Beiträge von BieBoss

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    Ihr, Single und schwer-verliebt-Frauchen von Hund XY, trefft den Mann eurer Träume, ihr versteht euch super, alles blendend und toll. Nur der Angebetete hat
    a) eine Tierhaarallergie
    b) kann mit Hunden absolut nichts anfangen ( machen Dreck, stinken, kosten Zeit und Geld)

    Für wen würdet ihr euch entscheiden?

    Für den Hund - das fett Markierte widerspricht sich nämlich. Mein Traummann findet Hunde toll ;-)
    Ich kann auch problemlos ne Beziehung mit eigener Wohnung führen, wenn der Kerle allergisch sein sollte - aber meine Hunde dafür aufgeben, nur damit ich mit dem zusammenziehen kann - nein, danke..... Ich möchte auch weiterhin Hunde halten, die gehören einfach zu meinem Leben dazu, insofern kann ich nicht mal sagen "alleinleben, solange ich die Hunde habe, und dann erst zusammen ziehen", denn es sollen ja wieder Hunde kommen, wenn meine mal nimmer sein sollten.

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    ihr wollt Beweise. Um sie zu sehen, müsstet ihr hinsehen. Das wollt ihr aber nicht.
    Erst wenn es Beweise gibt, wollt ihr hinsehen. Die gibt es aber nicht ohne vorher hinzusehen.
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    Du verwirrst da etwas: "etwas sehen" gilt nicht als Beweis - kann auch ne optische Täuschung sein, was man dann sieht, oder beeinflußt durch eine bestimmte Einstellung im Kopf. Insofern würde auch das Hinsehen nicht helfen, weil man nicht wüßte, warum genau man das SO und nicht anders sieht. Vor allem nicht, wenn mans nicht etliche Male in genau derselben Form sehen kann (weil Hunde als lebenes Individuum sich schlicht jeweils anders verhalten). Treffe ich mit dem Gewehr einmal, ist das kein Beweis, daß ich schießen kann - das war dann mit Sicherheit Zufall, oder der Schießstand-Nachbar hat danebengetroffen auf meine Schießscheibe *gg Treffe ich aber hundert Mal von 102 Versuchen, ist das schon eher ein Beweis, daß ich tatsächlich schießen kann. Nachvollziehbar, dokumentiert (anhand der Schießscheibe), etc.

    Beweise bedeutet hier "nachvollziehbare Erkenntnisse", sicherlich entsprechend geprüft und verifiziert durch neutrale Seite, in entsprechender Anzahl nachgewiesen (sprich relevante Stichprobengrößen!) etc. Etwas zu sehen ist kein Beweis für dessen Existenz, denn sonst müßte es tatsächlich die schon zuvor erwähnten lila Elefanten oder auch "bunte Sterne" geben - irgendwer hat bestimmt schon mal welche gesehen, spätestens nach dem 5. Schnaps...... ;-)

    Weiteres Beispiel: ich hab meinen Bossi mit Deiner Abby gesehen auf dem Workshop. Ich hab ihn aber auch mit anderen (eingeschätzten!) MBHs gesehen - und da verhält er sich völlig anders. Ich hab ihn auch schonmal mit ner anderen Mali-Dame gesehen, wo´s genau so ablief wie mit Abby. Was kann ich damit beweisen? Gar nix - entweder es stimmt nicht, daß MBHs sich alle gleich verhalten dem gleichen Hund gegenüber (womit Deine/B.E.s Theorie der immer gleichen Abläufe bei Begegnungen widerlegt wäre - zum Widerlegen reicht nämlich EIN Fall....). Oder das Verhalten zeigt er grundsätzlich Mali-Mädels gegenüber (womit eine Rudelstellung als irrelevant fürs Verhalten bewiesen wäre). Oder es war Zufall - und auch das beweist schlichtweg gar nichts. OBWOHL ich das für nen MBH angeblich typische Verhalten bei ihm und Abby beobachten konnte. Und nun? Was stimmt nun? Wenn sehen ein Beweis wäre, wäre diese meine Frage jetzt hinreichend beantwortet. Ist sie aber nicht.

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    Ich wüsste dann, warum mein Wächter sich auf der Flächensuche selbständig in Entfernung so schwer tut, während der Führhund meines Nachbarn das mit links bewältigt. Und dann bekäme mein Wächter eben eine Aufgabe, die ihm eher liegt (körpernahes Arbeiten). ...

    Aber heißt es nicht gerade bei B.E., daß man, wenn man einen Arbeitshund will, eigentlich mit den V3s am besten bedient ist? Nen Leithund in der Flächensuche zu beschäftigen, stell ich mir schwierig vor - den mußt ja erstmal vom Sinn der Aufgabe überzeugen, und dann auch laufen lassen - was ist z.B. mit Führigkeit auf Distanz und solchen (für nen Leithund wahrscheinlich eher sinnlos anmutenden) Anforderungen?

    Während der V3 ja nach RS zum Arbeiten da ist, und immer die Freigabe des MBH (oder Halters) benötigt, um aktiv zu werden, bzw. direkt geschickt wird vom MBH.

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    Hmmm. Und woran genau merken die Besitzer, dass es nicht stimmen kann?

    Sorry wenn ich so genau nachfrage, aber es interessiert mich wirklich.

    Naja - spätestens, wenn beim Video auf der Website plötzlich ne andere Stellung dabeisteht, als man aufm Seminar gesagt bekommen hatte...... *gg

    Ich hab bislang immer bei der Futter-Fundgrube oder jetzt auch Tierhotel bestellt (seit etlichen Jahren füttere ich schon Fleisch). Teilweise auch ohne Express, wenn ich nicht dran gedacht hatte - und nie, wirklich nie kam irgendwas aufgetaut hier an, maximal im Hochsommer bei 30 Grad im Schatten die äußersten Packerl minimal angetaut. Selbst, als ich einmal nicht daheim war, und das Paket erst nen Tag später bekam, war alles noch halbwegs gefroren, nichts stank und alles war daher wieder einfrierbar und verwendbar.

    Wenn das Zeugs schon stinkt, war das definitiv länger unterwegs als 2 Tage, oder die Kühlkette unterbrochen, evtl. durch eine Beschädigung am Paket. Oder tatsächlich scon Gammelfleisch eingepackt, weil sie beim Anbieter schon vergammelt geliefert wurde - das müßten die nicht unbedingt bemerken, wenns gefroren ist. Obwohl - die werden ja auch Proben nehmen und untersuchen von dem Zeugs, oder? Andererseits, wenn die echt so auf die Qualität achten würden, dann hätten sie umgehend reagiert mit Ersatzlieferung oder so, und ner fetten Entschuldigung. Bei so nem Verhalten tippe ich schon fast darauf, daß sie wußten, was sie da verkaufen.

    Gerade bei nem Hersteller wie Tackenberg mit diesen Preisen (!) würde ich mir aber auch eine andere Reklamationsbearbeitung wünschen als Du sie hier beschreibst ;-)

    Bei den beiden ausprobierten Anbietern habe ich bei Bedarf immer persönlich wen erreicht, und stets nette und höfliche Auskunft erhalten. Versandtag wurde immer vorher angegeben bzw. dann auch Bescheid gegeben mit Paketnummer, sodaß man verfolgen konnte, wo das Packerl grad hing. So konnte ich entsprechend planen mit Abstellgenehmigung oder Abgabe beim Nachbarn. Meist laß ichs einfach in die Arbeit kommen - die Zentrale ist bei uns immer besetzt und gibt mir Bescheid, sobalds angekommen ist. Und dann besteht nicht die Gefahr, daß man halt grad mit dem Hund Gassi ist, wenn das Zeugs kommt. Hundi kann sichs ja net 24 Stunden verkneifen, nur weil Fraule ne Fleisch-Bestellung erwartet......

    Daß die Fleischpäckchen z.T. undicht sind, kann ich mir schon vorstellen - die werden halt im Versand bei denen die Päckchen nicht mit Samthandschuhen anfassen, wenn sie die zusammenstellen für den Versand, und dann kanns schon mal passieren, daß irgendwo ne minimale Scharte drin ist, sodaß Fleisch ausläuft beim Auftauen. Oder daß die Päckchen beim Versand in den Karton recht eng geschlichtet werden und eins am Anderen sich ne Ecke aufreißt.

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    Dieser Abschnitt hat mich besonders irritiert:


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    Der ist klasse - demnach müßten künftig alle Rettungshunde, die ihren Fund mittels Verbellen melden, nie wieder ohne Leine laufen und sofort an die kurze Leine.... *hust...... Wie machen das Hamburgs Rettungshundeführer??? Flächensuche an der Schlepp? Ach ne, geht ja net - KURZE Leine heißts ja...... Na, Gottseidank leb ich da net, sonst müßt ich Klein-Kläffi auf Freiverweiser umstellen - waaaaaahhhhhh......

    Fütterst Du die Knochen auch gekocht? Sollte man nicht, weil sie dann spröde werden und brechen bzw. splittern könnten - was im Magen-Darm-Bereich zu Verletzungen führen könnte, bis die Splitter wieder ausgeschieden wurden. Das könnte eine mögliche Erklärung für das Blut sein, muß also nicht gleich ein Tumor o.ä. sein.

    Ich denke, die Magen-Darm-Grippe kann auch nur eine Verdachtsdiagnose sein: muß man die nicht mittels irgendwelcher Erreger feststellen können?

    Füttern würde ich, wenn die Diagnose mit dem Magen-Darm-Virus sicher ist, erstmal nur Hühnchen oder so, und wenn der Magen sich beruhigt hat, über Frischfütterung (nix Abkochen) nachenken, wenn Naß- und Trocken nicht vertragen werden. Hat den Vorteil, daß Du selbst bestimmen kannst, was drin ist, und erstmal bei einer Sorte Fleisch bleiben könntest, für ne Ausschlußdiät, wenn er so empfindlich ist.

    PS: war übrigens das Erste, was ich im Antijagdtrainings-Seminar gelernt hab: wie welches Wild sich tagsüber verhält, wo es sich aufhält bei gutem/schlechtem Wetter, wo es frißt etc. - nur ein grober Überblick, aber sehr interessant, wenn man die Stellen meiden möchte oder suchen möchte bzw. dann eben erhöhte Aufmerksamkeit gewährleisten muß, wenn Hundi dabei ist.

    Denn ich kann nur dann die Gefahr umgehen, wenn ich weiß, wo die sitzt... (alternativ muß ich immer zu 120% aufpassen bei nem Jäger - das ist echt anstrengend.....)