Beiträge von BieBoss

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    ..... Ich bin etwas unsicher, ob ich Ody "massregeln" soll, wenn er knurrt oder Zähne fletscht, oder lieber komplett ignorieren? Was meint ihr?

    Weder noch: er darf doch zeigen, wenn ihm was unangenehm ist, er SOLLs sogar! Niemals würde ich ihn dafür kritisieren, denn ein Knurren/Zähnefletschen ist KOMMUNIKATION. Bei vielen Leuten wird´s als Aggression verstanden, was völliger Blödsinn ist. Der Hund zeigt, daß er etwas nicht möchte, weil er eben NICHT aggressiv werden möchte. Stell Dir vor, in nem Hunderudel muß jedes kleinste Detail mittels Beißerei geklärt werden - dann hat keiner mehr Zeit, jagen zu gehen, und alle verhungern. Daher sind die darauf angewiesen, das mittels Kommunikation zu klären. Jeder normal sozialisierte Hund hat gelernt, das Zeichen das Anderen, daß er grad keinen Kontakt will, zu respektieren. Wenn ein Welpe das noch nicht kann, bringt der Erwachsene ihm das bei mittels Zurechtweisung. Wenn Du das verhindern möchtest, mußt DU dem Welpen das eben zeigen. Sprich, ihn wegnehmen, wenn der Große das nicht ab kann.

    Ignorieren ist vollkommen falsch, dann wird´s irgendwann eskalieren, weil er sich nicht verstanden fühlt, und er NOCH deutlicher werden muß.

    Also ein Mittelding: zeig ihm, daß DU zur Kenntnis nimmst, daß er etwas nicht möchte (z.B. Welpi zu nah dran), und dann nimm das Welpi selbst von ihm weg. Damit zeigst Du ihm, daß Du ihn verstehst, und löst sein Problem in seinem Sinne.

    Daß ein Hund es nicht toll findet, plötzlich von seinem Prinzenthron gestoßen zu werden und alles mit so nem lästigen kleinen aufdringlichen Welpen teilen muß - is doch klar.... Außerdem muß der Alte ja auch erstmal lernen, daß der Kleine kein fremder Eindringling ist, der sich doof benimmt und daher vertrieben werden muß, sondern ab jetzt dazugehört. Das wird schon!

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    ......letztes Jahr auch Unsummen für Kühldecken, Kühlakkus usw ausgegeben.... wurde alles zerbissen und im Nachhinein zeigte sich, dass es auch sehr gut ohne geht.......


    ;-) Dann mußt die Kühlakkus an die Außenseite der Box legen, sodaß der Hund sich von der Innenseite aus dran"kuscheln" und abkühlen kann, sie aber net zerbeißen kann *gg

    Oder mach nen doppelten Boden in die Box, und unter die obere Bodenfläche dann die Akkus.... *gg

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    .....
    Es gibt so eine Schlossverlängerung, damit bleibt die Klappe hinten so ca. 10cm weit auf. Wenn du zusätzlich alle Fenster aufmachen kannst und das Auto im Schatten steht und der Hund Wasser hat und du regelmäßig nach ihr siehst, würde ich es wohl probieren. LG Nele

    Bei den Dingern bin ich immer skeptisch - die Sonne knallt trotzdem aufs Auto, und das erhitzt sich sehr schnell. Selbst im Schatten wird die Luft dann zu stickig und warm, und mit dem Ritzchen, das da frei bleibt, gibt´s auch nicht wirklich nen Durchzug....

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    ......Wir haben zwar auch Boxen auf dem Platz, aber da hab ich irgendwie Bedenken, weil sie das doch nicht kennt und die so dunkel sind...

    Na, dann wird´s aber Zeit - und heut ist ne gute Gelegenheit..... ;-)

    War bei uns in der Welpenstunde das Erste, was ich den Leuten gezeigt habe. Mit dem Welpi mal dort hin, Box erforschen lassen, Leckerli reinwerfen, dort fressen lassen, wieder raus. Und dann halt ab und an einen einzeln wieder hingeschickt, um das zu wiederholen, wenn mit nem anderen Hund "gearbeitet" bzw. mit dessen Besitzer ein Privat-Erziehungs-Problem erörtert wurde. Dann mal versuchen, die Box zu schließen und dabei vorher nen Kauknochen geben, sodaß der nicht gleich jammert. Gleich wieder aufmachen, aufessen lassen. Das wieder steigern.
    Irgendwann dann auch mal kurz weggehen, aber noch in Sichtweite. etc. etc. - wie halt das Alleinbleiben daheim auch aufbauen.

    In der Welpenstunde hatten wir noch die Möglichkeit, das ganz zwanglos aufzubauen, weil es da noch nicht benötigt wurde, und mit ganz kurzen Zeiträumen begonnen werden konnte. Später in der Gruppenstunde, wenn Hunde einzeln arbeiten durften, war das dann von großem Nutzen, weil die dann ncih tkäffend einfach reingesperrt werden mußten, sondern das schon kannten.

    Trotzdem gab´s immer einzelne Halter-Exemplare, die meinten es sei doch net nötig, oder das wäre Tierquälerei, den 20-cm-Welpen in ne 1 m² große hölzerne Box mit Wassernapf, Decke und Leckerli im Schatten der Bäume zu setzen. Hm - meine Hundis haben´s immer genossen, da ihre Ruhe zu haben. Besser als bei 30 Grad in der prallen Sonne aufm Platz zu sitzen und sich die Zunge aus dem Leib zu hecheln....

    Nunja - jedem, wie er meint *gg Gezwungen hab ich niemanden, aber wenn derjenige dann später ein Alleinbleib-Problem mit seinem Hund hatte, mußte ich dann schon lächeln....

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    ....Als erstes probier ich eine Sprühflasche. Als erstes werde ich dann mal sehen ob er sich damit von dem Katzenklo abhalten lässt.....

    So´n Quatsch ;-) Hol den Hund einfach dort weg, wenn er hingeht, verbinde das mit einem NEIN, und fertig. Reine Gehorsamsfrage.

    Du kannst doch nicht strafen, wenn der Hund gar nicht weiß, was er tun soll! Zeig ihm daß er sich bei Katzensicht z.B. hinlegen oder ins Körbchen gehen soll, indem Du ihn dort hinführst. Jeeeedes Mal. Guckt er zur Katze ---> ab ins Körbchen führen.

    Eine Strafe ist immer nur in einem Fall sinnvoll: wenn der Hund ein Kommando kennt und richtig verknüpft hat und dies nicht durchführt ohne Grund. Aber normalerweise gibt´s immer nen Grund - ob das die Hüfte ist, die dem alten Hund weh tut beim Hinsetzen, oder die Aufregung (also Ablenkung) bei Deinem BC, die bewirkt, daß er halt noch sehr auf die Katzen fixiert ist. Er kanns halt einfach noch nicht. Dann muß er das halt lernen, und Du zeigst ihm, wie: indem er Abstand zu der Katze sucht, z.B. im Körbchen, und je weiter er weg ist, desto einfacher wird es ihm glingen, sich da wieder "runterzufahren" von der Aufregung. So lernt er, was er tun soll.

    Wenn Du den einfach besprühst in dem Moment, ohne daß Du ihm vorher gezeigt hast, was er soll oder nicht soll, wirst Du ihn damit komplett verunsichern und bringst ihm nur Eines bei: daß Du vollkommen unberechenbar bist und aus dem nichts heraus einfach grundlos böse wirst.... Wäre wohl nicht dem Vertrauensverhältnis zwischen Euch dienlich... Der Hund kann seinen Menschen zwar besser lesen als jeder Andere - aber Gedanken lesen kann er auch noch nicht und daraus dann wissen, daß Du Katzenjagen doof findest. Also zeig´s ihm!

    Und denk immer daran: der Hund zeigt grundsätzlich nur das Verhalten, was er vom Halter gelernt hat...... Wenn´s also nicht klappt, weißt Du jetzt, wenn Du einsprühen mußt..... *gg

    PS: wenns ganz blöd kommt, liebt Dein Hund auch noch Wasser, und wird sich mittels Sprühflasche in seinem Tun bestenfalls noch bestätigt fühlen...... ;-) ;-)

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    ...Und das kann für die Katze böse ausgehen, sei es weil sie sich nicht mehr in ihr Zuhause traut (Angst vor und Stress wegen dem Hund) oder dass der Hund sie sogar mal zufassen kriegt.....

    Das kann auch für den Hund böse ausgehen - der Hund einer Bekannten ist seit ner Katzenbegegnung mit der eigenen (!) Katze nämlich auf einem Auge blind.....

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    ...... Ich denke, dass sie ihm nichts tun würde, da sie ja sieht, dass ich ihn füttere ( bevor sie Futter bekommt!). .....

    Hahaha - der ist gut...... Schätze mal, daß der Hund nen deutlichen Jagdtrieb zeigt, und das Katzentier das sehr deutlich erkennt, im Gegensatz zum Dir Frauli, da denkst ein bißchen zu menschlich. Ein Hund ist immer noch ein Jäger - und jeder, der sich mit ner Katze versteht, hat das irgendwann gelernt. Vom Halter, der anfangs seeeehr vorsichtig agieren sollte.

    Und kennt der Hund EINE Katze, nämlich die eigene, und läßt sie am Leben - dann heißt das noch lange nicht, daß er dies auch bei Katzen in freier Natur so hält.

    Ich hab auch Katzen zum Jagdhund. Das hat ein Weilchen gedauert, bis ich ihm dann echt unmißverständlich erkärt habe, daß das MEINE Katzis sind. Inzwischen geht Bossi etwas ruhiger auf sie zu, schlabbert sie ab, und sie finden die Hunde auch toll. Trotzdem lasse ich sie, wenn ich weg bin, NIE alleine - da ist immer mindestens eine geschlossene Türe dazwischen, ich hab Angst, daß die liebevollen Spielchen mal in Jagen überschlagen. Die hetzen sich nämlich gern mal gegenseitig, und das brauch ich net.... ;-)

    Und daß fremde Katzen unterwegs auch nicht gejagt werden, muß ich ihm bei JEDER einzelnen Katze unterwegs erklären.... *nerv.... "Die auch nicht?" *blinzel.... NEEEEIN, die auch net, mein Freund...... *gg

    Also: vertrau dem Katzentier;-) Du weißt ja: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste......

    Und für Dich: unterbrich den Hund, wenn er Katzis anstarrt, und gib ihm stattdessen einfach ein Alternativkommando, das er kennt und auch umsetzen kann, wenn er etwas aufgeregt ist. Und setz das durch. Der Hund muß lernen "Katze heißt hinsetzen" oder so - je nachdem, was Du halt als Verhalten statt des Fixierens nehmen möchtest.

    Wobei das Beispiel mit Hinsetzen jetzt blöd war von mir- damit gibst dem Hund noch mehr die Möglichkeit, die Katze zu fixieren. Besser wäre dann Fuß oder sowas, wo er Dich dabei ansehen und sich auf Dich konzentrieren muß.

    Könntest auch einfach, wenn der Hund gern nem Gegenstand hinterherrennt, etwas von der Katze weg werfen - aber damit bringst Du ihn dann natürlich auch außerhalb Deiner Reichweite, sodaß er, wenn er das Dings aufgesammelt hat, evtl. trotzdem zur Katze durchstarten würde. Das wäre also etwas riskant.....

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    Dreamy, das Fell vom Pudel finde ich überhaupt nicht hübsch, ebenfalls gefallen mir GR an sich nicht weil sie mir zu glattes Fell haben. Ich brauch einen richtigen Wuschel! ....

    Hab noch nicht alles gelesn, aber das hier fiel mir gleich auf: das Wesen des Hundes ist doch wohl wichtiger als das Aussehen.

    Kein Mensch kann Dir bei einer Doodle-Mischlingsverpaarung (egal, welche Mischung) vorhersagen, wie das Fell Deines künftigen Hundes werden und sich entwickeln wird. Weil es dadurch, daß es Mischlingsverpaarungen sind, ganz fürchterliche Haarqualitäten geben kann, oder Welpen erben nur das Pudelfell oder nur das Goldiefell. Das ist eben bei sowas nicht absehbar.

    Ich hab kein Problem damit, wenn sich wer nen Doodle o.ä. anschafft, versteh das bitte nicht falsch, hab ja selbst Mischlinge. Aber ich bin sehr wohl dagegen, für solch einen Mischling, der ne Überraschungstüte ist, bei dem das Auftreten von Erbkrankheiten der Vorfahren nicht bekannt ist, ohne jegliche seriöse Papiere einen Fantasiepreis von über 1.000 € zu bezahlen, den die meisten Designerhund-Züchter für ihre Mode-Erscheinungen verlangen.
    Das wäe mir einfach zu viel für einen Hund ohne jegliche Garantien/Sicherheiten. Denn wenn ich weiß, die Vorfahren waren alle gesund etc., es wurden viele Untersuchungen gemacht, dann kann ich sicherlich nicht ausschließen, daß der Hund mal krank wird - ist ja auch "nur" ein Lebewesen wie ich ;-) ABER: der Züchter hat dann alles dafür getan, das Risiko zu minimieren. Und dafür zahl ich dann gerne.....

    Haben derzeit in der Rettungshunde-Staffel auch nen Designer-Mix. Schwerste HD, 4 Jahre alt. Die Besitzerin guckt jetzt halt, wie lange er arbeiten kann, macht Physio o.ä., aber das macht halt keinen Spaß. Derzeit hat er keine Problem, läuft halt seltsam, aber hat keinerlei Schmerzen. Und der ach so seriöse Züchter dieses teuren Designerhundes weist natürlich alle Schuld von sich, das könne auch ernährungsbedingt oder überlastungsbedingt sein, ist NULL für die Halterin da, interessiert sich keinen Deut für das Wohlergehen des Hundes. So kann´s halt gehen..... Muß nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist bei nem Mix höher, auch wenn er in dem Fall teurer wäre als "normale" Mixe.

    So - etz geh ich mal weiterlesen.... ;-)