Bevor Du früh weggehst, nicht hochdrehen mit Ballspiechen oder so nem Käse - wenn Du wartest, bis der Hund körperlich platt ist, wird Dein Arbeitstag wohl vorbei sein, bevor Du loskommst *gg
Lieber ruhige Sachen machen, die ihn anstrengen, wo er sich konzentrieren muß. Unterordnung, Suchspiele, Fährten legen, Konzentrationssachen (balancieren über schmale Baumstämme oder sowas). Oder Tricks üben unterwegs, bei denen er den Kopf gebrauchen muß. Bloß nix, das mit Rennen zu tun hat oder so.
Hast Du evtl. die Möglichkeit, einen der Nachbarn, die sich jetzt beschwert haben (oder notfalls die Trainerin), um Hilfe zu bitten: die könnten z.B. mittags mal rausgehen mit dem Hund und ihn wieder zurückbringen - und dann eben sehen, ob er dann nicht mehr bellt (dann war´s nur zu lange alleine), oder ob das nichts ändert.
Oder wenn einer von denen ganztags daheim ist (scheints ja zu geben, sonst könnten die nicht ganztags Jaulen hören, wenn sie unterwegs wären), fragen, ob einer von denen vorübergehend mal den Hund nachmittags zu sich holt und dort einfach "mitlaufen" läßt? (zumindest bis zum Ende des Praktikums) (am besten wer, der auch einen Hund hat, den wird´s am wenigsten stören, wenn ncoh einer mit rumhüpft in der Wohnung).
Leute, mit denen man sich beim Sitten abwechseln kann, findet man auch in Hundevereinen. Ist da einer in der Nähe vielleicht?
Schulkinder freuen sich auch oft, wenn sie mit nem Hund Gassigehen dürfen, oder besser (wegen Hundegröße und Verantwortung) Studenten, die daheim ihren Hund zurücklassen mußten für die Studiendauer, aber gern Gassigehen würden - ohne Geld dafür zu verlangen. Oder Rentner, die gerade ihren eigenen Hund verloren haben und sich keinen mehr anschaffen wollen aus Altersgründen, aber gerne mal rauskämen. Muß man halt mal mit offenen Augen in der Nachbarschaft spazierengehen, udn auch mit den Leuten reden. Mit etwas Glück und Phantasie findet sich da bestimmt irgendeine Lösung!
Ansonsten: versuch, dem Hund mal nur einen Raum zur Verfügung zu stellen statt der ganzen Wohnung - evtl. kann er damit besser umgehen. Am besten den Raum, der am weitesten weg ist vom Hausflur - wer weiß, vielleicht ist es bloß ein übelwollender Nachbar, der vor der Tür steht und den Hund provoziert, oder einfach Geräusche von Leuten, die vorbeigehen, oder klingelnde Leute o.ä.? Nachbarn direkt daneben, die sich auf einmal streiten, sodaß der Hund mehr Geräusche hört als bislang?
Frag in der Nachbarschaft rum, ob irgendwo ne neue Hündin zugezogen ist, die vielleicht läufig ist. Das riechen die Kröten oft "meilenweit". Nachbars Rüde zum Beispiel jault, frißt nicht und schläft nicht mehr, wenn Biene läufig ist hier....
Notfalls, wenn Freunde/Verwandte helfen würden, mit dem Zug/Bus den Hund Sonntags hinbringen und freitags wieder abholen, solange das Praktikum läuft - wenn alle Stricke reißen, geht´s halt mal ein paar Wochen nicht anders....
Seit wann sich eine sogenannte "Dominanz" in Bellen und Jaulen äußert, würde mich ja seeeehr interessieren - immer spannend, was man so von nem guten Trainer alles lernen kann..... *hust..... 
Viel Erfolg!
PS: je nachdem, was Du machst ausbildungsmäßig: schonmal angefragt, ob Du den Hund mitnehmen dürftest vorübergehend, bis Du ne andere Lösung gefunden hast? Einfach mit ner Box ins Klassenzimmer o.ä. stellen, und dafür sorgen, daß er sich ruhig verhält und auch keiner hingeht (wird nicht gern gesehen, weil das ja dann ablenken würde).