Zitat
Vicky ist bei Männern sehr ängstlich und die VP für die ersten drei kleinen Trails war ein Mann, den die Trainerin in einen Hauseingang, ca. 4 Stufen hoch versteckte. Als der sich dann zum Reichen der Belohung runterbeugte, hat Vicky Reißaus genommen und die Folgetrails konnte man dann knicken.
Beim letzten Mal waren wir 5 Teams und nach 2 Stunden waren wir noch nichtmal mit der ersten Runde durch und da bin ich dann gefahren, weil wir ohnehin den Standort wechseln mussten, da der Bereich, in dem wir trailen wollten, von einem Schützenfest occupiert wurde, wo auch die Böllerei losging.
Insgesamt wären es bestimmt vier Stunden geworden und meine Anfahrtzeit beträgt insg. noch eine Stunde. Vicky ist jetzt am Anfang natürlich noch nicht platt (was wohl auch normal ist, wie ich mir habe sagen lassen) was bedeutet, dass sie von den 5 Stunden ca. 4 Stunden im Auto sitzt und nichts macht. Ich dagegen bin danach so platt, für mich ist der Tag dann gelaufen.
Einerseits ist die Truppe zwar recht nett, aber der Zeitaufwand ist schon sehr hoch.
Hat jemand von Euch Erfahrung damit, ob man innerhalb von K9 auch die Gruppe wechseln kann? Sollte ich das überhaupt tun?
Für Ratschläge bin ich sehr dankbar 
Naja - ein Training lebt vom Trainer, da kann die Orga auch wenig dafür. Die bilden zwar die Leute aus, haben aber wenig Einfluß darauf, wie´s im Alltag läuft bei denen. Wenn einer sich net die Mühe macht, zu checken, ob das Gebiet für die angemeldeten Hunde ok ist, liegt das bestimmt nicht an K9, sondern am Trainer. Wobei das schon mal passieren kann, daß da ne Baustelle ungeahnt eröffnet wird - aber man kann ja immer noch 2 Straßen weiter fahren, oder eben gerade die Anfänger dann in di andere Richtung trailen lassen - so flexibel sollte der Trainer dann schon sein.
Die Gruppe kannst Du mit Sicherheit wechseln - bei uns lief´s so, daß man sich immer für ein Training angemeldet hat über die Website, egal bei welchem Trainer. Ist ja keine feste Gruppe, die Du für längere Zeit gebucht hast, sondern da kannst kommen und gehen, wie es Deine Zeit erlaubt. Insofern dürfte ein Wechsel kein Thema sein. Einfach bei ner anderen Gruppe melden und dann übers System auch fürs Training anmelden, und fertig.
Du kannst auch mal mit der Trainerin sprechen, ob sie künftig auf sowas achten kann, und dezent nachfragen, wie lange das Training normalerweise dauert. Ich mein, wenn Du willst, daß Dein Hund trainiert wird mit 100% Aufmerksamkeit bei Deinem Hund seitens des Trainers, mußt Du anderen Beteiligten schon dasselbe zugestehen, Und das bedeutet nunmal, daß man nicht drankommt und dann geht, weil man selbst ja fertig ist, sondern auch den Anderen jeweils als Versteckperson zur Verfügung steht.
Du kannst natürlich mal sagen, daß Du an dem Tag noch was vor hast und daher früher gehst - aber immer geht das halt net. Oder Du gehst in ne kleinere Gruppe, die dann insgesamt nicht so lange brauchen.
Daß Du platt bist, kann ich mir vorstellen - mit jedem Hund, den man auf der Suche beobachtet, lernt man Neues dazu, und die Lauferei ist auch net ohne (tröste Dich: der Trainer geht ALLE Trails mit, der läuft noch viel mehr als Du). Bessert sich aber auch mit der Zeit, weil dann nciht mehr alles neu ist. Und es sagt auch keiner, daß jeder absolut jeden Trail mitlaufen muß. Keiner schlägt Dich, wenn Du mit Dienem Hund mal ne Viertelstunde läufst zwischendurch, solange Du hinterher wieder als Versteckperson zur Verfügung stehst... ;-)
Was Du bei halt beachten mußt: die haben viele Gruppen mit unterschiedlichsten Hunden. Daher können die sich auch net alles merken, welcher Hund keine Männer/Hühner/Lärm/Katzen etc. mag. Also würde ich mir halt erstens mal merken, was mit dem Hund jeweils gearbeitet wurde (man kann auch nachfragen, was speziell sie da für nen Trail gelegt hat, was zum Festigen von Abläufen, oder schon was für die Nase/Kondition, Üben von Abbiegungen, Verlängern der Strecke, oder was zum Anzeige-einbauen, was auch immer), und immer dazu sagen, daß der Hund beim letzten Mal das und das gut oder weniger gut gemacht hatte, und bitte beim Verstecken kein Mann genommen werden sollte anfangs. Halt einfach an die Besonderheit Deines Hundes erinnern, bevor die jemanden verstecken für Dich und den Hund. Und die Versteckpersonen würde ich, bevor sie weggebracht werden, auch nochmal selbst briefen: bitte nicht von oben kommen, nicht frontal auf den Hund zu, was auch immer. Ich sage bei anderen Leuten auch immer dazu, wie er Hund bestätigt wird, daß er die Bestätigung erst bekommt, wenn er sitzt, oder anfangs eben (bzw. selbst heute noch, wenn er ne größere Schwierigkeit am Trailende hatte! Dann verlange ich die Anzeige nicht notwendigerweise. Meist kommt sie inzwischen dann trotzdem problemlos, aber wenn nicht, bestehe ich nicht drauf, wenns sehr schwer war am Ende.), daß er sofort beim Ankommen bestätigt werden sollte, indem die offene Futterdose einfach hingehalten wird - der Hund soll/darf angesprochen werden oder auch nicht, wie Du halt meinst, das mußt Du den fremden Versteckpersonen immer dazusagen. Auch die können sich nicht alles merken, was anderer Leute Hunde betrifft. Netter Nebeneffekt: Dir hilft das auch, Dich anfangs auf den Hund und seine Arbeit zu konzentrieren, wenn Du das alles im Hinterkopf hast und nochmal besprichst, dann bist Du 100% auf Deinen Hund eingestellt und vorbereitet.
Sobald der Hund einigermaßen kapiert hat, was er soll, und mehr als 50 Meter problemlos geht, würde ich aber trotzdem mal Männer einbauen. z.B. einen ganz kurzen Trail ohne jegliche Schwierigkeiten, sodaß der Hund gleich und hoch motiviert ankommt, und dann aber bitte von einem seitlich, nicht frontal sitzenden Mann wortlos bestätigt wird, indem er dem Hund einfach die Dose mit dem Futter hinhält. Den Hund nicht ansehen dabei. Wenn der Hund fertig gefuttert hat, erst den Hund von Dir wegnehmen lassen, bevor der dann aufsteht.