Beiträge von BieBoss

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    .... Und den Unterschied zwischen einer Sonder- und einer Förderschule solltest du mal googeln...

    Karin, zu Deiner Info: Lt. Wiki u.a. (ich hab mir tatsächlich nochmal die Mühe gemacht, zu googeln) wird die Förderschule auch Sonderschule genannt.

    Definition Wiki:
    "Eine Förderschule – auch Sonderschule, Förderzentrum oder Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt – bezeichnet in Deutschland eine Schulart für Kinder und Jugendliche, die in ihren Bildungs-, Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten als mehr oder weniger schwer behindert bezeichnet bzw. eingestuft werden"
    Als Link der ganze Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6rd…8Deutschland%29

    Oder hier:
    http://www.t-online.de/ratgeber/famil…-darunter-.html
    "Förderschulen, auch Sonderschulen genannt,...." etc. etc.

    Klär mich bitte auf, was Du mit Unterschied gemeint hast, denn so kann ich Deine Argumentation leider nicht wirklich nachvollziehen... Sorry, aber das war wohl ein Eigentor.....


    Hach, schön - das kam mir sofort in den Kopf: noch dazu, wenn der Hund mit jedem Bellen, auf das hin die Leute weiterlaufen, den Erfolg sieht "mein Bellen verscheucht die Leute von MEINEM Hof" und damit die territoriale Aggression entsprechend geschürt wird. Daß so einer dann zupackt, wenn man die Warnung (das Bellen) ignoriert, ist doch nur ne Frage der Zeit... Selbst heranzüchten das Problem, und dann das Vieh einschläfern *kopfschüttel......

    Klar gibt´s auch andere Situationen, wo der Halter nix tun konnte - aber die sind doch meiner Einschätzung nach seeeeehr selten, meist sind´s Fehler des Halters oder Fehler vorangegangener Halter.

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    .......Aber eine Lehrerin, die nicht mit Leuten eines viel niedrigeren Bildungsniveaus diskutiert, finde ich schon kurios. So als Lehrerin hab ich doch logischerweise Leute vor mir mit niedrigerem Bildungsstand und meine Aufgabe ist es, den zu erhöhen.

    Im übrigen können auch ungebildete Menschen sehr intelligent sein. Oder freundlich und empathisch. Mit dem Bildungsniveau hat das in den seltensten Fällen zu tun, ob jemand ein Ar*** ist oder nicht.

    Naja - ich werde sicherlich auch nicht mit nem fanatischen Moslem oder Zeugen Jehovas oder oder... über seinen Glauben diskutieren - weils schlichtweg einfach keinen Sinn hat! Die Leute wachsen mit der Einstellung auf, und sind dahingehend unbelehrbar, gerade weil der Bildungsstand entsprechend niedrig ist, und sind nicht bereit, sich auch nur mit anderen Ideen zu beschäftigen, weil ja das für sie schon Frevel ist.

    Und es ist sicherlich nicht der Job eines Lehrers, die Eltern seiner Schützlinge zu missionieren und zu bilden, dafür wird er sicher nicht bezahlt. Der soll den Kindern selbst was beibringen, schön wär´s, wenn er hiesige kulturelle und sonstige Werte rüberbringen udn leben könnte - aber wenn da so massiv vom Elternhaus gegengearbeitet wird (die Frauen werden ihren Männern da nicht widersprechen, so sind die nunmal großgeworden), dann hat man da wirklich NULL Chance, die würden sich völlig aufreiben mit sowas. Reicht schon, den verrückten Schülerhaufen halbwegs unter Kontrolle zu kriegen, aber dann noch Eltern, die dagegen arbeiten?

    Ein in meinen Augen intelligenter Mensch (da hast Du recht, hat nix mit Schulabschluß zu tun) läßt mit sich reden, kennt mehrere Alternativen oder interessiert sich zumindest für solche, diskutiert darüber und kommt zu seiner Meinung. Jemand Anderes glaubt einfach kritiklos alles, was ihm vorgesetzt wird (und das nicht nur in der Kirche/Moscheee/Gebetssaal....), und das ist für ihn dann Gesetz- das hat schon was mit fehlender Bildung zu tun: fehlende Kenntnis von Alternativen, und auch fehlende Bereitschaft, sich selbige anzueignen. Wenn ich nur eine Alternative kenne, wie will ich über etwas diskutieren? Das bedingt sich doch großenteils gegenseitig.

    Um aber mal auf die Frage der TS zurückzukommen - da hilft nichst außer dem Hund zu signalisieren, daß man die Situation im Griff hat - und da wirst Du an Dir arbeiten müssen. Der Hund merkt nämlich, ob Du mit der Situation gelassen umgehst, und cool bleibst, oder nur so tust als ob.

    Die Idee, irgendeinen Mann zu Hilfe zu holen, mag als erste Hilfsmöglichkeit verführerisch sein, und vielleicht sogar diese Situation lösen. Letztlich gewinnst Du dadurch aber selbst sicherlich nicht an Sicherheit nach außen hin und an Souveränität Deinem Hund gegenüber, um ihn dann in anderen, vielleicht sogar ähnlichen Situation souverän führen zu können - und dann wächst er Dir über den Kopf und Du hast bei jedem Spaziergang Panik, was um die nächste Ecke kommen könnte - sicherlich nicht sehr entspannendes Gassi auf Dauer. Du wirst also schon über Deinen eigenen Schatten springen müssen und für Dich Taktiken ausprobieren müssen, die Kids einzubremsen, oder einfach so an den Leuten vorbeizukommen, daß der Hund keine Zeit hat, die wahrzunehmen.

    Du könntest z.B. genau an der Stelle Unterordnung mit dem Hund üben (das wäre meine Version, da bin ich ja knallhart *gg), ganz konzentriert. Kein einziger Blick zu den Leuten, auch nicht aus dem Augenwinkel (das würde Unsicherheit zeigen). Hund kurz vor der Stelle schon Fuß gehen lassen. Wenn die gucken, demonstrativ ne Kehre oder Wendung einbauen vor ihrer Nase, hin und wieder zurück. Hund loben, wenn er schön mitgeht.

    Weiterarbeiten und weitergehen, an denen vorbei. Durch die Wendung demonstrierst Du, daß Du keine Angst hast, und durch das konzentrierte Arbeiten und Nicht-Gucken, daß Du keinen Bock hast, Dich mit denen einzulassen, Du ignorierst die Flöhe einfach, die Dich kratzen wollen, sinnbildlich und de facto. Du zeigst, daß Du kein Problem mit denen hast oder gar Angst, indem Du nicht den Hund "schnell vorbei" führst, sondern demonstrativ noch ne Schleife vor denen drehst.

    Kommt ein Kind näher, und der Hund guckt auch nur hin oder meint, maulen zu müssen, sagst Du ganz scharf "NEIN! Fuß!" (NEIN als Abbruchsignal für ein falsches Verhalten, und Fuß für die Alternative, die Du ihm bietest zum ungewünschten Verhalten) -der soll Dich korrekt angucken im Fuß- und beschleunigst (damit der Hund beschäftigt ist damit, Dir zu folgen und keine Zeit zum Bellen hat - Überraschungseffekt nutzen) oder machst direkt ne Wendung vom Kind weg oder besser noch, so vor dem Kind nach links wenden, daß Du mit einem bestimmten Schritt direkt zwischen Kind und Hund gehst und dem Kind damit die sprichwörtliche "kalte Schulter" zeigst. Damit blockst Du automatisch auch das Kind mit ab - entsprechend selbstsicher auftreten "einfach" *gg. Das kann man üben.

    Gemeine Fortgeschrittenen-Version: wenn sie da echt noch stehenbleiben, dann exerzierst halt weiter - immer mal mittendurch durch die Truppe, auf ein Kind direkt zu, oder um die Mutter herum im schön engen Kreis, Hund auf der Innenseite. Mal sehen, wie lang die stehenbleiben..... und wenn sie dann gehen, bedankst Du Dich schön laut..... *ggg :ugly: Hundi extremst loben in den höchsten Tönen nicht vergessen...... :D

    Es wird nämlich sehr schnell langweilig, wenn der, der geärgert werden soll, sich schlicht und ergreifend gar nicht ärgern läßt und auf das Geplärre gar nicht eingeht, sondern cool bleibt. Und der Hund merkt, daß das Geplärre nichts zu bedeuten hat, Du Dich nicht beeindrucken läßt und die Situation meisterst. So schlägst Du also zwei Fliegen mit einer Klappe, und mußt Dich mit den Anderen gar nicht erst abgeben.

    Abgesehen vom kurzfristigen und nur einmaligen Effekt, wenn Du mit nem Kerl dort in der Familie auftauchst: mir würd das ja sowas von widerstreben, wenn ich ne weitere Person, geschweige denn nen Kerl bräuchte , um mich vor ein paar aufsässigen Kids zu "retten" - eher würd ich mich persönlich den Löwen zum Fraße vorwerfen, echt! Selbst ist die Frau! Auf geht´s, Du schaffst das! :gut:

    PS: genau deren Männer, die Dich am Abend nerven könnten, mutieren meist, sobald die Mama der Familie im Spiel ist und Söhnchen schimpft, zu heulenden unterwürfigen Muttersöhnchen, das ist nämlich alles nur Getue bei denen - mit dem Gedanken im Hinterkopf läßt es sich viel aufrechter und selbstbewußter stehen, wenn Dir einer begegnet und blöd kommt...... :roll:

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    Ich kann nicht glauben, dass du als Lehrerin solche Äußerungen von dir gibst! Die armen Kinder mit "niedrigem Bildungsstand", die von dir unterrichtet werden müssen. Vorurteil lässt grüßen... und ich bin sprachlos!
    ......

    Ich befürchte, das sind keine arroganten Stammtischparolen oder gar Vorurteile, sondern einfach Erfahrungen aus der Wirklichkeit! Kenne eine Lehrerin aus einer Sonderschule (ach ne, das heißt ja heute "Förderschule") mit hohem Migrantenanteil (ist das korrekt, oder wie lautet heute der politisch korrekte Ausdruck für diese unsere Mitmenschen?), die genau solche Probleme im Umgang mit vielen Kindern in ihren Klassen hat. Die Mütter haben nix zu sagen und verstehen sie z.T. nichtmal (werden wahrscheinlich schön daheim gehalten, Bekanntschaften zu Einheimischen dank eingebildeter "Männer-Begegnungsgefahr" auf einem Minimum gehalten und lernen so natürlich nur sehr schwer die Sprache ihrer neuen Heimat), und die Väter trichtern den Söhnen ein, die Frau Lehrerin hat ihnen mal schlichtweg gar nix zu sagen. Was und vor allem WIE möchtest Du mit solchen Menschen, oder besser (um da nicht alle über einen Kamm zu scheren!) Menschen mit solch einer Einstellung noch diskutieren? Die saugen ihre Einstellung quasi mit der Muttermilch auf und leben die 30 Jahre lang, und dann kommst Du als Lehrerin daher und willst denen was erkären zum Thema Respekt vor "weiblichen Lehrkörpern" oder gar Frauen allgemein? Die lachen sich nen Ast und setzen sich drauf...... Sowas zu sagen, hat nichts mit Vorurteilen zu tun, schön wär´s, dann würden sich die Probleme nämlich wegignorieren lassen, sondern damit müssen viele Menschen in ihrem Beruf tagtäglich leben...

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    Aber der Fehler liegt hier bei der Halterin. 3 Hunde laufen frei, wenn eine Familie entgegenkommt? Wo offensichtlich Leute Angst haben? Das finde ich unverschämt und falsch - egal, ob das nun eine Familie mit Migrationshintergrund oder ohne ist. Ich nehme meinen Hund an die Leine, oder zumindest ins Fuss, wenn Leute entgegenkommen, und wenn ich weiß, dass die Angst haben, erst Recht......

    Ich leine meine Hunde auch an oder rufe sie zumindest zu mir, wenn ich sehe, daß jemand tatsächlich Angst hat - meist sieht man es jedoch nicht, und dann kann man reden - zum Schreien reicht die Courage bei solchen Leuten ja auch, warum dann nicht in ordentliche, verständliche Worte formen?? Achja ich vergaß - dafür reichen dann auf einmal die Sprachkenntnisse solcher Personen nimmer, nur für Beschimpfungen und um beim Sozialamt die richtigen Gelder zu beantragen *gg

    Jemand, der hysterisch schreit, ist im ersten Ansatz mal für mich kein Gesprächspartner, weil ich da erstmal gar nix verstehe. Wer was von mir will, soll anständig reden. Und das Geplärre kann auch Abneigung aus Erziehung sein (weil man gelernt hat, Hunde seien "unrein" - im übrigen hatte ich mal nen muslimischen Bekannten, und der hat mir erzählt, daß auch im Isalm Hunde Lebewesen seien, denen man mit Respekt begegnen soll wie jedem Lebewesen Allahs....) - und wenn ich bei jedem, der einfach keine Hunde mag, die Hunde ranrufen sollte, hätt ich viel zu tun. Ich sorge dafür, daß meine Hunde niemanden belästigen, der dies nicht ausdrücklich selbst provoziert ("Ei, Du bist ja eine Hübsche. Ja schau mal...." *säusel....), die laufen völlig desinteressiert dran vorbei,
    keiner kann verlangen, daß ich die alle paar Meter zur Salzsäule erstarren lasse, weil einer sich was einbildet.

    Einmal hab ich bei uns eine ältere Frau getroffen, die mit ihren Einkaufstüten stehengeblieben war und guckte, als sei ihr eben nicht ganz geheuer. Sie sah mich an und rief mir zu, ob ich die Hune anleinen könne, sie hätte Angst. Das hab ich setbstverständlich gemacht und dann ein bisserl nachgebohrt, ob sie schlechte Erfahrungen gemacht hätte. So kamen wir ins Gespräch, und sie bestätigte meien Verdacht. Ich hab mir keinen abgebrochen, und leine auch heute noch die Hunde an, wenn ich die Dame sehe, und sie hat sich über mein Verständnis gefreut.

    Aber das Thema hier ist ja nochmal ganz anders: die Kids dürfen sich auf Kosten des Hundes der TS austoben - und da würde auch ich als Halter ganz klar nen Riegel vorschieben. Ein deutliches "NEIN! Laß den Hund in Ruhe!", verbunden mit anschließendem Weitergeh-Kommando an den Hund. Notfalls einfach durch die Truppe entschlossen durchlaufen und den ein oder anderen dabei auf die Seite schieben. Mit einer netten Erklärung an die Mütter, daß der Hund, wenn der von den Kids geärgert wird, im nächsten Freilauf evtl. eines packen könnte, und Du das gerne vermeiden möchtest und sie deswegen ihre Brut (nein, das Wort bitte so nicht wörtlich zitieren.... *gg Wir wollen ja nicht noch was eskalieren lassen...) ein bißchen auf den Boden der Tatsachen holen sollten. Wenn die Väter abends maulen, einfach mal fragen, was sie glauben, was passieren kann, wenn so ein von Kindern geärgerter Hund mal eines erwischt, und Du ja nur im Interesse ihrer Kinder handelst.

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    ......Ich finde einmaliges Anschlägen nicht schlimm, so denn es nicht überhand nimmt......

    Och, ich weiß nicht - so ein einmaliger Kläffer nachts um 3 in voller Lautstärke direkt neben Deinem Ohr (vom Hundi, das sich grad liebevollst an Deinen Hals kuschelt) hat was...... *ggggg Zumindest nen halben Herzinfarkt in der Folge ;-) Kann also schon verstehen, daß das nachts etwas nervig werden kann auf Dauer, und der Erholungseffekt des nächtlichen Schlafs etwas reduziert wird.

    Ich würde versuchen, herauszufinden, warum der Hund bellt - kommt der Nachbar spät heim und macht dabei ein bißchen Lärm? Dann könnte man ja ganz höflich fragen, obs im Interesse der anderen Nachbarn (oder des eigenen Herzens *gg) etwas leiser geht oder so. Evtl. kann man auch die Türe zum Flur mit Haustür-Zugang zumachen, bei uns könnte der Hund sich dann in Schlaf- und Wohnzimmer aufhalten, aber eben nicht in den Flur, wo man Geräusche von außen recht deutlich hört (man kommt übers Wohnzimmer zum Schlafzimmer).

    Bei Biene hilft das aber auch nicht viel - meine Schlafzimmertüre ist normal zu und ich schlafe wie ein Stein und höre nichts - und die kläfft neben mir, weil draußen im Hausflur ein Stockwerk weiter unten ein Floh gehustet hat...... Wenn ich wirklich Ruhe will und brauche, sperr ich die Hundis zusammen ins Wohnzimmer oder die Küche und mach alle Türen hinter mir zu, dann kann sie kläffen, was sie mag ;-) (oder ich setze sie gaaaanz vorsichtig aufs Bett meiner Tochter, während die schläft - sonst wehrt sie sich dagegen - warum nur? *unschuldigkuck......) :ugly:

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    Wie gesagt, ich wäre beim ersten Mal für Geldbußen und eventuell Verhängung von Leinen- und/oder Maulkorbzwang (wie es ja diverse Bundesländer mit der Einstufung als gefährlicher Hund bereits machen), bei wiederholten Vorkommnissen für Wegnahme des Hundes und je nach Schwere der Vorkommnisse auch für ein Hundehaltungsverbot für die betreffende Person. .......

    Also, was ich hier im Ausgangsthread gelesen hatte, war ein Hund, der trotz mehrfacher Ansprache innerhalb eines ganzen Jahres seitens der Jäger immer wieder streunen durfte - das hat mit "einfach töten" nicht viel zu tun in meinen Augen, hier hat´s der Jäger echt im Guten versucht, und ich finde, ein Jahr lang an die Leute hinreden, noch dazu OHNE Bußgeld, ist seeeehr nett!

    Zweitens: Leinenzwang ok, klar - was hilft bitte ein Maulkorbzwang gegen Jagen? Die Tiere werden trotzdem u.U. zu Tode gehetzt, das ist somit am Ziel vorbeigeschossen, so ne Maßnahme.
    Der Maulkorbzwang hilft also nur, wenn der Hund eh an der Leine ist, und ein Hetzen damit ausgeschlossen werden kann - gegen die hier irgendwo erwähnten "ich erlege angeleint das Karnickel im Seitenstreifen"-Jäger sozusagen. Das dauerhaft möchte ich keinem Hund zumuten.

    Wegnahme des Hundes? Damit der Halter sich dann den nächsten Hund holt und nicht erzieht? Nicht sehr effektiv, schätze ich......

    Und daß ein Hund, der seiner natürlichen Veranlagung nachgeht (weil der Halter zu blöd ist, selbige zu kontrollieren, wohlgemerkt), gleich als "gefährlich" eingestuft wird, ist schlichtweg lächerlich. Die Gefahrhundeverordnungen wurden nämlich (aus damals aktuellem Anlaß) zum Schutz des Menschen vor wirklich gefährlichen Hunden erstellt, also damit kein Mensch verletzt wird - und damit hat ein jagender Hund in keinster Weise automatisch zu tun! Ansonsten müßte man sämtliche Jagdhunderassen von Grund auf für "gefährlich" erklären und mit Maulkorbzwang belegen (wie apportiert dann bloß der arme Arbeitslinien-Labbi? *gg). An dieser Stelle schweig ich lieber, sonst kommen noch irgendwelche dämlichen Politiker auf dumme Gedanken |) (neue sinnlose Vorschriften betreffend, darin sind die ja echt gut - wenn sie schon mal was arbeiten, dann am falschen Ende.....Besser, wenn die weiter in ihren Sitzbänken pennen..... *gg)

    Ich bin echt nicht dafür, Hunde jagen zu lassen - aber das kann man effektiver verhindern. Selbige Familie mit dem verlorenen Labbi jedenfalls wird sich gut überlegen, den nächsten Hund wieder streunen zu lassen - so hart die Lehre gewesen sein mag... Und das sage ich als Jagdhundehalter, der es jederzeit auch mal passieren kann, daß der eigene Hund außer Kontrolle geriete - nur, daß ich im Unterschied halt dran arbeite, daß das nicht passiert, und das Risiko auf ein Minimum zu beschränken versuche, ohne dabei deswegen die Hunde zu lebenslänglich Leinenknast zu verdonnern....

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    .......Bei allem Verständnis für den Jäger in dem Fall, frage ich mich aber trotzdem, ob es keine andere Lösung gegeben hätte. Z.B. den Hund einfangen und ins Tierheim bringen oder das Tierheim zum Einfangen verständigen........


    :lachtot: :lachtot: Schon mal versucht, nen hetzenden Hund einzufangen? *gg Viel Spaß - wenn Du´s schaffst, kannst bei Olympia antreten als Läufer....

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    Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!

    Freut mich, dass du einen schönen Sonntag hattest. Auch wenn wir Berliner grad etwas "ausgehfaul" sind (wobei der Bahnstreik vermutlich den Großteil der Pläne eh zu nichte gemacht hätte :/ )
    Ja, die Leute dort sind wirklich nett. Wenn wir den Junghundkurs beendet haben werde ich vermutlich dem Verein betreten, wenn Obi was für uns ist.

    Danke auch an Dich ;-)

    ...und vor allem behandeln sie die Hunde nicht so wie ein Verein ein-zweihundert Meter weiter. Bin zuerst nämlich bei diesem Anderen gewesen (und war reichlich schockiert von der vermeintlichen "Vorführung" *gg), und da standen Leute auf dem Platz, ich hab gedacht, ich fall vom Glauben ab. Der Hund wollte sich nicht setzen - Halsbandruck - aber so richtig! Der Hund lief net gescheit - Halsbandruck....... Der Hund hat net aufs erste Wort gehorcht - Halsbandruck. Die wurden da z.T. richtig durch die Gegend geschleift am Halsband - ich mein, Fußgehen, wenn ich die Leine so kurz halte, daß der Hund gar nicht anders kann als dazubleiben und mitzugehen, weil er sich sonst gar erwürgt, das kann ich auch..... *hust......