Beiträge von BieBoss

    Zitat

    ....Es ist ein Whippet, er ist jetzt 14 Wochen alt. Ich habe ihn jetzt jetzt 4 Wochen, und seit 2 Wochen nehme ich ihn mit zur Arbeit, davor hatte ich Urlaub......

    ...und warum hast Du ihn in den 4 Wochen nicht ans Alleinsein gewöhnt? Für 4 Stunden dürfte sowas eigentlich kein Problem sein.

    Und was hast Du gemacht mit dem Welpen, in der Zeit daheim? Hast Du mal das Büro besucht, damit er das und die Kollegen vorher schonmal erkunden kann, damits später nimmer so spannend ist? Mal ne Stunde test-gearbeitet im Büro, damit er sich dran gewöhnt, daß dort, an diesem Ort, Ruhe zu halten ist?

    Und wahrscheinlich mit ihm gespielt in den Tageszeiten, wo er jetzt eigentlich Ruhe halten soll, schätze ich mal - die Versuchung ist halt immer da, wenn man so ein süßes Zwergerl hat. Stattdessen wäre es gescheiter gewesen, den Kerle schon während des Urlaubs, vom ersten Tag bei Euch an, daran zu gewöhnen, daß halt grundsätzlich bei Euch von 10 bis 14 Uhr nix läuft, sprich Ruhezeit ist. Dann hättest Du jetzt wahrscheinlich das Problem nicht, weil er das dann schon "drin" hätte...... Damit hast Du ihm nämlich beigebracht, daß das Halligalli-Zeit ist, und sein Biorhythmus hat sich wohl auch drauf eingestellt, und jetzt will er halt unterhalten werden und die Welt entdekcen - Büro ist ja auch neu für ihn, da gibt´s viel zu entdecken. Aber nun ja - hätte der Hund nicht ge..., dann hätt er den Hasen gekriegt, sprich, jetzt im Nachhinein bringt´s nix, zu lamentieren :-) Muß er eben umlernen, aber Du hast halt die Arbeit damit und es Dir damit schwerer gemacht alös nötig.

    Problem ist, wenn Du den jetzt immer anbindest, lernt der ja nicht, daß er ruhig bleiben soll - er bleibt ja dann nur ruhig, weil er nicht anders kann, weil festgeleint bzw. in Box. Und wenn Du es dann mal wieder versuchst mit nicht-anbinden oder ohne Box, hat er nix gelernt, und er wird weiterhin Kabel knabbern oder herumtigern. Weil er dadurch nicht gelernt hat, daß in der Zeit Ruhe zu halten ist, und er grundsätzlich Kabel nicht anknabbern darf oder Kollegen belästigen darf.

    Klar, Anleinen oder Box sind Möglichkeiten, das zu managen. Aber dabei lernt er genausowenig, in dieser Zeit Ruhe zu halten, wie daheim in Deinem Urlaub, wenn Du in der Zeit Halligalli gemacht hast. Naja, nicht lernen ist übertrieben - aber ist natürlich schwieriger und wird länger dauern.

    Ich würde wenn irgend möglich, den Kleinen in der nächsten Zeit während Deiner Arbeit teilweise zum Sitter geben, bis er das mit dem Ruhehalten in dieser Zeit drin hat, und es dann nochmal probieren, evtl. anfangs auch einfach wie geschrieben nur eine Stunde mit, vorher auslasten, dann diese Zeit verlängern. Wenn Du 4 Stunden arbeitest, und z.B. anfangs nur 1 Stunde (so lange wird er ja schlafen anfangs, wenn Du vorher ein Nasenspiel gemacht hast und Gassi warst) den Hund mitnimmst, brauchst halt nen Sitter, bis Du das auf 4 Stunden ausgedehnt hast. Nach ein paar Tagen dann auf eineinhalb Stunden verlängern, wenn das problemlos geht, und der so lange durchschläft, weil er gelernt hat, daß eh nix passiert in der Zeit, dann wiederum verlängern - bis Du halt auf 4 Stunden bist oder etwas länger (Spielraum, wenn Du mal länger bleiben müssen solltest). Dann kannst ihn wieder die ganze Zeit mit ins office nehmen.

    Zum Thema zu viel mit dem Hund machen muß ich erstmal weiterlesen :-) Das war jetzt nur das, was mir bislang aufgefallen ist an dem von Dir Geschriebenen....

    Und zur Box: Selbstverstnädlich müßte die zugemacht werden, sonst hast genau dasselbe Problem wieder. Halter muß den Hund dauernd wieder zurückbringen/-schicken und das resultiert dann wieder in Meideverhalten - nicht schön..... Und dann, siehe oben: Lerneffekt = 0.....

    Anläßlich eines Threads in den letzten Tagen hier, wo jemand über 1,5 Jahre lang gerichtliche Auseinandersetzungen mit der Ex hatte, weil die den Hund mitgenommen hatte, gebe ich Dir noch den Tip, auch wenn Ihr zusammen für den Hund da seid, doch sofort schriftlich festzulegen, wer im Falle einer Trennung den Hund bekommt bzw. Eigentümer des Hundes werden wird. Solche Auseinandersetzungen sind weder schön, noch braucht man die tagtägliche Streiterei und Auseinandersetzung mit nem Ex, den man eigentlich nur loswerden wollte..... :-)

    Zitat

    ....
    Ich verstehe auch nicht, was gegen eine Kastration aus medizinischen Gründen spricht. Dauernder Blutverlust, vor allem, wenn es so viel ist, dass es an den Beinen runter läuft, wäre für mich ein Grund eine Hündin kastrieren zu lassen, besser als intakt sein und still verbluten...

    Naja - solange es aber noch keine anständige Diagnose gibt besteht ja wohl auch keine medizinische Indikation für ne Kastra! Und einfach "ausräumen, mal schaun obs aufhört" ist definitiv keine Diagnose - auch nicht, wenns vom Arzt kommt! Da gehe ich ganz konform mit der TS.

    Ok - Rest gelöscht, hab erstmal zu Ende gelesen *gg Diagnose gibt´s ja nun, sehr schön, daß es nix Wildes ist :-)

    Zitat

    Man könnte den Hund erstmal bei Personen des Vertrauens unterbringen. Dann isser erstmal weg bis zur Prüfung. Nicht jeder plaudert in einer solchen Situation den Aufenthaltsort aus. Stichwort anderes Bundesland. Die Prüfung legst Du ab und, Tataa, Manko behoben. ...

    Das Fettgedruckte halte ich für ein Gerücht - wenn die Unzuverlässigkeit erstmal bewiesen wurde durch die mehrfache Nichteinhaltung von Terminen, wird diese auch nicht durch ein nachträgliches Ablegen des Tests wieder gutgemacht bzw. wiederhergestellt! Die Entscheidung dürfte "gegessen" sein, schätze ich...

    Und ganz ehrlich - solche Tips für jemanden, der sich SO verhält - ich finde, die Hunde sind dort tatsächlich nicht wirklich gut untergebracht und die Halterin macht die Bemühungen jedes seriösen Listi-Halters zunichte, die Hunde mit guter Ausbildung (und vorbildlichem Benehmen als Halter incl. Einhaltung von Vorschriften!) in anständigem Licht erscheinen zu lassen, um weitere Auflagen und Verschärfungen der Gesetzgebung zu verhindern. So jemandem noch Tips zu geben, wie er (illegal) den Hund behalten könnte, halte ich jetzt schon für etwas kontraproduktiv.......

    Kann schon sein - meine schlafen z.T. auch gerne unter Decken. Gerade nachts schätzen sie eine warme Decke (bevorzugt meine, im Körbchen werden ihre Decken wieder abgeworfen, wenn man sie drauflegt :headbash: ). Und je älter, desto mehr schätzen sie´s. Meine Frieda muß ich tagsüber immer suchen gehen, wenn ich Gassi will, die schlupft immer unter die Decke zum Pennen *gg

    Besonders frierst auch Biene, die ja keine Unterwolle hat. Neulich Abend bin ich ins Bett, die Wohnung war den ganzen Abend schon a....kalt (Altbau, schlecht zu heizen) - und als sei sich zu mir kuschelte, merkte ich, daß sie regelrecht bibberte..... Hat gedauert, bis die wieder warm war. Dabei ist sie derzeit nichtmal frisch geschoren, sondern hat für ihre Verhältnisse relativ langes Fell. Wenn wir unterwegs sind und sie in Bewegung ist, friert die nie, Mäntelchen gibt´s echt nur, wenn das Fell naß geworden ist oder sie längere Zeit im Auto sein muß.

    Wenns dem Hund mit Decke besser geht - warum nicht... Würd ich mir jetzt keine Gedanken drum machen.
    Achja - was ich ab und an abchecke, sind die Füßchen - solange die warm sind, ist meist auch so alles ok. Wenn das Fell sich von außen kühl anfühlt, ja mei - würd ich jetzt nicht so schlimm sehen.

    Ich fasse es nicht - ist das schön...... :-)

    Na, da wird sich aber jemand freuen! :gut: Gückwunsch an Hund und Halter!

    Mich würde wahnsinnig interessieren, ob man rausfinden konnte, wo der die ganze Zeit gesteckt hat. Aber nachdem ein TA das bemerkt hat, schätze ich, der war irgendwo bei Privatleuten, die halt dann irgendwann mal zum Doc mußten mit dem Hund. Wie die an den Hund geraten sind, kann man nur vermuten - vielleicht wurde er geklaut, um ihn dann an privat zu verkaufen? Hat wer Geld gebraucht? Hmmmm......

    Ganz wichtig ist, daß Ihr ihn erstmal nur ruft, wenn Ihr tausend Prozent sicher seid, daß er kommen wird, damit er keinen Erfolg mehr hat mit Nichthören. Also, wenn er quasi schon auf dem Weg zu Euch ist. Und das kann man auch unterwegs machen, weil die Gefahr, daß er dann doch noch abschwenkt, dann gegen Null geht.

    Ich hab das so gemacht, daß ich z.B. den Namen des Hundes gerufen habe, Hundi wird aufmerksam, dreht sich rum, trabt an, und dann das Abrufkommando rufen. Und dann halt den Super-Jackpot, wenn er da ist.

    Die Pfeife würd ich daheim konditionieren, einfach beim abendlichen Füttern, wenn er schon danebensteht: Pfiff, Napf hinstellen. Will heißen, für jeden Pfiff gibt´s den Jackpot=Futterschüssel. So lernt er ganz schnell, daß Pfiff was Gutes bedeutet. Nach 1-2 Wochen würd ich dann mal, wenn er im Nebenzimmer ist, pfeifen, und testen, ob er schon kommt, und dann den Napf hinstellen. Nächster Schritt: irgendwann tagsüber pfeifen und Napf hinstellen (muß ja dann nicht gleich die ganze Tagesration sein, wenn man weiterhin nur abends füttern will, aber schon so, daß es sich weiterhin für ihn lohnt, auf Pfiff zu kommen). Wenn das klappt, hat er den Sinn des Pfiffs offenbar verstanden, dann kann man kleine Ablenkungen im Haus dazunehmen (z.B. einer kuschelt oder spielt (nicht zu wild, sosnt zu große Ablenkung) mit dem Hund, der andere pfeift und füttert gleich, wenn Hundi kommt. Kommt er nicht, wars dafür noch zu früh - dann nochmal weiter mit dem vorherigem Schritt).

    Unterwegs, wenn er erst aufs zweite Mal kommt oder so, würd ich nur ein kurzes verbales "Fein" oder so nehmen zum Loben. Schon Loben, denn er macht ja, was Ihr wollt, aber den Jackpot oder Leckerli generell gibt´s nur, wenn er sofort reagiert. Ich halte es nicht für praktikabel, draußen erstmal auf den Rückruf zu verzichten, bis er sicherer sitzt..... :-) Ihr könnt ihn dann auch etwas mehr motivieren, wenn er gerade schon kommt, indem ihr z.B. dann schon lobt, während er unterwegs ist: "Ja feiiiiiin, komm her, ja soooo is gut!" oder, wie bei mir für Bossi, ein anfeuerndes "Heyaaaaa!" und Klatschen (wenn grad keiner sonst zuhört aufm Feld *hust...) - wirst sehen, der legt dann nochmal richtig an Tempo zu beim Herkommen, wenn Du ihm so das Feedback gibst, daß es toll ist, was er grad macht.

    Allgemein würde ich unterwegs ein bißchen Spaß mit ihm machen - mal was Kleines suchen oder so, wenn er das gern macht, oder ne kleine Unterordnungsübung mit viel Spaß und Leckerli, sodaß der Hund mitnimmt, daß es mit Euch unterwegs immer Spaß gibt. Dann wird er sich auf Dauer von alleine mehr nach Euch umdrehen, denn es könnte ja sein, daß Euch wieder was Tolles eingefallen ist, wofür´s Leckerli gibt. Dadurch schwächt sich auch das "Überlegen" ab, obs sich lohnen könnte, gleich zu reagieren, sondern er kriegt die Einstellung "Juhu-Fraule pfeift, gleich passiert was Tolles", und der Hund denkt gar nicht mehr erst nach, ob er sich in Bewegung setzt, sondern tut es einfach.

    Und wie immer halt alles erstmal ohne Ablenkung, dann etwas mehr etc., und nicht rufen, wenn man nicht sicher ist, daß er echt gleich kommt. Klar, irgendwann muß man nen Schritt weiter gehen, und austesten, ob´s unter Ablenkung schon klappt - aber dann halt nur einmal, und dann wieder mit weniger Ablenkung, um das zu festigen, auch wenns geklappt hat. Also nicht ständig die Anforderungen hochfahren, sondern auch wenns schon klappt, aus einfachen Situationen abrufen, beestätigen, wieder laufenlassen. Bei meinem Terrier z.B. hab ich dann einfach mal abgerufen, um mit ihm ne Runde zu zergeln, und dann wieder laufen geschickt. So hat er gelernt, daß es bei mir toll ist, daß ich ihn nicht rufe, um Spaß zu beenden, und dadurch, daß ich auch mal gerufen hab, wenns grad langweilig war, die Anforderung nicht dauernd hochgeschraubt, sondern ihm die Möglichkeit gegeben, einfach zum Erfolg (Zerrspiel) zu kommen.

    Wichtig ist nur, daß ihr nie etabliert, daß mit dem Abruf der Spaß zu Ende ist, Hundi dann IMMER angeleint wird, oder immer nur angeleint wird, wenn da vorn ein Reh steht oder ein Hund kommt o.ä. - denn dann hast irgendwann einen Hund, der bei Abruf erstmal wegläuft, weil er keinen Bock hat auf Leine.... :-)

    Ich belohne auch heute noch immer und immer wieder den Rückruf - mit Spielen, Party, oder mal einfach nur verbal oder nem Leckerli, weil der auch für mich das wichtigste Kommando überhaupt ist (ok, nach dem Jagd-Abbruchkommando, aber das braucht man ja gsd net so oft....).

    Das mit dem Arme-Ausbreiten würd ich jetzt nicht machen - das macht Dich optisch breiter als Du bist, und wirkt eher bedrohlich als ungefährlich, wenn es der Hund so nicht kennt! Aber kleiner machen, nicht frontal stehen ist immer gut, oder gar wegrennen - und macht gleichzeitig Spaß, wenn Du nen Hund hast, der gerne ne Runde rennt.

    Zitat

    Ich würde den Hund nicht sitzen lassen sondern sofort bestätigen.

    Grüße Bernd

    :gut:
    Wenn Du den Hund erst noch absitzen läßt, forderst Du quasi als Belohnung eine weitere Gehorsamsleistung ein. Kein Wunder, wenn der Hund keinen Bock auf Rückruf hat - wo Du diesen doch offenbar nicht genug zu schätzen weißt *gg

    Ich finde es sehr sinnvoll, das Problem mit demjenigen, der die Vorkontrolle macht, vorher abzusprechen - mit der entsprechenden Begründung, warum das so ist, und daß Ihr daran arbeitet. Einfach bitten, ob es möglich wäre, sich z.B. vor der Haustüre zu treffen und eine Runde miteinander zu gehen, bevor man das Haus betritt o.ä., vielleicht hilft auch das Deinem Hund?

    Eine Tierschutz-Orga sollte sowas kennen und es außerdem schätzen, wenn sich jemand Gedanken darum macht, seinem Hund möglichst den Streß zu ersparen oder verringern, und damit sinnvoll umzugehen. Denn das beweist, daß man auch beim jetzt zu übernehmenden Hund bereit ist, an Baustellen zu arbeiten - für mich wäre das ein positives Zeichen.

    Vielleicht noch erklären, wie man derzeit daran arbeitet, und sich überlegen, wie man das künftig mit 2 Hunden zu handhaben gedenkt, um zu zeigen, daß genau das eben Geschriebene nicht eintreten soll: daß der neue Hund sich das vom Ersthund abguckt und auch rumkläfft. Zeigt, daß Ihr euch des Risikos bewußt seid und das Umgehen mit der Situation für die Zukunft schon geplant habt.

    Warum mag Euer Hund denn die Fremden nicht - schlechte Erfahrungen? Unsicherheit? Wachtrieb? Wenn ihr zeigt, daß Ihr die Ursache kennt und adäquat daran arbeitet (Schutz geben bei Unsicherheit, bzw. dem Hund zeigen, daß es nicht die Aufgabe des Hundes ist, zu wachen, bei Wachtrieb), wird das kein Problem sein. Und dabei evtl. auch erwähnen, daß die Hunde sich bereits kennen und positiv aufeinander reagiert haben, wenn das so war.

    Klar ist es nicht optimal, in eine Baustellen-Situation einen Zweithund dazuzuholen - andererseits kann es auch genau dieser sein, der (unter entsprechenden Voraussetzungen und Handhabung seitens des Halters) einem unsicheren Ersthund ein bißchen Sicherheit/Souveränität gibt (obwohl der Halter auch dazu in der Lage sein sollte....), und Entspannung in neuen Situationen reinbringt.

    Kommt eben auf die Ursache an, und darauf, wie der Halter mit der Situation umgeht, bzw. was der Vorkontrolleur für einen Eindruck hat, wie kompetent die Arbeit am Problem ist. Ich würde da nicht von vornherein ablehnen - die TS hat mit offenen Karten gespielt und arbeitet am Problem.

    Wenn das natürlich ein (eben gelesen) rasseentsprechender Schutztrieb ist, der nicht als Solcher erkannt und dagegen angearbeitet wird, dann kanns schon sein, daß der Vorkontrolleur da auch Bedenken anmeldet gegenüber der Orga - je nachdem, wie kompetent der ist, so etwas zu erkennen......

    Abgesehen davon, ist es nicht die Aufgabe einer Vorkontrolle, zu schauen, ob die vom künftigen Halter gemachten Angaben bzgl. Wohnraum und vorhandener Tiere etc. stimmen, nicht zu beurteilen, ob der Hund dort hin soll, oder?

    Aber mal ne Frage zu dem Schreiben an die TS: enthält dies auf der 3. Seite eine Rechtsbehelfsbelehrung? Wenn nicht --> Formfehler, anfechtbar.

    Und wenn Du wie dort handschriftlich vermerkt nicht aufgeklärt wurdest mit Androhung der Wegnahme, warum hast Du nicht spätestens darauf reagiert und innerhalb der gesetzten Fristen (notfalls spätestens zum Ablauf der Frist, innerhalb derer Du den Test hättest vorlegen müssen, wenn Dir an dem Hund liegt) widersprochen?

    Warum läßt man einen Hund, der Wesenstest etc. an der Backe hat, bei Leinenzwang frei rumlaufen, wenn man schon deswegen angefeindet wird und offenbar auch angezeigt werden sollte, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, was Du erzählt hattest?

    Zumindest hättest Du innerhalb der gesetzten Verlängerungsfrist hingehen und einen Termin (notfalls 2 weitere Monate später) vorweisen können, damit die sehen, Du wirst aktiv.

    Naja - also Vorschuß vom Amt, das kannst wohl vergessen - und schon gleich dreimal net, wenns darum geht, einen "Kampfhund" nicht weggeben zu müssen, wenn man eh kein Geld hat. Das wird sicher vom keinem Amt unterstützt. Und selbst wenns um was zu Essen ginge - wenn die anfangen mit sowas, da Vorschüsse zu geben auf Hartz IV, dann kämen die nimmer zum Arbeiten.....

    Alles in allem entsteht bei mir mehr und mehr der Eindruck, daß hier mit einer beispiellosen Sorglosigkeit oder vielleicht auch Naivität vorgegangen wurde, die ich der Dir nicht abnehmen kann angesichts der Tatsache, daß Du mit dem Ersthund bereits vorher einen Listenhund geführt hast. Auf Unwissenheit, kannst Du Dich beim besten Willen hier nicht berufen.....

    Und ich würde mir da, wie schon von mir und leiderHundelos hier erwähnt, nicht nur Gedanken um die Haltung des Zweithundes machen, der erste ist auch schneller weg als Du gucken kannst, wenn die nötige Zuverlässigkeit aberkannt wird vom Amt.