Zitat
http://www.infranken.de/regional/bad-k…art14325,752069
gerade gefunden, und wenn ich die Bilder sehe, bekomme ich einen riesigen Klos im Hals......
und alle gucken weg? Wie kann es sein, das man da nicht schon lange eingreifen konnte?
Ich finde sowas auch furchtbar. Aber kann es auch verstehen, warum nicht vorher eingegriffen wurde. Stell Dir vor, es wäre ein Leichtes, jemandem seine Tiere wegzunehmen, weil irgendwer meint, der würd nicht genug zu futtern kriegen. Das fängt ja oft schon hier im Forum an, wenn jemand seine Windhunde zeigt, und einige aufschreien, die würden ja "verhungert" aussehen, und am liebsten den Tierschutz losschicken würden.
Ist halt schwierig, zu sagen, "ein Schäferhund mit Größe xy muß mindestens xy wiegen, alles Andere ist Tierquälerei" oder so. Und noch schwieriger, Mißhandlungen, die hinter verschlossenen Türen stattfinden (wie Nichtkümmern, Schlagen, Anbinden, Käfighaltung, Verdrecken etc.) nachzuweisen. Und ohne Nachweis darf halt nichts gemacht werden. Gottseidank einerseits, weil sonst jeder um den eigenen Hund fürchten müßte, wenn der Nachbar einen grad mal ärgern will, aber leider auch deswegen, weil man halt genau dadurch oft erst eingreifen kann, wenn das Leid so deutlich geworden ist, daß man offen sichtbare Gründe für ein Eingreifen hat, und eine Mißhandlung offensichtlich ist.
Und dann gibt´s meist auch erstmal Auflagen in der Hoffnung, die Situation für die Tiere so zu verbessern. Also man versucht halt im Rechtsstaat immer, möglichst wenig ins Leben und die Privatsphäre der Besitzer einzugreifen, erst, wenn Auflagen etc. nicht helfen (und da muß man auch Zeit geben, die umzusetzen), kann rigoros das Tier rausgeholt werden. Eine Trennung vom Halter ist ja auch für das Tier oft traumatisch - selbst geschlagene Hunde hängen ja doch oft am Besitzer ;-(
Ich erleb den gleichen Sch... derzeit zuhause in der Nachbarschaft - nur, daß es hier auch noch ein Kind ist, das von seiner Mutter alle paar Tage so verdroschen wird, bis es um Hilfe ruft (wir sind da dran, holen jedesmal die Polizei etc.), und immer mal wieder mit blauen Flecken und Striemen am Hals (!) rumläuft. Hier kommt noch als zusätzliche Schwierigkeit dazu, daß das Kind (über 10 Jahre alt), wohl um die nötige Aufmerksamkeit und Hilfe zu bekommen, schon mehrfach der Polizei und Jugendamt gegenüber maßos übertrieben und nachweislich auch gelogen hat über Mißhandlungen. Dann bring mal nen Beweis für selbige.... ;-( Aber die nachbarlichen Zeugen, die mithören und sehen, helfen hoffentlich jetzt. Da hilft dann hoffentlich auch kein "Naja, die Mädels kloppen sich halt öfter mal, wenn ich nicht da bin" seitens der Mutter gegenüber der Polizei mehr, wenn sie auf die Verletzungen angesprochen wird..... ;-(
Aber auch hier gilt natürlich, daß es erst handfeste Beweise geben muß - stell Dir vor, ein Kind erzählt von irgendwelchen fiktiven Mißhandlungen, weil die Mutter es grad heute genervt hat, die aber nie stattgefunden haben, und man nimmt dieser Mutter das Kind weg, obwohl nie irgendwelche Beweise oder Verletzungen vorlagen...... Ich denke, die Behörden sind da auch oft auf ner Gratwanderung unterwegs.....