Beiträge von BieBoss

    Kann natürlich auch sein, daß es ein Labor-Beagle-Züchter war, und sie dort nie fahren mußte, weil die schlichtweg sowas net brauchen: Hunde, die Transporte ab können..... ;-)

    Für mich jedenfalls hört sich´s an, als kennt sie das nicht so wirklich. Würde auch beim Tierschutz mal nachfragen, wie die drauf kamen, daß die Hündin Autofahren kann- ob das Info des Abgebenden war, oder sie das irgendwie getestet hatten.

    Hat sie die Box denn voher schon kennenlernen dürfen?

    Ansonsten hilft es vielleicht, erstmal mit dem Auto nur zu tollen Dingen zu fahren. z.B. zu langen Gassigängen, irgendwohin, wo Ihr mit ihr spielt und Halligalli macht, zu Personen, die sie sehr liebt - sodaß sie dauerhaft verknüpft, daß mit dem Auto grundsätzlich zu tollen Erlebnissen gefahren wird.

    Tierarztbesuche vielleicht dann lieber erstmal nicht mit dem Auto - oder zumindest nicht bis vor die TÜre fahren, sondern erstmal am Zielort bißchen spielen, bevor man dann reingeht zum Doc.

    Schonmal probiert, die Box woanders im Auto zu plazieren? Evtl. Rückbank, neben Mitfahrern, die sie ablenken?

    Oder versucht mal, einen ruhigen Hund mit ins Auto zu nehmen, sodaß sie sieht, daß derjenige entspannt ist und keine "Gefahr" droht, um Streß rauszunehmen bei ihr?

    Ansonsten: dort, wo Ihr sie her habt (wenn das ein ausrangierter Zuchthund ist, dann wohl eher von einem Vermehrer?) nachfragen, wie sie immer gefahren wurde bei denen (Verdacht: eher gar nicht gefahren *gg). Sprich, ob in Box oder auf nem Sitz angeschnallt mit einem speziellen Sicherheitsgurt o.ä.

    Sicherheitsgurt auch mal austesten, mit so ner Schutzdecke für die Polster drunter. Evtl. geht´s dann besser....

    Einfach austesten, was ihr die Fahrt erleichtert.

    Ich würde darauf achten, daß sie was haben, wo sie klettern und balancieren können, also feststellen, daß es Höhenunterschiede gibt. Hab mal irgendwo gelesen, daß die, wenn die das nicht als Welpen lernen, später mit sowas nicht umgehen können mit "3D" *gg Weiß da vielleicht von Euch jemand mehr dazu?

    Ansonsten: verschiedene Futterformen (TroFu, Naßfutter, Fleisch) kennenlernen, damit der künftige HAlter selbst entscheiden kann, was er füttern möchte.

    Evtl. kannst sogar schon nen Pfiff für den Abruf etablieren, indem Du immer pfeifst, wenn die Welpen unterwegs an die Futterschüssel kommen. Kostet Dich weder Zeit noch Arbeit, legt aber einen wichtigen Grundstein für später.

    Kontakt zu anderen Hunden: nur zu vollkommen gesunden, da die Welpen ja noch keinen kompletten Impfschutz haben, und wahrscheinlich das Immunsystem eh im Streß ist dadurch, daß die Welpen zu Dir kamen von einem anderen Ort. evtl,. dann halt nur mit Deinen eigenen Hunden Kontakt haben lassen, und das halt auch kontrolliert, und eingreifen, wenn einer mit denen zu wild wird.

    Kinder und andere Tiere können sie später noch kennenlernen - wen Dir welche zur Verfügung stehen, die damit umgehen können, umso besser.

    Bahnfahren und Autofahren können hilfreich sein, wenn sie später abgeholt werden - dann muß sich da keiner der künftigen Halter Gedanken drum machen, daß der Hund dadurch Streß kriegen könnte. Evtl. auch Transportboxen kennenlernen (vielleicht bringen künftige Halter bei ihrem Besuch eine mit und lassen sie da bis zur Abholung des Welpen?).

    Halsband/Geschirr/Leine kennenlernen.

    Nässe (nasses Gras oder ein mini-Planschbecken).

    KiGa und Stadtzentrum wär mir jetzt echt zu viel - das sollen dann die künftigen Halter selbst machen, wenn die Welpen eingewöhnt sind und Vertrauen haben, daß sie vom neuen Halter beschützt werden, soooo viele neue Eindrücke..... ;-)

    Und natürlich die Stubenreinheit - sprich, wenns vom Wetter her möglich ist, Terrassentüre offen lassen und unterstützen, daß die rausgehen, wenn sie mal müssen (zumindest loben, wenn sie draußen pieseln - wenn man net hinterherrennen kann. Weiß nicht, inwiefern das machbar ist, hinter 8 so Flöhen herzurennen, wenn die mal müssen *gg).

    Hund mal ne Runde spazierentragen - kann hilfreich sein, wenn der Hund sich später mal unterwegs verletzt und er zum Auto zurück getragen werden muß.

    Anfassen lassen (ich denk da an Tierarzt-Spielchen wie Abtasten und Gebiß angucken, oder auch an Pflegearbeiten wie Kämmen, Scheren, Nägel angucken). Schermaschinen/Kämme kennenlernen. Zeckenhaken o.ä. kennenlernen.

    Mehr fällt mir grad net ein..... Reicht das? *gg

    Ich hatte bislang mit Hund nen Mazda 323 F (Kombi), und jetzt irgend so nen Ford (der is 20 Jahre alt, außer Ford steht nix drauf - is mir auch wurscht, weil wenns kein Kombi und noch dazu spottbillig gewesen wär, hätt ich den nie gekauft*gg).

    Schätze, wenn Du was Gebrauchtes suchst, wirst halt am ehesten bei Ford fündig, weil die die meisten Kombi-Modelle haben.

    Zum Dacia würd ich nie nicht greifen, da hat meine Schwester den Logan gehabt - irgendwann hat sie aufgegeben und das Ding verkauft. Der hat ständig was Anderes gehabt und stand mehr in der Werkstatt als daß er gefahren wäre ;-)

    Dann lieber den Berlingo oder nen Kangoo, die find ich auch cool vom Platz her.

    Zitat

    ......Das Kochen lebensverlängernd wirkt ,weil dadurch Lebensmittel-Infektionen vermieden werden,weiß man seit der Erfindung des Feuermachens.

    Jo - deswegen ist Dosenfutter für Menschen sicherlich auch gesünder als Frischgemüse *ggggggg
    *ironieoff......
    (trotzdem danke für die Info zu den Salmonellen, ich wußte z.B. nicht, daß Einfrieren diese nicht abtötet......)

    Abgesehen davon bin ich der Meinung, egal, wie das Fleisch klassifiziert (Kategorie xy)wird: das stammt von Tieren, die für den menschlichen Verzehr gedacht sind, und an denen dürfen keine Salmonellen sein. Warum sollte dann an dem Hundefutter-Anteil des Fleisches mehr an Salmonellen dran sein, als am Fleisch für den Menschen, wenns vom selben Tier stammt? Klar - der Mensch futtert keinen Pansen - aber das FLeisch drumherum stammt aus der Schlachtung für den Menschen. Wenn da Salmonellen dran sind, das fliegt doch auf wie nix bei der nächsten Lebensmittelkontrolle?

    Zitat

    .......Geht das überhaupt? Würde er ihr nicht alles kaputt machen? .....

    Klar geht das - ob die Hündin dabei verletzt wird, fragt der Rüde in dem Moment sicherlich net...... Sofern die Hündin "steht" (also in der Standhitze ist und "hinhält"), warum sollte er dann aufhören?

    Aber normalerweise überleg ich mir, ob ich sowas haben möchte (unkastriertes Pärchen), und wie ich damit umgehen kann, bevor ich nen zweiten Hund hole...... Wenn ich das weiß, daß das mit der Kastra net geklappt hat, hol ich mir halt einen bereits kastrierten Hund (oder einen gleichgeschlechtlichen) dazu, damit ich den nicht selbst kastrieren lassen muß. Denn mit 9 Monaten würd ich die Kleine auf keinen Fall schon kastrieren lassen, sondern nach Möglichkeit gar net, und wenns sein müßte, dann erst, wenn sie erwachsen ist, körperlich und im Kopf.

    Den Streß braucht man doch net, wenns net sein muß ;-)

    Das kann ne einfache Schürfwunde gewesen sein, deren Schorf Du da jetzt mit abgezogen hast...... Weißt schon, irgendwo im Gebüsch hängengeblieben, und die Haut dabei verletzt oder sowas.

    Solang sich da nix entzündet, würd ich mal gepflegt gar nix machen - das heilt von alleine.....

    Bubuka: Ohr amputieren, oder? ;-) *gemeinbin......


    Ich darf lästern, hab ja auch was zum Thema geschrieben ;-)

    Aber: lieber einmal zu viel zum TA gerannt am Anfang, als einmal zu spät! Insofern: nicht ärgern lassen, frag einfach ;-)

    Zitat

    ......Er ist öfters auch sehr stur, doch ich bin noch sturer so das ich es schaffe mich durchzusetzen.  Ich versuche wieder der „Rudelführer“ zu sein.
    Habt ihr in dieser Hinsicht Tipps für mich? Wie soll ich mit ihm umgehen, wenn er nicht direkt kommt wenn ich ihn rufe, sondern erst beim 2 oder 3 mal? An der Leihen kann ich ihn ziehen (soll ich hier auch mit Kommando arbeiten?)

    Leider leider bin ich beim schnappversuch auch zurück gewichen bzw. mich erschrocken, so das er gleich gesehen hat – wow das funktioniert – wie kann ich reagieren wenn er nach mir schnappt? Zuhause wird er ins Körbchen geschickt. Also an besten wirklich mit ner leine zusätzlich?

    Vielen Dank euch allen für eure mithilfe!

    Du brauchst net zum "Rudelführer" zu mutieren - mußt nur einfach wissen, was Du willst, und das entsprechend durchsetzen. Dabei hilft Dir ne Hausleine (echt nur, wenn Du da bist, weil sonst Gefahr des Erwürgens, wenn Du weg bist!), denn dann bist Du außerhalb der Schnapp-Reichweite. Dann brauchst Du nämlich nicht zu reagieren, wenn er schnappt, weil Du ja so dicht gar nicht dran bist. Er sieht in dem Moment, wo Du Dich durchsetzt (z.B. ihn vom Sofa mitnimmst mit Hilfe der Leine oder ins Körbchen führst mit der Leine, daß Du Dich durchsetzt.- Wird anfangs sicherlich Widerstände geben, oft wird er auch nochmal austesten, wenns so lang geklappt hat. Aber irgendwann wird er merken, Du hast den längeren Atem ;-)

    Erstmal keine Kommandos geben, wenn Du nicht weißt, ob oder wie Du sie durchsetzen sollst. Rennt er z.B. grad zu nem anderen Hund und Du weißt, er wird auf Abrufen nicht umdrehen - dann laß ihn, renn einfach hinterher und pflück ihn dann dort runter und nimm ihn mit Dir mit weg. Bring ihm bei, daß nicht einfach losgelaufen wird, indem Du ihn bei sowas angeleint absitzen läßt, und wenn er Dich angeguckt hat, darf er losrennen. So entscheidest DU, ob er hin darf. So lange das nicht angeleint funktioniert, nicht ohne Leine riskieren.

    Wenn er nicht gleich kommt, dann renn entweder davon (nur, wenn das bei ihm funktioniert und er dann hinterherrennt), oder geh hin und hol ihn - aber ruf nur EIN Mal - nicht zweimal oder so, sondern einmal rufen, wenn er nach 2-3 Sekunden nicht reagiert, abholen. Wichtig ist dabei, daß Du ihn dann genau dorthin mitnimmst, von woher Du gerufen hattest. Zeigt ihm: wenn Fraule will, daß ich zu Punkt xy komme, dann sollte ich das tun, sonst holt sie mich - ich komme nicht darum herum. Also kann ich auch gleich gehorchen, ist angenehmer. Ruf ihn anfangs nicht gerade ab, wenns schwer ist, zu kommen oder er gerade beim Pieseln ist, sodaß er gar nicht folgen kann *gg

    Das mit dem an-der-Leine ziehen würde ich gar nicht machen - dann verknüpft er bestenfalls, daß wenn sein Name gerufen wird, anschließend Frauchen an ihm rumzerrrt (dann findet er den Abruf auch noch so RICHTIG Schei...e) - aber er lernt dabei nicht, daß er auf den Abruf hin eigentlich zu Dir kommen sollte.

    Ansonsten würde ich das Herkommen nochmal komplett neu aufbauen, wie beim Welpen. Anfangs: Hund kommt grad zu Dir - rufen, und beim Ankommen belohnen. Dann KANN der Hund eigentlich gar nix falsch machen, weil er das Gewünschte ja eh schon ausführt! Nach etlichen Mal mal rufen, wenn er im Wohnzimmer steht und Du auf dem Sofa sitzt. Guckt er zu Dir, wirf ihm ein Leckerli hin. Wenn das öfter klappt, und er schon losgeht in DEine Richtung, weil er weiß, er kriegt gleich Leckerli, dann ruf ihn mal und belohne erst dann mit Leckerli, wenn er schon losgelaufen ist (Zuwerfen). Dann, nach einigen Malen, belohne ihn erst, wenn er angekommen ist. Aber mach bittebitte ganz kleine Schritte, damit dabei nix schiefgehen kann. 2 Schritte auf Dich zu, Leckerli zuwerfen. 3 Schritte auf Dich zu, Leckerli zuwerfen - so halt.

    Wenn er dann schon kommt, und das mit dem Leckerli erst bei Ankunft gegeben, funktioniert, dann stell ihn in den Flur, setz Dich aufs Sofa in Sichtweite. Gleiches Spiel von vorne: Blick zu Dir, verbales Lob, Leckerli hinwerfen. Wenn er mal nen Schritt zu Dir macht, Leckerli zuwerfen. Bis Du wieder da bist, daß er beim Rufen zuverlässig aus dem Flur zu Dir ins Wohnzimmer geht, und erst dann die Bestätigung erhält.

    Dann machst das im nächsten Zimmer, möglichst immer noch in Sichtweite - z.B. steht der Hund in der Küche und Du im Flur. Wieder von vorne: Blick zu Dir, Leckerli. Erster SChritt zu Dir beim nächsten Versuch, Leckerli. etc. - bis Du wieder dort bist, daß der Hund auf Abruf zuverlässig zu Dir kommt und erst dann das Leckerli kriegt.

    Dann kommt ein weite4rer Schritt dazu: Du gehst außer Sicht - z.B: Hund in Küche, Du im Flur ums Eck, oder wo er Dich halt nicht sieht, und Du ihn aber evtl. noch beobachten kannst. Denn Du solltest wieder dort anfangen, wo er die erste Bewegung in Deiner Richtung macht, zu bestätigen.

    Erst, wenn der Hund in der Wohnung zuverlässig zu Dir kommt, egal, wo er gerade war und wo Du bist, kannst Du anfangen, MAL ein Leckerli durch ein verbales Lob, ein Freuen oder ein kleines Spiel zu ersetzen. Aber meist sollte der Hund noch ein Leckerli kriegen. Im Laufe der Zeit dann eben immer weiter auf Lob umstellen, nur noch ab und an Leckerli, weil draußen hast ja nicht immer was dabei.

    Wenn Du das Ganze draußen übst: Bitte ebenfalls Winz-Schrittchen, und erstmal nur an der Schleppleine. Erst an Orten ohne Ablenkung, z.B. im eigenen Garten, wenn die Nachbarn nicht grad feiern. Dann mal im Park, wenn grad wenig los ist. Dann mal wenn etwas mehr los ist. Im Wald, wenn wenig los ist, später, wenn mehr Leute unterwegs sind - immer ganz klein.

    Erst, wenn der hudn an Orten mit viel Ablenkung (Park im Sommer, wenn hundert Familien dort Picknick machen (ok, ich übertreibe, aber Du verstehst, was ich meine *gg) mit Leine zuverlässig umdreht und zu Dir kommt, wenn Du ihn rufst, dann kannst es mal ohne Leine versuchen - und zwar wieder in gaaanz reizarmer Umgebung, mit viel Ruhe, ohne Ablenkungen. Dann mit wenig Ablenkgun etc. Immer so weiter.

    Du steigerst Dich also von "Verstehen, was Fraule von mir will" über "lernen, daß das überall und immer so gilt", egal in welcher Umgebung, ob daheim oder unterwegs, bei Tante Erna oder bei Freundin Tanja, ob auf der Straße oder im Garten.

    Klappt es mal nicht so toll, weißt Du, die Anforderung war zu hoch - ob generell zu hoch (zu viel Ablenkung), oder einfach nur an dem Tag zu hoch (Konzentration beim Hund kann tagesabhängig sein), dann mußt halt 1-2 Schrittchen zurückgehen, und wieder etwas reizärmere Umgebung wählen an dem Tag, wieder verstärkt Leckerli als Bestätigung geben, halt die Aufgaben einfacher und attraktiver machen. Dann kannst nach ein paarmal wieder vorwärts gehen.

    Und nicht immer nur die Schwierigkeit steigern, sondern auch mal ganz einfach gestalten, sodaß der Hund das Kommando ganz einfach befolgen kann, und einen einfachen Erfolg hat.

    So kannst Du eigentlich alles üben, was gerade nicht klappt. Bei dem Einen muß man echt seeeehr kleinschrittig vorgehen (Abruf ist sowas in meinen Augen, weil´s halt so wichtig ist, daß der funktioniert; aber auch, wenn´s dem Hund sehr schwerfällt - damit er durch die mini-Schrittchen keinen Mißerfolg verbuchen muß!), beim Anderen klappts relativ schnell und in größeren Schritten, das kommt auch darauf an, wie schwierig das Kommando für diesen Hund ist. Apport ist für nen apportierfreudigen Hund eher ein Spaß und eine Belohnung, während es für einen sehr selbständigen Herdenschutzhund schon "höhere Schule" sein kann, weil er dafür einfach nicht gezüchtet wurde. Und individuelle Unterschiede kommen auch dazu. Es gibt schließlich auch z.B. Pudel, die evtl. nicht gerne apportieren oder Jagdhunde, die zur Jagd nicht taugen...... ;-)

    Noch ne Frage: wie hast Du bisher immer reagiert, wenn er unwillig war, ein Kommando auszuführen - hast Du ihm das ab und an mal durchgehen lassen? Sowas schleicht sich ja im Alltag schnell mal ein, das Hundi plötzlich erst kommt, wenn er nochmal gepieselt hat, oder so, oder erst auf die 2. oder auch nur noch die 3. Aufforderung.

    Bist Du irgendwann bei so nem Schnappen oder einem Knurren zurückgewichen, sodaß der Hund einen Erfolg mit einem Schnappen/Knurren verbuchen konnte? Hast Dich erschrecken lassen? Oft reicht es, wenn die Kröten einmal sehen, sie können Dich erschrecken mit so ner Aktion, und dann wird´s halt immer öfter ausprobiert... ;-)

    Aus Sicherheitsgründen würde ich auf alle Fälle als ersten Schritt bei solchen Dingen nicht mit der Hand an den Hund rangehen, um ihn weiterzuschieben, sondern lieber von hinten auf ihn "zutrampeln", sodaß er sich in die gewünschte Richtung "getrieben" fühlt - nicht, daß Du Dir da noch mal nen richtigen Schnapper einhandelst.

    Dann daheim evtl. ne leichte Hausleine ohne Schlaufe (nur in Deiner Anwesenheit) anziehen, um gegebene Kommandos durchsetzen zu können, ohne daß Du in Reichweite der Zähnchen bist. So kannst ihn z.B. bei nichtbefolgen des "Körbchen"-Kommandos dort hinführen, ohne ihn direkt anfassen zu müssen, und kannst damit konsequent sein.

    So ein Papillon wird Dir jetzt sicherlich keine tödliche Verletzung beibringen können *gg, aber auch kleine Löchlein in der Hand tun weh und können sich entzünden. Außerdem hat so der Hund dann auch noch nen Erfolg (Du zuckst zusammen, weichst zurück), und wird daher das Verhalten eher öfter zeigen. Wäre ja blöd.... ;-) Hundi darf einfach keinen Erfolg mehr damit haben, Dich zu erschrecken, sodaß Du zurückweichen mußt. Und das kannst mit ner Hausleine großenteils beeinflussen.

    Ansonsten würde ich mal ne Stunde lang einen Trainer "organisieren", der sich mal anschaut, wie das bei Euch daheim läuft tagsüber - manchmal signalisiert man dem Hund mit dem eigenen Verhalten Dinge, die man gar nicht bemerkt. Hinterher sagt man sich dann: "Ja Mensch, der konnte ja gar nicht anders, weil ich selbst...." Verstehst, was ich meine?

    Na, da würd ich mich aber bedanken, wenn ich vom wem bewertet würde, der in dieser Sparte noch nie nen Hund vorgeführt hat.......

    Was sind DAS denn für Voraussetzungen?

    Wenn ich das für nen Trainerschein voraussetze, dann muß ich doch auch entsprechenden Unterricht anbieten bzw. für entsprechende Praxiserfahrung sorgen, als Ausbilder? Also z.B. Videos mit den Leuten durchsprechen etc., und eben als Voraussetzung notieren, daß man zumindest auch mal nen Hund in der Sparte geführt hat!

    Ich glaub, wenn ich vor so nem Richter stünde, ich würd rückwärts wieder heimgehen...... *gg Naja - gibt´s woanders auch...... ;-(