Beiträge von BieBoss

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    Ich finde es immer schwierig, den Hund als "Bestrafung" in seinen Korb oder die Box zu schicken. Er soll damit ja positive Dinge verknüpfen.....

    Warum verknüpfst Du das Wort BOX mit Bestrafung? Eine Box ist ein ruhiger Rückzugsort, an dem der Hund geschützt wird vor zu viel Trubel, und in dem er "runterkommen" kann, weil er keine Möglichkeit hat, dauernd irgendwo einzugreifen, wenn getobt wird etc. Man darf dabei natürlich weder schimpfen (der Hund muß ja auch erst lernen, was von ihm verlangt wird!), noch grob sein noch sonstwas. und selbstverständlich kennt der Hund die Box zuvor, will heißen, man stellt die paar Tage vorher schonmal hin, füttert da drin, legt ne kuschelige Decke rein etc., bevor der Hund zum ersten Mal für wenige Sekunden da drinbleiben muß - und diesen Zeitraum kann man dann ausbauen. So empfindet der Hund diese Box garantiert nicht als Streß oder Bestrafung!

    Dieses Wort Bestrafung ist nur etwas, das der Mensch damit verbindet - weiß net, vielleicht denken die Leute alle an den Knast oder "Wegsperren" bei dem Wort? ;-) Der Hund hat keine solchen Vorurteile oder Assoziationen.

    Das würde nämlich bedeuten, daß ich meine Hunde dauerbestrafe, indem ich mit dem Auto (incl. der Boxen) zum Training fahre und nach jeder erfolgreichen Suche darin "einsperre" - glaub mir - die würden nicht mehr lange suchen oder trailen, wenn sie die Box als Strafe empfinden würden!

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    Es ist total OT, aber die gute Frau schiebt wirklich alles auf die moderne Medizin und die Fütterung (oder auch Haltung) des Hundes....

    Mag sein - man muß schließlich immer gucken, wer in welchem Interesse was behauptet. ;-)

    Das trifft nämlich auch für die andere Seite zu! Der VDH argumentiert, daß seine Hunde ja alle gesundheitsgeprüft seien, und Hunde mit schlechten Hüften ausgeschlossen würden aus der Zucht, wenn alles regelkonform läuft. Ein wichtiges Verkaufsargument für VDH-Züchter, für das die Leute bereit sind, wesentlich mehr Geld hinzulegen als anderswo beim "Feld-Wald-Wiesen"-Züchter aus anderen Vereinen.

    Wenn nun dieser VDH plötzlich zur Erkenntnis käme, daß HD hauptsächlich auf falsche Fütterung zurückzuführen wäre, dann würden sie sich ja selbst eines wichtigen Verkaufsarguments berauben-schön blöd wären sie...... ;-)

    Auch das muß man berücksichtigen, wenn man neutral zu beurteilen versuchen möchte, was nun dran ist an HD-Ursprungs-Geschichten....

    Ich frag mich da immer bei Studien etc., wer die jeweils in Auftrag gegeben oder (mit)-finanziert hat und wer davon profitiert, daß das Ergebnis so und nicht anders aussieht *gg

    Hi - erstmal Glückwunsch zum Zwergerl ;-)

    Also - das Benehmen ist für nen Welpen in dem Alter völlig normal - also: ausatmen...... und wieder ein...... und wieder aus....... *ggg

    Wenn Hundi Besucher anknurrt, könnte das Unsicherheit sein. An einen Wach-/Schutztrieb mit 14 Wochen mag ich net so recht glauben. Was ist es denn für ne Rasse? Wenn Unsicherheit, würde ich den Hund ins Körbchen bringen, sodaß er nicht derjenige ist, der den Besuch begrüßen muß. Evtl. kurz in anderes Zimmer, sobald es klingelt - sodaß auf Dauer das Klingeln der Befehl für den "geordneten Rückzug" ins Körbchen/andere Zimmer ist, nicht der Aufruf zu randalieren ;-)

    Daß das Kinderspiel ihn hochpuscht, ist klar - die lassen sich in dem Alter noch gerne animieren zum Mitspielen. Auch hier würde ich den Hund da rausnehmen, damit er ruhig bleiben kann - gespielt wird halt z.B. im Garten, während der Hund drin ist, oder im Kinderzimmer, wenn er im Wohnzimmer ist. Solange er in Anwesenheit von Anderen (auch Kindern) ruhig ist, würde ich ihn bestätigen und loben, dreht er hoch, sofort ins Körbchen bringen (auf Kommando wird´s ja in dem Alter noch nicht zuverlässig klappen. Notfalls ne geschlossene Box, in der man ihn mal 5 Minuten (nur zum "Runterfahren" lernen!!) einschließen kann. Die Kinder würden bei mir den Befehl kriegen, daß in Anwesenheit des Huneds nicht herumgekaspert wird - unterhalten ja, ruhige Spiele (Brettspiel am Tisch o.ä.) ja - aber Rennspiele etc. gibt´s halt dann nicht. Wenn die Kids zu jung sind,das zu verstehen - siehe oben, dann getrennte Räume zum Spielen. So kommt es gar nicht erst zu solchen Situationen, wo der Hund zwickt - wenn doch, mußt Du sofort hingehen, NEIN sagen und den Hund aus der Spielzone entfernen, damit er lernt, daß Zwicken absolut gar nicht geht. Nicht böse sein, sondern nur eben das Gezwicke unterbrechen, und wegführen. Aber besser ist es, den Hund gar nicht erst in so eine Situation kommen zu lassen, wo er den Fehler macht, will heißen, net so hoch pushen. Klar, ab und an kneift ein Welpe mal - mit nem lauten entrüsteten "AU!" und sofortigem Abbruch des Spiels merkt er sich schnell, daß das net ok ist. Aber dieses Kneifen aus Hochgedrehtsein raus, das mußt unbedingt verhindern.

    Mit dem "AUS" wäre ich vorsichtig: EIN Befehl für EINE Tätigkeit. AUS heißt normalerweise "Laß den Gegenstand los, den Du im Maul hast". Das, was Du von dem Hund willst, ist aber ein SCHLUß, ein AUFHÖREN oder was auch immer. Dafür solltest Du aber nicht denselben Befehl verwenden, weil der Hund das nicht verstehen kann. Willst Du später mit dem Hund apportieren (vereinsmäßig), dann würde ich mir das AUS für den Sport vorbehalten, und im Alltag lieber Schluß oder wasauchimmer sagen, wenn der Hund aufhören soll. Willst Du später das AUS nicht im Sinne einer Hundesportart verwenden, ist es natürlich egal. Da wollt ich nur mal drauf hinweisen - viele Leute sagen nämlich AUS, wenn der Hund was hergeben soll, und dann auch, wenn er mit irgendwas aufhören soll, das kann kein Hund verstehen, und die Leutz wundern sich, weil der Hund net aufhört *gg

    Generell: es ist immer besser, ein Fehlverhalten gar nicht erst entstehen zu lassen, sondern dem Hund ein Alternativverhalten beizubringen und dann abzuverlangen in der jeweiligen Situation. Z.B. es klingelt --> Hund ins Körbchen führen, gleich am ersten Tag, noch bevor er verknüpfen kann "Klingel=aufregender Besuch". Oder eben spielende Kinder heißt, ich muß ins Körbchen gehen oder Platz mache, was auch immer (aber dann bitte in der Situation auch überwachen, daß das so eingehalten wird! Wenn das nicht möglich ist, siehe oben; getrennte Räume, Tür dazwischen.).

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    Unser Hund hat nach der ersten Zecke direkt das Scalibor Zeckenhalsband bekommen. Seit dem hat er Ruhe. Blöder Weise hab ich die Viecher jetzt. Erst heute Nacht um 2 Uhr noch eine vom Bein entfernt da ich vom jucken aufgewacht bin. :headbash:

    Klar - der Hund hat ja SpotOn drauf, Du net. Schmeckst also besser..... *gg

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    Dieses Jahr ist es so schlimm, dass ich zur Chemie gegriffen habe, obwohl mein Hund in meinem Bett schläft (was man laut Beipakczettel nicht machen soll... :fear: ) Ich bin auch etwas in Panik geraten, als ich eine festgebissene Auwald-zecke. Die übertragen Babeiose, was unerkannt und unbehandelt tödlich verläuft......

    ...und genau deswegen mag ich das Zeugs net - wenn man den Hund dann schon nimmer anfassen soll, wenn das Zeugs drauf is, um wieviel schädlicher ist das Chemie-Zeugs dann für den Hund, wenn der den ganzen Tag damit rumrennen muß......

    Ansonsten: bei den SpotOns ist halt doof, weil Bossi z.B. immer gern ins Wasser geht - das Zeugs ist für im Wasser lebends Volk (Fische, Mikro-Organismen, wasauch immer) net gesund, und außerdem wäscht sich´s schnell raus, wenn er dauernd "spülen" *gg geht.

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    Boaaa...wie widerlixh diese Viecher doch sind...mehr als nutzlos die Teile!

    Ich werde mir morgen Bierhefe besorgen und das Kokosöl vom DM. Die Bierhefe einfach unter's Futter mischen? :-) Und das Kokosöl einmal täglich komplett "einreiben" oder nur an bestimmten Stellen?


    advantix ist spoton oder? Und Frontline ist zum Sprühen?

    Frontline ist ein SpotOn, wie Advantix. Nur für Welpen kriegst es auch als Spray, aber in ner Dosierung, die wohl beim Erwachsenen net hilft. Da mußt so viel sprühen, daß SpotOn wahrscheinlich günstiger und auch effektiver ist.

    Frontline ist allerdings umstritten - bei Manchen hilft´s gar net, bei uns hat´s immer geholfen - weiß aber nicht, woran es liegt, vielleicht sind die Dinger schon in manchen Gegenden immun gegen den Wirkstoff, und bei uns noch net? ;-)

    Ich mag auch keine Chemie - Biene wurde am Wochenende ganz kurz geschoren, und wird jetzt nach jedem Gassi und Training einfach richtig gut durchgestrubbelt, und mal kurz gebürstet. Da rieselt´s manchmal richtig raus vor lauter Zecken. Bei Bossis längerem Rauhhaarfell manchmal a weng schwierig.... Aber der geht net in den Wald zum Training, da hält sich´s echt in Grenzen (auf der Wiese rennt er offenbar zu schnell, um denen als Taxi zu dienen, die schaffen´s wohl net, einzusteigen in dem Tempo *gg).

    Habe übrigens festgestellt, daß ausgerechnet unser Garten ne Zeckenhochburg ist - will heißen, ein paar Stunden lang im Gras liegen, und Du kannst drauf wetten wie viele Zecken welcher Hund eingesammelt hat ;-( Gibt´s Frontline eigentlich auch als SpotOn für den Rasen? *ggggg Wär doch mal ne Marklücke, oder? ;- :ugly:

    Was mir aufgefallen ist: egal, wie viele Zecken am Hund - wenn wir aufwachen, kleben die am Hundetier, nicht an mir - obwohl zusammengekuschelt nachts..... Sehr nett von den Viechern (ich mag sie trotzdem net....)

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    an der schlepp kann ich ja nicht verhindern das er riecht bzw er riecht ja alle paar meter.
    ich lasse ihn ja riechen, aber er riecht ja 20sek und mehr, irgendwann muß man ja mal weiter :)

    an der leine lasse ich ihn ja auch nicht überall riechen und markieren

    In solchen Momenten gehst auf ihn zu und drängst ihn ab, weg von der Pipistelle, in die von Dir gewünschte Richtung. Dazu Kommando WEITER - dann verknüpft er das gleich richtig. Solange Du dort stehst, weiß er, Du wartest schon auf ihn. Mußt Dich also auf alle Fälle selbst in Bewegung setzen.

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    wenn es in der wohnung und im garten super klappt aber draussen probleme gibt durch gerüche von fremden hunden, tiere, usw
    wo ist der ort wo ich trainieren soll jetzt ? nach garten ist draussen ja die nächste stufe.

    und da er sich meistens festriecht muß man ja oft leicht rucken damit er weiter läuft sonst kommt man ja kaum voran, er riecht und markiert ja jeden baum, strauch, pfosten usw

    Dann nimm halt net das "Draußen" direkt vor der Gartentüre, wo schon 20 Hunde hingepinkelt haben, sondern such Dir ein Gebiet (Feld oder was auch immer), wo nicht so viele Leute mit Hunden hingehen, damit´s nicht so interessant riecht. Abgesehen davon ruf ihn draußen zunächst in einfachen Situationen ab: Hund guckt Dich draußen an, Abruf. Hund läuft eh grad in Deine Richtung, Abruf. Hund bleibt vor Dir stehen und wartet auf Dich, Abruf. NICHT als Erstes draußen abrufen, wenn Hund gerade am Rennen ist, nen Hasen in die Nase gekriegt hat, oder gerade auf irgendwelche Leute zustürmt, um diese zu begrüßen - das ist nämlich dann schon höhere Schule...... ;-) Du kannst also auch draußen durch die Wahl der Situation einfache und schwierige Momente haben für das Training Deines Abrufs.

    Ansonsten: wenn der Hund sich festriecht, kann man rufen, ungewöhnliche Geräusche machen (Schlüsselklimpern, in die Hände klatschen, pssssssst sagen, was auch immer, sodaß er sich halt genötigt sieht, nachzugucken, was da so komisch tut), man kann auf ihn zugehen und ihn körperlich dort "wegschieben" (berührungslos), indem man direkt auf ihn draufzulaufen scheint, notfalls hilft´s auch, z.B. ein Balli dabeizuhaben, und das mit einem vorher eingeübten Geräush nach vorne zu werfen (wenn Hund sich hinter Dir festgeschnüffelt hat). Wenn ich meinem Hund was werfe, dann passiert das meist mit einem begeisterten: "Heyyyyyy! Hols Dir!" - wenn er schnuppert und mag net kommen, dann sag ich plötzlich ganz leise (auch ne Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu kriegen - LEISE werden statt schreien, Spannung mit der Stimme schaffen) "heyyyyyy - guckmal!" - und sobald er guckt, fliegt Balli. Oder Du bringst dem Hund ein Kommando für´s Fressen bei, indem Du das täglich vorm Füttern sagst, und kannst das dann in so ner Situation nutzen, um die Aufmerksamkeit zu kriegen - mußt dann natürlich auch mit Futter belohnen, klar.... ;-) Bei Bossi hilft inzwischen sogar, wenn ich mich einfach rumdrehe und in ne ganz ander Richtung gehe (möglichst abbiegen, sodaß er Dich aus den Augen verliert). So sehr er sich festschnüffelt - der kriegt schon mit, wenn ich gehe, glaub mir..... ;-) Es gibt ungefähr ne Million Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit des Hunes zu errigen - da braucht´s m.E. nach keinen Leinenruck.....

    Wenn er auch an der Leine markiert (ich find das voll mies, an Gartenzäune, Häuser und Pfosten markieren zu lassen), dann sage ich zu meinem Bossi nach dem Abbruch gleich "WEITER", sodaß er weitergeht. Anfangs natürlich nur an der Leine üben, indem Du das NEIN schon sagst, BEVOR er das Bein hebt (vorausgesetzt, Du erkennst das an der Körpersprache, wenn nicht, solltest Du Dich auf alle Fälle damit nochmal beschäftigen!), und dann sofort weitergehst - auf keinen Fall stehenbleiben, denn damit signalisierst Du ihm, Du gibst ihm die Zeit zum Markieren. Daher IM LAUFEN schon WEITER sagen, evtl. auch Tempo etwas beschleunigen (auch ne Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu gewinnen - Tempowechsel!), sodaß er keine Zeit hat zum Beinchenheben, weil er Dir hinterher muß.

    Zum Rückruf: Du rufst den Hund zu 99% nur deswegen zu Dir, weil Du ihm was Tolles geben willst oder mit ihm was Tolles machen möchtest! Wenn Du ihn zu oft einfach nur anleinst nach erfolgreichem Abruf, dann vermiest Du ihm den Rückruf, weil er dann lernt, daß Abruf gleichbedeutend ist mit "der Spaß ist jetzt zu Ende"! Also: Abruf, Leckerli. Abruf, Zerrspiel. Abruf, weiterschicken zum Schnuppern. Abruf, verbales Lob, Freigabe zum Laufen. Ganz selten zwischendurch mal kurz (!) an die Leine nehmen, nach 5 Schritten wieder ableinen, als Bestätigung, und zum Zeigen, daß mit Abrufen nicht immer sofort der Spaß für ewig beendet ist.

    Je eher der Hund mit dem Abruf was Tolles verknüpft, das bei Dir stattfindet, desto eher wird er auch bei Ablenkung darauf reagieren! Gilt auch generell auf dem Spaziergang - je langweiliger der Hundeführer unterwegs ist, desto weniger Veranlassung hat doch der Hund, sich an dem zu orientieren, und geht natürlich dann lieber seinen eigenen Interessen nach. Passiert aber bei mir ab und an was Spannendes (und wenns nur ne simple Unterordnungsaufgabe ist, die mit Leckerli bestätigt wird), dann guckt mein Hund ab und an von sich aus nach mir (könnt ja was Tolles passieren bei mir!), und reagiert prompter, wenn ich ihn anspreche.

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    Ich würde da wieder das "wer quatsch macht, fliegt raus"-Prinzip anwenden, für BEIDE Hunde gleichermaßen und konsequent.

    Knurrt sie ihn grundlos an - runter von der Decke!


    [Tapatalk-Gekritzel]

    Oder andersrum: jedem seine Decke zuweisen, und an der hat der jeweils Andere nix zu suchen. So hat jeder seinen Rückzugsort, auch der Ältere, wenn er mal seine Ruhe will.