Hast mal versucht, die Box einfach an nen anderen Platz im Auto zu stellen - also Rückbank statt Kofferraum, oder Beifahrersitz statt Kofferraum?
Oder, was hier schon irgendwo stand, Sicht nehmen durch ein Tuch über der Box?
Du könntest daheim bestimmte sehr ruhige Musik mit Entspannung verknüpfen (z.B. wochenlang jedesmal vorm ins-Bett-gehen abspielen), und diese Musik dann jeweils im Auto abspielen beim Fahren.
Oder einen Duft zur Entspannung konditionieren und dann ein Tuch mit diesem Duft mit in die Box im Auto geben.
Sicherlich hilft´s auch nicht gerade, wenn Du im Hinterkopf hast "Oh Gott, jetzt fängt der Spinner gleich wieder an zu sabbern", bevor´s losgeht *gggg Denn Deine Spannung merkt der Hund natürlich auch. Also ganz bewußt vorm Losfahren Streß loslassen (vom "schnellschnellpacken" und "schnellaufdieautobahn"-Denken), tief ausatmen, sich sammeln und dann erst Hund anleinen, ganz ruhig.
Du kannst auch die Box einfach mal in die Wohnung stellen (bzw. ne zweite baugleiche holen und in die Wohnung stellen), und dort als ruhigen Rückzugsort etablieren, sodaß er, wenn er da reingeht, schon entspannt, egal, wo das Ding steht.
Ansonsten möglichst wenig Gelegenheit geben, bereits vorher hochzuspulen, indem Du z.B. Dein Zeugs ins Auto packst, während er in einem geschlossenen Raum warten muß, sodaß er nicht gleich sieht, jetzt geht´s los, oder sich schon mal ins Auto legen kann. Und wenn alles fertig ist, dann nur noch Hund an die Leine, Tür abschließen, und ab ins Auto und los geht´s. Dabei immer ganz viel Ruhe vermitteln.
Kannst auch versuchen (bitte viel Zeit nehmen, wenn Du unter Druck bist, merkt der Hund das): "wir gehen nicht ins Auto, solange DU so hochspulst". Ein Schritt Richtung Haustüre, und wenn der Hund anfängt, sich aufzuregen/zu sabbern - Leine los, und wieder ins Körbchen. 2 Minuten später nächster Versuch. Kann dauern, bis Ihr dann ans Auto kommt - aber so lernt er, sich wieder runterzufahren, und daß er auch nicht ans Ziel kommt (ins aufregende Auto), wenn er hochdreht.
Vielleicht auch beim Freund (generell am Ziel) nicht gleich Tür auf+Hund raus, sondern einfach warten, bis er sich beruhigt hat und ganz entspannt drinliegt, bevor er raus darf. Nachdem es jetzt nimmer so schnell 30 Grad Hitze hat, kann er ja ne Weile im Auto bleiben, ohne daß was passieren kann. So lernt er, Autofahren ist langweilig, nach dem Fahren passiert nix Aufregendes - im Gegenteil, dann wird´s noch langweiliger. Und wird sich nimmer so hochspulen.
Und: vorm Losfahren ne größere Gassirunde, sodaß der Streß (wenn er überhaupt entsteht) durch etwas Bewegung abgebaut werden kann, vielleicht ein Suchspielchen dazu o.ä., damit der Hund dann schön entspannt liegen kann. Evtl. sogar Auto beladen, dann Hund schnappen, Gassi, und nach dem Gassi gleich noch auf der Straße ins Auto, um einfach den Streß-Ablauf (packen-runtergehen-ins Auto bringen) zu ändern.
Das kannst sogar beim Üben einbauen: Gassi gehen, und dann Hund erstmal 10 Minuten im Auto abliegen lassen, bevor er rein darf - dann ist er ruhig, pennt evtl. gleich weg und verknüpft die Autobox mit Entspannen. Und dann halt reinholen in die Wohnung, wenn er entspannt ist. Evtl. kannst vom Fenster aus sehen, wenn er sich entspannt hingelegt hat, dann kannst runter, um ihn zu holen. Oder als Variante: statt zum Gassi raus mit dem Hund, einfach nur draußen statt Gassi ab ins Auto, 10 Minuten drin lassen und wieder reingehen oder dann eben Gassi gehen. *gg Ist gemein, aber sowas durchbricht diese Aufregungskette, denn der Hund kennt wahrscheinlich den wöchentlichen Ablauf sehr genau, und so bringst ihn aus dieser Erwartungshaltung vielleicht ein bisserl raus.
So - so weit eine Ideen...... ;-) Vielleicht hilft Dir ja das Ein oder Andere...