Beiträge von BieBoss

    Daß das kurze Alleinbleiben noch nicht so gut klappt, liegt wahrscheinlich schlichtweg daran, daß sie dann bewußt merkt, daß jemand weggeht. Solange sie einfach draußen ist, weil es ihr so gefällt, bemerkt sie ja noch lange nicht, daß Du das Haus verläßt für eineinhalb Stunden oder so - wenn sie´s dann aber mal bemerken sollten, hast Du Spaß..... ;-( Daß sie lange alleinbleiben kann, und kurz nicht, halte ich für ein Gerücht, das kann nicht sein.

    Insofern weißt Du ja jetzt, was Du nun üben kannst: ganz gezielt mal ein paar Minuten in die Küche sperren, wenn Du auf dem Sofa liegst, oder kurz raus in den Garten, Türe zu, und dann wieder reinholen, wenn sie kurz ruhig blieb - notfalls angefangen von ein paar Sekunden. Das Ganze steigern bis zu der Zeitdauer, die sie dann später wird alleinbleiben müssen. So hab ich das mit Biene damals auch gemacht - die kam in ihre Küche, anfangs blieb die Türe auf, bzw. konnte ich durch die Durchreiche mich melden, wenn sie sich bemerkbar machte, aber nur so hat sie gelernt, daß es vormittags schlichtweg keine Action gibt, und nicht-schlafen sich in der Zeit nicht lohnt.

    Wenn der Hund noch Probleme mit dem Alleinsein hat (logisch in dem Alter), ist das jetzt die beste Zeit und DIE Chance, das Schritt für Schritt zu lernen!

    Nen Welpen in dem Alter würde ich allerdings nicht so lange alleinlassen, auch wenn er das selbst entscheidet, draußen zu bleiben. Spätestens, wenn dem mal langweilig ist draußen, und Du nicht da bist, vertreibt der sich evtl. die Zeit mit Passanten-Verbellen oder Vögel-Jagen, Löcher-buddeln oder ähnlichem Unsinn, weil er gelernt hat, er kann da draußen mangels Beobachtung walten und schalten, wie er möchte, das ist "sein" Reich. Und wie willst Du ihm verklickern, daß er normalerweise tun soll, was Du möchtest, wenn er draußen immer selbst entscheiden kann, was er gerade tun möchte? Damit erschwerst Du Dir wahrscheinlich selbst die Erziehung, könnte ich mir vorstellen.

    Wo um Himmels Willen hast Du denn DEN Hund gekauft? Ist nun wirklich nicht normal, so oft. Normalerweise ist das Einzige, was ich an medizinischen Produkten für meine Hunde da habe, ein Desinfektionsmittel für kleine Löchlein nach ner Rauferei oder Schürfwunden, und ein passender Verband.

    Alles Andere bekommt man beim Doc nach Absprache- wenn ein Hund z.B. Dauermedikation benötigt, oder ein Schmerzmittel. Auf Halde legen bringt eh nix, weil das immer genau dann abgelaufen ist, wenn man´s dann doch mal braucht *gg

    Ansonsten zu den Arztkosten: auf dem Land sind die Tierärzte meist wesentlich günstiger als in der Stadt - vielleicht findest Du ja so ne Möglichkeit bei Euch?

    Also ich weiß ja net - durfte bisher einige wenige Exemplare beim Trailen kennenlernen.

    Aber wenn ich Stories höre wie "Bloodhounds darf man nicht erziehen, weil sie sonst nicht mehr selbständig trailen", und dann bedenke, daß ich da evtl. mal nen 60-Kilo-Hund an der Leine habe, der mich munter hinter sich her zieht (in Richtung Autobahn, weil er grad nen hübschen Hasen in der Nase hat :hilfe: )- ne danke....

    Oder den Bloodhoundführer lese, der selbst mehr oder weniger direkt schreibt, diese Hunde seien zu doof für alles außer Nasenarbeit, weil sie so sehr spezialisiert sind.

    Oder eine Hundeführerin höre, die sagt, der Hund lebt im Zwinger, weil in der Wohnung macht der alles, aber auch alles kaputt (und der ist mit Trailen mehr als ausgelastet).

    Dazu noch die "Duftnote", die die ausströmen, die Schlappohren, über die sie beim Trailen beinahe stolpern, die Schlabberfalten im Gesicht und die Hängelider- ne, echt net..... Nun ja, über Schönheit und Geschmack läßt sich ja bekanntlich streiten... *hust..... Der Sabber selbst würd mich net mal so stören.....

    Abgesehen davon: der beste Bloodhound bringt trailtechnisch gesehen nix, wenn der Hundeführer nicht damit umgehen kann.... Das wird Dir auch jeder Trailer bestätigen, daß Hundeführer mit anderen Hunden manchmal bessere Leistungen zeigen als mit dem Bloodhound, einfach, weil sie mit deren Art besser zurechtkommen - dann ist es Unsinn, nen Bloodhound anzuschaffen, nur weil die so toll arbeiten bzw arbeiten können, wenns denn mit dem Menschen zusammenpaßt. Und auch unter den Bloodhounds gibt es genügend, die beim Trailen nicht wirklich erfolgreich sind - wie es halt bei jeder Rasse Ausreißer gibt - den Jagdhund, der nicht jagt, den Retriever, der nicht gern apportiert, oder den Kuvasz, der liebend gerne apportiert.

    Im Freilauf hab ich noch keinen erlebt - da gabs die einstimmige Aussage, daß der Hund, wenn der ne Spur in die Nase kriegte (Wild), weg wäre. Klar - wenn ich keine Unterordnung üben kann, weil der Hund nur mit der Nase arbeitet und sonst (vermeintlich - ich denk ja, jeder Hund kann was lernen) nicht ausbildbar ist, wie soll dann auf ner Wildspur der Rückruf funktionieren..... ;-)

    Von der Art her müssen die wohl sehr liebesbedüftig, aber auch sehr lieb sein, so habe ich sie auch erlebt; hab welche gesehen, für die es echt sogar die beste Bestätigung nach dem Trailen ist, von der Versteckperson so richtig durchgeknuddelt zu werden.

    Insgesamt wären die für mich persönlich definitiv nix, aber das heißt ja nicht, daß das keine tollen Hunde wären - man muß halt wissen, auf was man sich mit denen einläßt: daß man riskiert, keinen Freilauf geben zu können, daß Dinge zerstört werden, die Wohnung müffelt oder vollgesabbert wird, der Hund gern mal jagen geht, was auch immer. Wie bei jedem anderen Hund halt auch: "ist er so toll, daß ich mit ... leben könnte, oder überleg ich mir das lieber nochmal". ;-) Immerhin: man kriegt evtl. auch mal Besuch, der sich dann auf das angesabberte Sofa nicht setzen möchte, Angst hat vorm großen Hund, oder den Duft in der Wohnung auch nicht soooo apart findet - das muß man ja auch berücksichtigen.

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    Wenn man öfter Kücken füttert, muss man das Eigelb was sich ungefähr auf Magenhöhe befindet rausquetschen weil es sonst einen Überschuss an Vitamin A gibt......

    Iiiiii - es gibt Dinge, die will man nicht unbedingt lesen...... (schon gar nicht als ehem. Sittichzüchter, wie mit den armen Küken verfahren wird) ;-(

    Weil Du 1.7.2011 geschrieben haste: war das nicht so, daß Hunde, die nach diesem Datum geboren sind, nen Chip haben müssen, und bis dahin geborene Hunde mit Tätowierung kein Problem sind? Mußt aber nochmal nachgucken, ich meine nur, daß das so gewesen sei, ist also ohne Gewähr ;-)

    Was kriegt der Kerle zu futtern? Oft liegt´s einfach daran, daß beim Naßfutter o.ä. der Kot zu weich ist, und dadurch der Inhalt der Analdrüsen nicht mit rausgedrückt wird. Dann könnte man helfen, indem man regelmäßig was füttert, das den Kot festigt (wie z.B. die vorgeschlagenen Karotten, da steht auch bei Babygläschen drauf "stuhlfestigend" *gg oder auch mal Fleisch, das mitsamt den Knochen gewolft wurde.).

    Also, als wir damals die Biene mit 8 Wochen abgeholt hatten, haben wir sie vorschriftsmäßig gesichert (ansonsten holt sich die Unfallversicherung nämlich schnell Geld von Dir zurück, wenn was passiert und der Hund war frei im Auto, und nen Strafzettel kriegst auch noch wegen nicht vorhandener Ladungssicherung - als das zählt ein Hund nämlich, als Ladung, straßenverkehrsordnungstechnisch. Außerdem könnte der hund evtl. abhauen, wenn Du nen unfall baust, und ein Fenster zersplittert o.ä., durch das er rauskommt, und draußen weitere Auffahrunfälle etc. verursachen - ist also nicht ganz ohne, den Hund einfach auf dem Schoß sitzen zu lassen - würde das NIE so machen, das ist absolut fahrlässig.).

    Das bedeutete, daß die Kleine in der Box (sie sie beim letzten Besuch dort schon kennenlernen durfte) auf der Rückbank saß, und ich fuhr. Dort war die Box angeschnallt, und wenn sie fiepen würde, könnte ich sie verbal beruhigen. Hat aber gut geklappt - die hat nach der ersten Viertelstunde einfach gepennt. Wir hatten auch so um die 2 Stunden Fahrt.

    Achja - füttern unterwegs würd ich net - ist besser, damits dem Kleinen nicht übel wird, und er das Autofahren gleich mit der Übelkeit verknüpft - wäre fatal......

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    ......trotzdem steht (bei mir) das Wohl eines Menschen (dazu zählt auch mein Wohl) immer noch über dem eines Tieres. ......

    Da bin ich ganz bei Dir - und wenn MEIN Wohl das Vorhandensein meiner Hunde erfordert? Dann sieht´s nach außen so aus, als wären die Hunde wichtiger als der Kerl - in Wirklichkeit geht es um mein Wohlergehen und Glücklichsein. Das könnte ich nicht, wenn ich wegen dem Kerl die Hunde weggeben müßte - das würde ich ihm nie verzeihen, so ne Beziehung ist zum Scheitern verurteilt.

    Und wer mich liebt, würde auch nie verlangen, daß ich das zweitwichtigste im Leben, das ich habe, weggäbe!

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    Ehrlich gesagt finde ich fast ein bisschen erschreckend, dass die meisten hier ohne mit der Wimper zu zucken einen Hund über einen Menschen stellen. ....

    Ich denke, es geht dabei nicht darum, den Hund über einen Menschen zu stellen, sondern darum, daß die jeweiligen Hunde ihren Haltern so wichtig sind, daß sie eine Abgabe nicht in Erwägung ziehen würden.

    Ich finde halt, der Hund (bzw. alle 3!) gehört zu mir, und mich gibt´s schlichtweg nur mit Hund. Ich säg mir ja auch net ein Bein ab, weils wem nicht paßt. Und wer mit meiner Tochter nicht kann, den würde ich auch fortschicken - die war zuerst da, und die werd ich sicherlich net rauswerfen (auch mit jetzt 21 net), nur weil ein Kerl die nicht mag. Und genau so gehört mein Hund halt zu mir. Klar - Hund ist nicht Kind und umgekehrt, aber beides gehört unverrückbar zu mir. Egal, wer da kommt. Punkt.

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    "Das tut mir jetzt leid das meine VHL ihnen im Arm hängt aber sie haben ihre Tabuzone unterschritten, ich darf die nicht abbbrechen das wäre zutiefst demütigend für sie"

    :lachtot:

    Hihi - ich glaub, die würden Dich wegsperren lassen und den Hund gleich dazu..... *gg