Beiträge von BieBoss

    Zitat

    ....Mein Hund würde mich also garnicht ernst nehmen, mich dominieren und mir auf der Nase rumtanzen...

    So ein Schwachfug..... Wenns danach geht, hab ich 2 totaaaaal dominante Hunde, die aufs Wort gehorchen und trotz aller Dominanz (meist *gg) tun, was ich sage. Laß Dich bloß net auf so nen Quatsch ein. Das mit dem Meiden dieses Kerls war schon ne ganz gute Idee....

    Wenn er das das nächste Mal vorschlägt, sag ihm doch einfach ganz arrogant, Deine Hunde respektieren Dich auch so, Du hast es (im Gegensatz zu ihm!) nicht nötig, Hunden Deine Überlegenheit zu beweisen, weil sie nie angezweifelt wurde *ggg Vielleicht bringt ihn das zum Nachdenken.....

    Zitat

    .... aber bei 30 Grad im Schatten komme ich nicht auf die Idee mit aufs Fahrrad zu setzten und eine Tour zu machen wenn im Garten auch Wasser und Schatten ist...


    .

    Ne - das wär ja auch schön blöd *gg :headbash: Aber die schöne Alternative daheim hat halt leider nicht jeder mit Hund. Ich hab ja mien Wasser auch direkt hinterm Zaun, und Schatten im Garten, das würde für den Notfall schon mal paar Tage reichen. Aber wenn jemand das net hat und gerne zu einem See fahren würde - das kann ich schon verstehen....

    Zitat

    Und wieso willst du dir einen Anhänger kaufen? bzw sie daran gewöhnen?
    Dein Hund ist gesund und hat 4 Pfoten wo er mit laufen kann. ...

    Normalerweise ist das auch meine Meinung - aber bei 10 Kilometern und 30 Grad im Schatten - also ganz ehrlich, da würd ich meine Hunde auch nimmer neben dem Fahrrad laufen lassen! Und normalerweise reißen die so ne Strecke auf einer A.....backe runter. Aber nicht bei der Hitze - man muß seine erste-Hilfe-am-Hund-Kenntnisse ja nicht mit Gewalt am eigenen Hund austesten, gelle? *gg

    Zitat

    .....Wasser ist ja nun absolut nichts, was der Hund - außer er stinkt bestialisch und braucht ein Bad *g* - lieben müsste....

    Ne - das nicht. Aber bei über 30 Grad im Schatten ist es doch eine große Erleichterung, wenn man mit dem Hund wo Gassi gehen kann, wo er Wasser findet, um sich abzukühlen, statt mit nem Hund unterwegs zu sein, der kurz vorm Herzkasper ist vor Hitze, und neben dem Wasser steht, weil er sich net reintraut! Irgendwie schon makaber, daß man einem Tier heuzutage schon beibringen muß, ins Wasser zu gehen, weil es eben nicht mehr selbstverständlich ist ;-(

    Ich hab damals mit Bossi angefangen, indem ich mir nen kleinen Bachlauf gesucht habe. Meine Tochter hat sich auf die eine Seite gestellt, ich auf die andere. Töchterchen hatte den Hund, ich das Spieli - Bossi stand da und quietsche, war auf 180, weil er an das Spieli wollte - aber hat sich net getraut. Bis sich irgendwann die Biene erbarmt hat (ich glaub, ihr wurde sein Getue zu doof *gg), und rüberschwamm *gg Biene, die sonst Wasser scheute wie der Teufel das Weihwasser. Inzwischen geht sie immer rein, wenn ich Leckerli werfe oder ein Spielzeug zum Apportieren. und ab 40 Grad im Schatten vielleicht auch mal kurz zum Abkühlen.... ;-) Auch Bossi faßte sich damals ein Herz und schwamm dann hinterher, um an das Spieli zu kommen.

    Dann hat´s noch ein bisserl gedauert - im zweiten Sommer hat er dann irgendwann entdeckt, daß mal kurz ins Wasser zu gehen auch ganz angenehm sein kann, ohne daß ich ein Spieli geworfen habe, und ab dem dritten Sommer hat er richtig angefangen, Wasser zu genießen und aufzusuchen, reinzurennen, drin zu plantschen, und sich zu erfrischen. Heute liebt er jegliches Wasser - ob Teich, Badesee oder Bachlauf, überall geht er rein. Hinterm Garten fließt ein kleiner Bach - wenn ich am Arbeiten bin im Garten, ist meist Bossi auf einmal entschwunden - durchs Loch im Zaun, rein ins Wasser ;-) Erst, wenn er bis auf die Haut naß ist, kommt er dann mal wieder und freut sich wie´s Schnitzel *gg

    Ich bin mir ziemlich sicher - mit nem Spielzeug kriegst so gut wie jeden Terrier irgendwann ins Wasser. Mußt halt gucken, womit: Zerrseil anbieten und damit locken, oder selbst mit einer zweiten Person im Wasser Gegenstände werfen oder rumplanschen und Spaß vermitteln. Halt erstmal im flachen Wasser, und dann mal ein Stückerl weiter rausgehen während des Spiels.

    Warum muß man bei dieser Hitze das voll Programm fahren mit Wandern in den Bergen etc.? Ich lasse es an solch heißen Tagen (die ja weiß Gott bei uns selten genug vorkommen in Deutschland) schlichtweg langsamer angehen. Die Gassirunden sind 15 Minuten durch den Park, wo die Hunde im Bach platschen können nach Bedarf, und ansonsten ganz früh oder ganz spät ne etwas größere Runde. Aber kein Hund braucht täglich ein Beschäftigungsprogramm, und wenn man statt Wandern zu gehen am Wochenende einfach ins Grüne fährt, ne halbe Stunde im Wald läuft, und dann Picknick macht an nem Bächlein mit Hund, hat der da sicherlich mehr davon, als bis in die Mittagshitze wandern zu müssen.....

    Das mit der Schererei ist recht umstritten, meiner Kenntnis nach sollte man das auch nicht tun, um die Schutzfunktion vom Fell nicht zu zerstören - aber ich selbst hab kein Problem damit - angesichts meiner Pudeline... *gggg Und für DIE paar Tage, wo es hier so heiß ist - würde für mich die Umstände und das kaputte Fell nicht lohnen, mit dem man dann bei anderen Rassen rechnen muß durch das Scheren.

    Und die Terrinen werden getrimmt, bis fast nix mehr drauf ist, und dann ist denen auch net so warm. Unterwolle raus mittels Furminator und fertig. Und was soll ich sagen: gestern beim Gassi: Biene schleicht lustlos wie Falschgeld durch die Hitze (Wasser ist grundsätzlich bäh! Da geht sie nur rein, wenn ich Leckerli reinwerfe.), Gasthund schleicht wie Falschgeld durch die Hitze (Wasser? Iiiih - gefäääährlich!), beide am Hecheln. Bossi rast in den Park und rennt - rennt - rennt, springt ins Wasser und - rennt..... *gg Terrier halt, durch wirklich NICHTS zu bremsen.... Auch die Frieda-Fussel stört sich keineswegs an der Hitze - Wasserplantschen is cool, sie geht dann kneippen - sie im Wasser am Rand Gassi, ich auf dem Weg daneben, durch den ganzen Park hindurch *gg

    Gestern war ich mit Biene, Bossi und Gasthund in der Eisdiele. Biene und Gasthund lagen/saßen im Schatten unterm Schirm - Bossi ging ein paar Meter weiter weg und legte sich in die pralle Sonne auf den Steinboden und reckte das Bäuchlein Richtung Sonne - so schlimm kann das mit dem Fell also nimmer sein nach dem Trimmen..... ;-)

    Zitat

    Ich habe mich zum Aufbau schon etwas eingelesen aber eben noch nicht so richtig .
    Wenn ich das richtig verstanden habe , ist es ja ähnlich wie mit dem Klicker , man pfeift am Anfang und wenn er schaut gibt es einen Keks aber verwende ich da zusätzlich noch das Wort hier dazu ?

    Fragen über Fragen :smile:

    Mit der Pfeife kannst gleich anfangen.

    Aufbau: Du bereitest den Futternapf vor für die normale Mahlzeit. Hund bemerkt das kommt zu Dir. Du pfeifst und stellst den Napf hin. So wird verknüpft: Pfiff heißt tolles Futter. Und zwar TOLLES, net einfach irgend nen Keks. Pfiff-Jackpot. Pfiff-Jackpot. Pfiff-Jackpot. Kann die Mahlzeit sein, oder mehrere Mal am Tag ne Teilmahlzeit.

    Nachdem ein Welpe/junger Hund ja mehrmals täglich gefüttert wird, haben die das in der Regel oft schnell verknüpft. Kannst irgendwann austesten, ob ers schon verstanden hat, indem Du mal pfeifst, wenn der Hund eben nicht schon daneben steht. Kommt er angerannt, hat er´s verstanden. Dann kannst nen Schritt weiter gehen, und das mit ein wenig Ablenkung üben, draußen etc. - mit weitergehender Schwierigkeit halt.
    Kommt er noch nicht gerannt, mußt halt noch paarmal üben. Evtl. kannst ja eine Mahlzeit auf mehrere Portionen aufgeteilt geben, und jedes Mal vor dem Hinstellen der Mahlzeit pfeifen, dann hast mehr Übungsmöglichkeiten.

    Anfangs auch draußen IMMER den Jackpot geben fürs kommen. Wenns dann später mal sitzt, Leckerli MAL weglassen und stattdessen verbal bestätigen oder mit Spiel, um Abwechslung reinzubringen, und nicht immer Leckerli mitschleppen zu müssen. Also anfangen, auf variable Bestätigung vorzubereiten. Später wird´s dann halt nur noch ab und an ein Leckerli geben (wobei ich bei nem Hund, der sich schwer tut mit dem Rückruf wie mein jagdlich sehr interessierter Terrier, eher oft Leckerli mitnehme, um wenigstens 1-2 Rückrufe auf nem Spaziergang zu bestätigen, einfach, damit er weiterhin so schön kommt).

    Draußen natürlich net anfangen mit Abruf aus dem Spiel mit anderen Hunden, oder wenn ein Hase über die Straße rennt, sondern in ner ruhigen Gegend mit wenig Ablenkung, ohne andere Leute, Hunde o.ä. Nur gaaanz langsam steigern, damit Du nicht das Risiko eingehst, daß er irgendwann anfängt zu überlegen, ob sich das Kommen jetzt lohnt oder lieber net. Das muß so DRIN sein, daß es den Hund regelrecht rumreißt beim Pfiff, ohne daß er jemals darüber nachdenkt.

    [quote="Iris444"]......Zeigt doch mal her, wo und wie Eure Hunde so schlafen!! [\quote]

    Hey - mein Bett geht keinen was an hier! *entrüstetguck...

    :lachtot:


    Hihi - ansonsten haben meine in sämtlichen Zimmern jeweils ungefähr hundert Plätze: weiche Decken, Rattankörbchen, das (mein!) Sofa (mit ner Fleecedecke in der Ecke für den Hund), die Eckbank in der Küche, ne Hundebox mit Decke drin (Bossis Lieblings-Rückzugsort), Stoffkörbchen, und ein Exemplar wie das von Icephoenix, die Gitterbox, die gehört Frieda, und da liegt ein ehem. Kopfkissen drin, unter dem sie sich für die Nacht vergräbt. Einer der beliebteren Plätze ist der Riesen-Rattankorb (von Schwesterchens Schäfi-Mix) in Töchterchens Zimmer, in den Bossi und Biene beide reinpassen, ausgepolstert mit ner eigenen Bettdecke und Kissen und Bettbezug (war ein ausrangierter von mir, da verschönert das Bienchen-Nagetier jetzt die Ecken).

    Ich mag das Stoffzeugs ganz gerne, weil man das einfach in die Maschine hauen kann zum Waschen. Dann riecht´s net so nach Hund in der Wohnung, wenn die sich mal naß reingelegt haben nach dem Spaziergang.

    Wenn Ihr vorher schon wußtet, wie Euer Tagesablauf dann später aussehen würde, warum habt ihr das nicht genau so in der Zeit durchgezogen, in der Ihr daheim wart?

    Sprich, dieselbe Zeit zum Aufstehen wie es später sein würde, wenn Ihr arbeiten geht, dieselben Gassirunden, wie sie später gemacht würden, etc., dieselben Ruhe-/Action-Zeiten wie sie es später haben würde etc.

    Ist doch klar - der Hund war gewohnt, daß Ihr mal ne kurze Zeitlang weg wart, und hat gelernt, damit umzugehen. Jetzt ist der Tagesablauf plötzlich ein ganz anderer, die Schwiegermutter kommt, statt daß sie Euch sieht, etc. Damit muß sie halt auch erst lernen, umzugehen, denn das verunsichert sie erstmal. Indem ihr vorher einen anderen Tagesablauf in Eurem Urlaub präsentiert habt, habt Ihr es ihr und auch Euch unnötig schwer gemacht, weil sie gerade erst Erlerntes nun völlig vergessen kann, auf einmal kommt jemand Anderes in die eigene Wohnung etc., die ganzen Abläufe sind komplett andere- UND Ihr seid auch noch nicht da.

    Da muß sie sich erstmal dran gewöhnen.

    Ich denke auch, daß die Zerstörerei Streß bedeutet, denn wenn sie Hunger oder Langeweile hätt, würde sie ihre Leckerli fressen. Wenn ein Hund aber nicht futtert in Deiner Abwesenheit, kann das auch ein Streßzeichen sein.

    Ist schwierig zu sagen, was genau hier helfen würde, denn eigentlich kennt sie das Alleinbleiben. Nur muß das eben auch zu anderen Zeiten und über längere Zeiträume aufgebaut werden. Das dauert halt, und solang sie das noch nicht kann (Ihr habt 2 wertvolle Monate zum Kennenlernen Eurer täglichen Abläufe -eine einmalige Chance!- fast ungenutzt verstreichen lassen), würde ich sie nicht ganz alleine lassen. Dann lieber zur SchwieMu bringen, Hundesitter, mitnehmen o.ä. - was halt geht bei Euch.

    Also, ich hab damals geguckt, daß ich die schrillste Pfeife überhaupt finde - nachdem Bossi öfter mal nen recht großen Radius hat und auch haben darf, solange er ansprechbar ist. Weil ich net immer so plärren wollte, damit er mich auf Entfernung noch hört (v.a. wenn man mal Halsschmerzen hat, ist das Geplärre extrem eklig - wenn überhaupt ein Ton rauskommt dann), wollte ich eine Pfeife, die entsprechend weit reicht, und ihn vom Ton her auch mal aus dem Buddeln oder so rausreißt. Ich glaub, das ist so ne richtige Schiedsrichterpfeife, wenn ich mit jemand Anderem Gassi bin, brauch ich die net anzuwenden - derjenige kriegt, wenn ich net vorwarne, nen halben Herzkasper *gg Aber in Bezug auf Bossi ist die Rechnung aufgegangen - egal, wo ich stehe, egal, wie weit er weg ist, den reißt´s richtig herum, wenn die Pfeife ertönt, und er rast zu mir her (hat immer Leberwurst bekommen im Aufbau *gg)...

    Allerdings hab ich irgendwann eine zweite Pfeife gekauft, weil die erste öfter mal im Auto vergessen wurde, und ich zu faul war, die vorm Gassi rauszuholen. Das ist ne andere Pfeife, aber erstaunlicherweise war Bossi das vollkommen wurscht - Doppelpfiff ist Doppelpfiff für ihn, hat sofort gewirkt, ohne die wegen des anderen Tons extra einzuüben oder so. Insofern weiß ich nicht, ob es tatsächlich notwendig ist, eine Pfeife beim Nachkaufen direkt nach dem Ton auszusuchen.....

    Zitat


    Vicky ist bei Männern sehr ängstlich und die VP für die ersten drei kleinen Trails war ein Mann, den die Trainerin in einen Hauseingang, ca. 4 Stufen hoch versteckte. Als der sich dann zum Reichen der Belohung runterbeugte, hat Vicky Reißaus genommen und die Folgetrails konnte man dann knicken.
    Beim letzten Mal waren wir 5 Teams und nach 2 Stunden waren wir noch nichtmal mit der ersten Runde durch und da bin ich dann gefahren, weil wir ohnehin den Standort wechseln mussten, da der Bereich, in dem wir trailen wollten, von einem Schützenfest occupiert wurde, wo auch die Böllerei losging.

    Insgesamt wären es bestimmt vier Stunden geworden und meine Anfahrtzeit beträgt insg. noch eine Stunde. Vicky ist jetzt am Anfang natürlich noch nicht platt (was wohl auch normal ist, wie ich mir habe sagen lassen) was bedeutet, dass sie von den 5 Stunden ca. 4 Stunden im Auto sitzt und nichts macht. Ich dagegen bin danach so platt, für mich ist der Tag dann gelaufen.

    Einerseits ist die Truppe zwar recht nett, aber der Zeitaufwand ist schon sehr hoch.

    Hat jemand von Euch Erfahrung damit, ob man innerhalb von K9 auch die Gruppe wechseln kann? Sollte ich das überhaupt tun?

    Für Ratschläge bin ich sehr dankbar :hilfe:


    Naja - ein Training lebt vom Trainer, da kann die Orga auch wenig dafür. Die bilden zwar die Leute aus, haben aber wenig Einfluß darauf, wie´s im Alltag läuft bei denen. Wenn einer sich net die Mühe macht, zu checken, ob das Gebiet für die angemeldeten Hunde ok ist, liegt das bestimmt nicht an K9, sondern am Trainer. Wobei das schon mal passieren kann, daß da ne Baustelle ungeahnt eröffnet wird - aber man kann ja immer noch 2 Straßen weiter fahren, oder eben gerade die Anfänger dann in di andere Richtung trailen lassen - so flexibel sollte der Trainer dann schon sein.

    Die Gruppe kannst Du mit Sicherheit wechseln - bei uns lief´s so, daß man sich immer für ein Training angemeldet hat über die Website, egal bei welchem Trainer. Ist ja keine feste Gruppe, die Du für längere Zeit gebucht hast, sondern da kannst kommen und gehen, wie es Deine Zeit erlaubt. Insofern dürfte ein Wechsel kein Thema sein. Einfach bei ner anderen Gruppe melden und dann übers System auch fürs Training anmelden, und fertig.

    Du kannst auch mal mit der Trainerin sprechen, ob sie künftig auf sowas achten kann, und dezent nachfragen, wie lange das Training normalerweise dauert. Ich mein, wenn Du willst, daß Dein Hund trainiert wird mit 100% Aufmerksamkeit bei Deinem Hund seitens des Trainers, mußt Du anderen Beteiligten schon dasselbe zugestehen, Und das bedeutet nunmal, daß man nicht drankommt und dann geht, weil man selbst ja fertig ist, sondern auch den Anderen jeweils als Versteckperson zur Verfügung steht.

    Du kannst natürlich mal sagen, daß Du an dem Tag noch was vor hast und daher früher gehst - aber immer geht das halt net. Oder Du gehst in ne kleinere Gruppe, die dann insgesamt nicht so lange brauchen.

    Daß Du platt bist, kann ich mir vorstellen - mit jedem Hund, den man auf der Suche beobachtet, lernt man Neues dazu, und die Lauferei ist auch net ohne (tröste Dich: der Trainer geht ALLE Trails mit, der läuft noch viel mehr als Du). Bessert sich aber auch mit der Zeit, weil dann nciht mehr alles neu ist. Und es sagt auch keiner, daß jeder absolut jeden Trail mitlaufen muß. Keiner schlägt Dich, wenn Du mit Dienem Hund mal ne Viertelstunde läufst zwischendurch, solange Du hinterher wieder als Versteckperson zur Verfügung stehst... ;-)

    Was Du bei halt beachten mußt: die haben viele Gruppen mit unterschiedlichsten Hunden. Daher können die sich auch net alles merken, welcher Hund keine Männer/Hühner/Lärm/Katzen etc. mag. Also würde ich mir halt erstens mal merken, was mit dem Hund jeweils gearbeitet wurde (man kann auch nachfragen, was speziell sie da für nen Trail gelegt hat, was zum Festigen von Abläufen, oder schon was für die Nase/Kondition, Üben von Abbiegungen, Verlängern der Strecke, oder was zum Anzeige-einbauen, was auch immer), und immer dazu sagen, daß der Hund beim letzten Mal das und das gut oder weniger gut gemacht hatte, und bitte beim Verstecken kein Mann genommen werden sollte anfangs. Halt einfach an die Besonderheit Deines Hundes erinnern, bevor die jemanden verstecken für Dich und den Hund. Und die Versteckpersonen würde ich, bevor sie weggebracht werden, auch nochmal selbst briefen: bitte nicht von oben kommen, nicht frontal auf den Hund zu, was auch immer. Ich sage bei anderen Leuten auch immer dazu, wie er Hund bestätigt wird, daß er die Bestätigung erst bekommt, wenn er sitzt, oder anfangs eben (bzw. selbst heute noch, wenn er ne größere Schwierigkeit am Trailende hatte! Dann verlange ich die Anzeige nicht notwendigerweise. Meist kommt sie inzwischen dann trotzdem problemlos, aber wenn nicht, bestehe ich nicht drauf, wenns sehr schwer war am Ende.), daß er sofort beim Ankommen bestätigt werden sollte, indem die offene Futterdose einfach hingehalten wird - der Hund soll/darf angesprochen werden oder auch nicht, wie Du halt meinst, das mußt Du den fremden Versteckpersonen immer dazusagen. Auch die können sich nicht alles merken, was anderer Leute Hunde betrifft. Netter Nebeneffekt: Dir hilft das auch, Dich anfangs auf den Hund und seine Arbeit zu konzentrieren, wenn Du das alles im Hinterkopf hast und nochmal besprichst, dann bist Du 100% auf Deinen Hund eingestellt und vorbereitet.

    Sobald der Hund einigermaßen kapiert hat, was er soll, und mehr als 50 Meter problemlos geht, würde ich aber trotzdem mal Männer einbauen. z.B. einen ganz kurzen Trail ohne jegliche Schwierigkeiten, sodaß der Hund gleich und hoch motiviert ankommt, und dann aber bitte von einem seitlich, nicht frontal sitzenden Mann wortlos bestätigt wird, indem er dem Hund einfach die Dose mit dem Futter hinhält. Den Hund nicht ansehen dabei. Wenn der Hund fertig gefuttert hat, erst den Hund von Dir wegnehmen lassen, bevor der dann aufsteht.