Beiträge von BieBoss

    Entwurmen macht nur dann Sinn, wenn Würmer da sind - man muß doch nicht ständig irgendwelche Chemie in den Hund kippen.

    Ich war auch Montag früh zum Impfen mit Biene (Lepto und Zwingerhusten waren abgelaufen, und wir müssen in 2 Wochen zur Prüfung....), da meinte der Arzt doch glatt, nachdem (!) er grad die Spritze schon in den Hund reingejagt hatte, wann sie zuletzt entwurmt wurde, ob er ihr was geben solle.

    Als echt - normalerweise sollte man gar nicht erst impfen, wenn der Verdacht auf Wurmbefall bestehen könnte (er sollte also normalerweise VOR der Impfung danach fragen!)...

    NEIN - brauchen wir nicht, hab ich gesagt....

    Das mit dieser standardmäßigen Entwurmerei ist ungefähr genauso sinnvoll wie wenn Du jeden früh eine Kopfschmerztablette nimmst, obwohl Du keine Kopfschmerzen hast..... Nur, weil Du sonst evtl. welche bekommen könntest...... *gg

    Nur mit dem Unterschied, daß die Kopfschmerztablette dann tatsächlich Kopfschmerzen, die kommen wollten, verhindert (insofern also noch ne Wirkung hätte), aber die Entwurmung nur tatsächlich vorhandene Würmer töten kann, und nicht präventiv wirkt.

    Fazit: spar Dir den Mist künftig, und bring lieber, wenn der Hund ne verwurmte Maus o.ä. gefressen hat (also bei begründetem Verdacht), einige Tage später ne Kotprobe zum Doc. Kostet bei uns 5 €, und man spart die Chemie dafür.

    Gibt nur einen Grund, warum ich ohne Untersuchung entwurmen würde: wenn die Viecherln schon mit dem Haufen haufen-weise ausgeschieden werden...... ;-) Da erübrigt sich dann die Kotprobe *gg

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    ......Und auf dem Spaziergang brauchen die sich auch nicht mehr als 10m von mir entfernen find ich, wir gehen ja zusammen spazieren. Ansonsten könnt ich auch einfach die Haustür aufmachen "Da geh!"

    Also ich lass die Leine hinter den Hunden aufm Boden herschleifen. So, als wären die freilaufend....

    Naja - ich seh das etwas anders: wenn der Hund sich eh nur 10 Meter im Umkreis von mir bewegen darf, dann kann ich auch die Leine gar dranlassen...... Oder im Wohnzimmer Gassi gehn, dann kann ich mir das Haustüre-Aufmachen nämlich auch noch sparen :D .....

    Meine dürfen unterwegs durchaus mal weiter weg, ne Runde flitzen etc., und deswegen sind wir dennoch zusammen unterwegs - weil sie nämlich (inzwischen *gg) auf mich gucken, und zwischendurch immer mal wieder was zusammen gemacht wird, das allen Beteiligten Spaß macht.

    Generell legen die Hunde so auch wesentlich mehr Strecke zurück, als wenn sie immer hinter mir herdackeln müssen. Will heißen, auch ich brauche mich nicht zu verausgaben mit 20-km-Spaziergängen, damit Hundis ihre Bewegung kriegen.

    Aber mal zum Thema: bei entsprechender Auslastung kann man das schon machen - nichtsdestotrotz würde ich daran arbeiten, daß sich das ändert. Wobei bei nem Schreck-Hund wahrscheinlich genau das noch das größere Problem ist als der Jagdtrieb, der läßt sich ja unter Kontrolle bringen.....

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    .....Das heute war die 3. OP...Aber Gewoehnungseffekt mag sich nicht einstellen :sad2:

    Letzterer wird sich dann beim Blick in den Geldbeutel irgendwann einstellen: dauerhafte chronische Leere..... *ggg

    Aber Spaß beiseite, die arme Maus! Ich wünsche Euch, daß die OP genauso problemlos wie die bisherigen verlaufen wird, und Hundchen dann schnell wieder auf allen 4 Beinchen ist! *daumendrück......

    Warum fändest Du es schade, andere Hunde zu meiden? Es ist doch ganz offensichtlich, daß Deine Kleine den Kontakt gar nicht wünscht, noch deutlicher kann sie doch gar net werden....

    Ich würde auf alle Fälle versuchen, dem Hund die benötigte Sicherheit zu geben, indem ich andere Hunde abblocke auf Teufel komm raus, sodaß keinesfalls mehr einer an sie rankommt.

    Bevor Du anfangen kannst, daran zu arbeiten, daß sie die Nähe anderer Hunde wieder zuläßt, muß sie erstmal lernen, daß Du die Situation "im Griff" hast, sodaß ihr, wenn einer dann doch mal näher kommt, nichts passiert. Sprich: DU bist zuständig für ihre Sicherheit, dann muß sie auch selbst nicht aktiv werden und sich am Ende "rein präventiv" noch auf andere Hunde stürzen o.ä. Ist sie im Freilauf, dann ruf sie ran zu Dir, sobald am Horizont ein Hund auftaucht, und gib ihr Sicherheit: cool bleiben, Abstand halten, Hund blocken - aber nicht panisch den anderen Hundehalter anschreien, das vermittelt den Eindruck, daß Du grad gar nix im Griff hast, und wäre kontraproduktiv.

    Ansage machen ist vollkommener Blödsinn - in dem Moment, wo sie so hochdreht, KANN sie schlichtweg nichts mehr um sie herum wahrnehmen - da könntest mit ner Kanonenkugel drauf schießen, und sie würd´s ignorieren...

    Trösten ist auch blöd, weil Du das Geschrei nur bestätigst damit.

    Einfach die Sicherheit geben, das Verhalten, das sie zeigt, als Kommunikation ihrerseits bemerken und auch verstehen - "ich kann damit grad net umgehen, hilf mir", sagt sie damit. Also - geh dazwischen, blocke andere Hunde, sag anderen Haltern, die sollen gefälligst ihre freilaufenden Tutnixe von Deiner sammeln (ich pflück die ja bei meiner Frieda immer selbst runter, da kenn ich nix...).

    Warum das derzeit so ist, ist dabei vollkommen wurscht. Fakt ist, der Hund braucht derzeit keine Fremdhunde zum "spielen". Erstmal wieder Ruhe und Sicherheit reinbringen (und dazu gehört daß DU sicher bist in Deiner Reaktion!), und dann kann man daran arbeiten, daß sie die Nähe anderer Hunde wieder erträgt oder gar im Laufe der Zeit als normal ansehen kann. Aber auch da würde ich dann später immer darauf achten, daß es keine Hunde sind, die mit 180 Sachen auf Deinen zustürmen, sondern eher die "vorsichtige" Fraktion, die sich in gesetzterem Tempo und höflich im Bogen nähert. Alles Andere wird weiterhin abgeblockt, Du willst ja nicht dann wieder da landen, wo Ihr heute seid - bei diesen Panikanfällen..... ;-)

    Was Du machen kannst, ist, ihr ein Alternativverhalten zu zeigen, wenn sie Angst hat vor dem Anderen: z.B. nimm sie zu Dir an die Leine und geh weiter mit ihr mit dem entsprechenden Kommando WEITER oder gar FUß - wenn sie dazu in dem Moment in der Lage ist. Dann ist ihre Konzentration bei Deinem Kommando, der Blick bei Dir, sie kann sich net so hochschaukeln. Und sie lernt, was sie im Fall des Falles machen kann: zu Dir laufen, damit Du ihr den benötigten Schutz geben kannst, bzw. mit Dir zusammen weiterlaufen, weil dann nix passiert.

    Was oft gut hilft: total beschäftigt und voll auf den Hund konzentriert schauen, und demonstrativ Übungen machen: Sitz-Platz etc., sodaß der andere Hundehalter sieht, ihr arbeitet grad. Oft rufen die Leut ihren Hund dann eher mal ab, weil ja ganz deutlich wird, daß Du den andern grad net brauchst. Überhaupt nicht anschauen, weder den Hund noch die Leute, richtig ignorieren und mit Hundi weiterarbeiten - spätestens dann schnallt´s der Dümmste *gg Deine Körpersprache muß dann auch dazupassen: abweisend bis zum geht-nicht-mehr, zack - Richtung wechseln vom Anderen weg, Rücken zudrehen etc. Das muß so richtig arrogant aussehen nach Motto "geh mir bloß vom Leib". Seit ich Frieda habe, hab ich das perfektioniert *gg Das hilft, echt! Verstehen die Hunde ebenso wie die zugehörigen Menschen... Ich bin inzwischen so weit, daß die Hunde z.T. schon im Anmarsch abdrehen, nur durch meine Körpersprache.

    Viel Erfolg!

    kamiko: :gut:

    Biene: aus Kleinanzeigen von Privat; Unfallwurf (an den ich inzwischen nimmer glaube - die andere Hündin hatte ebenfalls einen Unfallwurf wenige Wochen vorher vom selben Rüden, die waren grad aus dem Haus, als der Wurf mit Biene fiel, und das war der 2. Wurf dieser anderen Hündin - so im Nachhinein betrachtet also net so ganz koscher das mit dem Unfall... Aber in Familie aufgewachsen, kannte also Kinder und Haus und Garten und alle möglichen Geräusche, insofern schon gut sozialisiert gewesen.). Mit 8 Wochen erstanden, mit 5 Wochen zum ersten Mal besucht. Gezahlt hab ich damals 100,- € , ursprünglich wollten sie 130, aber da wir sie schon mit 8 Wochen haben wollten, und die nicht zeitgleich mit dem Umzugsstreß die letzte Impfung verabreichen lassen wollten, haben wir sie ohne diese Impfung gekriegt, dafür günstiger (war deren Angebot, ich hab da net noch verhandelt *gg), und die Impfung dann wenige Wochen später nachgeholt.

    Bossi war damals 1,5 Jahre alt, kommt aus dem Tierheim hier in der Gegend, abgegeben wegen Überforderung der Vorbesitzer. Gekostet irgendwas zwischen 150 und 200 €, incl. Kastration, weiß den genauen Betrag nimmer, Vertrag liegt daheim irgendwo rum.

    Frieda: Tierschutz, übers Internet, aus der Tschechei (Nitra). Kostenlos, da "Spezialfall" :ugly: : damals "schon" 8 Jahre alt. War auf der Straße gefunden worden, wo sie sich wohl erfolgreich durchgeschlagen hat trotz Blindheit. Saß dort im Tierschutz bereits 7 Monate lang Vollzeit in der Gitterbox (als Jagdterrier... :( ), weil mit anderen Hunden unverträglich, und die Nase war entsprechend verschrammt, weil sie immer mit dem Kopf an die Decke der Gitterbox gesprungen ist..... ;-( Also auf gut Deutsch: Jedermans "Traumhund": nicht mehr ganz jung, blind, aggressiv, und Jagdhund par excellence...... Am 5.2.2009 kam sie dann zu uns. Inzwischen hat sich rausgestellt, daß sie auch nicht kastriert ist ;-) (ist ihr nach 4 Jahren eingefallen, hat im Frühjahr zum ersten Mal richtig eine Läufigkeit gezeigt).

    Ich hab mal bei uns im Freßnapf geschnorrt, und hab dort als Dauer-Kunde eine von Royal Canin geschenkt gekriegt... ;-) Ist zwar net superschön, also in ne Designerwohnung würd ichs wahrscheinlich net stellen, aber sie bietet den nötigen Platz, und bei so ner ollen Küche wie bei uns (vom Vormieter übernommen) stört die dann auch nimmer...

    Auf jeden Fall paßt der 15-Kilo-Sack MarkusMühle rein. Und daß ein anderer Futtername draufsteht, stört meine Hundis net *gg Hauptsache eßbar....

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    Dieses morgendliche Schleimerbrechen, ist eigentlich ein Zeichen dafür, daß der Magen zu lange leerläuft. Letztesmal Futter um 17°° find ich zu früh, ich würde ihm kurz vor dem Schlafengehen noch etwas geben, das er verträgt.
    Und wegen dem Durchfall, weiterhin die Ausschlußdiät.

    ...das war auch mein erster Gedanke - wenn meine Hunde nach 17 Uhr nix mehr futtern würden, würden die auch jeden früh Galle spucken.

    Idee für die Futtertube: Pürierstab ;-) Hab ich für mein Katzi nach der Zahn-OP gemacht....

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    .....

    meiner Meinung nach sind Maulkörbe zur Sicherung von aggressiven und bissigen Hunden gemacht und nicht für Welpen, die Dinge vom Boden aufnehmen oder mit dem Fang mal die Jeans touchieren... Diesen Problemen ist meiner Meinung nach anders beizukommen.
    Ich persönlich finde es unnötig und daher automatisch zu früh.

    Lg,
    Rafaela

    Wenn Du ihr noch verrätst, WIE, bevor der Hund irgendwo Gift aufgenommen hat, hilfst Du sicherlich mehr....

    Ansonsten hab ich noch nie nen Maulkorb gefunden, auf dem draufstand "nur für aggressive Hunde"! Ein Bekannter hat so nen Staubsaugerhund in erwachsener Form - und bevor der Hund an irgendwas elend zugrunde geht, dann doch lieber Maulkorb - und ganz ehrlich, bei solch einer Gefahr würde ich mich nichtmal mit Maulkorbtraining abgeben, sondern drauf das Ding, und loslaufen! Ist sicher nicht gängige Lehrmeinung - aber wenn der Hund tot ist, hilft das Gewöhnungstraining leider nicht mehr! Es geht hier schließlich nicht um "Dinge aufnehmen", sondern um Gift, und das ist für mich definitiv eine Ausnahmesituation, die das gerechtfertigt.