Beiträge von BieBoss

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    ......Es gibt Distanzhalter für Hunde ab 40 cm aus einem ganz bestimmten Grund, nämlich dass es so kleinen Hunden nicht zuzumuten ist, an der Leine mit dem Fahrrad mit zulaufen! Soooo langsam kannst Du auf Dauer gar nicht fahren, dass die Kleine immer nur im leichten Trab mit kommt.....
    ......

    Mit Verlaub, aber: so ein Schmarrn.... Die gibt´s eher deswegen nur für große Hunde, weil die wenigsten Leute auf die Idee kommen, daß Kleinhunde auch Bewegung brauchen und Spaß daran haben, und daher der Absatzmarkt die gesonderte Herstellung nicht lohnt.

    Ich leih Dir mal meine Biene - von wegen langsamer Trab..... *gg

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    Ganz ehrlich....einen Hund unter 40 cm Größe würde ich eh nicht neben dem Fahrrad laufen lassen. Im Freilauf ja, kein Problem. Aber nicht, wenn er das Tempo mithalten muss. Da sind die Kleinen oft schnell überfordert. Und du willst ja wahrscheinlich auch nicht die ganze Zeit Schneckentempo fahren. .....

    Machst Du Witze???? Meine Kleine hat 4 Kilo, Schulterhöhe 33 cm - mit der fahre ich locker mal so 10 km ohne Pause! Natürlich net bei 30 Grad im Schatten, aber da fahr ich mit keinem Hund, bei Hitze... Und wenn ich sie zwischendurch losmache, überholt sie mich, wenn ich um die 20 km/h fahre, und springt fröhlich vor mir her...

    An die TS: Meine Hunde sind beim Fahren beide am Bauchgurt, so habe ich die Hände frei, und brauche keinen Ballast am Fahrrad zu montieren. Die haben das eigentlich relativ schnell rausgehabt. Man kann ja anfangs langsam fahren, und zur Sicherheit die Hand auf der Seite des hundes an der Leine haben, so daß man ihn ein STückchen wegziehen kann, wenn er in Richtung Rad geht. Mußt nur darauf achten, daß die Leine nicht zu lang ist, sodaß er zu überholen versucht, denn dann kann er unters Rad kommen.

    Aber wenn das mit Deinem Hund zu riskant ist, haut das mit Bauchgurt natürlich schwer hin....

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    .....Auch ein sonst sitzendes "Aus" ignoriert sie dann eifrig :).....

    Naja - wenn Du ihr beibringst, das AUS heißt, sie soll etwas hergeben/loslassen, dann verwirrst Du sie in dem Moment auch reichlich: sie hat doch grad gar nix in der Schnute, das sie hergeben soll! Wie soll sie das verstehen?

    Für uns Menschen hat AUS 2 (naja eigentlich mindestens 100) Bedeutungen: einmal das Ausgeben von Gegenständen, die der Hund im Maul hat, und im Alltag auch oft "Schluß jetzt", oder beim Licht AUSmachen. Der Hund hat AUS aber als "laß den Gegenstand los" gelernt - warum soll er plötzlich verstehen, daß Du damit meinst, er soll AUFHÖREN, etwas zu tun (zB Bellen)?

    Versuch doch einfach mal, den anderen Hund abzublocken. Wenn der generell lieb ist, wird der deswegen ja nicht auf Dich losgehen oder so. Richtig energisch entgegentreten, wegschicken, frontal auf ihn zugehen, wenn der hergerannt kommt.

    Ich mußte das Spielchen heute früh auch machen: ne Hündin, die Bossi bereits einmal getackert hatte, weil sie dachte, er geht an ihr Spielzeugs oder was auch immer (dabei hatte er nur geguckt...), hat ihn heute wieder mal entdeckt. Sie auf der Wiese mit ner Hundegruppe, war wohl schon voll hochgedreht durch ewiges Gerenne, wenn ich die Situation aus der Entfernung richtig beurteile, Bossi stand neben mir und guckte nur hinter auf die Wiese - diese Hündin meidet er seitdem (anfangs hat er sogar ihretwegen den Park verlassen *gg wenn er die gesehen hatte), da würde er nie diese Wiese betreten. Also stand er da und guckte nur sehnsüchtig, während ich weiterging und ihn zu mir rief - auf einmal rannte die Hündin los, kam die ganzen 70-80 Meter von der Wiese auf uns zugeschossen, ohne zu bremsen und hat sich laut grummelnd auf Bossi gestürzt. Zum Glück stand der neben mir, ich bin sofort (ebenfalls mit Getöse *gg) dazwischen und hab die ausgebremst. Leider hat´s dazu auch nen kräftigen Schubser mit meinem Schienbein bedurft, weil sie zu schnell war, als daß ich sie hätte greifen können. Dann hab ich sie ärgerlich fortgeschickt mit der entsprechenden Körpersprache. Frauchen hatte sie umgehend beim Losrennen schon abgerufen - aber scheinbar hat die kleine Kröte den Bossi seit dem Vorfall damals so "liebgewonnen", daß das nimmer half, sonst ist der Hund inzwischen echt toll erzogen. Naja, ist nix passiert, weil ich schnell genug war, Fraule hat sich entschuldigt, und Bossi hat gesehen, ich greife ein und beschütze ihn.

    Ansonsten würd ich auch versuchen, mit der Frau zu reden, ihr zu erklären, warum das total doof ist, wenn der Hund hergerannt kommt, daß Dir das das ganze Training kaputtmacht. Du könntest sie natürlich auf fragen, ob Ihr mal zusammen spazierengeht, ohne große Spielrunde etc., damit die Hunde den Großen erstmal unterwegs kennenlernen und sehen, daß der nix macht, außer stürmisch zu sein. Dann ist das Heranrennen aus dem Freilauf vielleicht nicht mehr so angsteinflößend für Deine.

    Wenn das alles nix hilft, würde ich auch lieber zu anderen Zeiten oder an anderen Stellern Gassigehen..... Sowas muß ich mir nicht geben. Was hilft´s Dir, Recht gehabt zu haben, wenn die Hunde nachher echt mal verletzt sind....

    Deinem eigenen Hund würde ich, wenn der andere Hund wieder herrennt, einfach mal ein Kommando wie Fuß o.ä. geben, oder "weiter", wenn der andere kommt, und dann beschleunigt weitergehen, am besten etwas weg von dem anderen Hund, sodaß der sieht, Ihr seid echt nicht interessiert. Vielleicht hilft das schon ein bißchen. Notfalls, wenn der herkommt, den Schlüssel vor die Füße knallen mit einem lauten Schrei ("Hey!!!!"), oder, wenn Du nett sein möchtest, ne Handvoll Trockenfutter vor die Nase klatschen (am besten so werfen, daß er weg von Dir oder an Dir vorbei nach hinten muß, um dranzukommen), während Du weiterläufst. Vielleicht lenkt ihn das dann etwas ab, und er läßt Deine Hunde in Ruhe. Der is eh lebensmüde, wenn er in ne Truppe von 3 Hunden einfach reinspringt - wenn der da mal nicht irgendwann an den Falschen gerät...... (so kannst das übrigens auch der Frau verkaufen, daß der eigene Hund dann, wenn er die falsche Truppe sprengt, dabei schwer verletzt werden kann - einfach so in ein fremdes Rudel reinrennen ist nicht lustig. und da ist es durchaus ziemlich wurscht, wie groß die Hunde sind, kleine Hunde können auch tackern - die nehmen dann halt die Beine statt des Halses o.ä., wo´s aber genauso wehtut und genauso Löcher macht).

    Für das Herrchen empfehle ich Dir für´s nächste Mal die nette Bemerkung: "Wenigstens haben meine Hunde im Gegensatz zu Ihnen etwas Erziehung genossen......" mit einem netten Grinsen auf den Lippen, und dann weitergehen..... Mit solchen Leuten kann man net reden, das ist verschwendete Lebenszeit...... Oder "Danke, Ihnen auch nen schönen Tag" - aber so richtig im schleimig-freundlichen Tonfall. Sowas kann solche Leute so richtig schön ärgern *gg

    Wichtigster Tip: Kennenlernen außerhalb des eigenen Reviers des Ersthundes. Im Park oder sonstwo, und dann gemeinsam heimgehen.

    Anfangs würde ich gucken, daß die nicht beim Fressen Terz machen und lieber dabeibleiben, damit´s keine Prügelei gibt. Auch bei Körbchen etc. gut gucken, b einer da was verteidigt. Wenn das so ist, einfach eben ein anderes Körbchen zeigen, wo der Andere dann hingehen kann o.ä.

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    ......jedoch 2 Haufen hinter einander... .....

    Na und? Meine Frieda macht sich nen Spaß draus, ihre Geschäfte oft auf dreimal zu verteilen, mit jeweils 10 Metern Abstand..... *gg Naja - absichtlich macht sie´s natürlich net, aber ich stöhne jedes Mal wieder, wenn ich für 3 Krümel extra ein Tütchen auspacken muß ;-) Die setzt sich immer genau dann wieder hin, wenn ich grad das letzte Tütchen verknotet hab *gg

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    .......(Z.B. was lese ich jetzt aus Deinem Post? Das und das und das ist nicht toll und man sollte einfach nur nach Hause fahren. Ooookeeeey... ... danke.)....

    Du hast das ganz gut zusammengefaßt: Hund sichern in Box, einfach heimfahren, net so viel Geschiß machen. ;-)

    Das drückt´s gut aus, was ich sagen wollte, ja - nur, daß ich eben die Begründung mitliefern wollte vorher....

    Box unterwegs rauswischen kann man sicherlich machen, keine Frage - aber besser geht´s dem Hund deswegen auch nicht, der Streß als Ursache für die Übelkeit beim Fahren ist dadurch net weg - das ist meine Begründung dafür, warum ich das nicht tun würde - weil´s einfach dem Hund nicht weiterhilft. Und Dir auch net, weil Du das Teil daheim dann eh richtig saubermachen mußt. ;-)

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    .......Da steigt in meinem Hund so richtig die Vorfreude und wenn ich sie dann endlich ab mache pest sie wie eine Verrückte auf die anderen los, .......

    Sowas läßt sich auch verhindern, indem man dem Hund z.B. beibringt, daß er nie zum anderen hin kommt, wenn er aufdreht. Erst, wenn er ne Zeitlang ruhig im Sitz war, und sich auf mich konzentriert hat, darf er laufen, dann ist er automatisch nicht so hochgedreht. Nicht so lange warten, ist klar, daß Hundi dann hochdreht, in der Zeit lieber (in Absprache mit den Anderen) an der Leine z.B. Fuß gehen um die anderen Hunde herum oder durch die anderen Hunde hindurch o.ä., um den Hund auf Dich zu konzentrieren. Dann gemeinsam loslaufen und erst nach ner Weile ableinen.

    Aber ich stimme da zu, wie geschrieben - lieber keine großen Gruppen mehr.