Beiträge von BieBoss

    Zitat

    .....- mein Hund kommt mit Hunden klar, die eine sichtbare Schnauze haben - mit "Knautschgesichtern" und Hunde, wo der Kopf/Schnauze unter Fellmassen verdeckt ist, kommt er nicht klar. ...

    Aber das kann er doch lernen, solche Hunde zu lesen? Nur, weil ers vielleicht bislang nicht gebraucht hat, wär das ja kein Fehler, wenn er durch den eigenen Zweithund lernt, mit der Mimik etc. umzugehen, und die Hunde zu lesen, auch wenn sie kurze Nasen oder langes Fell haben. Im Gegenteil, vielleicht hilft ihm das ja auch, mit fremden Hunden mit Knautschgesichtern künftig besser zurechtzukommen, wenn ers daheim lernt.

    Zitat

    ...
    Die lassen sich aber nicht in aller Seelenruhe auskämmen. :D
    Da muss man echt schnell und geschickt sein und die Flöhe sofort fangen und zerknacken, sonst sind sie weg.

    Macht nix - einfach rausgehen, raußen auskämmen (vorzugsweise außerhalb irgendwelcher Gassigebiete *gg), wieder reingehen. Dort gehen die restlichen Flöhe dann auf den Hund, wieder mit ihm rausgehen, auskämmen..... *gggg Sozusagen Hund als Flohtaxi nach draußen.

    Wetten - am Abend ist der Hund dann seeeeehr gepflegt *gg *hust....

    Aber Scherz beiseite - hab gottseidank noch keine Erfahrungen mit den Viechern, obwohl die Mieter über uns mal Massen davon in der Wohnung und an ihren Katzen hatten. Glücklicherweise keine Freigänger, und nachdem ich´s erfahren hatte, hat mir 4 Wochen lang alles gejuckt, wenn ich nur ans (gemeinsame) Treppenhaus gedacht hab......

    Ich wünsche Euch deswegen, daß Ihr die lästigen Viecher schnellstmöglich wieder los seid! ;-) Sowas braucht kein Mensch (und kein Hund)......

    Zitat

    .....Gestern hat er sich irgendwann ihre Jacke geschnappt, sich darauf gelegt und dann geschlafen, aber zur Ruhe kommt er eher nicht. ......

    Haha - das macht mein Bossi IMMER, wenn ich nicht daheim bin und er an irgendwelche Klamotten kommt. Ob Jacke oder Jeans, was auch immer von mir rumfliegt - das wird sorgfältig zusammengeknautscht, damit man gemütlich drauf liegen kann. Ich nutze das heute aus, wenn ich in fremden Gegenden bin (Hotel o.ä.), dann lege ich ne alte getragene Jacke auf den Boden, und kann die alle zwei zusammen problemlos alleine lassen in fremden Zimmern. Nicht umsonst gibt der Züchter oft ne Welpendecke mit, die nach "Mama" riecht bei der Abholung...

    Insofern ist diese Angewohnheit nicht verkehrt, man kann das später nutzen.

    Ich würde anstelle Deiner Tochter anfangen, daheim zu versuchen, den Welpen nicht immer hinterherrennen zu lassen. Sie könnte ihn ganz kurz in die Box mit Leckerli setzen, rausgehen aus dem Zimmer (z.B. etwas holen), und wenn er ruhig geblieben ist, gleich wieder rauslassen. Natürlich entsprechend loben. Immer mal wieder nur ganz kurz, sodaß sie sich erstmal in ihrer Wohnung bewegen kann, ohne daß der Kleine gleich die Panik kriegt.

    Wie sieht das aus, wenn Du, so lange Deine Tochter unterwegs ist, zu ihr in die Wohnung gehst? Weiß ja nicht, ob das machbar ist vom Aufwand her - aber wie reagiert der Kleine da? Vielleicht ist ihm in vertrauter Umgebung wohler, bis er gelernt hat, mit dem "Allein"sein zurechtzukommen. und wäre für beide Seiten etwas streßärmer ;-)

    Hab den anderen post auch durchgelesen. Ich denke, wenn Du den Hund auslasten möchtest, wären ruhige Spiele daheim die beste Wahl. Unterwegs ist der Hund eh schon im Streß, da wird er kein Hobby zum Auslasten erlernen können (sonst wäre z.B. Fährtensuche oder Zielobjektsuche toll, da muß der Hund sich konzentrieren und lernt, andere Dinge auszublenden. Aber wenn der draußen im Streß ist, wird er gar nicht in der Lage sein, sich auf was Neues einzulassen. Wäre evtl. ZOS im Garten möglich?), daher lieber daheim was Ruhiges machen. Suchspielchen zum Beispiel, Leckerli in der Wohnung verteilen und suchen lassen o.ä. Das beschäftigt den Kopf und lastet aus. Ansonsten scheinst Du ja mit dem Radfahren mit ihr ganz gut zurechtzukommen, sodaß sie genug Bewegung auch ohne Laufband bekommt. Unkontrolliertes Rennenlassen puscht den Hund nur unnötig wieder hoch (wobei Laufband ja nicht unkontrolliert ist - das sollte nur ne Anmerkung zum Thema Rennen generell sein ;-) ).

    Die Frage ist auch, ob sich die Anschaffung eines Laufbandes dann wirklich lohnen würde - wenn Du so ein Ding kaufst, und der Hund da wenig Begeisterung für aufbringt, ist´s ja auch für ie Katz. Und so wie Du von ihr berichtest, wird sie woanders nicht in der Lage sein, damit umzugehen (z.B. zum Testen in ner Physio-Praxis o.ä.).

    Wenn aber der Hund grundsätzlich noch etwas nervös/zu aktiv ist, evtl. die Ausflüge draußen etwas runterfahren von der Intensität und lieber mehr in geschützten Bereichen ruhige Dinge üben. z.B. rausfahren mit dem Auto in den Wald, dort bisserl Gassi, und dann einfach irgendwo auf ne Bank setzen und die Umgebung angucken lassen. So lange, bis der Hund entspannt dasitzt! Dann wieder zurück zum Auto und heimfahren. Dinge wahrnehmen, die Umwelt erleben, die der Hund evtl. früher nie kennenlernen durfte, ist unheimlich anstrengend - das zu verarbeiten, dauert seine Zeit. Daher lieber wenige Eindrücke eine Zeitlang sich festigen lassen, sodaß der Hund entspannt damit umgehen kann, und dann evtl. 1-2 neue dazu - z.B. eine neue Stelle zum Hinsetzen, wo mal jemand vorbeikommen könnte o.ä. Erst wenn er mit solchen Situationen umgehen kann, würde ich an belebteren Stellen kurze Gänge wagen. Auch beim Radeln würde ich mir erstmal ganz ruhige Gegenden aussuchen, und wenns geht, jedes Mal dieselbe bekannte Tour - Streßfaktoren also wo irgend möglich reduzieren.

    Und wenn der Hund Sicherheit benötigt, um mit dem "Draußen" umgehen zu können, könntest Du noch anfangen, die Dinge immer zum selben Zeitpunkt zu geben. Das suggeriert Verläßlichkeit, und der Hund weiß jeweils, was auf ihn zukommt. Z.B . jeden Tag nach dem Frühstück die Radrunde. Oder jeden Nachmittag in den Wald - das nimmt nochmal den Unsicherheitsfaktor raus, von "Hilfe, was wollen die jetzt schon wieder von mir" hin zu: "ach, jetzt ist Radeln angesagt, dabei passiert mir ja nix", und der Hund geht evtl. schon von Haus aus ruhiger und mit weniger Anspannung an die Sache ran.

    Und erst, wenn er solche Situationen meistert, kannst mal evtl. irgendeine Freundin mitnehmen, die einfach ruhig mit Euch zusammen läuft und den hund weitestgehend ignoriert. Und dabei dann beobachten, wie der Hudn damit zurechtkommt. Eben gaaaanz kleine Steps.... ;-)

    Hab zwar selbst keine Erfahrung mit extremen "Angst-vor-allem"-Hunden, aber hab mit meiner Fussel ja auch das Problem, daß sie Panik schiebt vor anderen Hunden. Inzwischen sind wir zumindest von "jeder Spaziergang ist massiver Streß" und "jeder Hund unterwegs bedeutet Schreianfälle mit umgehendem panikbedingtem Durchfall" und "ich muß jeden Hund umbringen, bevor er mich umbringt" gelandet bei "ok - mir ist net wohl dabei, aber schnuppern lassen kann ich den kurz" und einem ganz kurzen "kläffkläff - bäh, da war ein Hund" beim Passieren von Fremdhunden mit anschließend ruhigem Weiterlaufen und Schnuppern an der fremden Spur. Sprich, wir haben den Streß weitestgehend minimiert, erstmal durch Meiden von Hunden, dann aber auch durch Sicherheit geben (ich hab mich davorgestellt, bei zu großer Nähe der Fremdhunde auch Körperkontakt gehalten mit ihr zum Beruhigen - dafür mußte natürlich erstmal das Vertrauen in MICH da sein- hab Hunde angekündigt (sie ist ja blind) und bin dann zügig in größerer Entfernung dran vorbeigelaufen etc.). Und ich hab ihr versucht, mittels Ruhe zu zeigen, daß ich die fremden Hunde jetzt nicht als große Gefahr für uns sehe und die Situation managen kann. Irgendwann hat sie eben angefangen, mir zu vertrauen, und zu lernen, mit den Situationen umzugehen.

    Sie wird sicherlich nie ein "Juhu, da kommt ein Hund - Spielen will!"-Hund werden. Aber wer braucht schon sowas - Hauptsache ist doch, daß der Streß für den Hund minimiert wird (weil dieser die Lebensqualität massiv einschränkt für den Hund), daß irgendwann nicht mehr jeder Gassigang ein Spießrutenlauf ist, und daß man den u.U. auch selbst irgendwann wieder genießen kann. Und das ist bei uns der Fall.

    Inzwischen kenne ich sie einfach besser, kenne ihre Reaktion, weiß, worauf sie reagiert (Bellen war z.B. voll der Angstauslöser bei Fremdhunden, weil sie durch ihre Blindheit die Körpersprache nicht sehen kann und daher nicht weiß, ob das ne Spielaufforderung sein soll oder eher bedrohlich), habe gelernt, daß und wie ich sie in Situationen im Zaum halten kann (Kunststück, wiegt ja nur 7,5 Kilo *gg) und ihr Sicherheit geben kann, und gehe deswegen auch selbst viel ruhiger in Hundebegegnungen, suche diese sogar inzwischen ab und an gezielt auf, um weiter zu üben (wir sind ja für weitere Verbesserungen offen *gg), und diese Haltung färbt natürlich auch auf den Hund ab. Dazu kommt die Tatsache, daß ihr eben, seit ich sie habe, nie mehr irgendwas passiert ist, kein Hund hat versucht, sie anzugreifen o.ä.

    Zitat

    ....Vereinfacht: Ein Jack Russell von 13 Jahren wird einen 3 Jahre alten Berner an die Wand spielen.

    Hähä - da hast Du recht. Meine etwa 13jährige blinde Terrine spielt auch noch sehr ausdauernd mit mir. Zergeln nur recht wenig, das kannte sie als Spiel gar nicht, als sie herkam - inzwischen schon bisserl besser. Aber wenn´s ums Rumkaspern geht mit mir, wenn ich die durchkneten will, dann wirft sie sich auf den Rücken, kullert sich rum, zappelt auf dem Rücken liegend mit allen Vieren, muß dann meine Hände fangen und durchkauen etc. - das könnte sie stundenlang machen...

    Und mein Bossi ist jetzt 8 - daß der irgendwo weniger Spieltrieb haben sollte, das hat ihm wohl noch keiner gesagt. ;-) Ob Zerren, Geworfenes holen, mit mir raufen und rennen, mit anderen Hunden toben - am Liebsten bis zum Umfallen *gg (Letzteres tut er aber net, weil Fraule meist vorher platt ist....). Wir haben bei uns nen größeren Hund (Podenco-Mix), den Bossi von klein auf kennt und sehr gern hat, der mag einfach nimmer mit ihm spielen - Frauchen sagt dann immer "Der ist doch schon alt, der ist doch 8" *gg Ich hab dann immer nur Fragezeichen im Auge - das vergißt man so schnell, wenn man kleine und sehr agile Hunde hat, was 8 Jahre für größere Rassen bedeuten...

    Biene (jetzt 7,5 Jahre) spielt sowieso gern, ich glaub das ist pudeltypisch, daß die bis ins hohe Alter so verspielt sind. Die läßt sich auf jeden Unsinn ein. Das aber eher mit mir oder meiner Tochter - mit anderen Hunden hat sie´s net so, da gibt sie sich in 99% unnahbar, die kleine Prinzessin.

    Aber Biene mit Bossi, das geht wieder wunderbar. Wenn die Motte übermütig wird und sich grad langweilt, wird Bossi angebaggert. Dann wird an dem rumgezerrt, in die Füße gezwickt, an den Ohren gezogen, und Bossi knurrt dabei ganz wild und "kämpft", was das Zeug hält, damit die Süße ihren Spaß hat *gg Immerhin hat sie nur 5 Kilo und Bossi fast doppelt so viel, da muß er ihr schon ne Chance geben..... :lachtot: Die darf sich bei ihm fast alles erlauben. Nur abends, da will er dann schlafen - nach 22 Uhr ist Schluß mit lustig, da wird sie dann weggeknurrt, wenn sie meint, sie müßte nochmal Halligalli machen.

    Ich kenns nur von der anderen Seite her: ein Hundesitter sollte bezahlbar sein und nicht gleich 20,- Euro am Tag pro Hund verlangen, nur dafür, daß der Hund bei ihm privat "mitlaufen" darf. Ich brauche vom Sitter keine 7 Stunden Spaziergang mit meinem Hund oder Bespaßung/Ausbildung meines Hundes. Einziger Grund für nen Sitter für mich wäre eine Zeit, in der ich nicht in der Lage bin, für meine Hunde zu sorgen, zwecks längerer Krankheit, oder wenn meine Tochter mal aus dem Haus ist, wenn ich den ganzen Tag arbeite, und das zu lang wird für die Hundis.

    Und dafür bin ich nicht bereit, 20 Euro pro Hund pro Tag auszugeben - bei 3 Hunden ist da das schnell mal ein Nettogehalt weg, je nach Verdienst! Und meine Miete wollte ich schon noch bezahlen können *gg

    Ich würde auch nie wesentlich mehr als 10-12 Euro zahlen für nen Spaziergang mitten am Tag, zu dem der Hund abgeholt und wieder heimgebracht wird. Ich finde nämlich, bei nem Spaziergang mit mehreren Hunden 10,- € pro Hund schon nen ganz ordentlichen Stundenlohn - aber rechne das mal für den Hundesitter, was dann übrigbleibt nach Abzug aller Kosten: net viel......

    Und wenn ein Sitter diese 20 Euro nicht bekommt, kann er sicher auch nicht wirklich von dem Geld leben. Denn ein Hund, der so betreut wird, wie ich mir das vorstelle (wie oben geschrieben, Mitlaufen in der Familie, kein Zwinger, keine Massenhaltung mit 20 anderen - zu viel Streß), so kann man nicht 20 Tiere gleichzeitig beaufsichtigen. Und jeden Tag kommt auch net jeder Hund. Du mußt als Selbständiger ein Gewerbe anmelden, die Einkünfte ab einer bestimmten Höhe versteuern, eine Haftpflicht-Versicherung haben, Dich fortbilden, ich glaub auch nen Sachkundenachweis haben (da bin ich net ganz sicher), eine private Krankenversicherung zahlen etc.etc. Ganz zu schweigen davon, daß Du natürlcih auch den platz für die Gasthunde benötigst, und das auch weider Geld kostet.- ne Freundin von mir hatte das gemacht - lt. ihrer Aussage nicht wirklich was, wovon man leben könnte. Sie hat´s dann aufgegeben, und nur für Freunde noch ne Zeitlang gesittet, auf privater Basis.

    Mußt ja auch bedenken, wenn der Hund privat mitläuft bei Dir, kannst in der Zeit nichts Anderes machen - das Haus verlassen, und die Hunde mit Deinen alleine lassen, ist nicht - die müssen unter Aufsicht stehen oder getrennt werden in Deiner Abwesenheit. Dauernd daheim sein, je nachdem, wie die Hunde angeliefert werden. Aber trotzdem mit allen Hunden in beherrschbaren Gruppen Gassi gehen (also net mehr als einige Hunde zur gleichen Zeit). Dann die Zeiten - wer in die Arbeit will und um 8 anfangen muß, möchte den Hund vorher abgeben. Wer bis 17 Uhr arbeitet, ist nicht vor 18 Uhr bei Dir, um den Hund wieder abzuholen - das sind verdammt lange Arbeitstage! Wenn Du in Urlaub fährst, verdienst Du nix in der Zeit - wie halt alle Selbständigen.....
    Der eine ist evtl. verhaltensauffällig, der Andere allergisch auf irgendwas - der eine jagt, der nächste ist krank und kann net so weit laufen - alles muß unter einen Hut gebracht werden gassitechnisch.

    Ich hab für meine Biene die Wahl Show Pro gekauft. War recht günstig, ist aber für ihr Fell vollkommen ausreichend.

    Dadurch, daß bei ihr eine Pinscher-Mama mitgespielt hat, ist das Pudelfell auch recht weich, nicht so harsch wie beim reinen Pudel.

    Biene wird auf 10 mm runtergeschoren, komplett einheitlich. Und wenn das Fell nicht zu lang ist beim Scheren, komm ich da prima durch.

    Kann schlecht Fotos einstellen (ich hab immer nur wenige schöne von ihr ;-( ), aber sieht dann ungefähr so aus wie Merlin auf dem Bild oben - nur halt ganz schwarz.

    Die Beine und Füßchen mach ich allerdings von Hand - hab Angst, daß ich sie da schneide, ist doch alles so winzig beim Zwergl *gg

    Erdnüsse in nem Diätfutter - der ist gut..... :lachtot:

    Selbst bei meinen Sittichen darf ich das nur vorsichtig geben, weil das Zeugs fett macht. und dann in einem Diätfutter? Ich würde auch lieber was Gescheites füttern, und dann halt etwas auf die Mengen achten. Wenn der Hund bei geringeren Mengen des guten Futters Hunger zeigt, evtl. was beimischen, das er so nicht verdauen kann. z.B. Karotten am Stück o.ä. - Gemüse wird nämlich nur verwertet (und kann dann auch ansetzen!), wenn´s entweder gekocht, püriert oder gefroren war - aber so frisch am Stück macht´s net dick, sondern sorgt halt dafür, daß der Magen sich gefüllt anfühlt.

    Mit Hills tust bestenfalls der Kasse des TA nen Gefallen - aber nicht Deinem Hund..... ;-)

    Ich mach´s vom Hund (Kondition? Viel Fell? Rennbegeisterung? Temperaturempfindlichkeit?), der Wetterlage, der Umgebung (heiß oder kühl? Asphalt oder schattiger Waldweg mit Erfrischungsmöglichkeiten im Bach? Achtung auch bei Asphalt mit den Temperaturen des Bodens für die Füßchen!) meiner Lust und Laune und der Reaktion der Hunde abhängig. Wir fahren nicht regelmäßig, aber so 10 km mit evtl. Pausen schaffen meine ohne vorheriges Training problemlos. Da zieht mich der Bossi sogar noch bergaufwärts, weil ich ihm net schnell genug bin *gg Ein Teil mit Leine (zu nah an der Straße für Freilauf in meinen Augen), und der Rückweg dann frei durch ein Landschaftsschutzgebiet - dann können sie das Tempo bestimmen (meist sind sie frei wesentlich schneller als ich am Hinweg fahre mit denen) und zwischendurch im Bach plantschen gehen etc.

    Dabei guck ich eben, daß keiner anfängt, voll zu hecheln, dann gibt´s ne Pause, und ich achte auf ihr Tempo. Wenns denen zu heiß wird, bremsen die schon runter, und dann mach ich das natürlich auch, oder geb ne Pause.

    Mit Biene könnt ich von der Kondition her wesentlich weiter, die ist ja immer gut im Training - aber die findet das stupide gradeausrennen jetzt nicht soooooo toll (Rennen an sich schon - aber nur dahin, wo sie grad hin will *gg Also eher querfeldein.), die schnuppert dann lieber mal hier und da. Der Bossi würde nicht von alleine aufhören, bevor er umkippt *gg Daher bin ich da lieber etwas vorsichtig, und belasse es bei den 10 km. Für den sind ja Hetzen und generell Bewegung das Größte, und mit mir am Fahrrad, das kommt dem ziemlich nah, das gefällt ihm. Mit Frieda fahr ich nicht am Rad - erstens ist die alt genug, um von mir verschont zu werden mit solchen Aktionen (sie ist etwa 13 jetzt), und zweitens hätt ich Angst, daß das blinde Huhn mir ins Rad rennt, bzw. vor mir einfach irgendwo plötzlich stehenbleibt, weil sie was Tolles gerochen hat, die reagiert einfach zu spontan und schnell bei sowas. Das Tempo an sich würde ihr glaub ich nicht mal was ausmachen, man kann ja langsamer fahren, und sie würde trotzdem vorauslaufen - aber die ist nicht so der Bewegungsfanatiker wie Bossi, rennt schon gerne mal ein Stückerl, aber dann ist wieder schnuppern oder buddeln oder plantschen angesagt.