Beiträge von BieBoss

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    Ich habe momentan das problem, dass mein Rüde bei solchen Hunden auch anfängt zu pöbeln, ich habe also ein Mal den pöbelnden Hund zu erziehen und auf der anderen Seite den anderen abzublocken. ...

    Hähä - ich leih Dir mal meine zwei Terris.... Stand neulich vor der Situation, mit den beiden Terris, die nicht miteinander können, zusammen unterwegs gewesen zu sein, um zu üben, gesittet miteinander Gassi zu gehen, ohne sich zu fressen. Auf einmal sah ich mich in dem Park (Leinenpflicht, daher bin ich extra nur dort gegangen) zwei kleinen leinenlosen herangestürmten Tutnixen gegenüber, die meine ankläfften und aufmischen wollten.

    War lustig, abzublocken: Bossi, der an der Leine zum Pöbeln neigt, erst recht, wenn so ein Dreikäsehoch ihn anbelfert, dazu Frieda, die hohle dreht, wenn ein anderer Hund bellt (blind und daher wohl angst-aggressiv), vorn die zwei Terris zum Abblocken, und hinter mir meine zwei, die sich grad in Ermangelung von Reichweite der Kleinen gegenseitig an die Kehle wollten *gggg (Frustablassen bei Bossi).

    Aber es ging, die Fremdkläffis haben sich schön beeindrucken lassen, und zwischen meine zwei hab ich schnell die Hand und einen damit auf die Seite geschoben und angemault. Dann bin ich mal eben umgekehrt, erschien mir in der Situation die klügste Wahl.... *gg Die Hundehalter haben vollkommen verständnislos geguckt, aus ca. 50 Metern Entfernung, wohlgemerkt, warum ich keine 2 Zwerge in meine angeleinten Pöbelterrier reinrennen lassen wollte zum Hallosagen..... |)

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    Habt ihr keine Stimme und einen Körper? Warum immer mit Hilfsmitteln ran?......

    Warum immer mit Gegenständen bewaffnen? Ihr seid die "Waffe". Ihr müsst euch nur trauen.

    :gut: :gut:

    Und wenn schon "Waffen" - dann doch bitte was, das man immer griffbereit dabei hat und woran man nicht denken muß und das man nicht erst rauskramen muß - ich hab z.B. immer meinen Schlüsselbund in der Jackentasche... Den vor die Nase geklatscht, wenn Blocken nix hilft und der Nervzwerg immer noch im Anflug ist (am besten eigenen Hund etwas weg nehmen davon, man will den ja net miterschrecken *gg), wegschicken und gut is. Aber man hat halt immer das Risiko, den eigenen Hudn mitzuerschrecken. Dann lieber den hinter sich nehmen dn "Aggressor" blocken.

    Bei nem Chi würd ich persönlich ja sogar dazu tendieren, die Kröte im Nacken zu packen und wegzuheben von meinem Hund und dem Hundeführer in den Arm zu drücken mit der netten Bemerkung, daß ich es das nächste Mal meinem Hund überlasse, sich zu wehren (ok, ist bei nem Terrier wahrscheinlich furchteinflößender als bei der Pudeline z.B. *gg).....

    Ich denke, die gesunkenen Temperaturen machen da schon was aus, und wenn der Hund gebarft wird, kriegt er ja ne Menge Flüssigkeit im Fleisch mit.

    Und wenn Du meinst, es wäre zu wenig, kipp einfach bisserl Fleischbrühe oder Wasser in den Napf mit rein, wie Du schon probiert hast, das müßte eigentlich reichen. Ich gehe davon aus, daß ein Hund sich schon an Flüssigkeit holt, was er braucht, wenn selbige zur Verfügung steht, und er weiß, wo.... :-)

    Speechless - wenn ich sowas schön höre..... :headbash: Klar versteht ein Hund eine Körpersprache besser als Sprachkommandos, so lange er diese noch nicht gelernt hat. Aber daß auch immer wieder Leute hergehen, und sowas dann als eigene "Philosophie" und einzig seligmachende Lösung verkaufen (wahrscheinlich auch noch für viel Geld), darüber kann ich immer nur den Kopf schütteln. Naja, eher über die Leute, die auf sowas reinfallen *gg

    Wer sich auf einen bestimmten Weg des Umgangs mit dem Hund beschränkt, schränkt sich in seinen Möglichkeiten einfach zu sehr ein. Ich muß einen Weg finden, mit MEINEM Hund zu kommunizieren, sodaß sich beide Seiten verstehen. Das kann durchaus non-verbale Signale mit einschließen - ein Abblocken des Hundes, oder ein Streicheln, Spielen oder auch ein Wegdrehen vom Hund o.ä. sind ja alles non-verbale Signale. Die Kommunikation darf aber auch gerne mit Worten geschehen (ok, solang der Hund nicht taub ist *gg).

    Ich kann natürlich diesen speziellen Trainer nicht beurteilen, da ich ihn nicht gesehen habe, ganz klar. Aber wenn jemand nach "Schema F" trainiert (egal, wie ausgefuchst das zu sein scheint), kommen in mir schlagartig gewisse Bedenken auf, ob der so wirklich geeignet für mich ist und nicht nur "sine Ding" durchzieht, egal, obs paßt oder nicht, weil er einfach nichts anderes kennt oder gar kann.

    Ich würde Dir also zumindest empfehlen, einen weiteren Trainer zuzuziehen bzw. nen richtigen Verhaltenstherapeuten, der sich nicht auf eine bestimmte "Methode" festgelegt hat und die Hunde in ihrem Verhalten untereinander anschaut und lesen kann, um da auf "Nummer Sicher" zu gehen. Nicht, daß Du Dir mit Deinen Hunden mehr kaputtmachst als daß es was bringt......

    Kann leider auf die Ferne sonst nix Konstruktives beitragen, ich denke, da muß man Euch wirklich im Umgang miteinander anschauen, um auf die Ursache zu kommen, sollte es keine medizinische sein.

    Ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Klärung der Ursache und anschließenden Behebung!

    Also ich weiß nicht - ich denke, ein Terrier wäre gerade bei Dir gut untergebracht, weil Du Wert darauf legst, wie Du schreibst, daß der Hund daheim Ruhe hält. Viele Leute pushen den Terrier dann halt ewig hoch, und das sind dann die unausgelasteten Kläffmonster und Balljunkies.

    Aber man kann auch mit nem Terrier ruhige Spiele machen, Fährtenlegen lastet gut aus und befriedigt den Jagdtrieb, und mit entsprechendem Training (wenn Du bereit bist, daran zu arbeiten) ist auch ein Jagdtrieb in den Griff zu kriegen, sodaß der Hund frei laufen kann - auch ein Windhund. Eine Freundin von mir hatte Windis (Sloughi, Barsoi, auch u.a. einige Mischlinge jeweils als Pflegi), und die konnte sie nach entsprechender Erziehung auch laufenlassen. Nicht alle zusammen (wenn einer losrennt, rennen alle, und wenn die Anderen nicht mitkommen, geht der eine evtl. auch gar nicht erst los), und man mußte aufpassen, wo - aber einzeln, während der jeweils Andere an der Leine ging, war schon möglich.

    Ich hab zwei Deutschen Jagdterrier - die werden einmal die Woche mit Mantrailing ausgelastet, ansonsten darf der Große frei rennen und legt damit ein Vielfaches von meiner Laufstrecke zurück unterwegs. Die Kleine bleibt an der Leine, weil sie blind ist und wohl daher aggressiv auf andere Hunde reagiert, die geht halt dann an der Schlepp. Das reicht ihr aber auch, ich habe nicht das Gefühl, daß sie mehr Bewegung wollte.

    Klar ist das entsprechend Aufwand, am Rückruf zu arbeiten - aber im Alltag daheim sind die beiden (jawoll, beide!) echt unkompliziert und voll gechillt.

    OT: Neulich hab ich sogar lieber die Frieda mitgenommen übern Weihnachtsmarkt als Bossi, weil das für ihn recht aufregend ist, und er dann überall hin will (hat "Stadt" und "Trubel" als Junghund nicht kennengelernt, insofern ist sowas heute halt total aufregend *gg). War wunderbar, sie war recht ruhig, hat halt überall geschnuppert und Würstel aufgesammelt *gg, aber es gab keinerlei Probleme mit Fremdhunden o.ä.

    Ansonsten, zum Thema Pudel (davon hab ich auch einen *gg Naja, ok, mit Pinscher gemixt, sieht aber nach 100% Pudel aus): stell Deinem Freund, wenn Du einen tollen findest und den gern hättest, einfach mal nen "normal" frisierten Pudel vor, also ohne irgendwelche Standard-oder Mode-Schnitte, einfach kurz geschoren. Davon gibt´s auch hier im Pudel-Thread ganz viele Beispiele mit Fotos, und die sind soooooo tolllll *schwärm.... Man muß die Kerlchen ja dann net mit rosa Halsbändchen rumlaufen lassen. Kauf ihm eins mit Nieten dran, das cool aussieht, und schon findet auch der Freund Pudel toll *ggggg und will mit ihm Gassigehen.... Man muß nur wissen, wie´s funktioniert..... (Oder Halsband mit Autos drauf oder Fußballclub-Logo oder so - worauf steht Deiner hobbymäßig? Kann man alles passend machen..... *gggggg) *manipulier......

    Jagdterrier kann man in Privathand nicht halten.
    Jagdterrier vertragen sich grundsätzlich nicht mit Artgenossen.

    Terrier sind nicht erziehbar. ("Boah, der kann Sitz auf Befehl!" - Ja!! Hey, der macht sogar Platz, wenn ich es will *ggggg und er ist begleithundgeprüft und kann suchen.....)

    Pudel sind langweilig oder immer brav.

    Zwerghunde sind keine Hunde. Mit denen kann man nichts machen, die halten nicht so lange durch beim Spazierengehen, ja sie brauchen gar nicht so viel Auslauf. Hm - das halte ich für ein Gerücht.......

    Ein Hund muß für die Rettungshundearbeit mindestens mittelgroß sein. Klar - damit die Nase funktioniert, braucht´s mindestens ne Schulterhöhe von 80 cm..... *ggg

    Achja - nicht zu vergessen, weil ich grad kastrieren lese: Begrüßung des neuen Tierarztes an Biene anläßlich der fälligen Impfung (!): "Wann wurde die Hündin kastriert?" Äh - gar nicht.... und was tut das zur Sache in Bezug auf eine mögliche Impfung?

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    Wie kochst du denn? Wenn ich koche, lebt hinterher eh keine Bakterie mehr. :D

    Ich futter nebenbei das Zeugs, das ich grad zubereite, im Rohzustand (Gemüse und so) *gg Und wenn ich "kochen" sage, gibt´s manchmal auch Salat, der wird ja net wirklich gekocht. Das Wort Kochen steht also bei mir oft mal synonym für "Essen zubereiten". Und dann wird´s ohne Händewaschen schon mal unappetitlich, wenn der Hund dran geschlabbert hat vorher... (nachdem er unterwegs nen Frolic-Schei.ehaufen vertilgt hat)

    zu 1) Ich habs nicht von Anfang an eingeführt, aber würde das heute so machen, hätte ich wieder nen Welpen. Wenn Hundi SITZ z.B. beherrscht, sagst Du, kurz bevor er aufsteht, Dein Freigabekommando, und lobst dann das Aufstehen. Dafür muß man den Hund halt gut beobachten. Oder man bremst eben den Hund aus, wenn er aus dem Sitz aufstehen möchte, mittels zu ihm ausgestreckter Handfläche oder so, und nimmt diese, sobald er wieder sitzt, dann mit dem gewünschten Freigabekommando wieder zurück. Aber die erste Variante find ich schöner, man muß halt schnell genug erkennen, wenn er aufstehen möchte.

    Oder: man übt das SITZ, indem man den Hund absitzen läßt und dann Leckerli gibt. Das Leckerligeben immer weiter hinausschieben, sodaß der Hund immer länger sitzt. Da kannst mit mittels gleichzeitig Freigabesignal + Leckerligeben (-zuwerfen, dann muß Hundi ja aufspringen) die Übung beenden. Nach ner Weile testen, ob der Hund es schon verstanden hat, indem Du erst das Freigabesignal sagst, und dann das Leckerli rein, sobald er aufsteht.

    Als Signalwort kenn ich FREE oder einfach LAUF. Ich nehme OK, das hat sich irgendwie so ergeben - aber das ist echt doof... Stell Dir vor, man dirigiert angesichts eines heranfahrenden Autos die leinenlosen Hunde an den Straßenrand, und die setzen sich brav wie verlangt. Erleichtert sagt man dann "OK, fein!"...... Da hab ich mich schon manchmal selbst verflucht *gg Oder Hundi sitzt ab angesichts eines verdächtigen Köders, und man sagt voller Erleichterung "OK" - und gibt das Teil damit frei...... Es sollte also definitiv ein Wort sein, daß man im Alltag eher NICHT verwendet - das könnte aber auch einfach das Kommando in einer anderen Sprache sein, wenn Du das im Alltag nicht verwendest außer beim Hund. Eine Freundin hat aus Spaß ihrem Hund nur französische Kommandos beigebracht. Dann passiert einem sowas eher nicht, und man hat auch noch den Vorteil, daß Passanten unterwegs, die den Hund nach dem Platzbefehl füs Sitzen belohnen (Streicheln) einem nicht die ganze Erziehung versauen - weil der Hund ja eh net versteht, was die von ihm wollen..... :-)
    Oder nimm ein Fingerschnipsen, das macht man nicht "versehentlich nebenbei".

    Alternativ könntest Du auch einfach eine Geste verwenden statt Worten - hat den Vorteil, daß die Hunde dann in jeder Situation mehr auf Dich achten als auf die Ablenkung, denn von Dir könnt ja die Freigabegeste kommen, die man dann verpassen würde, wenn man zu den "spielenden Hunden da drüben" oder dem Hasen guckt.

    So nem Schredder-Monster würd ich ohne Aufsicht schlichtweg gar nichts mehr geben! Erstens zu gefährlich, daß irgendwelche Kleinteile (Kunststoff ist net sooo gesund) verschluckt werden und zum Darmverschluß führen, und zweitens wär´s mir zu teuer, dauernd neues Spielzeugs zu kaufen.

    Daß Kauknochen für die Zähne schlecht sein sollen, hör ich heute auch zum ersten Mal.... *gg Im Gegenteil, das Geknabbere hilft, die zu reinigen! Kann höchstens passieren, daß Hundi nach täglich 10 Büffelhautknochen irgendwann mal durchs Zimmer rollt statt zu laufen *gg weil zu fett geworden..... :headbash:

    Wenn der Hund von Knochen zu harten Kot kriegt, einfach vorher und nachher was Abführendes oder zumindest Stuhlauflockerndes füttern, ein Stückerl Leber, oder ein bißchen Gemüse halt. Das hilft bei uns immer.

    PS: Spielzeugs wird bei uns eher als Belohnung eingesetzt, oder zur Beschäftigung - aber dann mit mir am andern Ende. Ich möchte nämlich diejenige sein, die toll und interessanter als ein Spieli ist (Spieli allein, ohne mich, is langweilig), und daher gibt´s das ohne mich seltenst. Wenn der Hund sein Spieli etc. daheim dauernd zur freien Verfügung hat, kann man´s als Belohnung kaum noch nutzen, weil es nichts Besonderes mehr ist. Damit schränkt man sich beim Bestätigen sehr ein, v.a. wenn man nen Hund hat, der nicht so sehr auf Futter steht. Man senkt quasi durch die tägliche Verfügbarkeit der Spielis dessen Wert als Belohnung.