ZitatWindhunde hetzen meines Wissens nach sehr lange und ausdauernd hinterher ........
Natürlich muss man den Rückruf üben, aber es kann eben sein, dass man den Hund im normalen Gelände nicht ableinen kann. Dessen muss man sich einfach bewusst sein. Wenn man sich Hundehaltung eben so vorstellt, dass man gemütlich mit einem freilaufenden Hund durch Wiesen und Wälder streift und nebenher noch ein bisschen die Seele baumeln lässt sind die "Windigen" wohl vermutlich die falsche Richtung.
Informiere dich am besten einfach im Windhundethread, da sind durchaus viele Whippets und andere Windhunde, die viel ohne Leine unterwegs sind.
Windhunde sind nicht alle sehr ausdauernd. Die Orientalen ja (Afghanen, Salukis, Azawakhs, Sloughis), aber z.B: Barsois, Greyhounds, Deerhounds, Whippets und Galgos sind eher Kurzstrecken-Sprinter. (Quelle: u.a. Wikipedia...)
Wiederkommen tun sie alle irgendwann - aber das ist nicht das Problem. ;-) (mal abgesehen davon, daß Du wahrscheinlich nach 3-4 Stunden Warten mit Herzproblemen eingeliefert wirst *gg vor lauter Panik um den Hund)
Das Problem sind eher die hinterher toten Hasen und Rehe... Kann auf Dauer teuer werden und ist auch äußerst unschön, wenn andere Tiere für das Vergnügen eines Hundes ihr Leben lassen müssen. Daher ist ein Anti-Jagdtraining super wichtig (wenn auch zeitaufwendig, dauert doch ne Zeit, is das alles sitzt, das darf man nicht verschwieigen), und wenn Du es richtig machst, kannst Du den Hund schon ohne Leine laufen lassen.
Natürlich nicht gleich, aber zunehmend mehr. OK, im Wald nachts um 3 wär ich trotzdem vorsichtig, denn wenn das Reh direkt vor der Nase aus dem Gebüsch auftaucht, könnte es sein, daß der Hund das Ding vor mir sieht und schon hinterhergeht, bevor ich überhaupt merke, was sich tut. Das ist dann die Stunde der Wahrheit: ist das Abbruchsignal richtig auftrainiert oder nicht.... *gg Aber im normalen Gelände tagsüber sollte das kein Problem darstellen nach entsprechendem Üben. Ne Freundin von mir hatte immer mehrere Windis, und hatte sie alle im Griff. Hat sie allerdings auch nicht all gleichzeitig ohne Leine laufenlassen, wenn einer zurückbleiben muß (weil angeleint), geht der erste nicht soooo gern hinterher wie in der ganzen Gruppe, und man kann sich dann auf die freilaufenden besser konzentrieren, wenn nicht der ganze Haufen frei unterwegs ist - man hat ja doch bloß 2 Augen..... ;-)
Ob ich mich dann für nen Sichtjäger (Windi) entscheide, der bei Bewegung in 500 Metern Entfernung lossprintet, oder für nen Terrier, der die Spur neben mir am Boden in Richtung Wald o.ä. verfolgt, das ist dann Geschmackssache - ein Abbruchsignal brauchen beide..... ;-)