Beiträge von BieBoss

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    1) PLATZ-Training: Hund wird in Körbchen geschickt mit Kommando Bleib. .....

    DAS würde ich auf jeden Fall weglassen - wie willst Du sicherstellen, daß der Hund, während Du weg bist, liegenbleibt? Das versaut Dir das ganze BLEIB-Kommando.... Außerdem: selbst wenn er dann bleiben würde - dann kannst ihn auch gleich in ne Box einsperren, da kann er sich auch nicht rühren die ganze Zeit. Laß ihm doch die Bewegungsfreiheit....

    Klar muß er "bleiben" kennen und können, aber ich würd´s unabhängig vom Alleinbleiben trainieren, bzw. höchstens anfangs (wenn er noch nicht weiß, was er tun soll, wenn Du das Zimmer verläßt) beim Alleinlassen im Zimmer verwenden. Aber dann schnellstmöglich abbauen, und lieber ein anderes Signal verwenden für "ich geh jetzt weg". Wie z.B. die erwähnte Musik einschalten o.ä., bei uns ist es z.B. das Kommando, in die Küche zu gehen, wo die Hunde in meiner Abwesenheit bleiben. So daß man halt ein Ritual hat.

    Oder Du funktionierst "Bleib" so um, daß der Hund versteht, er soll in der Wohnung bleiben. Dann wird das Kommando quasi nur an der Haustüre gegeben, wenn er mit Dir dort hingeht, und Du alleine raus willst.

    Bei uns ist es inzwischen ein "ich komm gleich" (will heißen: "spar Dir Dein Kontroll-Mitgelaufe, es passiert nix Aufregendes" *gg), das den Hund liegenbleiben läßt auf dem Sofa, wenn ich kurz in der Küche was hole o.ä., oder ein "Du bleibst da", wenn ich die Wohnung nur kurz mal verlassen will, um Salat aus dem Garten zu holen o.ä., oder meine Tochter daheim ist (dann brauchen sie nicht in die Küche zu gehen) - das verstehen sie inzwischen ;-) oder eben "Küche!", wenn ich dann länger weg bin, und keiner in der Wohnung ist. Oder "ich geh mit Frieda", wenn die anderen beiden erwartungsvoll an der Türe stehen. Dann verkriechen sie sich bei meiner Tochter, bleiben dort und geben damit den Weg frei fürs Monsterlinchen...

    Aber genug OT - wichtig war mir eigentlich, zu sagen, daß Du kein Kommando verwenden solltest, dessen Durchsetzung Dir wegen Deiner Abwesenheit dann nicht möglich ist.... *gg

    Ich schreib´s mal rein, ist am einfachsten:#

    [quote="Maanu".....
    Also, ihr überlegt, mit Hunden umzuziehen, was ist euch wichtig ...

    ... in der Wohnung:
    Raumaufteilung: alles offen, verschließbare Räume, wo Hund nicht hin kann (welche Räume?), ...
    Abschließbare Räume für den Zeitraum meiner Abwesenheit (Jagdhunde und Katzen....)

    Boden: es müssen Fliesen sein, Laminat wäre cool, alles außer Teppich, nur mit Fußbodenheizung, ...
    alles außer Teppich, definitiv.....

    Einrichtung: Hundekram überall sichtbar/versteckt, offene Regale gerne, alles zu, damit Hund nicht dran kommt, eigene TK zum Barfen (große Küche), ...
    Das kommt doch auf den persönlichen Geschmack an? Bei uns gibt´s ne Kiste und eine Schublade mit Hundekram. Ich bevorzuge offene Regale, weil geschlossene Schränke mir zu viel Platz wegnehmen optisch, wirken zu wuchtig. Staubt halt a weng mehr *gg Eigene TK zum Barfen habe ich, dafür bräuchte ich den Platz, aber in der Küche.

    sonstiges: was euch dazu sonst noch einfällt innerhalb der Wohnung
    unbedingt keine anderen Hunde im Haus, die den ganzen Tag kläffen - Bienchen läßt sich gern animieren...... ;-) Außerdem: keine Wohnung, wo dauernd andere Leute vorbeimüssen ,also Erdgeschoß neben dem Eingang oder so - aus demselben Grund. Keine Erdgeschoßwohnung aus Sicherheitsgründen (mag auch nicht, wenn dauernd Passanten reinglotzen, ist aber unabhängig von den Hunden.). Keine komischen Leute, die Hundehaltern da Leben schwermachen...

    ... im/ums Haus:
    Kellerräume: genug Platz zum Hundebettzeugs trocknen,
    das macht der Trockner

    großer Kellerraum für TK und Hundezubehör, gefließter Raum zum Hund reinigen, ...
    Ach - die kommen in die Wanne und fertig...

    Eingänge: Kellereingang für dreckige Hunde, ebenerdig, ...
    Garten: zwingend vorhanden, nur für uns/ Gemeinschaftsgarten, hoch eingezäunt, für Hundesport mit Geräten ...
    eigener Garten zwingend vorhanden, aber nicht als Hundeklo, sondern zum Gemüseanbau *gg Eingezäunt, weil Hundis mitkönnen müssen, ohne daß ich dauernd gucken muß. Also das Vorhandensein unabhängig vom Hund. Geräte brauch ich keine, wir beschäftigen uns suchend *gg

    sonstiges: was ist da sonst noch wichtig
    bezahlbar? :D Auch bezahlbare Stromkosten und kein Gas - das ist ja elend teuer.....
    Kein Bundesland mit irgendwelchen Abstrusen Hundevorschriften oder Gemeinden mit 500,- € pro Jahr Hundesteuern.

    Umgebung:
    Nachbarschaft: viele Hunde/wenige Hunde, Einzelhaus, ...
    Am liebsten Haus mit möglichst wenigen Wohneinheiten (gibt erfahrungsgemäß am wenigsten Lärm im Haus), und ohne Vermieter, der dauernd in meinem Leben rumschnüffelt *gg (beides hab ich jetzt schon - nur, um hier keine Gerüchte in die Welt zu setzen...)
    Ansonsten: möglichst wenige Hunde. Je mehr Hundehalter da sind, desto größer die Gefahr, daß liegengebliebene Hundehaufen einem zugeordnet werden und man infolgedessen angefeindet würde.... Wäre aber nie Entscheidungskriterium, nur ein nice-to-have, wenns so wäre.

    Naturnähe: 2m bis zum Park, gerne auch 2km mit dem Rad zum Wald, was ist wichtig?
    Sehr nah - keine Lust, zum Gassi vor der Arbeit auch noch ins Auto steigen zu müssen, zumal ich ja immer 2x gehen muß....

    Leinenfreiheit: Wenn ich aus dem Haus purzel, muss der Hund sofort lospesen dürfen, ... Leine stört und nicht, Hund läuft oft genug
    Naja - sofort muß jetzt nicht sein (darf aber gern), aber in "schnell zu erreichen"-Entfernung schon. Für Welpen ist es halt schön, wenn man einfach rausgehen kann, und der sitzt gleich im Grünen - zum Sauberwerden.
    ......[/quote]

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    Wenn du den Hund nicht wieder abgeben willst, dann hol dir wenigstens die entstandenen/ noch entstehenden Kosten vom Vorbesitzer zurück.
    Die Chancen stehen gut, er selbst hat ja im Vertrag (wie du schreibst) angegeben, daß der Hund sehr viel trinkt.
    Es ist also anzunehmen, daß er wußte, daß das Tier krank ist. So lapidar würde der mich nicht abspeisen.
    Ich würd mir nen Anwalt nehmen und klagen, zusätzlich Anzeige bei der Polizei wegen arglistiger Täuschung.

    Dem würd ich Dampf machen! =)

    Im Gegenteil: wenn das tatsächlich so drinsteht, hat sich die TS selbst ein Ei gelegt. Denn dann hätte sie ahnen können, daß der Hund was hat, und wird keinesfalls mit Regreßansprüchen jeglicher Art durchkommen!

    Aber wenn ich das richtig gelesen habe, hatten die Vorbesitzer das nur im Nebensatz gesagt, daß der viel trinkt, nicht in einem Vertrag mit erwähnt. Hm - zumindest hier ist jetzt dokumentiert, daß die TS das gehört hat...... Damit wird ein angebliches "Nichtwissen" der TS über diese Tatsache schonmal schwierig. Woraus willst Du dann Ansprüche geltend machen?

    Daran ändert es auch nichts, daß der TA dasselbe sagt, nämlich, daß die Vorbesitzer zu ihm kamen mit dem Vermerk, Hund trinkt viel. Das bestätigt bestenfalls, daß der Vorbesitzer das wußte, aber ist kein Beweis dafür, daß der Vorbesitzer das der TS nicht gesagt haben könnte.... Die Aussage an sich bringt also rechtlich gar nichts, allenfalls weiß die TS jetzt, daß das viele Trinken vorher tatsächlich bekannt war, und die wahrscheinliche Ursache für die Abgabe war, und daß bisher noch nicht ordentlich diagnostiziert, geschweige denn behandelt worden ist.

    Das Problem mit der Abgabe: wer nimmt so nen Hund? Auch Tierheime müssen nicht jeden Hund annehmen...... Und ob´s ihm dann besser geht, wenn er nochmal den Streß des Wechsels der Umgebung hat, wage ich zu bezweifeln.....

    Ich würde hier keinerlei Druck aufbauen, sondern den Hund einfach mal sein lassen. Laßt sie doch das Haus selbst erforschen, kennenlernen und Vertrauen zu Euch und ihrer neuen Umgebung aufbauen!

    Leckerli auf jede Treppenstufe, und Euch dabei aber selbst hemmungslos im Obergeschoß aufhalten. Ich kennen keinen Hund, der nach ner Weile (mit zunehmender Bindung) nicht versuchen würde, den Anschluß an die Familie zu kriegen. Und wenn er das unbeobachtet tun kann, dann ist da kein Druck drauf, er kann in seinem Tempo vorgehen (mal eine, mal 2 Stufen), und so lernen, daß die Treppe nicht wehtut.

    Und: er lernt so am besten, weil er sich das Ziel selbst erarbeitet. Ihn einfach auf die Stufen zu schleifen, dabei lernt er nix - außer, daß Frauchen ihn einer furchterregenden Situation aussetzt. Ob das so vertrauenerweckend ist, gerade zu Anfang??

    Ihr könnt höchstens noch zur Gewöhnung evtl. die Fütterung jeweils auf der untersten Stufe anbieten, aber ob das Füttern dann so toll ist, wenn´s im Streß stattfindet, weiß ich auch nicht..... Kommt auf den Streßlevel vom Zwerg an. Kann sein, daß die im Streß lieber gar nix frißt, als auf die Stufe zu gehen, für´s Fressen muß sich ein Hund schon eher sicher fühlen. Das wäre mir dann schon wieder zu viel Druck - denn futtern muß sie ja....

    Außerdem: für´s Alleinbleib-Training ist das doch toll: solange der Hund kein Problem hat, unten zu bleiben und nicht versucht, die Treppen zu steigen, lernt er, mal für ne Weile alleinzuleiben. ;-) Er hört Euch ja oben und kann das Alleinsein jederzeit beenden, indem er selbst die Stufen erkundet.

    Ansonsten: evtl. einen sehr umweltsicheren Hund mit ins Haus nehmen, den sie auch mag, und dann mit dem die Treppen hoch gehen (bzw. den einfach frei rumlaufen lassen, sodaß er halt irgendwann automatisch die Treppe verwendet), sodaß sie sieht, daß die gefahrlos bewältigt werden kann.

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    ....Aber gut, wenns eh Berlin ist (bäääh da bekommt mich sowieso schon niemand hin) - dann kanns mir ja gepflegt am Hintern vorbei gehen :party:

    Jein - genau mit der Einstellung hat man in Berlin dann nicht genügend Lobby, um sowas abzuwehren - und weitere Bundesländer folgen dann ganz schnell und unauffällig - und schwupps, betrifft´s uns alle.......

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    Vor allem, wer entscheidet, was unter psychische Erkrankung fällt? Dürfen dann Menschen mit Depressionen ihre Hunde abgeben? Oder fangen wir nicht unter ner Psychose oder einer multiplen Persönlichkeitsstörung an? Was machen wir mit Menschen, die durch ein Trauma eine posttraumatische Belastungsstörung erleiden? Zur Strafe gleich auch noch den Hund wegnehmen?
    ....

    Da steht ganz eindeutig (auch wenn ich von der ganzen Sache nix halte, aber man muß schon genau lesen, bevor man was dazu schreibt):
    "aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer geistigen oder seelischen Behinderung
    nicht in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen UND DESHALB nach § 1896 des Bürgerlichen
    Gesetzbuchs betreut wird,

    Hat also nix damit zu tun, daß jemand wegen Depressionen seinen Hund verlieren soll. Aber wer nicht in der Lage ist, sich um sich selbst zu kümmern, sodaß er einen Vormund braucht (!), wie soll der verantwortungsvoll einen Hund führen? Das kann ich sogar noch nachvollziehen......

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    ........
    Bei den Fristen wegen Prüfung habe ich übrigens was von 24 Monaten gelesen. Das ist doch deutlich mehr als zwei bis sechs Wochen. Die Kosten sollen von der Hundesteuer einmalig abgezogen werden, das finde ich auch gut.
    .....

    Das wird bei uns nicht klappen - bei den üblichen Prüfungspreisen dürfte ich dann die nächsten 10 Jahre die Steuer erlassen bekommen (40,- € Hundesteuer pro Jahr und Hund *gg)....

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    ...... Ich will nicht gezwungen werden müssen, meinen Hund zu regsistrieren und mich damit abfinden, dass jederzeit ein Kontroletti mit Lesegerät den gesamten Status des Tieres überwachen kann. Mir reicht schon die Gesundheitskarte.


    :gut: :gut: :gut:
    So ist es - Kontrolle total, und der Bürger (zumindest Einzelne, sogar hier im Forum!) frißt´s brav, schluckt und stimmt zu, daß es notwendig sei.......

    Das erinnert mich an nen Klowand-Schmier-Spruch von früher in Schulzeiten: "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber".......

    Traurig, traurig.....

    Mein wichtigster Kritikpunkt: die notwendige Erfahrung, einen Hund richtig zu führen und zu lesen, hat man doch eh erst nach ein paar Jahren Hundeerfahrung - wie wollen die das in nem simplen Sachkundetest beibringen/abfragen? Den besteht doch kein Neuhundehalter!

    Abgesehen davon: wenn ich mir manchmal die kynologischen Fragen für Sachkundetests ansehe, und die Antworten, die dort zur Auswahl stehen, wird mir schlecht - wollen die tatsächlich, daß die Leute so nen Schmarrn lernen und auch noch umsetzen??