Beiträge von BieBoss

    Hm - keine Ahnung - probier doch mal, die Hände einzuölen, und dem Hund dann damit übers Fell zu streichen. Aber so rechtzeitig, daß Du ihn vorher nochmal waschen kannst, falls es nix helfen/sch.. aussehen sollte *gg Daher ohne Gewähr......

    (denke halt, daß wenn das Fell ein klein wenig ölig ist, die Haut net ganz so schuppt, und vorhandene Schuppen eher nicht so auffällig rieseln werden)

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    Gibt es nicht schon Überlegungen für ein Führungskräfteseminar nach RS?
    Ich meine das irgendwo gelesen zu haben, hoffe aber, dass es ein schlechter Witz war.

    Ich glaub, ich habs bei der Nowak (MMN) gelesen auf der Website - aber bin nicht mehr sicher.....

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    ........Der Mensch stellt diese Hundegruppe zusammen - die finden nicht zweckorientiert zueinander? Und die Mitglieder dieser Gruppe sind untereinander beliebig austauschbar, wenn der Mensch die auszutauschende Position durch ein genetisch passendes Mitglied ersetzt? Wer führt denn die dafür erforderliche gentechnische Untersuchung durch, um das herauszufinden?


    Wer braucht schon genetische Untersuchungen - Frau E. kann das mit einem Blick erkennen, welcher Hund da reinpaßt....

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    ...Und warum nimmt der Hund unter den Säugetieren offensichtlich eine Sonderstellung ein - oder gibt es eine genetisch ererbte Position z.B. in einer Horde von Affen od. in einem Löwenrudel auch?....


    Du bringst mich da auf was - eine MARKTLÜCKE! Vielleicht sollte ich demnächst mal überlegen, wo ich meinen nächsten Urlaub verbringe *geldwitter.... Allerdings gibt´s wohl nicht so viele Affen- oder Löwenhalter, die Probleme mit der Rudelhaltung haben *gggggggg *nochmalbrainstormengeht.......

    Hmmmm - Hamster in Rudelhaltung? Da gibt´s bestimmt genügend, die sich kloppen......

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    ......
    Sie weiß welche Hunde zum Treffen kommen, liest ihre
    Notizen und weiß, wie die Hunde "ticken".

    Ne - die weiß 3 Tage später nicht mal mehr, welchen Hund sie eingeschätzt hat, geschweige denn, was für ne Position. (Erfahrung ausm Forum).

    Aber deswegen kann sie ja trotzdem Körpersprache lesen....

    Ich finde, hier wird schon wieder so auf Ausschließlichkeit abgestellt, und nur auf den einen Punkt Kommunikation. Ich las auf der Website nirgendwo, daß man nicht verbal auch kommunizieren darf mit dem Hund.

    Bei mir kam die ganze Website so rüber, als möchte da einfach jemand darauf aufmerksam machen, daß Hunde besser körpersprachlich kommunizieren - und wenn ich mir manche Hundeführer ansehe, wie die sich beim Sprechen mit dem Hund bewegen (nämlich gar nicht) und dann eben auch (nicht) kommunizieren mit dem Hund, kann ich mir gut vorstellen, daß deren Hunde sie einfach nicht verstehen.

    Und über einen lockereren Umgang und körperliches Spiel mit dem Hund versucht er wohl, die Leute so weit zu bringen, daß sie in der Körpersprache auch mit den Hunden authentischer werden und verstanden werden können. Das ist schon ein ganz anderer Umgang als nur mit Befehlen, oder nur dieses maschinelle: "Hund hat sitz gemacht --> Leckerli rein". Vielleicht macht das den Leuten einfach eher bewußt, daß der Hund keine Maschine und kein Befehlsempfänger ist, sondern sie lernen, daß man mit dem auch Spaß haben kann, ohne gleich einen "Weltherrschaftansichreißer" dabei zu produzieren, weil man zeigt, daß man Spaß hat am Spiel mit dem Hund.

    Ich würde da jetzt nirgendwo eine strikte Vorschrift sehen, mit dem Hund künftig nicht mehr zu reden, MT hat da nirgendwo einen Absolutheitsanspruch gestellt.

    Für mich wirkt das ganze sehr logisch und durchdacht, und auch nicht fanatisch oder so. Würd´s mir gern mal aus der Nähe ansehen, denn wenn man jemanden im Umgang mit dem eigenen Hund sieht und das an dem mißt, was er erzählt, kann man sich nen viel besseren Eindruck machen und oft auch besser verstehen (bzw. Fragen zum Verständnis stellen), was der überhaupt meint und worauf er hinauswill - oder ob derjenige nur ein Marketingstratege ist ;-)

    Ich kann auch gut mit diesen 7 Überzeugungen (die er deutlich als SEINE Überzeugung" bezeichnet, nicht als allumfassende Wahrheit) umgehen, wie dem hier:
    "Positive Verstärkung alleine beraubt den Hund seiner natürlichen Ausdrucksweisen" Wichtig ist hier das Wort ALLEINE. Seine Begründung: wenn der Hund lernt, auf Befehl was zu tun und dafür (und NUR dafür) Leckerli zu kriegen, macht er bald nix mehr von sich aus, und kommuniziert nicht mehr mit dem Halter, weil er gelernt hat, bestätigt wird nur Gehorsam, Kommunikation ist für ihn nicht lohnend. Klingt logisch. Heißt aber doch nicht, daß man grundsätzlich nicht mehr positiv bestätigen dürfte!

    Oder "Erziehung verhindert Beziehung" - klar - vor lauter Sitzplatzfuß vergißt man oft das Lebewesen hinter dem Befehlsempfänger. Hauptsache, der Hund macht, was gesagt wird. Und schon hat man keine Beziehung zum Hund, sondern einen reagierenden Befehlsempfänger daheim. In einer Beziehung kommunizieren beide Seiten miteinander - MT macht darauf aufmerksam, daß man das Lebewesen dabei nicht vergessen soll, und sich trotzdem um eine Beziehung zum Hund bemühen soll, die man aber nicht über die Erziehungsschiene alleine bekommen wird. Heißt aber doch nicht, daß man den Hund besser überhaupt nicht erziehen sollte!

    Und das zentrale Element ist wohl das Spiel mit dem Halter ("Leitwolfspiel"), über das der Hund den Halter und umgekehrt richtig kennenlernen kann, die Körpersprache des jeweils Anderen zu lesen lernt etc. Sozusagen als Basis für eine Beziehung, die über das oft gesehene "Befehlsempfängertum" hinausreicht, und den Hund als Individuum würdigt.

    Schön finde ich auch, daß er das auf der Website so ausführlich erklärt, und kein Geheimnis daraus macht, wie er dem Hund zu einer besseren Kommunikation seines Halters mit ihm verhelfen möchte. Von wegen: "kommen Sie zu uns und Sie werden geholfen" ohne nähere Angaben, damit man möglichst viele teure Seminare bucht.

    Und am besten find ich, daß er auf Fragen seiner Gäste auf der Website ziemlich jedesmal antwortet ;-) sodaß das Ganze auch hier sehr kommunikativ ist.

    Mich würd ja interessieren, was man für so ne Ausbildung bezahlen würde, aber die Preise stehen nicht auf der Website..... ;-) Weil interessant ist der Ansatz schon: erstmal kommunizieren, sich gegenseitig kennenlernen und lesen (das können geschätzt 99% aller Hundehalter nämlich nicht, möchte ich wetten - ok, über den Anteil würd ich mit mir reden lassen.....). Das wird sicherlich viel Erziehung unnötig machen, und schafft andererseits eine Basis für die ansonsten noch notwendige Erziehung.

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    ..........Ich verstehe nicht, warum für viele ein körperbetonter Umgang mit dem Hund automatisch schlecht ist? ......

    Stimmt - wenn man ein bißchen nachdenkt, kommt man damit nämlich zu dem Schluß, daß der Hund auch nicht mehr gestreichelt werden darf - das ist ja auch körperlich..... *hust.....

    Spätestens da sollte der Fehler auffallen, daß dies in dieser Absolutheit nicht behauptet werden kann. ;-)

    Die Idee an sich find ich gut und schön.

    Allerdings - ob die Hunde das Chlorwasser so toll finden?

    Meine würden da eh net reingehen. Bossi schwimmt schonmal ne Runde, wenns draußen warm ist, und er Lust hat, zu planschen - aber bitte nur dort, wo man noch halbwegs stehen kann *gg Und nicht um des Wassers Willen, sondern zum Abkühlen halt mal. Ist eben kein Retriever- die werfen sich ja überall rein, solang ein Wassermolekül it drin ist *gg

    Frieda planscht nur am Ufer unseres Bächleins, und Biene macht sich die Füße bestenfalls naß, weil sie bei 40 Grad im Schatten irgendwann Durst kriegt - aber der Bauch muß schön trocken bleiben! :ugly:

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    ..... Und noch ein Tipp kommt per PN...

    Hey, den will ich auch *gg ;-)

    Hab sowas auch schonmal gehabt, war unterwegs zum Einsatz mit der Rettungshundestaffel...... Seitdem fahr ich etwas vorsichtiger *gg
    (Ich hatte das damals aber auch verdient, die hatten wochenlang diese Kontrollwoche mit -zig Blitzern hier in der Gegend angekündigt, und ich fall voll drauf rein *gg War am späten Abend, nachdem ich den ganzen Tag echt voll zahm gefahren war.....)

    Zu schnell fahren dürfen tut man natürlich nie - aber je nach Laune des bearbeitenden Polizisten und Art der Begründung könnte es sein, daß die aus Kulanz die Sache fallenlassen. Sind ja auch nur Menschen...

    Ich würde das auf dem Anhörungsbogen draufschreiben (bzw. auf nem eigenen Blatt formulieren, da ist mehr Platz), daß der Hund in lebensbedrohlicher Situation war (evtl. hinzufügen, daß kein TA bereit war, zu Dir zu kommen), die TA-Rechnung mit Datum der Aufnahme (incl. Uhrzeit) in Kopie beifügen, und dazuschreiben, daß Du normalerweise nicht jemand bist, der andere Menschen durch zu schnelles Fahren gefährdet, aber um Verständnis bittest angesichts der Situation. À la "ich war kopflos vor Panik und tu´s nie wieder".

    Ob sie´s dann ganz erlassen oder nur am unteren Ende des Strafmaßes bleiben und auf den Führerscheinentzug verzichten, das mußt halt dann abwarten. Evtl. auch persönlich hinbringen, das Schreiben, ein persönlicher Eindruck einer ansonsten "rechtschaffenen" Person kann auch viel ausmachen. Mußt natürlich betonen, daß Du weißt, Du hast keinen Anspruch auf Milde, aber eben um Verständnis bittest angesichts der Situation. Und wenns ann trotzdem nen Entzug gibt, dann ist es halt so - dann würde ich den auch akzeptieren, Du schreibst ja, daß Du damit evtl. ganz gut leben könntest. ;-)

    Viel Erfolg!