Beiträge von BieBoss

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    ....... Zitat : " Mit einem Zwergpudel kann man SOWAS doch nicht machen!" :headbash:
    ......

    Na Gottseidank hat mir das damals niemand verraten, als ich mit meinem Zwergpudel in der Rettungshundearbeit angefangen hab :headbash: :headbash: :lachtot:
    Die würden wahrscheinlich nen Herzinfarkt kriegen, wenn man denen das erzählte, oder? *gg

    Wie kommt man eigentlich auf die Idee, die Anzahl an Pipigängen vom Hund zu zählen?? Habt Ihr alle nix zu tun? :lachtot: :lachtot:

    Meine Biene pieselt gefühlt ungefähr 10mal so oft wie der Bossi, die muß jede Ecke markieren, auch die Frieda markiert sehr viel.

    Wenn mir das wirklich auffallen würde (und dazu müßte die Häufigkeit extrem steigen!), würde ich höchstens mal vergleichen, welche Menge der Hund trinkt - ist das auch auffallend viel, ist das häufige Pipimachen nix Besonders - aber das viele Trinken würde ich dann checken lassen wegen Diabetes- Gefahr, denn viel trinken ist ein Symptom, wenn man (oder auch Hund) Diabetes hat. Und da gibt´s noch andere Krankheiten, auf die das schließen lassen könnte, glaub ich.

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    .........Ich hab also komplett das Futter weggenommen und mich jeden Tag Stunden neben den Sessel gesetzt und sie mit Fleischwurst gelockt...........

    Vielleicht findet er so etwas mehr Vertrauen. Ich wünsche es Deiner Freundin und dem armen Hund.....

    Das klingt jetzt für mich nicht allzu logisch - einem Tier das Futter zu entziehen, damit es Dir vertraut...... Um mir vertrauen zu können, muß es doch wissen, daß es bei mir gut aufgehoben ist, und nicht zu irgendetwas genötigt wird, was ihm unheimlich ist! Und das bei der Vergangenheit..... Ich würde dem Hund einfach die Zeit lassen, die er braucht, und ihn von alleine kommen lassen - und wenn´s dauert, dann tut´s das halt....

    Klar, evtl. mit medikamentöser Unterstützung, aber nur, wenn man merkt, daß da echte Panik da ist, um dadurch dem Tier den Streß zu reduzieren. Aber sicherlich nicht, um zu bewirken, daß er mich schneller akzeptiert oder sich schneller anfassen läßt - dafür würde ich ein Medikament nicht einsetzen, weil da der Zweck einfach nur wäre, daß es MIR gut geht, weils Tier sich anfassen läßt....

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    Das mit KEINEM Kontakt an der Leine höre ich in der Form auch zum ersten mal, und meine Familie und ich hatten immer einen Hund. .....

    Das beweist ja nicht, daß das richtig ist, sondern ist eher ein Beweis dafür, daß man auch über Jahre hinweg in der Hundehaltung was falsch machen kann. *gggg

    Naja - falsch ist jetzt in der Beziehung übertrieben - aber man sollte schon wissen, daß der Hund an der Leine in der Kommunikation eingeschränkt ist, und wenn es denn mal kracht, das eher an der Leine der Fall ist als im Freilauf... :-)

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    ......
    Mache das sogar auf der Hundewiese oft so weil es hier einige nicht erzogene unkontrolierbare hunde gibt die auf jeden los gehen ( ob mit oder ohne leine) .....


    Ach, und dann läßt Du die mal eben an Deinen Hund ran, wenn Du schon weißt, daß da unkontrollierbare Exemplare dabei sind, um erstmal auszutesten, ob sie ihn schwer verletzen, und dann läßt Deinen entweder laufen oder gehst mit ihm in die Klinik -oder wie muß ich das verstehen? :???: ;-)

    Wie der Hund sich an der Leine verhält, ist nicht immer Übungssache - der Hund hat an der Leine generell weniger Bewegungsfreiheit, dem Anderen auszuweichen und eine adäquate Körpersprache zu zeigen. Auch wenn der Hund sonst 1a kommuniziert - an der Leine möchte ich bei Bossi z.B. keinerlei Kontakt mit anderen Hunden, die er nicht kennt. Leine ist einfach immer doof.

    Ich bin da echt ganz pragmatisch - aber nur aus einem Grund: ich habe im Laufe des Lebens gelernt, daß Recht haben und Recht bekommen auch in einem Rechtsstaat immer noch zwei verschiedene Paar Schuhe sind und wohl doch sehr vom Geld oder besseren (will heißen: gerisseneren/skrupelloseren, was die Gesetztesauslegung betrifft) Anwalt abhängt...... Der Traum vom Gericht, das Dir Gerechtigkeit geben wird, ist leider in vielen Fällen nur ein Traum.

    Insofern, und nach so langer Zeit (das hatte ich zuerst noch gar nicht gelesen), und auch wenns mir gnadenlos stinkt, daß so jemand damit durchkommt, nur, weil er mehr Geld hat - aber Du wirst da nur verlieren können.

    Da würde ich lieber jetzt auf die Auktion verzichten und Deiner Ex den Hund zusprechen lassen, indem ich dem Gericht sage, ich verzichte auf weitere Ansprüche an den Hund, bevor er an Fremde versteigert wird. Einfach, damit Du weißt, er ist wenigstens in den Händen, die er kennt...

    Ansonsten fallen mir leider keine legalen Möglichkeiten ein, die Sache zu klären (und die Anderen kann ich hier net schreiben..... *gg Aber die Gedanken sind ja bekanntlich frei, ne?....).

    Also generell ist die Reaktion für nen Hund erstmal normal, wenn etwas spontan mit wehenden Fahnen auf ihn zurennt, erschrickt er halt. Und frontal auf ihn zurennen ist erstmal aggressiv, vom Eindruck her, ist einfach so. Körpersprache eben.

    Das Verhalten an sich würde ich als Zeichen von Unsicherheit werten. Ja, was heißt schon potentiell gefährlich? Der Hund wird sich jetzt sicherlich nicht aufs nächstbeste Kind stürzen um es aufzufressen - aber aus diesem Verhalten kann natürlich, je nach Deiner Reaktion jetzt, eine Gefahr werden. Nämlich, wenn der Hund in weiteren ähnlichen Situationen lernt, daß Du ihn nicht vor solchen "Gefahren" beschützen kannst und in der Situation souverän reagierst. Insofern würde ich es auch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn sonst wird er irgendwann solche Situationen in seinem Sinne selbst regeln - wie das aussehen kann, brauch ich nicht zu erklären.... Insofern würde ich das Verhalten nicht einfach als "passiert halt mal" ad acta legen.

    Du kannst das Kind bei einer weiteren Begegnung natürlich aufmerksam machen, daß es den Hund so erschrecken und sich in Gefahr bringen kann, wenn der Hund im Reflex schnappt. Aber in der Pflicht bist eher Du, solche Situationen künftig zu verhindern. Also an unübersichtlichen Stellen Leine kurz (hast ja schon gemacht) und Hund so plazieren, daß er nicht an die Leute ran kann und die auch nicht an ihn. Also vorausschauend Gassi, wenn man schon weiß, der Hund ist gern mal unsicher. Management sozusagen.

    Andererseits kann man natürlich auch dran arbeiten, daß dort, wo schnelle Bewegungen vorkommen, nicht notwendigerweise auch egfahr droht - indem man z.B. in der Nähe einer Schule/eines Kindergartens einfach mal auf ner Bank sitzt und dem Trubel zusieht. Und indem man mit dem Hund und Kindern übt- daß Kinder nicht notwendigerweise gefährlich sind - natürlich bitte mit den Eltern der Kinder absprechen, bevor man sie dem Hund z.B. mal Leckerlies ruhig anreichen läßt o.ä.

    Alternativ kann man dem Hund für solche Situationen ein Alternativverhalten beibringen, bis er es von selbst macht - z.B. hinter Dich gehen und dort absitzen und Schutz finden. Erstens fühlt sich der Hund sicher, weil er weiß, was er tun kann, und zweitens erreicht er sein Ziel damit - nämlich (in seinen Augen) nicht weiter bedroht zu werden. Zweitens kann er so lernen, daß Du da vorne Dinge für ihn zu regeln imstande bist, die er komisch findet, und wird dies evtl. auch in anderen Situationen so akzeptieren.

    Meine Biene erschrickt schon auch mal, wenn wer unerwartet ums Eck kommt, und kläfft die Person dann unsicher an. Aber bei ihrer Größe weiß ich, daß nix Schlimmes passieren kann, und ich versuche immer, sie rechtzeitig zu mir zu rufen an Ecken, wo das passieren kann, und das funktioniert gut. Dadurch, daß sie so klein ist, hat sich bislang auch kaum wer bedroht gefühlt durch ihr Verhalten - bei nem großen Hund könnte sowas schon mal ne Anzeige zur Folge haben, weil die Leute Angst haben. Also ist es schon wichtig, daran zu arbeiten.

    Den Eltern dieses Kindes und dem Kind kannst Du ruhig erklären, daß das eine Reaktion aus Unsicherheit und Erschrecken heraus war und ein Hund ein frontales auf-ihn-Zugehen als aggressiv empfinden kann (laß sie sich ganz konkret vorstellen, frag sie direkt, wie sich das für sie anfühlen würde, wenn mal wer bedrohlich frontal auf sie zurennt und bitte sie, sich vorzustellen, derjenige wäre grad mal dreifach so groß wie sie - so wie halt ihr Kind auch größer als Dein Hund ist). Und sag ihnen, daß das Anknurren selbst in keinster Weise böse ist - ein Knurren hat lediglich die Funktion, zu zeigen, daß dem Hund grad was net paßt, und er aus der Situation raus möchte. Ziel des Knurrens ist also, die Situation zu beenden (indem das Gegenüber versteht, daß er nur seine Ruhe will und deswegen langsamer wird, nen Bogen geht oder ganz weggeht), nicht, das Kind zu beißen. Knurren ist Kommunikation - nicht Aggression!

    Kann nimmer ändern, daher nochmal ich :-)

    Weitere Überlegung: wäre es Dir nicht lieber, der Hund verbliebe bei Deiner Ex (wo Du weißt, wie sie mit ihm umgeht, und Du nach ner Zeit vielleicht sogar Kontakt haben könntest), als daß der Hund, weil keiner von Euch beiden nachgibt, zu unbekannten Fremden geht, die Ihr nicht kennt, von denen Ihr nicht wißt, wie sie mit dem Hund umgehen etc.??? Sei ehrlich Dir selbst gegenüber: willst Du das riskieren, um ihr evtl. nochmal "eins auszuwischen", wie man so schön sagt? Oder geht es Dir wirklich nur um den Hund?

    Hm - und jetzt erwartest Du von uns Hilfe, wo die Anwälte, die Ahnung vom dt. recht haben, nicht weiter wissen? :-(

    Tut mir leid, aber ich weiß nicht, ob Dir hier wer helfen kann.....

    Hast Du vielleicht mal im Forum irgendwas in der Richtung geschrieben, daß die Freundin sich nicht um den Hund kümmert, also z.B. daß Du für die Erziehung zuständig wärst, oder so, das man evtl. noch als Beweismaterial verwenden könnte dafür, daß die Freundin sich während der Beziehung nicht hauptsächlich um den Hund gekümmert hat, sondern Du? Oder Freunde, die dies (ehrlich-mit Falschaussagen brächtest Du sie und Dich im Schwierigkeiten!!) bestätigen können?

    Ansonsten bleibt Dir nur eines: dem Hund endlich Frieden zu gönnen und ihn dort zu lassen, wo er gerade ist. Hast Du denn irgendwelche Bedenken, daß es dem Hund dort nicht gutgehen könnte? Immerhin, manchmal muß man vielleicht, wenn nichts anderes mehr übrigbleibt, dies einfach akzeptieren, so bitter es sein mag. und dann eben eine Lehre daraus ziehen für den nächsten Hundekauf.....

    Ich drück Dir natürlich trotzdem die Daumen - aber ob Deine Ex-Freundin nicht genauso dem Hund hinterhertrauern würde, wenn Du ihn an Dich genommen hättest? Weiß ja nicht, wie das mit der Freundin auseinandergegangen war, aber man sollte doch als erwachsene Menschen in der Lage sein, mit so ner Situation sachlich umzugehen und evtl. Gassigehen mit dem Hund dem Ex-Partner erlauben o.ä., um die Trennung nicht auf dem Rücken vom Hund (oder gar Kindern, wie es so oft vorkommt) auszutragen. Was bringt es ihr noch, Dich damit verletzen zu wollen, daß Du den Hund nicht mehr sehen darfst? Ob sie deswegen glücklicher ist mit der beendeten Beziehung?

    Weitere Frage: wie lange ist der Hund schon bei der Ex? Nicht, daß das schon so lange der Fall ist, daß sie drauf pochen kann, daß eine erneute Umstellung zu Dir nicht infrage käme, weil der Hund Dir eh schon entfremdet wäre oder so. Dann sinken die Chancen sicherlich nochmal, wennn es überhaupt welche gibt.