Bei uns waren es auch 4 Wochen.
Biene kam mit 8 Wochen zu uns, hatte auch schon unseren Rhythmus an Ruhe- und Action-Zeiten, weil die Familie, aus der sie kam, ebenfalls Schulkinder hatte - will heißen, vormittags Ruhe und schlafen, nachmittags Action.
Dann hatte ich 2 Wochen Urlaub (meine Tochter Schulferien, war Ostern, ein 2. April, das weiß ich noch), und anschließend 2 Wochen Homeoffice.
Und anschließend blieb Biene nach längerem Gassigang mit morgendlicher "Wald-Eroberung" und Kopfaufgaben unterwegs problemlos bis zu 5 Stunden alleine, bis meine Tochter aus der Schule kam (ich fuhr damals noch recht spät zur Arbeit, sodaß ich früh auch möglichst lang daheim war), weil sie´s eben eh schon gewohnt war, früh zu pennen, und keine Action zu haben (und beim Schlafen mußte sie auch net Pipi, sodaß wir meist nichtmal nasse (PVC, also wischbare!)Fußböden hatten, wenn wir heimkamen).
Wir hatten das aber auch entsprechend "tough" geplant, weil da nix schiefgehen durfte. Klar, ich hätte die Option der Tagespflege gehabt, aber das muß man ja auch bezahlen, das wär auf Dauer nicht gegangen. Und: solang der Hund in der Tagespflege ist, lernt er ja auch net, alleinzubleiben, also muß er weiter dort hingehen. Das wollte ich nicht riskieren.
Ich glaube aber, das Risiko würde ich heute nicht mehr eingehen, und eher damit rechnen, daß es länger dauert, bis der Hund eingewöhnt ist und alleinbleiben kann. Z.B., indem ich klären würde, daß der Hund stundenweise auf Arbeit mit darf, oder ne Freundin im Haus bitte, jeweils nach 2-3 Stunden nach dem Hund zu gucken (die hat damals noch net bei uns gewohnt). Oder indem ich nen Hund im Dezember aufnehme, und dann den Jahresurlaub dieses Jahre und den vom nächsten Jahr aneinanderhängen kann. Oder indem ich nach Absprache meine Tochter (wohnt noch daheim - Fernstudium) einbinde, sodaß Hundi erst nach mehreren Monaten überhaupt mal alleinbleiben müßte und das in kleinen Schritten lernen kann.