Beiträge von BieBoss

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    Auf Spaziergängen sollten meine Welpen die Umgebung kennenlernen. Da stehe ich dann auch mal 10 Minuten, weil sie etwas Spannendes entdeckt haben. Es geht dabei nicht darum, irgend eine Strecke hinter sich zu bringen.
    Das Entdecken der Umwelt ist wichtig für die Entwicklung. Auch wenn es scheinbar etwas Unwichtiges, wie ein Blatt oder ein Käfer ist.
    Dabei störe ich die Welpen nicht mit meinem Rufen........

    Damit hast Du ja grundsätzlich recht - aber das ändert doch nichts an der Tatsache, daß ich irgendwann mal den Rückruf üben muß. Muiß ja nicht gleich bei einer Entdeckungstour sein, damit fängt man eh erstmal daheim im Haus an, dann im Garten etc., um die Ablenkung langsam zu starten. Der Hund muß ja erstmal lernen, daß wenn man seinen Namen ruft, er herkommen soll.

    Aber Du übst das ja auch: Du schriebst: Du ruft sie, um Futter zu bringen - was ist das Anderes als ich geschrieben habe: wenn der Hund kommt, bestätigen...... Du schreibst: Hund abholen dun ein Stück weiter tragen - was ist das Anderes als mein "dann holst den Hund halt ab"? Also hast Du doch geübt und gezeigt, was Du meinst, wenn Du ihn rufst.

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    Das ist ein gutes Beispiel für das Denken "in Methoden".

    Wenn ich meine Welpen gerufen habe, dann hatte das einen Grund, z. B. habe ich ihnen Futter gebracht, ich wollte wissen, wo sie im Garten sind usw.
    Ohne Grund - nur zum Training - habe ich sie nicht gerufen........

    Und der Rückruf hat bei Deinen Hunden von Anfang an geklappt, ohne daß Du ihn trainiert hättest? ;-) Also, ich glaub ja echt viiiiiiel - aber das..... *gg

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    Danke! Jedes Mal, wenn er von sich aus zu mir kommt, wird er gelobt. Rufe ich seinen Namen und er rennt auf mich zu, gibt`s ein tolles Leckerlie. Ich möchte das Zurückkommen sehr positiv gestalten. Mir ist bewusst, dass ich später bei Ares keine Chance habe ihn bei Wildsichtung abzurufen. Aber ich glaube mit dem Verhalten habe ich schon den Grundstein dafür gelegt, dass es sich immer lohnt zu mir zu kommen. Ja, Rückruf und STOP hätte ich bei meiner Hundetrainerin mit ihm geübt. Mir ist es nun passiert, dass ich ihn rufe und er kommt nicht, weil z.B. etwas anderes undheimlich spannend ist. Wie verhalte ich mich? Ich möchte ihn auch nicht zig Mal rufen, da er dann weiß: okay, beim ersten Mal muss ich eh nicht kommen...

    Dann würde ich ihn abholen. Hingehen, anleinen und dorthin führen, von wo aus Du ihn gerufen hattest. Ganz ruhig - nur halt konsequent. Wenn er nicht selbst kommt, wird er eben geholt - also kann er auch gleich gehorchen ;-) (wenn Du auf ihn zustürmen würdest, könnte es Dir passieren, daß der Kleine dann ein nettes Fang-Spielchen daraus macht. Sollte das passieren: umdrehen und weggehen. Laß ihn einfach stehn.....).

    Ansonsten: anfangs kannst Du davon ausgehen, daß, wenn Du ihn rufst und er nicht kommt, die Anforderung in dem Moment noch zu schwierig war - zu viel Ablenkung, der Hund schon zu müde, um sich auf Dich zu konzentrieren, oder der Hund ist zu weit weg gewesen, sodaß Du einfach auf diese große Strecke noch keinen Einfluß auf ihn hast. Dann wieder ein Stückchen zurückgehen mit dem Üben, die Entfernung und Ablenkung verringern und das nochmal besser üben, bis man wieder einen (dann mit Schlepp abgesicherten) Versuch über größere Entfernung oder mit starker Ablenkung startet.

    Wenn der Hund sich dank Ablenkung noch nicht auf Dich konzentrieren kann, dann hilft oft auch ein ungewohntes Geräusch, ihn aus seinen Träumen zu holen: ein Schlüsselklimpern, Händeklatschen oder Pfiff. Wenn er Dich daraufhin anguckt, kannst nochmal rufen, dann hat er nämlich "auf Empfang" geschaltet.

    Du kannst generell auch jetzt schon einen Rückrufpfiff etablieren: jedes Mal, wenn der Hund was zu essen bekommt, davor Deinen Pfiff geben, und das Essen hinstellen. So wie man den Klicker konditioniert, eben den Pfiff konditionieren. So lernt er, auf den Pfiff gibt´s immer was Tolles und kommt unterwegs auf Pfiff gern zu Dir. Der Pfiff hat den Vorteil, daß der schrille Ton der Pfeife es bei Ablenkung eher schafft, in sein Hirn durchzudringen.... ;-) Durch die ganze Ablenkung hindurch....

    Und wenn Du ihn dann noch, wenn er kommt, in 90% der Fälle nicht gleich anleinst, lernt er auch nicht "Herkommen = Spaß zu Ende" - mit sowas versaut man sich den Rückruf nämlich ganz schnell, wenn jedes Mal nach dem Rückruf der Spaß zu Ende ist, die Leine kommt oder der Rückweg nach Hause. Ich hab ne ganze Zeit lang meine Hunde nur abgerufen, um ihnen ein Leckerli zu geben oder ein wildes Zerrspiel mit ihnen zu machen. So verknüpfen sie "Herkommen = toll". Wenn man dann unbedingt anleinen will, kann man ja erstmal abrufen, dann Leckerli und ein kurzes Spiel, und dann erst anleinen, mit einem erwartungsfrohen, freudigen "Hey, gehn wir nach Hause?" oder "Hey, gehn wir zusammen?", und dann beim ersten Schritt, den er mit Dir kommt, gleich nochmal loben. So macht Herkommen Spaß ;-)

    Also, wenn schon Kommandos lernen, dann würd ich bei nem Greyhound erstmal mit einem STOP-und dem Rückruf-Kommando anfangen.... Gibt nichts Wichtigeres bei nem später möglicherweise jagenden Hund als ein gut sitzendes STOP-Signal.

    Warum nicht einfach die Leute unter eben dieser eMail-Adresse anschreiben?
    à la "Herzlichen Dank, jetzt habe ich es von Amt schriftlich bescheinigt bekommen, daß meine Hundehaltung artgerecht ist und meine Tiere es hier gut haben. Aber wenn Sie sich das nächste Mal durch Rasenmähen gestört fühlen, dürfen Sie gerne persönlich bei uns vorbeischauen und darum bitten, dies auf den nächsten Tag zu verschieben - wir fressen niemanden - auch nicht unser Hund! Mit nachbarschaftlichen Grüßen,...."

    :ugly:

    Spätestens, wenn Dir dann am nächsten Tag wer begegnet, der dann betreten wegguckt, weißt, wer´s war..... ;-)

    Aber bisserl umhören in der Nachbarschaft bringt manchmal auch gute Tips: "Ja, der Her xy, der hat neulich schonmal was gesagt, daß ihn der Lärm von euch nervt, vielleicht fragst den ja mal" oder sowas könnte dabei rauskommen.

    Kannst ja das Gespräch anfangen mit einem aufgeregten: "Stell Dir vor, irgendjemand hat mich doch tatsächlich neulich wegen Tierquälerei angezeigt!" Und die Reaktionen kann man ja dann entsprechend interpretieren...

    Wenns aber echt der Rasenmäher ist, müßte das ja jemand sein, der ziemlich direkt neben Euch wohnt, und das schränkt die Auswahl doch erheblich ein.

    Manchmal kann ich es gar nicht glauben, wie feige die Leute sind, echt....

    Ich setz meine immer einfach auf meine Waage und fertig.

    Aber mal ehrlich: wer braucht schon ne Waage? Wenn die Taille vorhanden ist, und man die Rippen spüren kann, ohne reinzubohren, ist der Hund perfekt.

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    Am Wochenende mache ich das auch so. Nur während der Woche ist das leider (relativ schwierig). Gerade wenn mein Freund Früh- oder Nachtschicht hat, muss ich morgens (zwischen 5 und 6 :( ) mit ihr gehen.
    Wenn er Mittagschicht hat, geht er auch mal später mit ihr raus, damit ich etwas länger schlafen kann.

    Wenn der Freund Frühschicht hat, soll doch er einfach mal gehen vor der Schicht. Dann ist der Hund halt früh um 4 unterwegs oder so, oder wenn Freund von der Nachtschicht kommt - aber eben nicht zu der gewohnten Zeit. Muß ja nur einmal ums Haus sein zum Pinkeln, geht ja nicht darum, daß der Hund dann noch Halligalli vom Freund braucht, sondern daß sein Zeitgefühl "durcheinandergebracht" in puncto Erwartungshaltung "um xxxx uhr geht´s Gassi".

    Noch ne Idee zum ruhig-aus-dem-Haus-gehen: variiere doch einfach die Gassizeiten. Dann geht´s halt mal VOR dem Rauchen ruas, oder VOR dem Frühstück statt danach, oder Du geht erstmal nach dem Rauchen kurz an den Briefkasten, liest noch 2 Seiten in nem Buch und gehst dann raus mit ihr. Stehst zu unterschiedlichen Zeiten auf morgends, oder machst einfach am späten Vormittag nen richtigen Spaziergang, und den am frühen Morgen nur ganz kurz zum Pipimachen, und dann halt Haushalt o.ä. bis zum großen Spaziergang.

    Einfach, daß allein von der Zeit her diese Erwartungshaltung (=Vorfreude=Streß) raus kommt.

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    Das mit dem Auto fahren kannte ich auch, das hatte ich damals so gehandhabt. Jacko hatte auch immer diesen "gleicht geht los" Effekt. Hab mich dann ins Auto gesetzt und bin jedesmal nur eine Runde um den Block gefahren, Hund wieder aus dem Auto raus und in den Garten gelassen :D ich schwöre der Blick war echt sagen haft. Das hatte ich eine Woche durch gezogen, danach war ruhe im Schacht. Und auch heute fahre ich hin und wieder nur um den Block damit er nicht wieder rückfällig wird :gut:


    Hihi - der is gut. Und wenn Du ganz böse sein willst, dann fahr doch einfach ne Woche jeden Tag zum Tierarzt, hock dort 10 Minuten im Wartezimmer, und wieder heim. Die Vorfreude aufs Autofahren legt sich ganz schnell..... *gemeinbin.....

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    Meine Lieblingsargumentation:
    Wenn ein rüde einfach neben einer läufigen hündin trainieren kann, dann ist er kein richtiger rüde.
    Denn nur ein triebloser Hund würde das ertragen.
    Nun wisst ihr's! ;)

    Bei sowas hilft nur noch eine Antwort: wenn Dein Mann abends neben Dir (am besten im "Schlafgewand" *gg) sitzen kann, ohne über Dich herzufallen, ist er dann auch kein richtiger Mann? *gggg Weil ein richtiger Mann würde das nicht ertragen.....