpft er: "anderer Hund kommt --> Leckerli oder was Tolles bei Fraule". Dann mal Leckerli weglassen und gucken, ob ers schon umsetzt, wenn Du Fuß sagst. Ab da Leckerli dan erst anschließend geben, wenn er den Anderen anständig passiert hat, nicht mehr locken.

    Für mich wäre das Wichtigste erstmal das Vertrauen zu den Leuten in der Pension. Das heißt auch, in etwa gleiche Ansichten über Erziehung/Behandlung der Hunde, Konsequenz etc.

    Familienanschluß, ja - aber das heißt nicht, daß derjenige den ganzen Tag meine Hunde bespielen muß. Meine ehem. Sitterin hatte z.B. die Möglichkeit, die Hunde alle zu trennen in unterschiedlichen Zimmern oder großen Boxen, wenn sie die Kids kurz vom Kindergarten abholte, mal was einkaufte o.ä., sodaß sie nicht den ganzen Tag daheim festsaß wegen der Hunde. So war gesichert, daß es keine Klopperei gab in ihrer Abwesenheit. (die meisten Hunde kannten sicheh, sie hatte nur ca. 4-5 Pensionshunde zu 2 eigenen und einem Pflegi, und die kamen ja nicht alle täglich und damit auf einmal).

    Gassi gab´s auch immer mit ner ganzen Truppe von Hunden - aber die kannte jeden einzelnen sehr gut, und wußte, wer mit wem laufen konnte, wer dabei von der Leine konnte, und wer besser an der Schlepp blieb. Ihr hab ich sogar vertrauen können im Hinblick auf meinen Bossi, der ja gerne jagen würde - die sah ganz genau, wenn der Zeitpunkt gekommen war, den anzuleinen - und sie hatte nicht nur einen dabei, auf den sie diesbezüglich gucken mußte. *lach..... (sie hat selbst mehrere Windhunde, die sich gern mit ihm verbündet hätten....)

    Vertrauen dahingehend, daß die Hunde, wenn ich das sage, auch tatsächlich nur an der Leine geführt werden.

    Kontakt zu anderen Hunden darf sein, muß aber nicht sein, speziell Biene müßte die Möglichkeit haben, sich bei Gruppen-Spiel-Vorhaben aus der Affäre zu ziehen, da hat sie keinen Bock drauf.

    Erziehung und Pflege wäre MEINS, da braucht sich keiner reinzuhängen - es sei denn, das Hundsviech hat sich in was Ekligem gewälzt unterwegs und soll so nicht aufs Sofa - dann ist halt ne Wäsche angesagt.

    Für Biene: sie bräuchte Kontakt zum Pensionsinhaber, die hängt gern am Menschen, dafür sind ihr Hunde "wurscht". Nicht die ganze Zeit, aber mal ne Kuschelrunde dürfte schon drin sein, oder halt einfach "in-der-Nähe-bleiben-dürfen". Futter würd ich mitliefern.

    Wichtig: die Pension müßte auch läufige Hündinnen aufnehmen (ich werd die nicht für nen Kurzaufenthalt kastrieren......). Wenn ich nen Hund in ne Pension weggebe, dann nur im Notfall, wenn also auch meine Tochter ausfällt, und ich z.B. in der Klinik läge. Und wenn der Hund dann gerade läufig ist, dann ist das eben so, und fertig. Da kann ich nicht warten, bis die Läufigkeit vorbei ist, wenn ich z.B. nen Unfall hatte.... Getrenntes Zimmer für die Hündin, Türe zu - ist ja kein Hexenwerk, die zu trennen. und getrennt kurz Gassi (müssen dann ja nicht extra 2 Stunden sein pro Gang).

    Beim Freilauf Sicherheit, daß kein Hund abhaut, also eingezäuntes Grundstück, und Freilauf unter Aufsicht (und zwar net mit nem Buch in der Hand, sondern mit den Augen beim Hund, der sich grad unterm Zaun durchbuddelt....).

    Und, im Idealfall nimmt die Pension auch "verhaltensoriginelle" und im Umgang mit Ihresgleichen unverträgliche Hunde (Hunde, die mit Menschen Probleme haben, wird sich wohl kaum einer zutrauen), wenn sie diese räumlich trennen kann und auch das Gassigehen einzeln bewältigen kann (notfalls gegen Aufpreis) oder dann das Lösen halt nur im Grundstück macht mit diesem Hund alleine, wenn für getrenntes Gassi keine Zeit ist. Beschäftigt werden die dann gern wieder, wenn ich daheim bin. Hauptsache, versorgt, und die fühlen ich wohl.

    Last but not least: ich würd natürlich gerne zumindest Biene und Bossi zusammen unterbringen, und nicht auf verschiedene Sitter aufteilen müssen... und die beiden müßten dann auch ne Hundegruppe für sich sein dürfen. Frieda ist wohl leider im Notfall eher ein Fall für private Unterbringung bei jemandem, der keine Angst hat, andere Hunde abzublocken...

    Wow - das sind ja Preise.....

    Ich hab damals im Tierheim das Angebot gehabt, Bossi für 50,- Euro kastrieren zu lassen, bevor er einzieht..... Und das war in der Stadt - wahrscheinlich ganz unkomliziert gemacht, junger, gesunder Hund, keine Komplikationen, und dann noch der einfache Satz und Tierheim-Preise, oder so, schätz ich mal.

    Aber bei uns auf dem Land wird ne Kastra auch net viel mehr kosten, denke ich. Fürs große Katzi bin ich damals 60 Euro losgeworden bei der Kastra, da wird ein Hund wahrscheinlich auch für 100- max. 150 Euro kastriert werden, schätz ich mal.

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    ......Das mit dem tabu-wort u dem konditionieren auf eine pfeife kann ich mir schon gut vorstellen (1.x pfeifen vorm füttern, paar tage lang, schon erledigt), aber stubenrein, grundgehorsam u apportiertraining begonnen haben - wann in dem ganzen programm sollen die zwerge bitte spielen, schlafen usw??
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    Naja - je nach Rasse bieten die Mäuse das Apportieren doch schon als Welpe an. Bienchen hat z.B. schon als Welpe alles rumgetragen, was sich ihr angeboten hat. Das dann mit nem Kommando zu belegen, geht im Alltag nebenbei... Das dann zu shapen, und in die Hand geben zu lassen etc., das kommt sicherlich erst später, aber die Grundlage, daß der Hund was rumträgt, die wird halt dann einfach gefördert in der Zeit. Sowas kann schon gehen - aber mit Grundgehorsam, stubenrein etc. , da stimme ich zu - das wär mir zu viel. und je nachdem, wie´s aufgebaut wir, würde ich gerade einen Abbruch lieber selbst konditionieren...... Dann weiß ich wenigstens, daß ICH was falsch gemacht hab, wenn s net funktioniert...... ;-)

    Und den Preis würde ich nienicht zahlen für nen "normalen" Hund aus nicht besonders ausgezeichneten, geeigneten oder befähigten Elterntieren. Die sind da ganz schön dreist mit ihrer Forderung.....

    Wir trailen seit eineinhalb Jahren nur noch privat. Angefangen hatte ich mal vor langer Zeit in der Staffel. Irgendwann gab´s dann das Problem, daß ich Bossi nimmer lesen konnte, während er mich nach Buxtehude zog - voller Überzeugung, aber leider falsche Richtung ;-)

    Dann ein halbes Jahr Pause, privat mit einem Seminar wieder angefangen - Hundi wußte gar nix mehr - was ja ansgesichts des Ergebnisses damals nicht von Nachteil war *gg. Ne Gruppe hier gesucht, aber die war nix für uns. Dann ne Hundeschule für ein Vierteljahr - anschließend endlich K9 gefunden hier. Da war ich dann ne Zeitlang, war auch net schlecht, aber auf Dauer einfach zu teuer - zu den Stunden kommen ja auch noch die Spritkosten dazu.

    Dann hab ich endlich durch einen Zufall jemanden getroffen, der privat einen Trailpartner gesucht hat, zum hobbymäßigen Trailen, und auch schon etliche Jahre Erfahrung mitgebracht hat. Wir haben uns getroffen, und es hat gepaßt - seitdem trainieren wir zusammen, das sind jetzt besagte eineinhalb Jahre. Ich plane mein Training inzwischen komplett selbst, wir besprechen das zusammen (sie bremst mich netterweise, wenn ich mal wieder zu viel vom Hundetier verlangen will *gg oder erinnert mich daran, ab und an nur Spaß als Motivation einzubauen), und setzen das dann entsprechend um. Geht halt ganz gut, wenn beide Seiten schon Erfahrung aus dem Training für die Suche mitbringen. Bei ihr direkt aus dem Trailen, bei mir aus der Staffel. Und dann muß man halt gucken, was für den eigenen Hund am besten paßt.

    Inzwischen sind wir 3 Hundeführer, 2 Helfer und 4 Hunde... Grad eine angenehme Gruppengröße.

    Na, da riecht´s am intensivsten nach Dir, und sie vermißt Dich nicht so sehr..... ;-)

    Mein Bossi macht sowas auch - der schnappt sich meine Jeans und Jacken, wenn auf nem Stuhl erreichbar, und knautscht sie aufm Fußboden zusammen, und legt sich gemütlich drauf, schön zusammengerollt... Notfalls tun´s auch ein paar Socken oder die Turnschuhe *gg