Beiträge von BieBoss

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    ....Dann leinst Du ab und gibst Kommando "Fuß". Der Hund sollte dann schon bei Dir bleiben. Immer den Hund beobachten. Wenn Du die kleinste Unaufmerksamkeit Deines Hundes merkst, musst Du sofort anleinen.

    Die Phasen des Frei-bei-Fuß-laufens musst Du dann immer länger werden lassen. Gelingt es ohne Ablenkung, kannst Du mit Ablenkung üben. Dann aber nur ganz wenige Meter, sofort korrigieren, eventuell sofort anleinen...

    1. Dazu muß der Hund erstmal das Fuß beherrschen - wenn er nichtmal leinenführig ist, wie soll er das dann können?
    2. Wurde nach Freilaufen gefragt, nicht nach Fußgehen. "Fußgehen" ist was Anderes als "beim Spaziergang beim Halter bleiben".

    Bei meiner Biene war Freilauf gar kein Problem, ich kriegte sie mit 8 Wochen, und sie lief vom ersten Moment an quasi nur ohne Leine (mit der Folge, daß die Leinenführigkeit heute etwas gesonderte Aufmerksamkeit fordert beim Spaziergang *hüstel....). War aber auch nicht der Typ, dem es wurscht war, wenn Fraule verschwand, sie klebte eher an mir, sodaß auch Weglaufen o.ä. half.

    Bossi bekam ich mit 1,5 Jahren, und als er das erste Mal Freilauf hatte, war dieser "selbst genehmigt" - von ihm..... Er war mir nämlich aus dem Halsband geschlupft, das war zu weit gewesen. Es war morgens vor der Arbeit, und der war erst ein paar Tage da, es war neblig, Hund hatte noch keinerlei Bindung zu mir, und war vorher 7 Wochen im Tierheim, ohne Freilauf etc. - kannst Dir vorstellen, das hat ne Weile gedauert, bis der wiederkam *gggg

    Mein Vorteil war, daß er Menschen schon immer toll fand, und mit etwas Halligalli und Anlocken hab ich ihn dann irgendwann doch drangekriegt. War halt bisserl spät in der Arbeit *gg

    Anschließend gab´s auch bei uns die Schlepp ne Zeitlang - so lange, bis ich den Eindruck hatte, er überlegt nimmer, ob er kommen soll oder nicht, wenn ich rief. Und dann hab ich es einfach gewagt, im Startpark, wo keine Rehe & Hasen unterwegs sind, und zu ner Zeit, wo wenig los war, kaum Leute etc., nix was ihn großartig ablenken konnte. Spielzeug und Leckerli dabeigehabt, und mich damit einfach mit ihm beschäftigt (--> "bei Fraule ist es toll"). Zwischendurch durfte er auch mal laufen (wenn ich das Spieli net wegräume, geht der nichtmal Pipi machen *gg), aber dann ging´s weiter. So hab ich ihn also anfangs mit toller Beschäftigung "an mich gefesselt", bis er wußte, es lohnt, ab und an bei mir vorbeizuschauen, bzw. mehr in meiner Nähe zu bleiben, udn es ohnt sich, sich abrufen zu lassen.

    Parallel weiter den Rückruf trainiert (am besten funktioniert Pfiff, einzuüben, indem Du jedes Mal, bevor´s Essen gibt, pfeifst, und dann, sobald er da ist, sofort den ganzen Napf hinstellst. So wird schon für den Welpen noch im Haus der Pfiff der ultimative Abruf *gg), mit der Schlepp den Radius begrenzt, dann später nur noch mit Ausbremsen, wenn er zu weit weg war, bis er von selbst nicht mehr 100 Meter weit ging.

    Aber das mußt eben alles mit wenig Ablenkung machen - und das hieß bei mir, wenige Menschen, keine Hunde... Ihn von Hunden abgerufen zu kriegen, war ein härteres Stück Arbeit, aber auch das funktioniert inzwischen toll.

    Was auch wichtig ist - vielleicht erstmal was mit dem Hund an der Leine Arbeiten, Unterordnung, oder ein kleines Suchspiel o.ä., sodaß der nimmer ganz auf 180 ist, wenn er losrennt, sondern schon etwas ausgepowert. Dann renenn sie nicht ganz so weit weg und sind besser ansprechbar für den Rückruf.

    Wichtig: nicht nur abrufen, um ihn dann anzuleinen, weil er dann den Abruf mit "Spaß zu Ende" verknüpft - und schon hast nen Hund, der sich gar nimmer abrufen läßt. Der Hund muß zu 90% nur Spaß bei Dir haben, wenn er abgerufen wurde, dann funktiniert der Abruf auch. Und wenns nur ist, daß Du ihn rifst, Leckerli rein, und wieder freigibst zum Schnüffeln. Ein funktionsfähiger Abruf ist absolute Voraussetzung für den Freilauf.

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    ok, dann wird die flex mal definitv in betracht gezogen! danke dir!

    nee, die schlepp ist am geschirr befestigt! aber trotzdem danke!

    liebe grüße

    Dann tu sie einfach ans Halsband - dann hängt sie nämlich am untersten Punkt des Halsbandes, und läuft beim Gehen zwischen den Füßen durch, nicht seitlich ;-) (ich setze voraus, daß die Schleppleine auch schleppt, wofür sie ja da ist, und nicht in Deiner Hand liegt).

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    .....
    Ja ich weiß wirklich was auf mich zukommen wird, z.b habe ich viele Leute die sich um den Hund kümmern würden wenn ich in Urlaub wäre und önv fahre ich sowieso nicht.

    Müssen evtl. Betreuer nicht auch dann den Sachkundenachweis machen,, wenn sie mit dem Hund Gassi gehen? Mach Dich da mal schlau, nicht daß die Seifenblase platzt, bevor der Hund überhaupt da ist, wäre schade ;-) nicht jeder, der gern mal (!) auf nen Hund aufpaßt, ist bereit, dafür extra Auflagen hinzunehmen oder den Sachkundenachweis zu machen.

    Und meist ist es hinterher so, daß die Leute gern MAL aufpassen, aber nicht dauernd, oder hier nicht können und da nicht können (hast ja keinen Anspruch drauf, wenns Freunde sind - bei nem gewerblichen Sitter ist das anders, da zahlst Du für die Leistung aber auch) - und nen gewerblichen Sitter, dem Du so nen Hund anvertrauen kann, gibt´s wahrscheinlich auch nicht überall.

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    Ich hab vor einer woche bestellt, keine Versandbestätigung kam an. So kann ich leider auch nicht bezahlen :/ Was soll'n das?


    Genau das Problem hatte ich auch - ich zahle nicht ohne vorherige Auftragsbestätigung, und die habe ich nie erhalten. Habs dann aufgegeben.

    Und kaum war mein Geburtstag 6 Wochen vorbei, hatte ich ein verspätetes Geschenk, das SO aussah:
    http://www.sitzplatzaus.com/selbst-gestalten?product=117053738

    *freu..... Gleich in 2 Farben, in Blau und in Lila....

    Aber selbst kaufen tu ich da nix mehr, auch wenns mich sehr reizen würde, aber so haben die sich bei mir gaaaaanz schlecht eingeführt..... Nichtmal auf ne Mailnachfrage erhielt ich Antwort.

    Und das Geschenk kam eben auch Wochen zu spät zum Besteller ;-(

    Um die 5-Minuten-Regel nochmal richtig zu erklären:

    Diese besagt, daß Du mit Deinem Hund nicht länger am Stück laufen solltest als pro Lebensmonat des Hundes 5 Minuten - also mit 8 Wochen = 2 Monaten nicht länger als 10 Minuten am Stück, mit 3 Monaten 15 Minuten am Stück, mit 4 Monaten 20 Minuten am Stück.

    Das bezieht sich auf gleichförmige Bewegung, also Laufen am Stück, und der Sinn dahinter ist es, die Gelenke, Sehnen/Bänder etc. nicht überzustrapazieren durch ewig gleichförmige Bewegungen, weil diese noch im Wachsen sind und nicht so viel aushalten, müssen halt erst vorsichtig trainiert werden.

    Das bedeutet auch, daß Du problemlos 2 Stunden am Stück mit dem Hund unterwegs sein kannst, wenn Du z.B. 10 Minuten gehts bis zur Hundewiese, dort dann ne halbe Stunde Pause einlegst und ein buch liest, während Hundi neben Dir liegt, anschließend darf der Hund 5 Minuten mit anderen Hunden toben (weil das ja wieder ne ganz andere Bewegung ist als das laufen, das ist vielseitiger von der Bewegung her als nur geradeaus "latschen" *gg), und dann laßt Ihr zwei Euch nochmal die Sonne auf den Bauch scheinen und anschließend geht Ihr wieder die 10 Minuten zurück. Dann wart Ihr auch 2 Stunden und mehr unterwegs, ohne daß das dem Hund schaden würde.

    Man muß sich ja nicht gleich 2 Stunden lang auf den Marktplatz oder ins Einkaufszentrum setzen und den Welpen/Junghund mit Eindrücken vollkommen zuschwemmen 2 Stunden lang - tausende fremde Menschen, Hunde, Lärm, evtl. fahrende Autos, Leute, die ihn streicheln wollen, etc. etc. Für sowqas würd ich anfangs nicht mehr als mal 5 Minuten einplanen, unabhängig von Gassigängen, und auch das nicht mehr als 2mal die Woche. So viele Eindrücke müssen erstmal verarbeitet werden, bevor man da was Neues bietet.

    Diese 5 Minuten sind ein Richtwert, Du brauchst jetzt nicht jedesmal nach der Stopuhr Gassi zu gehen oder so, aber damit kriegt man halt ungefähr eine Vorstellung, was so ein kleiner Hund schon verkraften kann ohne bleibende Schäden, und wie er nicht überlastet wird. Er wird sicherlich auch nicht dran sterben, wenn Du einen Tag die Woche mal 30 Minuten unterwegs bist, weils halt grad net anders geht im Zeitplan - aber auf Dauer sollte man eben schon mit etwas Feingefühl die Lauferei dosieren. Und bei ner großen Hunderasse würde ich da eher strenger drauf gucken (HD-Gefahr später bei früher Überlastung-daher sollte man auch erst mit dem Hund am Rad fahren, wenn er ausgewachsen ist- und durch mehr Wachstum bedingte Belastung von Bändern & Co.) als bei nem kleinen Hund.

    Du darfst nicht vergessen, ein Hund, der neu zu Dir kommt (auch wenn er erwachsen ist!), der lernt erstmal Dich kennen, der kennt Deine Wohnung noch nicht, weiß nicht, wer zur Familie gehört, muß seine Position in der Familie kennenlernen, den neuen Tagesablauf, die Umgebung (Garten, Gassigebiete), muß die Regeln der Familie kennenlernen (nicht auf den Tisch krabbeln, Sofa tabu oder nicht, Tabuzimmer, nicht Pipimachen in der Wohnung, wo steht Wasser, wo Futter, wo das Körbchen, was in der Wohnung gehört ihm (Spielzeug, Napf, Decke etc.), wo darf er nicht dran, das sind echt tausend Dinge - der Körper hat evtl. zusätzlich mit der Futterumstellung und generell mit der Umstellung auf die neue Umgebung zu tun, das allein ist schon genügend Streß für den Hund, und das wird sehr oft vergessen! Und wird er dann noch "ganz nebenbei" noch mit tausend anderen Dingen konfrontiert, weil der Hundehalter meint, ihn gut sozialisieren zu müssen - Marktplätze, Züge, fremde Leute, die ganze Familie (die "nur mal gucken" will beim Hundi) und Freunde (auch zum gucken), Nachbarn, Hunde in der Umgebung, Straßen, Hundeschule bzw. -verein, Tierarzt zum Kennenlernen/Impfen/Chippen, etc. etc. Gescheiter wär´s den armen Kerle einfach erstmal ankommen zu lassen, und die Aufregungen sehr vorsichtig zu dosieren, damit er lernt, mit dem Streß umzugehen, bzw. selbiger für ihn erst gar nicht entsteht durch die Überforderung mit zu viel Neuem.

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    Pah strukturierte Rudel...alles Oldschool.
    Ich hab was Mega neues...strukturierter Alltag, viel Bewegung in freier Natur und der Versuch auch die Sicht der Hunde miteinzubeziehen sprich Verständnis für den Hund. Trotzdem ne Portion Konsequenz und ein paar Regeln. Kaum zu glauben aber es funktioniert. ;)

    Wehe mir kommt jetzt einer das das alte Zöpfe wären und so :lol:
    Super modern und absolut im Trend...der neueste Schrei vom Dorf tief aus Oberbayern ;)

    Boah - wo hast das gelernt, was kostet sowas? *auchhabenwill..... *ggggg
    Man muß die Dinge nur richtig verkaufen, dann werden alte Hüte plötzlich wieder aufregend...... *lach...

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    .......Letztendlich muss ein junger Rüde auch die Erfahrung machen, sich mal zu messen, zu prügeln - er muss also lernen, wie weit er gehen kann, wie kräftig er wirklich ist. Wenn man da im Ansatz eines Knurrens oder einen leichten aggressiven Auseinandersetzung schon den Hundekontakt unterbindet, entsteht Frust und dann nimmt womöglich ein Teufelskreis seinen Lauf.......

    Ja - genau an der Stelle eskaliert´s meistens durch den Halter - die meisten HH sind nicht in der Lage, auszuhalten, wenn ihr Hund mal in ne Klopperei gerät, die haben immer gleich Angst um ihre Hunde und kreischen rum, wie aggro der vermeintlich "angreifende" Hund sei (nachdem ihr Liebling vorher schon drei Ansagen ignoriert und sich anschließend dann noch ein bisserl mit Bürste quer vor dem anderen Rüden aufgebaut hat *gg "Der will doch nur spielen!")

    Oh weh - böse Frage *ggg

    Ich hab 3 wandelnde Tierarzt-Katastrophen :headbash:

    Biene: findet es grundsätzlich sche...e, von Fremden angefaßt zu werden. Und wenn derjenige dann auch noch nichtmal sich vorstellt oder Leckerli reicht, wird er sehr gerne angeknurrt oder abgeschnappt, wenn er abtastet, ganz besonders, wenns auch noch ein Mann ist. Dabei versucht sie dann aber, in mich reinzukriechen, um der fremden Berührung auszuweichen (Hilfe - scharfe Krallen beim Zwergi!). Kommt auch sehr selten mal ein TA auf die Idee, es mit Leckerli zu versuchen. Letztes Mal hab ich meine vergessen vor lauter schnell-schnell, und dann muß ich sie echt so festhalten, daß die Zähnchen den Doc nicht erwischen.

    Und es geht ihr echt net um die Spritze, die ignoriert sie grundsätzlich, das schein ihr nix auszumachen, das Piekserle, sondern echt die Berührung durch jemanden, von dem sie halt einfach nicht angefaßt werden will. Im Wartezimmer benimmt sie sich - findet´s zwar net toll, weiß sie weiß, was kommt, aber ok. Sie mault keine anderen Hunde an, fiept nicht, will auch nicht zu anderen Tieren hin, das ist da relativ entspannt (ok, für mich zumindest *gg).

    Bossi: kann im Wartezimmer nicht 5 Sekunden die Klappe halten - alles ist furchtbar aufregend, fremde Hunde, fremde Menschen, die begrüßt werden wollen (meint er zumindest), Fraule, die ihn nicht hinläßt zu den möglicherweise kranken anderen Hunden und nein, auch nicht zu Hasen und Katzen (die sind ja net bem Doc, weil sie tot wieder rauskommen sollen oder damit er endlich mal wieder was zu futtern kriegt!). Im Arztzimmer dann selbst freut er sich unbändig über die Aufmerksamkeit der Docs und läßt alles widerspruchslos über sich ergehen und untersucht sämtliche offenstehenden Schränke bzw. Schreibtischschubladen, wenn er hinkommt *gg Selbst als er mal wegen ner Platzwunde 3x getackert werden mußte, bis die Klammer richtig saß, nur ein kleines Aufheulen, aber er wehrt sich net, und findet den Doc hinterher immer noch toll. Aber halt im Wartezimmer, da treibt´s dem Fraule den Schweiß auf die Stirn..... *fiepfiepjaul.... :schweig:

    Frieda: im Wartezimmer geht nur ohne andere Tiere drin, dank ihrer Unverträglichkeit mit Hunden und gewissen jagdlichen Gelüsten *hust.... Ich geh also allein zum Doc in die Praxis, gebe Bescheid, daß wir da sind, und wenn wir dran sind, hol ich die Terroristin aus dem Auto. Vor Ort findet sie alle Leute genauso toll wie Bossi, beschnuppert alle, wedelt fröhlich, allerdings muß ich aufpassen, wenn einer was macht, das ihr nicht paßt. Beim Fädenziehen nach der OP hat sie sich gewehrt, das fand sie blöd: lauter Leute incl. Frauchen, die sie in Seitenlage festhielten, das fand sie echt doof und hat geschnappt. Wir waren da echt zu viert: ich hab den Kopf gehalten, eine Helferin die Vorderfüße nach vorne, die Andere die Hinterfüße nach hinten (alles in Seitlage, weil die Naht halt am Bauch war). Und die Ärztin hat die Fäden rausgemacht, so vorsichtig sie konnte, hat aber a bisserl geschwitzt, weil die Motte eben erstmal nach ihr geschnappt hatte. Klar, die Süße ist blind und hat keine Ahnung, was die Leute da mit ihr für nen Unsinn anstellen. Schmerztechnisch ist auch sie unempfindlich beim Doc, wenns mal ziept, ist net so wild. Nur halt hibbelig aufm Tisch, da ist sie kaum zu halten (wie sonst halt auch *gg), aber freundlich. Mit Leckerli schön ruhigzustellen, wenns ums Impfen geht. Und nach dem Fädenziehen war die Ärztin auch wieder supertoll. ;-)

    Nachdem ich aber net so der Impffanatiker bin und damit nicht jährlich regelmäßig beim Doc aufschlage, und die Hunde ansonsten auch fast noch nie beim Doc waren (also zumindest nicht krankheitsbedingt, nur Bossi wenn er mal ne Macke hatte von ner Klopperei, und einmal Biene wegen vertretenem Fuß), ist die Notwendigkeit auch nicht so groß, da was zu unternehmen, und so ist das anfängliche Training (ab und an zum Doc für Leckerli reingucken) dann irgendwann in Vergessenheit geraten... Also sozusagen 2 mangels Gewöhnung selbstgezogene wandelnde Katastrophen, und eine zugereiste Katastrophe *gg

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    Meine Hündin ist 1 Jahr alt und wiegt ca. 9kg bei einer Schulterhöhe von 35-40cm.
    Sie ist zwar schon recht dünn, aber der TA sagt, es ist auf jeden Fall noch ok so. Ich gebe ihr 360g Rocco am Tag.
    Würdet ihr die gesamte Menge auf 2 oder auf 3 Mahlzeiten am Tag verteilen? Sie hat immer sooo Lust zu essen, dass ich gestern angefangen hab, ihr 3 kleinere Portionen am Tag zu geben, aber da ist halt der Sättigungseffekt nicht so groß… Wie macht ihr das denn?
    Leckerlies zwischendurch kriegt sie ja auch, allerdings überwiegend fett- und kalorienreduzierte.

    Also erstmal, ich finde, 9 Kilo bei der Größe sind ein ganz normales Gewicht. Kommt natürlich auch ein bisserl auf die Statur an, aber mein Terrierteil hat 40 cm und 9 Kilo, ist also vergleichbar.

    Mit der Naßfuttermenge weiß ich nicht, weil ich frisch füttere - Bossi und Frieda kriegen jeweils ca. 20 Gr. Fleisch und dazu halt dann noch gemüse und Öl/Quark o.ä. mit rein. Hört sich jetzt auch nicht zu wenig an. Deine 360 Gramm.

    Meine Hunde würden auch den ganzen Tag fressen, wenns nach denen ginge - aber dann hätte Bossi ganz schnell keine 9 Kilo mehr *gg ganz zu schweigen von den 2 Weibern (die sind gefräßiger als er). Das ist also nicht ausschlaggebend, ob Hundi so tut, als würde er verhungern ;-)

    Als Tip: schau Dir den Hund mal von oben an und guck, ob Du ne Taille siehst, und fühle die Rippen: wenn Du die fühlen kannst, ohne reindrücken zu müssen, ist der Hund schlank genug, und wenn Du sie sehen kannst, ist er zu dünn. So kann man gut ohne Gewichtstabellen feststellen, ob der Hund so paßt oder nicht. Generell schau ich lieber drauf, daß die Hunde nicht zu fett werden. Einzig bei Frieda - die war mal auf 10 Kilo (bei ca. 35 cm SH), weil ich nicht aufgepaßt hatte anfangs, das war viel zu viel - und daher füttere ich so vorsichtig bei ihr, daß ich inzwischen darauf achten muß, daß sie mir nicht unter 7,5 Kilo kommt.

    Bei großen Hunden oder generell solchen, die für Magendrehungen empfänglich sind, würde ich auch mehrmals am Tag füttern, meine kriegen nur einmal am Abend, weil sich herauskristallisiert hat, daß die früh nix wollen, haben das immer stehenlassen. Daher gebe ich tagsüber halt mal ein Leckerli, oder Frieda klaut sich nen Apfel aus der Box vor der Türe *gg, aber richtig gefüttert wird abends. Und nachdem wir kein Problem mit zu hohem Gewicht haben, guck ich bei den Leckerli auch nicht auf die Kalorien.