Beiträge von BieBoss

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    Weil es Hunde gibt, die hochdrehen, wenn Frauchen schneller als Schrittgeschwindigkeit geht.
    Es gibt ja auch Hütis, die Frauchen dann anspringen etc., was sie beim normalen Gehen nicht machen.

    Sind halt nicht alle Hunde gleich.
    Meine Kira ist da auch gelangweilt, Luna hats früher richtig hoch gedreht, inzwischen ist sie da auch ruhiger.

    Biologische Erklärung muss ich allerdings passen ;)

    Ok - biologische Erklärung brauchts auch net, danke ;-) So perfektionistisch bin ich auch wieder nicht. *gg

    Ich kenn das nur so, daß mein Tempo den Hunden wurscht ist, weil sie eh schneller sind als ich, egal wie schnell ich renne, und sie daher mein Rennen nicht hochpusht. OK, wenn ich starte, springt mich Bossi manchmal an vor lauter Freude, zusammen mit mir rennen zu können. Aber voll hochdrehen tut er dann nicht oder jagen - im Gegenteil, dann macht er ja was Tolles mit MIR und konzentriert sich auch auf mich und bleibt bei mir. Der jagt eigtl. eher, wenn ich nicht aufpasse und ihn einfach machen ließe. Daher kann ich auch ein Stückchen zusammen rennen problemlos als Bestätigung nehmen, ohne daß der hochdreht. Er findet´s toll, weil ich im Normaltempo halt langweilig bin, aber eher im Sinne von "endlich läuft sie mal zu und schleicht net so rum" *gg als ein "Juhuuuuu - laß uns jagen".

    Bei Verdacht auf Rücken/Bandscheiben würd ichs mal mit nem Osteopathen versuchen, bevor ich für etliche 100 Euronen ein MRT anfertigen lasse..... Kostet nicht so viel und könnte u.U. schnell weiterhelfen.

    Meine Osteopathin hat mir damals nur vom Anschauen des Rückens her schon erzählt, was an meinem Rücken alles nicht so ist, wie es sein sollte..... *gg Hier was eingeklemmt, dort eine Bandscheibe, Schonhaltung dadurch in die und die Richtung - hat mich voll fasziniert..... Und war DEUTLICH günstiger als ein CT/MRT..... *gg

    Naja - Du schreibst, da ist ein Kuvasz drin. Es ist die Aufgabe eines Kuvasz, das Grundstück zu bewachen..... Daß der Streß hat, wenn dauernd irgendwelche Jogger da langlaufen, ist klar.... ;-) Das ist Arbeit pur für ihn....

    Zumal er jedes Mal Erfolg hat - wenn der bellt, verschwinden die Jogger wieder (daß die eh weiter wollten und sich für sein Grundstück null interessieren, weiß er ja nicht *gg). Also führt er sich beim nächsten Mal wieder so auf.

    Die Bellerei ist irgendwo auch selbstbelohnend - je öfter der bellen muß, desto aufgeregter ist er, daher verständlich, daß er wieder ruhiger wird, wenn er ne Zeitlang drin war.

    Ich weiß nicht, ob man das ganz rauskriegt - ich denke, eher nicht. Daher würde ich versuchen, das Gebell zu beschränken auf ein 1-2maliges Melden, wenn wer vorbeigeht, und dem Hund zeigen, daß er, wenn jemand vorbeigeht, zu Euch zu kommen hat.

    Dafür müßt Ihr ihn ne Zeitlang gut beobachten (also nix mit allein im Garten!). Jedesmal, wenn jemand vorbeigeht, und er baut sich auf, um an den Zaun zu rennen oder auch nur zu bellen, müßt Ihr ihn in den Korb/auf den Platz schicken. Sodaß er auf Dauer lernt, daß "Zaungäste" gemeldet werden dürfen, er aber dann auf den Platz soll.

    Oder, noch besser: beibringen, daß er Leute melden darf, aber net mit Bellen, sondern indem er Dich anstupst oder so. Dann schaukelt er sich nicht so hoch mit der Bellerei, die Leute erschrecken nicht, und Ihr müßt net jedes Mal aufspringen, weil der Hund ja eh zu Euch kommt, um Euch anzustupsen. Evtl. kann man sowas ganz gut mit Clicker beibringen, weiß nicht, wie belehrbar Herdis in Bezug aufs Wachen und die Wahl der Anzeige von Leuten sind. ;-)

    Hm - kann mir bitte mal jemand erklären, warum ein Hund beim Joggen hochdrehen sollte? Der ist doch beim Laufen eh schneller als ich als Mensch, und wenn ich jogge, ist er immer noch schneller - wieso sollte der da plötzlich hochdrehen, ich veranstalte ja keine Hetzjagd.... *schulterzuck..... Wenn ich jogge und will die Hunde neben mir halten, dann laufen die vollkommen gelangweilt in normalem Gassitempo im schnellen Schritt neben mir her, die traben höchstens mal an - aber Rennen und Hochpushen ist anders.....

    Und wenn meine Jagd-Terrier SO alt werden, daß sie langsamer sind als ich beim joggen - dann gehen die sicher auch nimmer jagen, geschweige denn, daß sie sich dann noch vom Joggen hochpushen ließen..... *gg Biene ist eh jagdlich nicht interessiert, die zählt da net ;-)

    ...und wenn ich dann das noch hinzufüge:

    "Kein ernstzunehmender Leithund würde jemals freiwillig seine Beute aufgeben."

    Dann wüßte ich gerne, woher er das Wissen hat. Hunde leben nämlich in Familienverbänden, nicht in Rudeln, und hier wird gern mal dem Jungvolk ein Bissen überlassen, den er haben möchte. Daß der Leithund zuerst frißt, und die Anderen nur noch die Reste kriegen, ist nämlich schlichtweg falsch.

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    .....Denn er hält die weit verbreitete Hundeerziehung mithilfe von Bestechung durch Leckerchen...[/i]

    Wenn ich das schon lese, brauch ich das Ding nicht zu kaufen. Der Autor hat offenbar nicht verstanden, wie man mit Leckerlis richtig arbeitet. Nämlich als Bestätigung, nicht als Bestechung. Und von so jemandem soll ich mir erzählen lassen, wie ich mit meinem Hund umgehe? Nö.

    Und dann noch das Rudel-Zeugs.... Wir sind im Jahre 2014 angekommen - der Autor offenbar noch nicht....

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    http://www.infranken.de/regional/bad-k…art14325,752069

    gerade gefunden, und wenn ich die Bilder sehe, bekomme ich einen riesigen Klos im Hals...... :-(
    und alle gucken weg? Wie kann es sein, das man da nicht schon lange eingreifen konnte?

    Ich finde sowas auch furchtbar. Aber kann es auch verstehen, warum nicht vorher eingegriffen wurde. Stell Dir vor, es wäre ein Leichtes, jemandem seine Tiere wegzunehmen, weil irgendwer meint, der würd nicht genug zu futtern kriegen. Das fängt ja oft schon hier im Forum an, wenn jemand seine Windhunde zeigt, und einige aufschreien, die würden ja "verhungert" aussehen, und am liebsten den Tierschutz losschicken würden.
    Ist halt schwierig, zu sagen, "ein Schäferhund mit Größe xy muß mindestens xy wiegen, alles Andere ist Tierquälerei" oder so. Und noch schwieriger, Mißhandlungen, die hinter verschlossenen Türen stattfinden (wie Nichtkümmern, Schlagen, Anbinden, Käfighaltung, Verdrecken etc.) nachzuweisen. Und ohne Nachweis darf halt nichts gemacht werden. Gottseidank einerseits, weil sonst jeder um den eigenen Hund fürchten müßte, wenn der Nachbar einen grad mal ärgern will, aber leider auch deswegen, weil man halt genau dadurch oft erst eingreifen kann, wenn das Leid so deutlich geworden ist, daß man offen sichtbare Gründe für ein Eingreifen hat, und eine Mißhandlung offensichtlich ist.

    Und dann gibt´s meist auch erstmal Auflagen in der Hoffnung, die Situation für die Tiere so zu verbessern. Also man versucht halt im Rechtsstaat immer, möglichst wenig ins Leben und die Privatsphäre der Besitzer einzugreifen, erst, wenn Auflagen etc. nicht helfen (und da muß man auch Zeit geben, die umzusetzen), kann rigoros das Tier rausgeholt werden. Eine Trennung vom Halter ist ja auch für das Tier oft traumatisch - selbst geschlagene Hunde hängen ja doch oft am Besitzer ;-(

    Ich erleb den gleichen Sch... derzeit zuhause in der Nachbarschaft - nur, daß es hier auch noch ein Kind ist, das von seiner Mutter alle paar Tage so verdroschen wird, bis es um Hilfe ruft (wir sind da dran, holen jedesmal die Polizei etc.), und immer mal wieder mit blauen Flecken und Striemen am Hals (!) rumläuft. Hier kommt noch als zusätzliche Schwierigkeit dazu, daß das Kind (über 10 Jahre alt), wohl um die nötige Aufmerksamkeit und Hilfe zu bekommen, schon mehrfach der Polizei und Jugendamt gegenüber maßos übertrieben und nachweislich auch gelogen hat über Mißhandlungen. Dann bring mal nen Beweis für selbige.... ;-( Aber die nachbarlichen Zeugen, die mithören und sehen, helfen hoffentlich jetzt. Da hilft dann hoffentlich auch kein "Naja, die Mädels kloppen sich halt öfter mal, wenn ich nicht da bin" seitens der Mutter gegenüber der Polizei mehr, wenn sie auf die Verletzungen angesprochen wird..... ;-(

    Aber auch hier gilt natürlich, daß es erst handfeste Beweise geben muß - stell Dir vor, ein Kind erzählt von irgendwelchen fiktiven Mißhandlungen, weil die Mutter es grad heute genervt hat, die aber nie stattgefunden haben, und man nimmt dieser Mutter das Kind weg, obwohl nie irgendwelche Beweise oder Verletzungen vorlagen...... Ich denke, die Behörden sind da auch oft auf ner Gratwanderung unterwegs.....

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    Und jetzt kommt die Sache an der sich die Geister scheiden werden: Ich gehe auf sie zu, nehme sie hoch (weil dort doch wenig Platz ist und ich mich nicht auf irgendwelche Verfolgungsjagden oder dergleichen einlassen möchte) und zack -> Biss. Und diesmal richtig :(
    .....

    Hmmmm - kann ich verstehen, daß einem da der Geduldsfaden reißt. Aber im Prinzip hast Du damit genau das gemacht, was ich vorhin schonmal vom wem anders zitiert habe: die Kommunikation des Hundes ignorieren, denn sie hat ja in dem Moment deutlich gezeigt, daß sie Dich nicht da haben möchte. Wenn Du das ignorierst, kann sie nicht anders als den nächsten Gang einschlagen. ;-( Sie hätte nicht gebissen, wenn sie gemerkt hätte, das Drohen reicht... Aber hinterher (und auf die Entfernung über Internet natürlich ganz besonders) ist man immer schlauer... ;-)

    Ist halt immer blöd - ich schrieb vorhin "einfach runterschubsen" - ja, das kann man machen, wenn man schnell genug ist, vorsichtig genug, oder ganz sicher, daß der Hund sich nicht traut, weiterzugehen, wie ich es bei meinen geschildert hatte. Aber bei ihr, die schon mehrfach gezeigt hat, daß sie auf der Einhaltung ihrer gesetzten Grenzen besteht, natürlich heikel, wenn man dafür evtl. noch aus Platzmangel frontal auf sie zugehen muß (und sie damit auch zusätzlich noch bedroht), oder einfach nicht schnell genug ist beim Zupacken und in die Reichweite der Zähne kommt......

    Ich würde auf jeden Fall mal, bevor ich eine Entscheidung treffe, einen guten Trainer draufschauen lassen, auf den Umgang generell mit dem Hund, denn wenn die jetzt im Tierheim landet wegen Beißens, hat sie wenig Chancen, nochmal vermittelt zu werden. Evtl. auch von nem Doc untersuchen lassen, Stichpunkt Schilddrüse? Hab öfter schon gelesen, daß das Ursache für Aggressivität sein kann..... Sonst fällt mir auch nix mehr ein, ist schwierig, wenn man den Hund nicht selbst sehen kann.

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    ......
    Davon abgesehen sehe ich es nicht als meine Pflicht an den Hund zu beschäftigen oder zu unterhalten, der findet sich schon selbst etwas.....

    *hust..... Ja - vor allem etwas, das Dir dann evtl. nicht gefallen könnte. Wie z.B., wenn sie draußen im Garten ist, selbigen gegen Passanten zu verteidigen, sodaß sie dann am Zaun alle Leute zu verbellen beginnt o.ä....... Oder Tapeten zu runinieren. Oder Katzen in der Nachbarschaft zu jagen - alles recht nette Freizeitbeschäfiotgungen für nen Terrier, der sich grad langweilt.....

    Paß also in der Hinsicht lieber auf, was Du Dir wünschst *gg