Beiträge von BieBoss

    Also, einen Hund mal 9 Stunden alleine zu lassen, ist überhaupt kein Problem. [Wenn er es denn vorher gelernt hat. Meine können es inzwischen alle 3 problemlos. Es könnte aber auch Hunde geben, die es nie lernen, alleine zu bleiben - und dann hast ein Problem, weil Du nichtmal mehr einkaufen gehen kannst, geschweige denn mehrere Jahre lang täglich 8 Stunden arbeiten. Und planen sollte man schon mit dem Worst Case - wenns besser wird, ist toll. Schlechter kann snet werden, und man ist auf alles vorbereitet ;-)

    Ein Welpe muß aber schrittweise lernen, alleine zu bleiben, das KANN (muß nicht, aber kann) Monate dauern, je nach Charakter des Hundes, nach dem, was er bereits kennt, wenn er zu Dir kommt, und auch je nachdem, wie der Halter sich anstellt beim Üben ;-)

    Jedenfalls finde ich 1,5 Monate definitiv zu kurz, wenn Du keinen Notfallplan haben solltest, wer mit dem Hund zwischendurch Gassi gehen kann. 9 Stunden für einen Welpen/Junghund mit 4-5 Monaten fände ich ne Zumutung, denn so junge Hunde sind noch komplett von Dir abhängig, und haben dann sicherlich Angst, verlassen zu werden o.ä. - und wenn der Hund erstmal angefangen hat, Probleme mit dem Alleinsein zu haben, hast DU ein Problem, denn das Training wird dann doppelt schwer und dauert lange Zeit.

    Außerdem ist es äußerst kurzsichtig, zu sagen, nur einmal die Woche 9 Stunden - Du hast doch keine Ahnung, wie das im nächsten Semester aussehen wird, im übernächsten etc.! Was machst Du, wenn Du später mal arbeiten wirst (ich geh mal davon aus, daß Du nicht studierst, um hinterher daheimzusitzen und Kinder und Hunde zu hüten *gg)? Dann werden es täglich 8 Stunden Arbeitszeit plus Pause plus Anfahrtszeiten zur Arbeit, plus Zeiten für private Arztbesuche, Einkäufe, Schwimmengehen o.ä., wo man den Hund nicht mitnehmen kann. Da muß man also bereits VOR der Anschaffung wissen, wie man das handhaben wird. Wird man dann finanziell in der Lage sein, einen Hundesitter zu bezahlen? Kaum jemand darf den Hund mit an den Arbeitsplatz nehmen, davon würde ich niemals nicht ausgehen, selbst wenns beim ersten Job klappen würde - sobald man nen neuen Job braucht. Und auf Verwandte/Freunde würde ich mich für "auf Dauer" nicht verlassen - die haben auch mal was vor und können grad nicht, und denen gegenüber hast dann halt keinen Anspruch, daß sie aufpassen, im Gegensatz zu einem bezahlten Sitter, mit dem Du einen Vertrag abschließt.

    Insofern: gehen kann alles, aber ich würde mir für alles einen Plan B, C, und D zurechtlegen, denn der beste Sitter kann mal krank werden. Und man muß eben die Finanzen dafür einplanen. Mir persönlich (entscheiden mußt Du natürlich selbst :gott: ) wäre die Situation als Studentin viel zu unsicher, um dieses Risiko jetzt schon einzugehen, lieber noch ein paar Jährchen warten, damit absehbar ist, wie in Zukunft die zeitliche Planung so aussieht. Regelmäßig für die nächsten Jahre, in denen man mit Hund leben wird. Erst dann kann man echt entscheiden, ob man genügend Zeit haben wird.

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    naijra: Ich denke, leichter wäre es für sie, wenn sie das Sozialverhalten ordentlich lernt. ......

    Also, ich find ja (unbesehen, rein nach Deiner Beschreibung), sie hat durchaus ein ordentliches Sozialverhalten - aber das wird halt von den fremden Hunden ignoriert. Was sollte sie denn bitte sonst tun, wenn sie so bestürmt wird von ungebetenen Gästen, und ihre sicherlich für einen Hund normalerweise klar zu lesenden Abwehrreaktionen von diesem ignoriert werden? Was erwartest Du da von ihr? Soll sie liegenbleiben und das aushalten, nachdem sie so oft von Dir alleingelassen wurde und sich selbst wehren mußte dagegen, herumgeschubst zu werden? Ich glaube, das wäre zu viel verlangt. Es ist vollkommen normal, daß ein Hund, wenn ein körpersprachliches Signal vom Anderen ignoriert wird, dann halt zum nächstmöglichen Mittel greift, das dann eben etwas deutlicher zeigt, was er möchte - nämlich bei Pia "keine Fremdhunde neben/bei mir".

    Wird ein einfaches Abwenden vom Fremdhund ("ich hab kein Interesse an Dir") ignoriert, kommt halt beispielsweise ein Lefzenhochziehen, Knurren o.ä. - und wird auch das ignoriert, dann schnappt´s und keift´s halt mal. So eine hab ich auch mit meiner Biene - die wurde auch ein paarmal zu oft übern Haufen gerannt anfangs (mein erster Hund, und ich dachte, sie müßte mit jedem Hund "können" - würd ich heute komplett anders machen). Wenn ich dazwischen gehe, sobald ich merke, ihr wird´s unangenehm, ist es ok - aber tue ich das nicht, kriegt der andere Hund halt nen Anschiß, der sich gewaschen hat: "Benimm Dich!" ;-)

    Hier wäre es eher an der Reihe der anderen Hundebesitzer, ihren Hunden ein anständiges höfliches Hundeverhalten beizubringen - und die Tiere nicht hemmungslos auf Euch zustürmen zu lassen! Hundeknigge laß grüßen....... Und es ist natürlich an Dir, den Hundebesitzern mal ihre (und vor allem Deine!) Grenzen deutlich zu zeigen - sprich, rechtzeitig auch die Besitzer zu blocken. Wenn diese Hunde also heranstürmen, erstmal verbal in höflichem, aber ernsthaftem Tonfall bitten, die Hunde nicht herzulassen, und wenn sie ihre Tiere nicht im Griff haben, dann den jeweiligen Hund selbst blocken. Ein Hund, der sich vom Heranstürmen nicht abhalten läßt, gehört an die Leine, und das würde ich den Leuten auch so sagen. Wenn sich einer mokiert, daß Dein Hund "ein blödes Sozialverhalten" hätte, einfach kontern: "ja - und wissen Sie, woher´s kommt? Weil dauernd Leute wie Sie ihre Hunde auf sie zustürmen und sie über den Haufen rennen lassen, ist sie überhaupt erst so geworden - früher ging das nämlich ganz normal - vielen Dank!!!"

    Mach Dir bewußt, daß nicht Du den Fehler machst, wenn Dein Hund zupackt, sondern das eine Konsequenz des Verhaltens anderer Hunde ist. Klar - Du hättest früher anfangen müssen, sie zu beschützen (aber Du weißt ja, "wenn der Hund net g´schissen hätt, hätt er den Hasen erwischt!" *gg), aber letztlich machten den Fehler die anderen Hunde(besitzer). Ein normaler Hund nähert sich in gesetztem Tempo im Bogen und reagiert auf die Körpersprache des anderen! Ansonsten setzt´s was - ganz normal.

    Wenn Du das so betrachtest, kannst Du vielleicht ein bisserl entspannter trainieren - und Deinen Hund besser unterstützen als mit dem Hintergedanken, daß sie ein Problem hätte! Das einzige Problem nämlich, das sie hat, ist, daß sie reagieren muß, weil Du´s nicht getan hast (an der Ursache, den unerzogenen Fremhunden, kann man ja meist leider nicht arbeiten, also muß man bei sowas halt selbst tätig werden, indem man den eigenen Hund schützt). Die hat eigentlich kein Verhaltensproblem!

    Ich kenn die Situation nur zu gut: erst gestern war ich mit meiner Frieda und Bossi zusammen in einem Park, in dem Leinenpflicht herrscht (ich will üben, mit denen zusammen spazierengehen zu können). Ich war ganz bewußt dort, weil die Frieda ja nicht verträglich ist, will heißen, ich hab dann genug zu tun, für Abstand zwischen meinen Hunden zu sorgen und auf die zu gucken, damit die sich nicht kloppen - und wenn dort Leinenzwang ist, rechne ich nicht damit, irgendwelchen unangeleinten Hunden zu begegnen, sodaß ich mich auf meine Monster konzentrieren kann.

    Kommen doch auf einmal glatt 2 so kleine Fußhupen (noch kleiner als meine Fußhupe *gg) und rasen kläffend und leinenlos auf die beiden zu - Besitzer kreischend abrufend rumgestanden, Gehorsam natürlich gleich Null, ganz gemäß dem allgemeinen Kleinhunde-Klischee. Ich mit Frieda links, Bossi rechts an der kurzen Leine - hab mich erstmal umgedreht und geblockt mit einem lauten "Nein!", richtig denen entgegengedonnert. Und siehe da, sie blieben stehen *gg (und kläfften weiter *nerv.....).

    Bossi natürlich gleich auf 180 und gebellt, weil an der Leine (kleiner Leinenpöbler aus Frust, wenn er net hin kann), und dazu im Streß, weil Frieda dabei ist (das ist neu für ihn, und er weiß, daß sie nicht gut zu sprechen ist auf Hunde), woraufhin Frieda gleich die Panik kriegte, weil jetzt aus 3 Richtungen Gekläffe kam (sie ist blind und kriegt Panik bei Hunden, geht dann auch noch nach vorne) - und ich hatte zu tun, vorne die Kläffi-Hunde zu blocken (ging gut), und dann hinter mir für Ordnung zu sorgen, weil Frieda sich in ihrer Panik gleich mal aufs nächsterreichbare Opfer -den Bossi- stürzen wollte. :hilfe:

    Klar, Bossi im Streß, weil an der Leine und angekläfft und in Friedas Reichweite, sie im Streß, weil Panik vor Fremdhund und gleichzeitig auch noch Bossi kläfft. Tolle Situation, alles nur, weil die Fremdhunde in unsere Richtung stürzten und nicht abrufbar waren. Bis dahin lief alles mit uns zu Dritt recht gesittet ab, ohne Streß und Panik - vielleicht ein wenig vorsichtig seitens Bossi und mir *gg, aber nicht wirklich im Streß, beide konnten schnuppern, Pipi machen etc., richtig gut fürs erste Mal zusammen. Hätte ich in dem Moment noch ne Hand freigehabt, hätt ich den Halter am liebsten am Kragen gepackt.... (manchmal ist es aus Gründen der Diplomatie echt gut, wenn die Hunde einen grad beschäftigt halten, selbst wenns ne Klopperei ist, die einen bindet :ugly: )

    Insofern: meines Erachtens nach bist jetzt Du gefragt: erstmal wo spazierengehen, wo möglichst wenige andere Hunde sind (und ohne Zweithund, der ja zu solchen gern hinrennt oder die am Ende mit zu Dir und Pia bringt!). Fremdhunde erfolgreich blocken. So lernt sie, daß sie Dir jetzt vertrauen kann. Das wird ein wenig dauern.

    Zum Blocken: Überleg Dir genau, was Du machst, wenn ein Hund von vorne/hinten etc. kommt, wenn er bellt, wenn er an sie rangeht. Du kannst ihn abblocken, wegschicken, Dich vor Pia stellen, ne Handvoll Leckerli so werfen, daß er sich dabei von Pia wegbewegen muß um hinzukommen (Achtung, könnte den Nachteil haben, daß er, wenn er Euch wieder sieht nächstes Mal, gleich hinrennt, weils von Dir Leckerli gab - aber er ist halt erstmal beschäftigt. Oder wenn Pia futterneidisch ist, wär das auch net so glücklich *gg).

    Könntest den Fremdhund auch mit ner Wasserpistole fernhalten, oder ihm im Notfall sogar nen rasselnden Schlüsselbund vor (!) die Füße werfen - aber damit würdest den Hund für etwas bestrafen, was dessen Besitzer verbockt hat, das wäre doof - aber bevor nochmal einer ungebeten zu stürmisch an Pia rankommt, würd ichs glatt in Erwägung ziehen. Und Du hast die Gefahr, wenn Pia in der Situation schon ängstlich ist, sie mit Schlüsselbund etc. selbst auch noch zu erschrecken - da muß man echt gut abwägen, wenn man sowas einsetzt.

    Hinterher kann man dem anderen Hundehalter immer noch erklären, daß man das zum Schutz seines Hundes gemacht hat, weil der eigene zugepackt hätte - dann sehen die das etwas anders, wenn man was geworfen hat). Notfalls mit "tut mir leid, ich erschrecke normalerweise keine Fremdhunde, aber ich konnte ihn nicht bremsen, und meine packt zu! Ich wollte nicht, daß Ihrer verletzt wird" kommt immer gut....

    Bei Frieda hat es mir gut geholfen, sie so zwischen/auf meinen Füßen absitzen zu lassen (das mußte sie erstmal lernen, voll im Streß brauchte ich das anfangs gar nicht erst zu verlangen, inzwischen geht´s), sodaß meine Beine ihren Rücken sichern (sie lehnt sich etwas an), und dann vorne die Hand auf ihre Brust zu legen, sodaß sie sich rundum abgesichert fühlt (evtl. in die Hocke gehen bei kleinem Hund), dabei rede ich ganz freundlich mit ihr, signalisiere damit, daß ich die Lage unter Kontrolle habe. In der Position kann sie es heute problemlos ertragen, daß mal ein Fremdhund an ihr schnuppert, ohne gleich zuzupacken. Die Haltung hat halt das Problem, daß man nicht blocken kann (weil man größer natürlich beeindruckender ist als im Hocken), und das Gesicht auf Hundehöhe hat - ungünstig, wenn das Fellknäuel dann "explodiert". Aber ich kenn meine Frieda - die schnappt nicht nach mir, sie spürt ja in der Situation gut, wo ich bin.

    Wenn der Befehl "hinten" bekannt ist, kannst den Hund auch hinter Dich nehmen und dann zwischen Pia und Fremdhund stehen und abblocken. Allerdings ist das schwierig, denn wenn Pia Dir noch nicht vertraut, wird sie evtl zwischen den Beinen vorschießen und auf den Hund losgehen. Oder der Fremdhund wird an Dir vorbeischießen wollen, zu Pia hin - und schon wieder ein Vorfall, bei dem sie sich verteidigen muß - also bitte gut überlegen, wie Du das dann in der Situation handhaben willst.

    Du kannst auch einfach, wenn die Entfernung groß genug ist, Dich abwenden und nen Riesenbogen übers Feld gehen. Oder Pia ins Fuß nehmen und zügig am Hund vorbeilaufen. Oder Pia auf die dem Hund abgewandte Seite nehmen und zügig vorbeilaufen. Aber bitte nicht panisch rennen - das ergibt glaub ich nicht den gewünschten Eindruck Pia gegenüber *gg Du mußt souverän und selbstbewußt rüberkommen. Ganz zielsicher vorbeigehen, mit der Handfläche zum anderen Hund diesen abblocken.

    Oder Du gehst weiter mit dem Signal "schau", wenn Pia das in der Situation noch kann - sie soll Dich ansehen, sich auf Dich konzentrieren, und beim Weitergehen kannst gleich loben. Ist schwierig, weil Pia in ihrer Angst natürlich den potentiellen "Feind" nicht aus den Augen lassen möchte - insofern besser als Variante mit noch etwas Abstand, sodaß Pia nicht allzu sehr im Streß ist und damit in der Lage, Dich anzugucken. Mußt austesten, welchen Anstand sie braucht, um halbwegs entspannt zu bleiben.

    Wenn Du diverse Situationen durchspielst im Kopf, bist Du dann schneller, wenn Du reagieren mußt, weil die Antwort, was zu tun ist (getan werden kann), quasi schon parat liegt. Und die Antwort von Dir kommt sicherer, weil Du gleich weißt, was Du tun willst in der Situation. Wenn Du sicher bist, kommt Deine Reaktion dem Fremdhund gegenüber auch deutlich bewußter an, und das Abblocken fällt leichter.

    Es ist auch evtl. überhaupt kein Problem, wenn man einen Fremdhund erstmal abblockt, weil er zu stürmisch ist, und dann, wenn er erstmal steht, einfach loben ("sooo ists fein"), und dann darf er schnuppern (bevorzugt erstmal an DEINER Hand, bevor er an Pia darf, sodaß sie sieht, Dir passiert nix vom Hund - damit kannst den auch noch auf Abstand halten von Pia, wenn Du die Hand etwas seitlich zum Schnuppern anbietest), je nach Temperament oder Reaktion von Pia. Dann hat sie nämlich keinen Grund mehr, den Fremdhund zu korrigieren, wenn Du das für sie übernimmst, und das Tempo rausnimmst aus der Situation, bevor der Hund zu ihr darf. Aber das mußt dann situativ entscheiden. Wenns ihr zu viel wird, kannst immer noch mit der Hand freundlich den anderen Hund beiseite schieben.

    Schade, daß Du so weit weg wohnst, sonst könnten wir mal mit Frieda zusammen gehen, und Du könntest gucken, wie ich abblocke (ist immer schwer zu erklären). Ich hab das mit dem Blocken inzwischen durch Frieda bis zum Exzeß geübt, und es klappt so gut wie immer - in den Fällen, wo´s nicht klappt (meist, wenn ich zu spät reagiere), nehm ich sie zwischen die Füße und gebe ihr die Sicherheit, und es ist ok für sie. So kommen wir inzwischen gut und streßfrei auch durch hundereiche Auslaufgebiete.

    Dann bestellt das Zeugs halt portioniert, dann hast das Problem nicht ;-) gibt auch Knochen für kleine Hunde zu kaufen, die werden dann zerteilt geliefert.

    Oder antauen lassen, zerteilen, und gleich alles wieder einfrieren, was man nicht in 2 Tage leer bekommen wird. Portion für den aktuellen Tag und den nächsten bleibt im Kühlschrank.

    Ist überhaupt kein Problem, steht selbst vom Hersteller bei mir drauf, daß ein kurzes Auftauen nichts ausmacht an der Fleischqualität. Bevor ich mich da mit dem Hackebeil hinstell.... :schockiert:

    Oder halt keine ganzen Knochen kaufen, sondern dafür was mit Knochen füttern - ganze Karkassen gewolft, Hühner-/Entenhälse, oder so. Oder kleine Knochenstücke vom Metzger Deines Vertrauens - meiner hat immer was Passendes da. Der wird ja eh nicht alles als Suppenknochen los. Und das spart auch noch Platz in der Truhe, weil die Knochendinger doch recht groß sind dafür, daß nix dran ist an Fleisch.

    Wenn der Hund Nierenprobleme hat und die Werte auch jetzt noch zu hoch sind, dann hat er ein gesundheitliches Problem und gehört nochmal in die Hände eines Tierarztes, und zwar eines kompetenten, der sucht, bis er eine Diagnose hat! Da werden Euch Tips zur besseren Ernährung nicht weiterhelfen, solange es keine konkrete Diagnose gibt. Bei allem Verständnis, daß das finanziell teuer werden kann, aber so leidet der Hund doch nur unnötig, Ihr könnt nicht schon aufgeben mit der Ursachenforschung. 10 Kilo zu wenig, das sind über 25% bei dem Hund - überleg mal, wie viele Kilo das bei Dir wären, das hilft, das ein bißchen einzuschätzen, wie ernst das ist.

    Ich drück Euch die Daumen, daß Ihr einen anständigen TA findet, der da dran bleibt und Euch weiterhelfen kann! ;-)

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    Bedenkt, nicht jeder hat ein Smartphone....

    Na Gottseidank - ich dachte schon, ich bin die einzig Vorsintflutliche hier im ganzen Forum *gggg Dankeeeeee..... ;-)

    Wer braucht schon Smartphones? Ein Handy muß telefonieren können, udn im Notfall auch mal ne Nachricht verschicken, und fertig.

    Also, wenn ich nen neuen Hund holen würde, dann hätt ich auf der Fahrt Besseres zu tun, als im Internet rumzuhüpfen, glaubt mir..... ;-) Gibt nichts Unwichtigeres in dem Moment!

    Zitat

    .....Erbrechen tun sie sich wirklich selten (mein Hund mehr!),......

    Ja, meine erbrechen sich auch nie - nur ab und an ein Zuviel an Futter, das wird mal erbrochen... :ugly:

    (wie soll eine Katze SICH erbrechen? Dazu müßte sie sich ja vorher fressen, um sich wieder zu erbrechen....)

    Na, macht doch mal halblang - zurückfahren wollte der TS am Dienstag, wenn ich das richtig in erinnerung habe, und ich denke, so ne lange Fahrt ist schon recht anstrengend mit ner neuen "Omi" ;-) Daß man da am nächsten Tag erstmal ausschläft und Anderes zu tun hat (er arbeitet ja schließlich auch noch "nebenbei"), ist doch klar!

    Laßt die beiden doch erstmal daheim richtig ankommen, und v.a. Fotos schießen für uns, bevor Ihr gleich schreit ;-)

    Zu den Allergien nochmal: ich würde, wenn die Kinder dann echt da sind, auch diese auf (Tierhaar-)Allergien testen lassen, bevor ich überhaupt die Entscheidung treffe, einen Hund anzuschaffen. Ein weiterer Grund, zu warten, bis Kinder da sind, wenn man selbst unter Allergien leidet.

    Also, wenn ich DAS lese:

    Mein Mann sagt dazu: „Überlege es dir gut! Mit spontan irgendwo hinzugehen ist es dann vorbei. Jeden Morgen und Abend spazieren laufen. Wenn ein Hund dann deiner und du musst dich darum Kümmern. Am liebsten ein kleiner Hund (höchstens 50cm) und wenig haarend, er sollte auch am Besten im Notfall auf der Terrasse in eine art „Katzenklo“ gehen sollen“

    Dann würde ich eher dazu tendieren, KEINEN Hund zu empfehlen... Ein Hund braucht mehr als 2 Gassigänge an einem Tag! Ein Welpe muß alle 2 Stunden raus anfangs, damit er stubenrein werden kann und lernt, daß nur draußen gepieselt wird, und auch ein erwachsener Hund muß öfter als 2x am Tag.

    Klar, wenn den ganzen Tag Zugang zum Garten besteht (das ist im Winter meist eher nicht der Fall!), kann er zwischendurch dort machen - halte ich aber nicht viel von, weil das für den Hund sein eigenes Revier ist und dieser daher oft gar nicht reinmachen möchte. Und ich wollte auch meinen Garten nicht als Hundeklo einrichten...... Nicht mal mit ner Pipiecke irgendwo, wo sich am Ende der Nachbar über üble Gerüche beschweren könnte im Sommer, wenns recht warm und "duftelig" wird.

    Ansonsten: bei ner Allergie wird die Hunde-Auswahl schon eher eingeschränkt sein, ich würde mich für eine Rasse entscheiden, die sehr allergikerfreundlich ist: Pudel, oder andere aus der Belgeithunde-Reihe, da gibt´s glaub ich noch ein paar mehr. Dann erledigt sich auch die Größenfrage recht schnell: Pudel z.B. gibt´s in Zwerg bis Großpudel, und die Großen sollte um die 50-60 cm haben, sprich, Ihr hättet bei den Großpudeln die freie Auswahl, große oder kleine Linien zu nehmen, und Eure Lieblingsfarbe auszusuchen ;-)

    Hm - Kinderwunsch.... Ja, ist halt so ne Sache - ein Hund braucht ne Weile, bis er halbwegs erzogen ist, ein Welpe muß alle 2-3 Stunden raus, öfter gefüttert werden am Tag. Wenn Ihr dabei parallel noch eine Schwangerschaft zu bewältigen hättet oder bereits ein Kind da wäre, kann das ganz schön heftig werden. Kind allein heißt ja schon schlaflose Nächte, Welpe alleine ebenso - wenn Dich also der eine schlafen läßt, weckt Dich garantiert der Andere! Wer´s braucht...... :schockiert: Ich würd´s mir net geben...... *gg Oder wenn Hundi raus muß (dann muß der, und zwar JETZT), dann mußt den Säugling evtl. alleinlassen, denn Du hast keine Zeit mehr, den einzupacken zum Rausgehen, wenn Welpi muß, dann muß er, und wenn Du dann nicht springst, hast ne Pfütze, weil die Blase einfach anfangs noch zu spät wahrgenommen wird, wenns nämlich schon recht drückt.

    Und wenn man dann einen pubertären Hund hat, der Unsinn macht, während das Kleinkind grad in die andere Richtung davonkrabbelt, stell ich mir das auch stressig vor. Das muß man halt berücksichtigen - weiß nicht, wie streßresistent Du bist, v.a. wenn Mutter und Dein Mann jetzt schon sagen, daß es allein DEIN Hund wäre..... Vor allem, wenn ein neuer Hund mal ne Pfütze reinsetzt o.ä., gibt es dann schnell Streit, wenn der PArtner den Hund zwar akzeptiert, aber nicht wirklich wollte. Von daher - riskant.....

    Da würd ich lieber warten, bis das Kind da und halbwegs gut zu Fuß ist (oder mehrere, je nach Plan) und verständig genug, den Hund nicht zu piesacken, sodaß Du nicht dauernd hinter allen gleichzeitig herrennen mußt. Dauert ein paar Jahre, ok - aber Du bist ja erst 20, man muß sich ja nicht mit 20 Jahren schon alle Wünsche dieser Welt erfüllt haben *gg Und bis es so weit ist, kann man planen, überlegen, Züchter besuchen, Rassen anschauen und auswählen, Allergietests machen (Achtung - Neigung zu Allergien ist erblich, wenn Du also auf Katzen reagierst, kann es durchaus sein, daß Kinder auch Allergien zeigen, und dann auf nen Hund oder so - dann müßtest den Hund abgeben), Zeitplanung machen, und sich vor-freuen ;-)

    Achja - nochwas: Kommandos kannst jedem Hund beibringen. Wenn das alles ist, was Du an den Hund für Anforderungen/Erwartungen hast, ist es besser, sich erst mal noch ausführlich zu informieren über den künftigen Partner für die Familie und sein Wesen.....