ZitatAch und übrigens... Ich bekomme hier Tonnenweise Privatnachrichten von Menschen die das gleiche durchgemacht haben und die mir ein Haustier dringend empfehlen bzw mir sagen "das würde dir sicher helfen". Und an Menschen mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen werde ich mich auch halten.
Es tut mir sehr Leid, dass ich mich oben im Ton vergriffen habe, ich kann den Beitrag nicht mehr editieren, aber an der Entscheidung von Jessica83 nichts mehr zu lesen halte ich fest. Ich lasse mich von genug Leuten verletzen da muss das nicht noch in einem Internetforum so sein.
Hallo, EinBick, ich nochmal :-)
Ich kann gut verstehen, daß Dich das posting von Jessica enttäuscht, man hätte das Ganze auch etwas diplomatischer ausdrücken können.... :-) Aber letztlich hat sie nur das etwas deutlicher ausgedrückt, was ich schon an Bedenken rüberzubringen versucht habe.... Ich glaube nicht, daß das böse gemeint war, sondern einfach nur im Sinne des anzuschaffenden Hundes - wir sind hier in einem Hundeforum, und "Hundler" sehen die Situation vielleicht mit einem anderen Schwerpunkt als ein Kranker, der den Hund als Hilfe in seiner Situation empfindet.
Du mußt bei der Bewertung der Postings eines berücksichtigen: die Dir solche Tips gaben, das sind alles Leute, die danach urteilen, wie es IHNEN mit dem Hund erging in ihrer Krankheit. Was Du hier aber im Forum eher sehen wirst, das sind Leute, denen es UM DEN HUND geht, nicht um Dich selbst. Und daher kommen eben gewisse Zweifel, ob die Anschaffung eines Hundes FÜR DIESEN in der Situation wirklich optimal ist, wie Du Dir das vorstellst, am Anfang der Behandlung ganz besonders, klar. Den Menschen geht es um den Hund, der dann mit der Situation wird leben müssen, wenn Du die Entscheidung dazu triffst. Der kann sich dagegen nicht wehren, der leidet im Zweifelsfalle einfach nur mit.
Wenn Du hier im Forum allgemein Anfragen von Leuten liest, die sich einen Hund anschaffen wollen, kommt meist alles, was gegen die Anschaffung spricht, aufs Tapet - die Zeit, die derjeinige zu haben glaubt, die Finanzen, die Familie, die Zukunftsplanung, der Hundesitter etc. etc. - obwohl die Situation des Anfragenden oft auf den ersten Blick optimal scheint.
Und wenn dann eben jemand kommt, dessen Zukunft wie in Deinem Fall in keinster Weise gesichert scheint (ich schreibe bewußt scheint, denn keine(r) von uns kennt mehr von Deiner Lage als das, was Du schreibst hier, ganz klar :-) ) - daß da dann kritische Kommentare dabei sind, sollte Dich nicht wundern.... Nimms als das, was es ist - ein Aufzählen von Risiken, die Du minimieren kannst, indem Du darüber nachdenkst und ehrlich zu Dir selbst bist bei der Einschätzung Deiner/Eurer Situation. Im Übrigen wolltest Du ja Argumente für und gegen die Anschaffung, sonst hättest Du ja nicht nachgefragt, oder? Also - nicht gekränkt sein, wenn die Antworten zum Teil nicht ganz Deinen Wünschen entsprechen *gg Die sind einfach nur ehrlich.
Die Entscheidung mußt letztlich immer Du selbst treffen, und auch damit leben. Und natürlich Deine Mutter, die sich vielleicht eh schon schwer tut (entnehme ich zumindest ihrem von Dir zitierten Kommentar - wenn ich ehrlich bin, kann ich den zumindest ein bißchen nachvollziehen.....) und sich sicherlich auch Sorgen um Dich und Deine Zukunft macht, die sich dann noch zusätzlich um den Hund kümmern müssen könnte, wenn Du mal in ein "Loch" fallen würdest, aus welchem Grund auch immer (ich kenne die Krankheit nicht aus eigener Anschauung, kann mir aber vorstellen, daß eine Heilung nicht immer gleichmäßig bergauf geht, sondern es auch mal Rückschläge und schwierigere Zeiten gibt, gerade bei so langwierigem Heilungsverlauf wie hier von einigen geschildert).
Ich drück Dir die Daumen und wünsche Dir ganz viel Erfolg bei Deiner weiteren Behandlung, und hoffe, daß Du die für Dich richtige Entscheidung finden kannst! :-)