Beiträge von BieBoss

    Huhu,
    Ihr armen, was für ein Schreck.... ;-(

    Hast Du genau geguckt, daß da keine Verletzung da ist? Wenn nur was ganz Kleines da ist, und das entzündet sich, kannst Du später nicht nachweisen, daß die Schädigung durch diese Hunde stattgefunden hat.

    Wenn Du weißt, wem die Hunde gehören, würde ich umgehend Anzeige erstatten (sofern Du Verletzung nachweisen kannst oder Zeugen hast für den "Überfall"-notfalls Schmerzensgeld oder so, nur was Geld kostet, tut den Besitzern weh, die die Kids mit solchen Situationen alleinlassen!). Ansonsten auf alle Fälle beim Ordnungsamt melden, daß 2 Kids unterwegs sind mit Hunden in einer Größe, die für sie nicht handhabbar ist. Nächstes Mal geht ein Dummer dazwischen, wenn die wieder nen Hund angreifen, und wird selbst verletzt - die Gefahr ist zu groß, daher melden.

    Wenn Du die Eltern kennst oder die Mädels, kannst denen einen Besuch abstatten und den Eltern klarmachen, wie gefährlich dieses fahrlässige Verhalten ist, die Kinder mit den Hunden rauszuschicken. Muß ja nicht immer gleich eine Anzeige sein. Wenn die sich einsichtig zeigen, ist gut, wenn nicht, dann eben doch Ordnungsamt.

    Abblocken - ja, wie soll man das beschreiben. Körpersprachlich halt, sich groß machen, sich frontal vor die herkommenden Hunde stellen (seinen Hund hinter sich bringen wenn möglich), den Entgegenkommenden ausbremsen mit einem energischen NEIN (Handfläche zum anderen Hund ausstrecken), AB DIE POST oder so, mit passendem Handzeichen in die Richtung, wo Du ihn gern hättest. Notfalls dem anderen Hund nen Schlüsselbund o.ä. im Laufen vor die Füße klatschen, sodaß der erstmal vor Schreck stehenbleibt (sowas Böses würd ich aber nur machen, wenn tatsächlich sichtbar ist, daß das aggressives Verhalten ist - nicht, daß Du nen "juhu-ein-Hund-begrüßen-will...."-Heranstürmer so böse erschreckst..... ;-) )

    Man könnte auch Leckerli entgegenwerfen, um den auszubremsen - aber wenn der grad auf Krawall gebürstet ist, kann ich mir nicht vorstellen, daß das helfen wird...

    Ansonsten kann ich da nur sagen - an solchen Engstellen mit solchen Hunden würd ich im Leben nicht vorbeigehen. Besser umkehren, oder in nen Garten reingehen zum Ausweichen - gerade, wenn ich sehe, das Gegenüber ist vollkommen überfordert mit seinen Hunden wie bei den Mädels. Evtl. die Mädels nochmal ums Eck schicken, wenn die näher an ner Ausweichmöglichkeit dran sind.

    Der größte Fehler ist, mittig durchzugehen, wenn die Hunde rechts und links vom Weg stehen - wie willst Du da auch nur einen Millimeter ausweichen? Dein Hund fühlt sich von allen Seiten bedroht, Du gibst ihm kein Gefühl der Sicherheit. Und wenn Du da durch gehst, fühlst Dich ja selbst nicht wohl - das merkt auch Dein Hund und wird unsicherer, und das provoziert solche Hunde evtl., erst recht draufzugehen. Blöder Kreislauf.

    Achso, zu Deiner Frage: zum Ordnungsamt kannst immer gehen, wenn Du Dich gefährdet siehst, die können schon mit den Eltern reden. Richtig anzeigen wirst erst können, wenn was passiert ist, auch ne Verletzung oder so.

    Und auch, wenn man in so ner Situation erstmal zittert: Adresse geben lassen! Klar, man will schnellstmöglich raus aus der Situation - aber Namen und Anschrift (oft ist das ja ne bekannte Straße in der Nähe beim Gassigehen) kann man sich auch ein paar Meter merken und dann im Handy einspeichern.
    Oder man läßt sich die Handynummer geben, ruft dort an (prüfen, obs bei denen klingelt!), dann kannst alles Andere später regeln.

    Das Wichtigste: Ruhe bewahren. In dem Moment, wo man dann die Kinder noch schimpft o.ä., fühlen sich deren Hunde evtl. erst recht angeheizt, da muß die Spannung raus. Darfst nicht vergessen, die beiden waren mit der Situation sicherlich genauso überfordert wie Du in dem Moment, und wohl auch vollkommen fertig. Also erstmal beruhigen, Namen geben lassen (Hunde am besten vorher am Zaun sichern lassen, und zwar mit enggestelltem Halsband *hust... Wenns halt machbar ist in der Situation), fragen, ob bei denen alles ok ist. Klar-die haben nicht schnell reagiert - aber das wäre in dem Alter sicher auch zu viel verlangt. Da sind die Eltern an der Reihe, Verantwortung zu tragen.

    Wenns ganz blöd kommt, und die Hunde nicht aufhören an der Leine zu toben etc., ist es evtl. besser, die Kinder ein Stück wegzuschicken und dort die Hunde anbinden zu lassen, damit die Abstand haben, oder halt wirklich einfach weiterzugehen, wenn man Angst haben muß, die Kids lassen den Hund nochmal los.... Aber dann hast halt keine Namen etc., wenn noch was sein sollte.

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    .....Es gibt Kindergitter, die man Problemlos in die Türen anbringen kann, die sollten eine Labbi aufhalten können (wenn er nicht wirklich mit Gewalt dagegen rennt)...

    Hahaha - selbst mein Zwergpudelchen schafft es, so ein Ding aus dem Stand zu überspringen...... Ganz zu schweigen von den Terriern, die aber immer noch ein Stückchen kleiner sind als ein Labbi!

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    Damit er was muss musst du erstmal eine Zahlungsforderung erwirken.
    Also dein Formfehler liegt schon darin, dass du gar keine Grundlage hast die eine Zahlung erzwingt.

    Was fürn Ding? Wenn mein Hund nen anderen verletzt, sag ich dessen Halter, er soll zum Doc gehen und mir die Rechnung vorbeibringen. Punkt. Da braucht der keine Zahlungsforderung, denn das Überreichen der Rechnung ist doch schon die Aufforderung zu zahlen....

    Klar gibts ne rechtliche Grundlage - die Verletzung, die sein Hund verletzt hat, begründet allein schon ne Zahlungspflicht (Haftung bzw. auch Schadenersatz lt. BGB denke ich, dürften die Basis dafür sein - bin aber rechtlich kein Profi, das ist nur ne Vermutung). Dafür gibt´s ja Versicherungen. Genau aus dem Grund mußt Du eine Solche vorweisen bei Anmeldung in nem Verein.

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    Die Eltern sind Kleinspitze aber dein Hund ist ein Zwergspitz? Hä? :???: ....

    :-) Geht beim Pudel auch - das geht danach, wie groß der Pudel dann letztlich tatsächlich ist / werden wird, unabhängig davon, wie groß die Eltern sind.

    Wenn Du z.B. 2 Standardpudel paarst an der unteren Größengrenze, können da durchaus Zwergpudel bei rauskommen.

    Ich sehe da sommers wie winters keinerlei Probleme.

    Im Winter gibt´s bei Biene ein Mäntelchen an (die Terris haben genug Fell), in der Box ist ein Kissen-Körbchen, hat also auch gepolsterte Seitenwände (hab ich bei Dawanda größenmäßig passend anfertigen lassen), sodaß sie sich richtig reinkuscheln können, und dann kann noch ne Decke über die Box, sodaß sich die Körperwärme der Hundis lang genug hält. Achja, im Körbchen sind meist 1-2 Fleecedecken mit drin. Wenn wir irgendwo im Parkhaus stehen, reich die Decke drüber fast immer, ohne Mäntelchen.

    Frieda hat ne zusätzliche kleinere Plastik-Box (die nutzen wir nur, wenn alle 3 mitfahren, ist Frieda allein dabei, kommt sie in die große Kofferraumbox der anderen zwei). Da ist im Winter n kleines Kunstfell drin auf der Unterlage - was meist dazu verwendet wird, sich darunter zu verstecken - Frieda schläft nämlich gern zugedeckt *gg Nachdem die Frieda-Box aufm Rücksitz steht, kommts von unten nicht kalt. Im Sommer ist mir das Teil aber zu warm und wenig luftdurchlässig, da mach ich dann das Fenster daneben auf (Öffnung der Box Richtung Fenster), und häng ne Jacke/Decke o.ä. über die Fensteröffnung, damit die Sonne nicht prall draufscheint. Dann guck ich auch oft nach ihr zwischendurch (ist meist nur beim Trailen, daß wir so fahren bzw. rumstehen irgendwo, und da arbeitet sie ja auch zwischendurch und kann sich erfrischen, wenn Gewässer in der Nähe sind o.ä.).

    Ansonsten ist im Sommer ist der Kofferraum geöffnet, die große Box darin abgeschlossen, die klaut keiner..... Decke als Sonnenschutz über der Box (die wird von Bossi gern mal nach innen gezogen, weil "sonst sieht man ja nix" und kann net rauspöbeln *gg). Wasser reinstellen bzw. hängen an die Gitterwand, und fertig. Dann halt ab und an nachgucken, aber bei 30-45 Minuten kann man sich das nach den ersten Tagen sparen, sobald man weiß, die Hunde fühlen sich wohl. Meine hecheln selbst in der Sonne nicht, wenn sie so dastehen im Sommer. Stehen ja quasi im Freien, wenn der Kofferraum des Kombis offen ist, und die Decke spendet Schatten. Man muß halt nur gucken, wo man steht - direkt im Straßenverkehr, wo die Hunde dann die volle Ladung Abgase abkriegen (oder von Passanten belästigt oder zum Kläffen provoziert werden könnten), ist halt doof - da würd ich evtl. sogar nen Kunden fragen, ob man im Garten parken darf für die Zeit.

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    ....Allerdings führt mich das auch gleich zu einer Frage an die anderen: "Geh auf deinen Platz" können wir hier schon. Aber wie mache ich dem jungen Herrn klar, dass er da auch bleiben soll? Und nicht nur das Kauteil abgreift und damit - schwupps - auf den Esstisch-Teppich verschwindet? :???:

    Ganz einfach - dafür sorgen, daß er erst gar nicht aufsteht. Sprich, daneben stehenbleiben, und jegliche Bewegung in Richtung "Aufstehen" sofort abbrechen mit "Nein - Platz!", also die gewünschte Alternative nennen. Oder, wenn Du schon sitzt und merkst, er möchte aufstehen, Dich auf dem Stuhl groß machen, frontal zu ihm, drehen, und so quasi körpersprachlich blocken. Evtl. auch noch die flache Hand entgegenstrecken mit der Handfläche nach außen zum Blocken. Sobald er sich wieder entspannt, sofort verbal bestätigen (natürlich so ruhig, daß er sich nicht genötigt fühlt, aufzuspringen vor Begeisterung *gg) und die Spannung aus dem eigenen Körper nehmen.

    Wenn er schon losgelaufen ist Richtung Eßtisch-Teppich: NEIN sagen, hinterher, runterpflicken und wieder zurückbringen oder schicken, wenn das schon klappt.

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    ......
    Naja zumindest ignoriert jemand der beim Züchter kauft die Tatsache, dass es jede Menge Mischlingshunde (übrigens auch Hunde der "Lieblingsrasse") im Tierheim sitzen bleiben und unterstützt damit die (oftmals unsachgemäße) Hundevermehrung, "obwohl es doch genug Hunde gibt". ......

    Klar - und wenn Du nen Blindenführhund ausbilden möchtest, gehst mal eben ins Tierheim und holst Dir n kleines Überraschungspackerl, das Du auasbilden wirst - der bleibt dann leider ein bißchen zwergelig und entwickelt evtl. nen satten Jagdtrieb oder ein klein wenig Schutztrieb - aber Hauptsache, Du hast nen Hund gerettet.....

    Es gibt nun mal bestimmte Aufgaben für einen Hund, für die auch auf der Seite des Hundes bestimmte Voraussetzungen benötigen, die ein Tierschutzhund nicht sicher erfüllen kann. Wie viele Hunde soll so jemand kaufen, bis er einen passenden darunter findet, nach 6 Ausbildungsversuchen, die abgebrochen werden müssen?

    Und wenn ich ein kleines Kind habe, sodaß ich nur einen ausgesprochen kinderfreundlichen Hund haben möchte, dann hole ich mir auch nicht unbedingt nen Tierheim-Hund, von dem ich nie weiß, was er schon erlebt hat mit kleinen Kindern!

    Muß man immer gleich so missionierend sein? Das kommt echt nicht nett rüber.....

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    Mit so nem teuren Hund kann man dann aber nicht einfach mal so durch die Gegend latschen, oder? Da muss ich ja Angst haben den lockt mir jemand mit ner billigen Leberwurst von der Seite. Kann ich ja gleich die Rolex mal im Schwimmbad liegen lassen....

    Hähä- ja, dasselbe hast aber, wenn Du mit nem ausgebildeten Blinden-oder Rettungshunde unterwegs bist..... Was meinst, mit was die kalkuliert werden vom Wert her..... ;-)

    Bislang hat sich bei meiner Rettungs-Biene aber noch keiner versucht.... *gg
    (naja - wer kommt auch auf die Idee, ein Zwergpudel könnte ein Rettungshund sein - insofern ist sie ja eigentlich gut getarnt.....*lach....)

    Wenn der Hund zeigt, daß ihm eine solche Situation unangenehm ist, ist das ja erstmal gut - denn wenn man weiß, was ihm unangenehm ist, kann man genau das verhindern, bzw. das unangenehme Gefühl zu beenden helfen. So lernt sie auf Dauer, wieder Vertrauen zu haben.

    Daher würde ich versuchen, der Süßen eine Lösung zu zeigen, die sie anwenden kann, wenn ihr etwas unangenehm ist. Zum Beispiel Rückzug ins Körbchen.

    Sobald sie zeigt, daß ihr solch eine Begegnung Angst macht (Knurren und sonstige Unsicherheit), würde ich zu ihr gehen (natürlich nicht frontal drauf zurennen, sondern vorsichtig), und ihr signalisieren "alles ok, komm mal mit" und sie ins Körbchen (oder sogar Box, in der sie sich sicher fühlen kann) führen. Dort nen Knochen o.ä. zum Kauen geben (das fixiert sie im Körbchen ne Zeitlang durchs Knabbern, und das Kauen hilft, Streß zu bewältigen). Und sie lernt, daß sie immer, wenn sie unsicher ist, im Körbchen gut aufgehoben ist, sodaß sie nach ner Weile drauf kommt, dieses von alleine aufzusuchen, wenn ihr nach Sicherheit ist.

    Ansonsten halt immer drauf achten, daß es nicht zu Situationen kommt, wo sie im Gang oder ähnlichen Engstellen dem Kind begegnen muß. Wenn Du weißt, Kind kommt gleich zurück vom Händewaschen, kannst Du den Hund z.B. präventiv auf die Seite schicken (oder ins Körbchen), oder mit in den Flur gehen, um dem Hund die Sicherheit zu geben, daß Du das schon regelst für sie. Du kannst auch in einer Angst-Situation sagen "Ist gut, Hund, ich mach das" und das Kind dort abholen und wegführen von ihr, damit sie Dir vertraut, daß Du aufpaßt auf sie und den Abstand des Kindes zu ihr.

    Das Kind würde ich von Zeit zu Zeit mit Leckerli ausstatten, und dann mal durchs Wohnzimmer schicken, wenn Hundi dabei ist, und dabei Leckerli "verlieren" lassen. Oder z.B. das Kind den gefüllten Napf (unter Aufsicht!) in der Küche hinstellen lassen, bevor Du die Freigabe gibst, daß der Hund an den Napf darf. So, daß sie halt lernt, daß vom Kind nur gutes ausgeht. Oder wenn Hund in der Nähe vom Kind sich gerade entspannt verhält, kullert das Kind ein Leckerli in eine Richtung, die den Hund vom Kind wegführt (und keinesfalls frontal auf den Hund zu!), sodaß er sieht, keiner zwingt ihn zum Kontakt mit dem Kind, aber da gibts trotzdem immer was Gutes.

    Evtl. sogar, wenn Du daran richtig arbeiten willst, mal mit Kind nen Schritt auf sie zumachen aus größerer (!) Entfernung, und wenn Du merkst, es ist ihr unangenehm, geht das Kind wieder einen Schritt zurück. Sodaß sie merkt, Ihr versteht ihren Wunsch, keinen Kontakt zu haben, und damit auch ihre Körpersprache, und Euch daher mehr vertraut, und auch lernt, dem Kind soweit zu vertrauen, daß sie keine Angst zu haben braucht. Sprich, sie bekommt dann auf ihre Kommunikation hin durhc das Weggehen das Zeichen vom Kind "ich verstehe Dich und respektiere Deinen Wunsch nach Abstand". Aber sowas natürlich mit entsprechender Entfernung aufbauen und ebenso natürlich immer nur mit Erwachsenen daneben, je nachdem, wie verständig das Kind schon ist.

    Das sind so spontan meine Ideen dazu.....