Beiträge von BieBoss

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    Was einem als Radfahrer immer und immer wieder passiert, wenn man an Hundehaltern mit mehr als einem Hund vorbei möchte und frühzeitg klingelt: Eine HH geht auf die eine Seite des Weges, der andere auf die andere Seite, beide Hunde sitzen auf dem Radweg am Rand, sich gegenüber und man soll dann als Fahrradfahrer durch dieses Spalier fahren und dankbar sein, dass der Weg "frei" gemacht wurde...

    Wo ist jetzt da das Problem für Dich? So lange genügend Platz dazwischen ist, daß der Radler durchpaßt, und die Hunde sitzenbleiben bzw. an der Seite bleiben, ist das doch ok! Ich verstehe diese Äußerung von Dir nicht wirklich.......

    Das ist doch die schnellste Möglichkeit, den Weg freizumachen - die Hundehalter links gehen auf die linke Seite (kürzester Weg) und umgekehrt! Ansonsten würde die ja alle zusammen nochmal den Weg queren vor dem Radler, das kostet doch viel mehr Zeit.

    Wozu Handschuhe - ich steht auf Fleecejacken mit gaaanz langen Ärmeln, sodaß man die Hände mit drin verstecken kann, und wenn man die Hände braucht, kann man sie kurz rausstrecken :-) Da kann man zumindest schonmal nix verlieren..... :-)

    Die gibt´s doch derzeit auch noch mit so nem Daumenschlupfloch, sind also genau dafür designed.

    Und wenns Winter wird, zieh ich diese Jacken halt drunter unter die Winterjacke. Sieht zwar dann aus wie Michelin-Männchen - aber es ist warm *gg

    Hallöchen - normalerweise geht man mit Welpen in dem Alter alle 2-3 Stunden raus, nicht nur 3 Gassirunden am Tag - kein Wunder, wenn die Maus reinmacht..... ;-)

    Also: öfter raus, dann erledigt sich das Problem von alleine.
    Daß sie nachts durchhält, ist klar - sie säuft nachts nicht, und sie bewegt sich nicht. Bewegung (Laufen) regt die Darm-/Blasentätigkeit an, deswegen müssen sie oft auch direkt nach dem Aufstehen in jungem Alter.

    Wenn das mit der Fresserei so extrem ist, würd ich einfach nen Maulkorb kaufen und aufsetzen - so kann sie keinen Erfolg haben damit, nach Nahrung zu suchen. Jedes aufgefutterte Krümelchen bestärkt sie in dem Geschnüffel nach Freßbarem. Daß in jungem Alter noch Vieles interessant riecht und per Fressen ausgetestet wird, ist ja wie beim Kleinkind und völlig normal - aber deswegen muß man´s nicht toll finden oder zulassen, weils einfach gefährlich oder zumindest eklig sein kann. Und Maulkorbgewöhnung schadet nie, vielleicht braucht sie das später eh mal im Zug oder so. Und so kannst sie positiv daran gewöhnen: immer wenn das Teil aufkommt, geht´s raus und es wird spaßig oder abenteuerlich. Dann kann sie nämlich ungehindert schnuppern und schnüffeln, weil Du nicht mehr Gefahr läufst, daß sie was Falsches aufnimmt.

    Wenn Du Dich mit anderen Hunden triffst und sie spielen soll, brauchst das nicht, da wird sie eh abgelenkt sein vom Spielen, und die anderen Hunde erkennen die Mimik besser - ist ja bei Strubbelfell nicht ganz einfach oft.... ;-)

    Aber eben gerade nachts oder wenn Deine Aufmerksamkeit nicht 100% auf den Weg gerichtet sein kann (weil Dus eilig hast oder so) würde ich den Mauli verwenden.

    Nebenbei, wenn Du Zeit hast dafür, natürlich trainieren, daß nichts aufgenommen wird: Leckerlispur legen, daran vorbeigehen, und jedes Abwenden vom Leckerli loben. Wenn sie hin will "NEIN -WEITER!" sagen. Wenn das dann mit und ohne Leine klappt, kannst mal gezielt in nen Park gehen, wo Zeugs rumliegt, und dort aufmerksam gucken (angeleint!), wo was liegt, und dasselbe üben mit allem möglichen Kram, der dort liegt. Und erst, wenn auch das klappt an der Leine, dann kannst die wieder wegmachen. Und wen Du eben nicht grad draufgucken kannst dauernd, Mauli drauf, damit sie zwischenrein nicht weider was aufnehmen kann und lernt, sie muß nur gucken, ob Du´s siehst..... ;-)

    Also, ich sehe nicht, daß das klappen könnte.

    Erstmal zu der Anzeige, wie der Hund vorgestellt wurde:
    - mit 3 Monaten schon im Tierheim. Das kann natürlich sein, weil die Besitzer festgestellt haben, der muß ab und an pinkeln. Könnte aber auch sein, daß die in dem Alter schon des Hundes nimmer Herr wurden - heikel.....
    - 4 Monate im Tierheim, mit 3 Monaten reingekommen - eine sehr wichtige Phase für Prägung bzw. Sozialisierung - die ist im Tierheim bei so vielen Bewophnern nicht unbedingt gewährleistet. Wenn das eh schon im Hinblick auf den Charakter eine schwer zu handhabende Rasse ist, dann auch noch aus solchen Bedingungen als absoluter Anfänger! Ich weiß ja nicht....
    - das normale Beschäftigungsprogramm reicht ihm nicht dort - der will gearbeitet werden - hast Du dazu zeit, und zwar kontinuierlich? Du kannst den Aufwand von Abi/Studium gar nicht absehen bislang, und Du hast (für mich der wichtigere Grund!) keine Ahnung, wo Du später beruflich landen wirst. Was dann? Wer versorgt den Hund, wenn Du vollzeit arbeiten gehst 8wovon ich jetzt mal ausgehe, man studiert ja nicht, um hinterher Kinder zu kriegen und daheim zu sitzen *gg) Das ist in keinster Weise absehbar, mit so einer unsicheren Zukunft bekämst Du von mir als Tierheim-Betreuer den hund sicher nicht - ohne daß das böse gemeint ist, aber die müssen zum Wohl des Hundes entscheiden und zum eigenen Wohl - sonst steht der nach 1-2 Jahren nämlich wieder dort vor der Türe.....
    - Jetzt schon Schutztrieb - klar, der kommt spätestens mit der Pubertät raus. Aber den hat er sicher schon ne Weile, und im Tierheim kann keiner da in adäquatem Maße dran arbeiten, die haben einfach zu viele Hunde dort. Hund mit Schutztrieb als Anfänger mit 17 - ne, ganz klares NEIN in meinen Augen.
    - Er scheint kleinere Spielgefährten einfach zu überrollen - also recht wild mit Artgenossen im Umgang. Das schaukelt sich schnell hoch und resultiert vielleicht später nooch in der rassetypischen Unverträglichkeit. Heikel, wenn das in dem Alter schon schwer zu händeln ist.
    - Es werden hundeerfahrene Halter gesucht für diesen schwierigen Hund. Damit fällst Du schonmal raus, die wissen, warum sie das verlangen.
    - Hundeschule wird empfohlen - ich schließe auf entsprechendes Benehmen *hust.... (auch wenn das altersbedingt natürlich normal ist, aber das Daran-Arbeiten erfordert halt bei der bisherigen Sozialisierung sicher viel Aufwand).
    - Alleinbleiben - klar, kann er nicht, muß er erst beigebracht kriegen. In mir keimt der Verdacht, daß das ein Abgabegrund gewesen sein könnte - frag gern nach, die Nürnberger waren bei mir sehr offen, was die Abgabegründe der Vorbesitzer von Bossi damals betraf.
    - Du bist erst 17, Deine Mutter will den Hund nicht für sich oder auch nur die Verantwortung dafür haben? Ganz schlechte Voraussetzung, ich denke nicht, daß EIN Tierheim unter den Umständen vermitteln würde.

    Alles in allem weder die Situation in Deinem Leben, in der Du einen Hund anschaffen solltest (auch wenn Du jetzt die Zeit hast, das wird sich nochmal ändern, und das Ausmaß kannst Du heute noch gar nicht einschätzen), noch der Hund, den man sich als Anfänger anschaffen sollte..... (wobei es da sicherlich nochmal auf das Engagement des Halters ankommt als auf opauschal Erfahrung oder nicht Erfahrung vorhanden, das ist mir bewußt - hatte ja selbst keine "Anfängerhunde", wenns sowas überhaupt gibt.....).

    Klar - ist letztlich Deine Entscheidung, auch ein Fragen kostet nichts, die Trainer schauen sich Dich vielleicht auch noch an als evtl. Halter (wenn Du das Alter erstmal nicht rausposaunst *gg) - aber ich denke, Du mußt halt alle diese Punkte bei Deiner Entscheidung berücksichtigen - evtl. waren sie Dir ja auch noch nicht bewußt. Wenn Du ihn dann trotzdem kriegen/holen können solltest, weißt Du zumindest, was auf Dich zukommen kann (nicht muß) und kannst Plan A, B, C etc. bei der Hand haben, darauf gefaßt sein und dann richtig reagieren - sodaß es hinterher nicht zu einer Enttäuschung auf beiden Seiten kommt.

    Daß der Kerle Dich fasziniert, ist vollkommen verständlich der ist wunderschön....... :-)

    So - dann grübel mal schön weiter - die Entscheidung ist Deine :-) :-)

    Ich weiß net - muß man die 5 Minuten denn immer auf Überforderung zurückführen?

    Meine Biene (7,5 Jahre) hat das heute noch ab und an, vorm Zubettgehen, daß sie ihre spinnerten 5 Minuten kriegt und mit mir rumkaspern möchte, sich in die Kissen wählt und meine Hände "angreift" und mit ihnen "kämpft", oder auch Decken durch die Gegend zieht und knurrend dran rumzerrt. Das Einzige, was ich mit ihr arbeite, ist die Rettungshundearbeit, bei uns einmal Training die Woche, und dann halt ab und an ein Einsatz - bestimmt nichts, was die Maus überfordern würde!

    Was soll´s, ich find´s lustig, und sie hat Spaß, und anschließend wird gepennt. Wenns mich grad nervt, weil unpassend, bremse ich sie halt aus, aber ansonsten stört´s mich net weiter.

    Klar, Du machst viel mit dem Hund - aber das muß nicht die Ursache davon sein. Insofern: ja, ich glaub auch, Du denkst zu viel.... :roll: Immer diese BC-Halter, die sich da nen Kopp drum machen, Auslastungs-Pläne schmieden und Angst vor zu viel oder zu wenig haben *gggg Ja, klar muß man bei denen aufpassen (und es ist auch gut und schön, wenn einem Halter auffällt, wenn was "komisch" ist!) - aber das muß man beim Jagdterrier auch, aber man muß da doch nicht immer so nen Hype drum machen. Auch BCs & Co. sind nur Hunde auf 4 Beinen! :-)

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    ---Angenommen, es besteht tatsächlich eine Phobie, ist das kein Zipperlein, das 'einfach mal so eben' mit einem netten Hund gelöst werden kann, sondern eine Einschränkung, die Rücksicht verdient....

    Richtig - indem man daran arbeitet, um sich selbst (!) Lebensqualität zu geben, nicht aber, indem man Nachbarn mit Hund terrorisiert. Und nix Anderes ist das.... Was liegt näher, als ihr anzubieten, zusammen dran zu arbeiten?

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    Tipp- man darf es nicht inhalieren :lachtot: ...

    :lol: Ja, das wurde mir nach dem ersten Versuch dann auch schnell klar: ich wollte nen Wasserkocher entkalken - Essig rein, kurz aufgekocht, und dann über der Spüle Deckel geöffnet zum Auskippen. und nachdem ich sehen wollte, ob das auch echt geholfen hat, hab ich halt beim Aufmachen der Kanne die Augen und damit auch die Nase grad über der Öffnung gehabt... :headbash:

    Ich weiß schon, Dummheit gehört bestraft *ggg

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    Stella zieht normalerweise nicht, aber wenn eine Katze z. B. über die Straße läuft, dann tut sie es. Zurückrufen bzw. kehrt machen bringt nichts...

    Dann reagierst Du schlichtweg zu spät. Du mußt die Katze vor ihr sehen (spätestens ihr Körperhaltung kann Dir aber verraten, wenn sie eine Katze "in der Nase" hat, und dann kannst immer noch reagieren!), und dann sofort (!) eine Handlungsalternative geben. Ob das Fußgehen ist, oder Absitzen, ist letztlich wurscht ;-) Voraussetzung: das, was Du dann verlangst, muß natürlich auch bei Ablenkung sitzen, und Du mußt es konsequent durchsetzen.....

    Irgendwann macht sie das dann von alleine, wenn sie ne Katze sieht.

    Man kann auch einfach ganz relaxt über ne Wiese schlendern, während der Hund einen beobachtet, und dann an irgendeinem Punkt den Ball an der dem Hund abgewandten Seite am Bein entlang auf die Wiese plumpsen lassen - das fällt dem Hund doch gar nicht auf...... Dann natürlcih net gleich schnurstracks zurückrennen zum Hund, denn sonst merkt der sich den Punkt, wo man losgerannt ist, sondern einfach weitergehen wie zuvor, und mit Umwegen zum Hund zurück.

    Und wenn man ganz gemein sein will, spielt man dann erst etwas mit ihm und geht dabei unauffällig ein paar Schritte in ne andere Richtung und schickt ihn erst dann los zum Suchen :ugly: Verwirrtaktik sozusagen..... *gg

    Bei uns liegt fast nichts mehr rum an Spielzeug - erstens, weil es ohne meine Beteiligung sowieso langweilig ist, und das, was nicht langweilig ist, wäre mir zu gefährlich: Bossi operiert sämtlichen Qietschespielis das Quietschie raus - da hätte ich Angst vor Verschlucken. Biene demontiert Strippen von Wurfbällchen mittels der Nagezähnchen innerhalb von Minuten. Bei Bällen hätte ich Angst vor Verschlucken von Kleinteilchen aus Kunststoff. Und Plüschkram würde zerbissen werden, könnte ich dauernd nachkaufen - auch net so prickelnd..... ;-)

    Knochen gibt´s nur in meinem Beisein, wegen Gefahr des Verschluckens.

    Das Einzige, was noch bei uns rumfliegt, sind Zerrseile. Ganz selten animieren sie sich gegenseitig zum Kloppen um das Teil (besonders Biene proviziert Bossi gern auf die Art zum Mitspielen, wenn ihr gerade langweilig ist), und zerren zusammen dran. Und angeknabbert werden die Teile gerne - aber offenbar sind die dick genug, denn durchgekriegt haben sie bislang nur sehr wenige Exemplare. Und die Baumwollfädchen, die da rausgeknabbert werden - ich glaub nicht, daß damit irgendwelche Risiken verbunden sind, und so viel ist es auch nicht, daß die nen Darmverschluß wegen "zu viel davon gefuttert" verursachen könnten.

    Oder die Kröten bedienen sich aus der Altpapier-Tüte in der Küche und zerkauen Papierreste, gerne werden auch Eierkartons zerlegt. Ist zwar eigentlich kein Spielzeugs, aber sie nutzen es halt als Solches..... ;-)

    Als ich noch alles hier rumliegen hatte, gab es nie irgendwelche Ressourcenprobleme o.ä., warum hätte ich den Hunden das dann nicht überlassen sollen.

    Und ich denk immer, wenn mein "Chefsein" dem Hund gegenüber von ein paar weggeräumten Spielsachen abhängt, dann ist woanders schon längst was falsch gelaufen....