Beiträge von BieBoss

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    Glückwunsch!
    Tut mir echt leid, dass ich arbeiten musste, aber ich muss die Aufträge nehmen wie sie kommen.
    Ab übernächste Woche arbeite ich dann fast gar nicht mehr und kann bangen, wie ich über den Winter komme.
    Wir versuchen es einfach noch mal, wenn Du das nächste Mal in der Nähe bist!


    Danke ;-)
    Kein Problem - irgendwann bin ich wieder in Berlin... Weiß nur noch nicht wann, weil ich beruflich net hinkomme - hab mir die Prüfung aber z.B: so ausgesucht, daß ich die Berliner Prüfung nehmen konnte. Muß da halt gucken, daß in dem Zeitraum, wo ich wieder geprüft werden muß, eine in Berlin erwische, oder eben privat hinfahren. Und wenn das so ist, melde ich mich gern wieder! ;-)

    Hast Du denn für den Winter keine Alternative?

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    Wieso beobachtet der Jäger das laut deiner Aussage seit über einem Jahr? :???:
    Vielleicht könnte dieser Hund noch leben, hätte er das Ordnungsamt eingeschaltet.....

    Und was bitte soll das Ordnungsamt da tun? :lachtot:

    Solange in dem Gebiet nicht ein offizieller Leinenzwang herrscht, können die da gar nix machen. Und jeder Jäger ist berechtigt, wildernde Hunde und Katzen abzuschießen - er ist aber nicht verpflichtet, die Familie erst 20mal darauf aufmerksam zu machen vorher. Der Jäger hat in meinen Augen mehr getan als er gemußt hätte.

    Weiß allerdings nicht, ob ein Ordnungsamt Möglichkeiten hat, einzuschreiten, wenn z.B. in der Brut- und Setzzeit gegen den (temporären) Leinenzwang verstoßen wird. Aber da wird halt dann im Zweifel Aussage des Jägers gegen die Aussage von mehreren Personen der Familie stehen......

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    Der Deutsche Pinscher einer entfernten Bekannten, seines Zeichens etwa 45cm hoch, nicht mal 15kg Gewicht , hat im Alleingang auf freiem Feld ein ausgewachsenes Reh gerissen. ......

    Das wundert mich jetzt nicht wirklich - der Pinscher wurde ursprünglich für ie Jagd nach Ratten und sonstigem Kleinzeugs auf dem Hof gezüchtet, ist also eigentlich ein waschechter Jäger....... Was mich eher wundert, ist die Blauäugigkeit von Haltern, die sich wundern, daß ein Jagdhund jagt..... ;-)

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    Generell: der Abruf muss schon passabel sitzen, um den Hund auch im Naturschutzgebiet ableinen zu können.....

    Nein - im Naturschutzgebiet ist generell Leinenzwang, bundeslandunabhängig!

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    Allerdings wenn ein Hund prinzipiell jagt und auch schon einige Male weg war, dann ist die Chance, dass er eben auch irgendwann Jagderfolg hat natürlich da.
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    Nein, ein ganz lautes Nein von mir und meiner kleinen Jagdsau dazu: Jagderfolg ist auch schon das Hetzen, weil das selbstbelohnend ist! Erst vom Jagen zu sprechen, wenn das Wild bereits erlegt wurde, ist blauäugig!

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    Nein, das kann man nicht abschätzen. Auch ein Labbi hat Jagdtrieb. Wie weit er das Tier hetzt und ob er es auch niederzieht und abtut hängt sicher vom Individuum ab (und ist beim Labbi wohl eher unwahrscheinlich).

    Aber selbst wenn der Hund das Reh nicht reißt - die Hetze ist unglaublicher Stress für das Tier, es besteht die Gefahr von Verkehrsunfällen und zudem kann das Tier auch Junge haben, von denen es dann davongetrieben wird.

    Abgesehen davon könnte das Reh tragend sein und die Jungen verlieren, oder in Panik gegen nen Zaun rennen und sich dabei verletzen oder das Genick brechen. Egal, was passiert, es ist jedenfalls äußerst unschön für das betroffene Tier und hat für dieses meist schreckliche Folgen. Insofern sollte man da auf Nummer Sicher gehen - ein Labbi hat sicherlich auch Jagdtrieb, wenn auch nicht in dem Maße wie Terrier&Co. oder sonstige hetzende/stöbernde Jagdhunderassen, da sie ja eigentlich zum Apportieren gezüchtet werden. Aber ganz ohne Jagdliches Interesse ist kein Labbi. Und normalerweise kommt der Jagdtrieb so richtig eher im Zeiraum der Pubertät zum Vorschein, also ab 6 Monate und so - also aufgepaßt!

    Du kannst nur eine ganz vage Einschätzung des jagdlichen Interesses geben, wenn Du bislang schon beobachtet hast, daß der Hund Vögeln interessiert hinterhergukt oder mal 5 Meter nachrennt, oder die Fliege an der Wand schon jagt etc., aber wirklich wissen tut man´s erst, wenn der Hund schon gejagt hat - und dann war´s für dieses eine Tier schon zu spät. und man selbst tut sich auch keinen Gefallen, denn ein erster jagdlicher Erfolg macht es Dir beim Anti-Jagdtraining nicht wirklich einfacher ;-)

    Also: ran ans Training! Anti-Jagdtraining, Impulskontrolle, Schleppleine in gefährlichen Gegenden (Felder und Waldränder mit Hasen, Wälder mit rehen etc.). Alles Andere wäre jetzt gefährlicher Leichtsinn.... UNd das Wichtigste: lerne, Deinen Hund zu lesen: die Körpersprache, wenn es irgendwo knistert im Gebüsch sagt Dir mehr als tausend Worte, wo seine interessen in dem Moment liegen - und Du kannst meist nur dann eingreifen, wenn der Hund noch nicht am Hetzen ist. Läuft der erstmal los, ist es meist aus..... Und unterwegs immer die Augen auf - Quasselspaziergänge mit der Aufmerksamkeit beim Quasselpartner sind prädestiniert für nen kleinen Jäger - die merken genau, daß Du grad net hinschaust ;-)

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    Ich habe ja einen Schäfimix. Allerdings einen seltsamen :D

    Wenn ich in der Wohnung bin, schlägt er an und bewacht. Bin ich es nicht, tut er es auch nicht xD
    Finde ich seltsam... gut den Ernstfall hatten wir jetzt noch nicht, wer weiß wie er reagiert wenn wirklich ein fremder Mann/Frau vor ihm steht und demjenigen vor Angst schon ein paar Schweißperlen auf der Stirn stehen...

    Is doch net seltsam - der verteidigt halt Dich, aber net das Haus. Da sieht man, wo Hundi die Prioritäten setzt *gg

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    ....Aber ist schon Paradox, ihr bringt einen Hund ins TH und holt Euch dafür nen anderen aus dem Tierschutz... ganz ehrlich ich würde eher versuchen DIESER armen Hündin ein Neues Zuhause zu geben als noch einen aus Ungarn zu importieren -....

    Das bringt doch nix! Sie hat doch geschrieben, daß die Hündin als Gebärmaschine hinhalten muß. Da wird er sie nicht hergeben wollen, bzw. wenn er sie hergäbe, wäre binnen kürzester Zeit ne neue gebärfähige Hündin dort und würde auch nicht besser behandelt - was ist damit gewonnen? Soll sie ihm die dann auch wieder abnehmen? Dann hat sie irgendwann nen Zoo.....

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    .... Was der Herr macht, ist ohne Genehmigung vom Vet-Amt nicht erlaubt.

    Häh? Seit wann denn das? Wie will das Vet.-Amt jemanden daran hindern, ne Hündin "bespringen" zu lassen?
    Es gibt nirgendwo ein Gesetz, das besagt, daß Hunde nicht vermehrt werden dürfen.

    Im Gegensatz zu Sittichen, wo man tatsächlich bei vielen eine Zuchtgenehmigung vom Ordnungsamt braucht. Und selbst da - wenn ich die Jungen unter der Hand verkaufe, könnte mir im Prinzip keiner was..... (bei den Sittichen gehts aber bei den Genehmigungen eher um den Artenschutz und die Fachkenntnis).

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    um sie ins TH zu bringen ist es unwichtig ob sie gechipt ist oder nicht. Den Halter interessiert sie ja scheinbar eh nicht wirklich. ....

    Doch - dann fällt doch die welpige Einnahmequelle weg.... und wenn sie gechipt ist - die Chips haben Nummern, und der Hersteller kann sagen, welcher Tierarzt welche Chips gekriegt hat, und der Tierarzt notiert in der Patientenkartei, welche Chipnummer der gechipte Hund hat. So ist also über den Hersteller durchaus nachvollziehbar, wo der hund hingehört, auch wenn er nicht bei TASSO registriert wäre.....